Seidig glatte Haut: Ein umfassender Test verschiedener Haarentfernungsmethoden

Viele Menschen wünschen sich eine einfache und effektive Lösung zur Haarentfernung, die langanhaltende Ergebnisse liefert. Es gibt eine Vielzahl von Methoden, von traditionellen Techniken wie Rasieren und Epilieren bis hin zu modernen Technologien wie IPL-Laser und Enthaarungscremes. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über verschiedene Haarentfernungsmethoden, einschließlich Tests und Vergleiche verschiedener Geräte und Produkte.

Traditionelle Methoden der Haarentfernung

Rasieren

Frauen und Männer greifen meist zum Nass­rasierer, um Körperhaare zu entfernen. Ein Rasierer kappt das Haar an der Haut­oberfläche. Das ist praktisch, eine Rasur hält aber nicht lange an. Nach ein bis drei Tagen wachsen wieder Stoppeln nach. Die Stiftung Warentest hat Damen-Nassrasierer an Beinen, Achseln und Bikinizone geprüft.

Für die Nass­rasur gibt es Einwegrasierer, Systemrasierer und Rasierhobel. Dank Wechsel­klingen lassen sich Hobel und Systemrasierer lange nutzen, Einwegrasierer landen dagegen nach wenigen Rasuren im Müll. Für die Trockenrasur ist nur ein Elektrorasierer geeignet.

Nass­rasierer schneiden die Haare ganz nah an der Haut­oberfläche ab. Das sorgt für ein glatteres Ergebnis als bei einem Trockenrasierer. Stumpfe Klingen sind eine häufige Ursache für Verletzungen, Hautrötungen oder juckenden Ausschlag nach dem Rasieren. Deshalb gilt: Klinge wechseln, sobald sie an der Haut zerrt oder nicht mehr gewohnt glatt rasiert. Auch verunreinigte Klingen können Schnitt­wunden verursachen.

Um die Haut auf die Rasur einzustellen, bietet es sich an, zunächst einmal in Wuchs­richtung zu rasieren und erst dann dagegen - vor allem im Intim­bereich.

Epilieren

Beim Wort Epilierer verziehen viele Menschen das Gesicht. Wie eine rotierende Pinzette reißt das Gerät die Haare direkt an der Wurzel heraus. Nichts für zarte Seelen. Menschen mit sehr schmerz­empfindlicher Haut sollten eher nicht zum Epilierer greifen. Jedoch kann sich die Haut bei regel­mäßiger Anwendung an das Epilieren gewöhnen.

Was hilft: Die Haut mit einer Hand anspannen und den Epilierer senkrecht aufsetzen. Er kann die Haare optimal fassen, wenn sie etwa 2 bis 5 Milli­meter lang sind. Neben Epilierern, die trocken zum Einsatz kommen, bieten einige Anbieter wasser­feste Geräte an. Die lassen sich mit Rasierschaum in der Dusche nutzen.

Waxing und Sugaring

Da mit Wachs auch die Haarwurzeln entfernt werden, ist die Behand­lung nicht voll­kommen schmerz­frei. Mit Wachs reißen Mutige Haare an der Wurzel heraus. Der Lohn: bis zu einen Monat Haarfreiheit.

Zur Wahl stehen Warm- und Kalt­wachs. Bei der ersten Art trägt man erwärmtes, flüssiges Wachs auf. Aber Vorsicht: Nur leicht erwärmen, sonst drohen Verbrennungen. Das erstarrte Wachs lässt sich entweder als Stück abziehen oder mit einem Stoff­streifen. Kalt­wachs­streifen funk­tionieren ähnlich, werden aber nur mit den Händen erwärmt.

Beliebt ist auch die orienta­lische Paste aus Zucker, Zitronensaft und Wasser, im Eng­lischen als Sugaring bezeichnet. Man mischt die Zutaten, erwärmt sie, knetet sie weich. Die Zuckermasse kommt warm und gegen die Haar­wuchs­richtung auf die zu enthaarende Stelle und wird abge­zogen.

Moderne Methoden der Haarentfernung

Enthaarungscremes

Cremes zur Haar­entfernung rücken Haaren schmerz­frei zu Leibe. Bei Frauen sind sie nach Rasierern und Epilierern recht beliebt. Männer benutzen sie dagegen kaum.

Die Creme wird auf die zu enthaarende Stelle aufgetragen. Dann lässt man sie einwirken. Bestimmte Inhalts­stoffe - meist Thioglykolsäure - schwächen in dieser Zeit das Keratin, also die Horn­substanz im Haar. Dadurch löst es sich auf. Was übrig bleibt, lässt sich mit dem mitgelieferten Spachtel entfernen.

Menschen, die zu Allergien und sensibler Haut neigen, sollten vorsichtig sein. Am besten die Creme an einer kleinen Stelle testen. Im Intim­bereich aufpassen, dass die Creme nicht in Berührung mit Schleimhäuten kommt.

IPL- und Laser-Haarentfernung

Wer lange Ruhe haben will, kann über eine dauer­hafte Haar­entfernung mit Laser oder Blitz­lampe (IPL, Intense Pulsed Light) nach­denken - im Studio oder beim Dermatologen. Inzwischen gibt es auch Heimgeräte auf dem Markt.

Der Laser beim Experten arbeitet mit Licht in einer speziellen Wellenlänge, das über das Melanin des Haares zur Haarwurzel gelangt und sie stark angreift. Dadurch kann sie für lange Zeit keine neuen Haare produzieren. Blitz­lampen arbeiten mit kurzen, intensiven Licht­impulsen.

Nach einigen Sitzungen beim Profi wachsen die Haare bis zu sechs Monate nicht mehr nach. Mehrere Behand­lungen sind notwendig, da nicht sofort alle Haare erfasst werden können. Heimgeräte müssen für lang­fristigen Erfolg zu Beginn in kürzeren Abständen verwendet werden. Für beide gilt: Mit der Zeit wachsen weniger Haare nach.

Die ideale Kombination für eine Behand­lung sind eine helle Haut und dunkle Haare.

Ein typisches IPL-Gerät für die Heimanwendung

Unterschied IPL und Laser

Bei IPL-Geräten dringen die kurzen Lichtimpulse in die Haarfollikel ein, wo das Licht vom Pigment im Haar in Wärme umgewandelt wird. Diese Wärme versetzt die Haarfollikel in einen Ruhezustand. Wenn das IPL-Gerät gemäß dem empfohlenen Behandlungsplan über mehrere Wochen hinweg angewendet wird, verringern sich Haarwuchs und Haardichte. Die IPL-Behandlung liefert somit ein temporäres Ergebnis, das durch wiederholte Anwendungen regelmäßig aufgefrischt werden muss. Nach mehreren Behandlungen wachsen die Haare jedoch für etwa sechs Monate nicht nach.

Im Gegensatz dazu nutzen Lasergeräte gebündelte Laserstrahlen anstelle von intensiven Lichtblitzen. Auch hier wird das Licht über das Pigment im Haarfollikel in Wärme umgewandelt. Aufgrund der höheren Energie des Lasers werden die Haarfollikel nicht nur in den Ruhezustand versetzt, sondern dauerhaft zerstört. Dadurch ermöglicht die Laserbehandlung eine permanente Haarentfernung. Allerdings sind auch bei dieser Methode etwa sechs bis acht Behandlungen erforderlich, um dauerhaft haarfrei zu sein.

Beliebte IPL-Geräte im Test

Braun Silk Expert Pro 5

Der Braun Silk-expert Pro 5 wird mit Tasche und vier verschiedenen Aufsätzen geliefert. Das Modell verfügt über drei verschiedene Intensitätsmodi: extra sanft, sanft und Standard. Es kann manuell oder automatisch bedient werden, und dank des eingebauten Sensors wird die Lichtintensität an den Hautton angepasst.

Das Braun IPL-Gerät hat im Vergleich zu den anderen Testgeräten die längste Erstbehandlungsphase: Es soll einmal pro Woche für vier bis zwölf Wochen angewendet werden und danach je nach Bedarf erneut alle ein bis zwei Monate.

Das IPL-Gerät passt die Lichtintensität automatisch an den Hautton an und bietet verschiedene Energiestufen, wobei der eingebaute Sensor bei Braun SensoAdapt heißt.

Philips Lumea Prestige BRI947/00

Das Philips BRI947/00 Lumea Prestige IPL-Haarentfernungsgerät konnte im Test am besten überzeugen. Mit verschiedenen Aufsätzen, einem Sicherheitssystem und einem SmartSkin-Sensor bietet der Testsieger zahlreiche Funktionen. Das Gerät von Philips ist mit vier verschiedenen Aufsätzen ausgestattet, bietet mehrere Intensitätsstufen und verfügt über einen Sensor, der automatisch die optimale Lichtintensität für den jeweiligen Hauttyp auswählt. Die Lichtimpulse werden dank des integriertem Sicherheitssystem nur dann aktiviert, wenn der Lumea korrekt auf der Haut aufliegt.

Der Philips Lumea Prestige BRI947/00 kann sowohl im manuellen als auch in einem automatischen Modus genutzt werden. Im manuellen Modus betätigt man die Taste am Griff, um einzelne Lichtimpulse abzugeben. Im Automatik-Modus hält man die Taste gedrückt, wodurch die Blitze selbstständig ausgelöst werden. Der SmartSkin-Sensor stellt sicher, dass die Lichtimpulse erst ausgelöst werden, sobald der Lumea flach auf der zu behandelnden Stelle aufliegt.

Philips Lumea IPL Series 9000 BRI958/00

Der Lumea IPL Series 9000 BRI958/00 ist ähnlich konzipiert wie das Modell von Philips. Dieses Gerät kann jedoch dank Akku auch kabellos betrieben werden kann. Ausgestattet ist es auch mit einem Sensor und vier Aufsätzen für die Enthaarung unterschiedlicher Körperregionen.

Neben einem Reinigungstuch wird auch eine Tasche mitgeliefert, in die neben dem IPL-Gerät auch die Aufsätze gepackt werden können. Darunter befinden sich einer für die Beine und kleinere für das Gesicht, die Achselhöhlen und den Intimbereich. Die Anleitung ist umfassend und bietet unter anderem einen leicht verständlichen Behandlungsplan.

Das Gerät kann zudem im Akkubetrieb genutzt werden. Vollständig aufgeladen können auf bei der stärksten Einstellung mindestens 130 Lichtblitze genutzt werden.

Haarentfernung IPL: Professionell vs. Privat - Kosten, Zeit, Erfahrungen… I Cindy Jane

Ulike IPL Hair Removal

Schlichte Eleganz und eine beeindruckende Leistung: Das IPL-Gerät von Ulike sorgt sicher und schmerzfrei für eine effektive Haarentfernung. Mit einer Million Blitzen sorgt das IPL Hair Removal von Ulike dafür, dass man es sehr lange nutzen kann. Das Gerät ist hervorragend verarbeitet und einfach zu bedienen und besticht mit einer Kühlfunktion.

Die schlichte Verpackungs-Box aus grünem Leder kann auch auf Reisen verwendet werden und kann platzsparend verstaut werden. Neben dem eigentlichen Gerät gehören zudem ein Handrasierer, eine Schutzbrille sowie ein Netzteil mit Stromkabel dazu. Auf zusätzliche Aufsätze für unterschiedliche Körperregionen muss der Nutzer allerdings verzichten.

Tipps für die Anwendung von IPL-Geräten

  • Haare vorher rasieren: Die zu behandelnden Haare sollten kurz sein, damit der Lichtblitz den Haarfollikel erreicht, ohne die Haare zu überhitzen oder zu verbrennen.
  • Haut reinigen: Die Haut sollte sauber und frei von öligen oder fettigen Pflegeprodukten (z. B. Bodylotion) sein.
  • Trockenheit beachten: Das Gerät darf nicht nass werden - nicht in der Nähe von Badewanne oder Dusche verwenden.
  • Lichtimpuls auslösen: Der Blitz wird nur aktiviert, wenn der Aufsatz korrekt auf der Haut aufliegt.

Vor- und Nachteile der verschiedenen Methoden

Hier ist eine Tabelle, die die verschiedenen Haarentfernungsmethoden zusammenfasst:

Methode Vorteile Nachteile
Rasieren Schnell, einfach, kostengünstig Kurze Haltbarkeit, Risiko von Schnittverletzungen
Epilieren Längere Haltbarkeit als Rasieren Schmerzhaft, kann zu eingewachsenen Haaren führen
Waxing/Sugaring Hält bis zu einem Monat Schmerzhaft, erfordert professionelle Anwendung
Enthaarungscremes Schmerzfrei Kann Hautreizungen verursachen, chemischer Geruch
IPL/Laser Dauerhafte Haarentfernung möglich Teuer, mehrere Behandlungen erforderlich, nicht für alle Hauttypen geeignet

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