In dem Themenfeld der dauerhaften Haarentfernung gibt es mehr als nur eine Technik, mehr als nur ein Gerät. Grundsätzlich wird zwischen IPL, also der Pulslicht-Technik, und Laser unterschieden. Gegenwärtig sind allerdings Laser, wie zum Beispiel der EPIL808 & LS1200 das Mittel erster Wahl, um den Körper von lästigem Haarwuchs zu befreien.
Jedoch ist Haarentfernungslaser nicht immer gleich Haarentfernungslaser - denn auch hier kann und sollte noch einmal in unterschiedliche Laser-Geräte klassifiziert werden: Der SHR-Diodenlaser, der YAG-Laser und der Alexandrit-Laser.
Grundsätzlich haben alle Haarentfernungslaser das gleiche Ziel: Die Nutzung des körpereigenen Melanins, also der Farbpigmente im Haar, um darüber die hohe Wärmemenge an die Haarwurzel zu übertragen. Die Haarwurzel bzw. -papille wird über diesen Vorgang zerstört, sodass keine Haare mehr nachwachsen können.
Den jeweiligen Geräten gelingt es, durch den Einsatz von leistungsstarken und fokussierten Pulsen, die Absorptionswirkung des Haarmelanins unter Berücksichtigung der individuellen Hautfarbe zu nutzen, um die applizierte Energie in Wärme umzuwandeln.
Im heutigen Beitrag werden zwei Methoden der Haarentfernung vorgestellt: IPL und SHR. Wir werden die wichtigsten Informationen zusammenfassen und im Anschluss die Unterschiede in der Anwendung und Funktionsweise darstellen.
Die moderne ästhetische Medizin bietet heute verschiedene Technologien zur dauerhaften Haarentfernung, doch nicht alle Verfahren arbeiten gleich präzise oder wirksam. Besonders häufig begegnen Interessierte den Begriffen IPL, SHR und Diodenlaser, die zwar alle mit Lichtenergie arbeiten, jedoch große Unterschiede in Effizienz, Sicherheit und Hautverträglichkeit aufweisen.
Wer verstehen möchte, warum einige Systeme deutlich bessere Ergebnisse liefern und gleichzeitig schonender zur Hautstruktur sind, muss die technologischen Grundlagen kennen. Nur so lässt sich einschätzen, welche Methode für unterschiedliche Hauttypen und Haardicken optimal geeignet ist.
Die Grundlage jeder lichtbasierten Haarentfernung ist das Prinzip der selektiven Photothermolyse, bei dem Lichtenergie gezielt in das Melanin des Haarfollikels geleitet wird.
Dabei absorbiert das Haar die Energie, wandelt sie in Wärme um und schädigt die Haarwurzel, sodass das Haar langfristig nicht mehr nachwächst. Ein wesentlicher Unterschied zwischen Technologien liegt in der Art des verwendeten Lichtes: Während Laser kohärentes, gebündeltes Licht mit einer festen Wellenlänge nutzen, arbeitet IPL mit breit gestreutem, inkohärentem Licht.
Faktoren wie Hauttyp, Haardicke und der Wachstumszyklus des Haares bestimmen zusätzlich, wie gut das jeweilige Verfahren wirkt.
Der SHR-Diodenlaser, häufig auch als SHR-Laser bezeichnet, verbindet und optimiert die Lasertechnologie mit den Vorteilen der IPL-Geräte, welche praktisch das Pionier-System in der dauerhaften Haarentfernung darstellen.
Die SHR-Technologie zielt in aller erster Linie auf die Stammzellen, die die neuen Haare produzieren.
Die SHR-Haarentfernungslaser arbeiten mit einer niedrigen Fluenz (eine physikalische Größe zur Beschreibung von Strahlung), also einer geringeren Energiemenge, aber mit vielen Wiederholungen (durchschnittlich 10 Impulse pro Sekunde).
Durch diese Technologie ist eine Behandlung in Bewegung möglich, die sogenannte In-Motion-Technik, bei der die Haut „abgefahren“ wird.
Durch diese Technik können Melanin und Stammzelle langsamer und hautschonender erwärmt werden - bei etwa 45 Grad Celsius.
Die Nährstoffzellen der Haarwurzel reagieren mit der Wärme und sterben ab. Diese Methode gilt als besonders angenehm, da das Hautgewebe kaum belastet wird.
Da die Farbe der Haare - zurückzuführen auf das Melanin - bei dieser Behandlung nur eine nebensächliche Rolle spielt, kann mit dem SHR-Diodenlaser auch helleres oder sogar leicht ergrautes Haar häufig erfolgreich entfernt werden. Ein durchaus nennenswerter Vorteil gegenüber den anderen Haarentfernungslasern.
SHR ist die Abkürzung für „Super Hair Removal“ und bezeichnet eine Methode zur dauerhaften Haarentfernung, die in den letzten Jahren an Popularität gewonnen hat.
Das Grundprinzip von SHR basiert auf einer graduellen Erwärmung des Haarfollikels und des umliegenden Gewebes auf eine moderate Zieltemperatur von etwa 45° Celsius. Dies geschieht durch die Abgabe vieler Lichtimpulse mit niedriger Energie, die in hoher Frequenz (also schnell hintereinander) abgegeben werden.
Charakteristisch für SHR ist die sogenannte „In-Motion“- oder „Gleittechnik“, bei der das Handstück des Geräts kontinuierlich und in sanften Bewegungen über die zu behandelnde Hautfläche geführt wird.
Anders als bei Methoden, die primär auf die Zerstörung des Melanins (des Farbstoffs im Haar) durch hohe Hitze setzen, zielt SHR darauf ab, sowohl das Melanin als auch die Proteine in den Stammzellen zu schädigen, die für die Nährstoffversorgung und das Nachwachsen der Haare verantwortlich sind.
Die kontinuierliche, moderate Erwärmung soll diese Proteine denaturieren und so die Haarwurzel von ihrer Versorgung abschneiden.
Der entscheidende technische Unterschied von SHR liegt in der Art der Energieübertragung.
Statt einzelner, hochenergetischer Lichtblitze, wie sie bei klassischem IPL oder manchen Lasern verwendet werden und die das Melanin im Haar schlagartig auf über 65-70°C erhitzen können , arbeitet SHR mit vielen Impulsen geringerer Energie bei hoher Wiederholungsrate.
Diese Vorgehensweise erwärmt die Zielstrukturen - Haarfollikel und Stammzellen - schrittweise auf die niedrigere Zieltemperatur von ca. 45°C.
Diese graduelle Erwärmung soll die Proteine in den Stammzellen denaturieren und somit deren Funktion, die Haarwurzel zu versorgen, unterbinden.
Die „In-Motion“-Technik, bei der das Handstück mehrfach über die gleiche Stelle gleitet, stellt sicher, dass die notwendige Gesamttemperatur erreicht wird.
Um die Behandlung komfortabel und sicher zu gestalten, verfügen SHR-Geräte oft über spezielle Applikatoren mit Saphirglas und integrierte Kühlsysteme oder Wasserfilter, die hohe Infrarotanteile des Lichts herausfiltern und so das Risiko von Hauterwärmung und Verbrennungen minimieren sollen.
Aufgrund der niedrigeren Energie pro Impuls und der graduellen Erwärmung wird die Behandlung häufig als „schmerzfrei“ oder „schmerzarm“ beworben, oft verglichen mit dem Gefühl eines Sonnenbads.
Da SHR nicht ausschließlich auf Melanin als Zielstruktur angewiesen ist, sondern auch die Stammzellen anvisiert, wird behauptet, dass es auch bei helleren Haaren und dunkleren oder gebräunten Hauttypen wirksam und sicher sei.
Die niedrigere Zieltemperatur und die Filterung von Infrarotlicht sollen das Risiko von Verbrennungen im Vergleich zu hochenergetischen Impulsverfahren verringern.
Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass SHR weniger einen eigenständigen Lasertyp darstellt, sondern vielmehr eine spezifische Anwendungsweise oder einen Modus beschreibt. Diese Technik wird häufig mit IPL-Geräten (Intense Pulsed Light) umgesetzt, kann aber auch bei Diodenlasern als spezieller Betriebsmodus („SHR Diodenlaser“) implementiert sein.
Die Unterscheidung ist relevant, da die grundlegende Lichtquelle (IPL oder Laser) weiterhin einen Einfluss auf die Behandlung hat.
Ein potenzieller Nachteil von SHR kann sein, dass durch die geringere Energie pro Impuls möglicherweise mehr Behandlungssitzungen notwendig sind, um ein vergleichbares Ergebnis wie mit einem hochenergetischen Diodenlaser zu erzielen.
Der Diodenlaser arbeitet mit einer spezifischen Wellenlänge, die gezielt auf das Melanin im Haar einwirkt. Ein Diodenlaser nutzt das Prinzip der selektiven Photothermolyse.
Das heißt: Das Melanin im Haar nimmt das Laserlicht auf, dort wird es in Hitze umgewandelt und so das Haarfollikel dauerhaft zerstört.
Insgesamt gilt der Diodenlaser als die effektivere Methode der Haarentfernung.
Der Diodenlaser ist eine der etabliertesten und wissenschaftlich am besten untersuchten Technologien zur dauerhaften Haarentfernung.
Die Funktionsweise des Diodenlasers basiert auf dem Prinzip der selektiven Photothermolyse.
Diese spezifische Wellenlänge wird sehr gut vom Melanin, dem Farbstoff im Haarschaft und in der Haarwurzel (Follikel), absorbiert, aber nur schlecht vom Wasser oder Hämoglobin im umliegenden Hautgewebe.
Durch die Absorption der hohen Lichtenergie im Melanin wird diese Energie in Wärme umgewandelt.
Diese Hitzeentwicklung (über 60-70°C ) führt zur gezielten thermischen Zerstörung (Koagulation) der Haarwurzel und der für das Haarwachstum verantwortlichen Strukturen im Follikel.
Da das umliegende Gewebe die Laserenergie kaum aufnimmt, bleibt es weitgehend unversehrt. Diese hohe Präzision ist ein wesentliches Merkmal der Diodenlaser-Technologie.
Der Begriff „selektive Photothermolyse“ beschreibt präzise, was während der Diodenlaser-Behandlung geschieht.
„Selektiv“ bedeutet, dass der Laser gezielt wirkt. Die Wellenlänge des Laserlichts ist so gewählt, dass sie vom Ziel-Chromophor - in diesem Fall das Melanin im Haar - stark absorbiert wird, während andere Chromophore in der Haut, wie Wasser oder Hämoglobin (Blutfarbstoff), dieses Licht kaum aufnehmen.
„Photo“ bezieht sich auf das verwendete Licht, und „Thermolyse“ bedeutet Zerstörung durch Hitze.
Der Laserstrahl durchdringt also die oberste Hautschicht und gibt seine Energie gezielt an das dunkle Melanin im Haarfollikel ab.
Dort wird die Lichtenergie in intensive Wärme umgewandelt, die die Haarwurzel und die Wachstumszellen dauerhaft schädigt oder zerstört.
Dieser Mechanismus funktioniert am besten, wenn ein deutlicher Kontrast zwischen der Haarfarbe (dunkel, viel Melanin) und der Hautfarbe (hell, wenig Melanin) besteht.
Moderne Diodenlaser verfügen jedoch über Technologien und Einstellmöglichkeiten, die auch die Behandlung dunklerer Hauttypen oder hellerer Haare ermöglichen, auch wenn weiße oder sehr rote Haare aufgrund des fehlenden Melanins weiterhin eine Herausforderung darstellen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass die selektive Photothermolyse nur bei Haaren wirkt, die sich in der aktiven Wachstumsphase (Anagenphase) befinden. Nur in dieser Phase besteht eine feste Verbindung zwischen Haar und Haarwurzel (Papille), über die die Wärme effektiv zur Zerstörung der Wachstumszellen geleitet werden kann.
Da sich immer nur ein Teil der Haare (je nach Körperregion ca. 10-30%) in dieser Phase befindet, sind mehrere Behandlungssitzungen im Abstand von einigen Wochen notwendig, um alle Haare im gewünschten Areal dauerhaft zu entfernen.
Die für die effektive Zerstörung der Haarwurzel mittels selektiver Photothermolyse notwendige hohe Energie erzeugt unweigerlich auch eine erhebliche Wärmeentwicklung.
Ohne Gegenmaßnahmen würde diese Hitze nicht nur die Haarwurzel, sondern auch die oberste Hautschicht (Epidermis) schädigen, was zu Schmerzen, Rötungen, Blasenbildung, Pigmentveränderungen oder sogar Verbrennungen führen könnte.
Aus diesem Grund sind integrierte Kühlsysteme ein absolut unverzichtbarer Bestandteil moderner, hochwertiger Diodenlasergeräte. Diese Systeme kühlen die Hautoberfläche unmittelbar vor, während und/oder nach dem Laserimpuls.
Gängige Methoden sind die Kontaktkühlung durch gekühlte Saphirglas-Spitzen am Handstück oder auch Luftkühlung.
Besonders fortschrittliche Geräte wie der MeDioStar® verfügen über eine 360°-Kontaktkühlung, die eine sehr effiziente und gleichmäßige Kühlung der Haut ermöglicht.
Eine effektive Kühlung ist somit nicht nur ein Komfortmerkmal, sondern ein kritisches Sicherheits- und Wirksamkeitselement. Sie schützt die Haut vor thermischen Schäden und reduziert das Schmerzempfinden erheblich, sodass die für die dauerhafte Haarentfernung notwendigen hohen Energielevel sicher und für den Klienten tolerierbar angewendet werden können.
Die Wellenlängen des Lichtes sind kürzer als bei der Behandlung mit Diodenlaser. Das führt dazu, dass sich IPL nicht effektiv anwenden lässt, wenn die Haarwurzeln besonders tief unter der Haut liegen.
Wie du gerade gelesen hast, zielt die SHR-Methode nicht alleine auf das Melanin im Haar ab. Der Diodenlaser dagegen braucht definitiv Melanin im Haar, um effektiv zu arbeiten. Ideale Ergebnisse erzielt er bei dunklem Haar auf heller Haut.
Mit einem ausgereiften, fortschrittlichen Gerät wie dem Leaseir MHR kannst du aber alle Hauttypen bis zum Typ V auf der Fitz-Patrick-Skala problemlos behandeln. Du kannst hier spezielle Behandlungsprotokolle für dunklere Hauttypen nutzen.
Sonnenexposition nach Behandlung vermeiden.
SHR setzt auf graduelle Erwärmung (ca. 45°C) mittels vieler niedrigenergetischer Impulse in schneller Folge („In-Motion“), die auf Melanin und Stammzellen abzielen.
Der Diodenlaser nutzt das Prinzip der selektiven Photothermolyse mit hochenergetischen Impulsen, die das Melanin im Haarfollikel auf über 60-70°C erhitzen und diesen gezielt zerstören.
Der Diodenlaser gilt generell als die effektivere Methode, insbesondere bei dunkleren Haaren, da er die Haarwurzel direkter und mit höherer Energie zerstört. Dies führt oft zu sichtbareren Ergebnissen schon nach wenigen Sitzungen und potenziell weniger Behandlungssitzungen insgesamt.
SHR wird zwar oft als wirksam für hellere Haare und dunklere Hauttypen beworben , moderne Diodenlaser mit angepassten Wellenlängen und Parametern können hier jedoch oft vergleichbare oder bessere Ergebnisse bei höherer Effizienz erzielen.
SHR wird aufgrund der niedrigeren Energie und graduellen Erwärmung oft als „schmerzfrei“ oder „sehr schmerzarm“ vermarktet.
Der Komfort bei der Diodenlaser-Behandlung hängt maßgeblich von der Qualität des integrierten Kühlsystems ab. Hochwertige Geräte mit exzellenter Kühlung, wie der MeDioStar®, ermöglichen ebenfalls eine sehr schmerzarme Behandlung, trotz höherer Energie.
Aufgrund der potenziell geringeren Effektivität pro Puls kann SHR mehr Behandlungssitzungen erfordern als ein leistungsstarker Diodenlaser, um das gleiche Endresultat zu erreichen.
SHR ist primär eine Anwendungsmethode (oft für IPL, manchmal für Diodenlaser), während der Diodenlaser ein spezifischer Lasertyp ist.
Die technologische Entwicklung schreitet stetig voran. Moderne High-End-Diodenlaser wie der MeDioStar® kombinieren hohe Leistung und Präzision für maximale Effektivität mit fortschrittlichen Kühltechnologien und speziellen Behandlungsmodi (z.B. SmoothPulse), um den Komfort deutlich zu erhöhen und die Behandlung für eine breite Palette von Haut- und Haartypen sicher und angenehm zu gestalten.
Sie bieten somit oft das Beste aus beiden Welten: hohe Wirksamkeit bei gleichzeitig hohem Komfort.
Zusammenfassend lässt sich sagen:
Hier eine tabellarische Übersicht:
| Merkmal | SHR | Moderner Diodenlaser |
|---|---|---|
| Wirkprinzip | Graduelle Erwärmung (ca. 45°C) | Selektive Photothermolyse (60-70°C) |
| Effektivität | Gut, ggf. mehr Sitzungen | Sehr gut, oft weniger Sitzungen |
| Schmerzempfinden | Gering bis schmerzfrei | Gering bis schmerzarm (dank Kühlung) |
| Hauttypen | Geeignet für viele Hauttypen | Geeignet für viele Hauttypen |
Die bisherigen Erläuterungen zeigen, dass es deutliche Unterschiede zwischen den Haarentfernungstechnologien gibt. Doch selbst innerhalb einer Technologiekategorie, wie den Diodenlasern, existieren erhebliche Qualitätsunterschiede. Die Wahl des richtigen Geräts ist ebenso entscheidend für Sicherheit und Erfolg wie die Wahl der Methode selbst.
Billige, oft unzertifizierte Geräte aus Fernost mögen auf den ersten Blick kostengünstiger erscheinen, bergen jedoch erhebliche Risiken. Mangelnde Sicherheitsstandards, unzureichende Kühlung und unpräzise Energieabgabe können zu Verbrennungen, Pigmentstörungen, Narbenbildung oder schlichtweg zu ineffektiven Behandlungen führen, bei denen die Haare nach kurzer Zeit wieder nachwachsen.
IPL kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt „intensiv pulsierendes Licht“.
Das Licht einer bestimmten Wellenlänge - es handelt sich hierbei nicht um einen Laser - trifft die Haut und erwärmt den Haarfollikel.
Dadurch wird er zerstört und kann kein neues Haar mehr produzieren.
Bei fachmännischer Anwendung wird die Behandlung als sichere Methode eingestuft.
Die Haut kann unmittelbar nach dem Termin gerötet sein, innerhalb einiger Minuten bis weniger Stunden kehrt sie jedoch zum normalen Hautzustand zurück.
Die Abkürzung SHR steht im Englischen für „Super Hair Removal“.
Wie die IPL-Methode gibt SHR Lichtimpulse ab. Die Frequenz der Lichtimpulse ist jedoch höher.
Während das IPL mit wenigen, energiereichen Blitzen funktioniert, arbeitet das SHR mit vielen, weniger energiereichen Blitzen.
Die Behandlungsgeschwindigkeit ist deshalb erhöht.
Das SHR-Gerät kann durch das dauerhafte Aussenden von Lichtimpulsen einfach über die Haut gleiten, während das IPL-Gerät an den jeweiligen Stellen kurz verweilen muss.
Die Behandlung mit SHR gilt als hautschonend.
Die IPL-Technologie hat das haareigene Melanin zum Ziel und bündelt seine Energie an den Ort mit der höchsten Melanin-Konzentration: die Haarwurzel.
Die Methode mit SHR funktioniert ähnlich, wirkt aber nicht nur auf das Melanin, sondern auch auf die Stammzellen der Haut.
Diese Zellen sind auch für das Haarwachstum verantwortlich und verlieren durch die energetischen Lichtimpulse ihre Funktion.
Das Melanin des Haares wird genau wie das Gewebe der Stammzellen auf eine Temperatur von ca. 45 Grad Celsius erwärmt.
Dieser Prozess dauert bis zu 90 Sekunden lang und ist nach diesem Zeitraum abgeschlossen.
Beide Methoden entfernen Haare dauerhaft. Es sind dazu jedoch mehrere Termine notwendig, sodass sich die Behandlung über einen Zeitraum von einem bis 2 Jahre erstrecken kann.
Weil die Geräte mit SHR-Funktion kostenintensiver in der Anschaffung sind, ist die Behandlung meist teurer.
Der große Vorteil bei SHR liegt im großen Anwendungsbereich: SHR schafft es - anders als IPL allein - auch helle und feine Haare zu entfernen.
Blond- und rothaarige sowie Menschen mit ergrautem Haar haben so auch die Möglichkeit, dauerhafte Haarfreiheit zu erlangen.
Weil SHR außerdem nicht nur das Melanin als Angriffspunkt hat, kann das Verfahren auch auf dunklerer oder gebräunter Haut angewendet werden.
All das kann auch mit RF, sprich mit Radiofrequenzstrom erreicht werden.
Weil die Hochfrequenzelektroden gekühlt werden, wird diese Anwendung als sehr angenehm empfunden.
Deshalb haben wir, die Beauty Lounge Kassel, uns auf IPL in Verbindung mit RF spezialisiert und können so jedem Kunden zu dauerhaft glatter Haut verhelfen.
Unsere Geräte sind mit dieser zusätzlichen Funktion ausgestattet und können entsprechend eingestellt werden.
Im ersten Termin ermitteln wir Ihren Haut- und Haartypen und besprechen auf dieser Grundlage das Vorgehen mit Ihnen.
Danach testen wir die individuellen Einstellungen auf einer Hautstelle und sehen uns an, wie Ihre Haut reagiert und wie Sie die Anwendung empfinden.
Sind Sie zufrieden, vereinbaren wir einen Folgetermin.
Haben Sie noch Fragen zum Ablauf oder der Methoden? Wir freuen uns auf Sie!
Wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat, Sie Wünsche oder Verbesserungsvorschläge haben, freuen wir uns über Ihre Meinung und den Austausch in den Kommentaren.
tags: #shr #haarentfernung #vs #diodenlaser
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