Alverde Shampoo Inhaltsstoffe: Ein umfassender Überblick

Menschen mit dünnem Haar verwenden häufig Volumen-Shampoos, die volleres Haar versprechen und einen platten Look verhindern sollen. Aber welche Shampoos für feines Haar sind wirklich empfehlenswert? Alverde-Shampoos überzeugen in diversen Tests durch natürliche und hochwertige Inhaltsstoffe, günstige Preise und einem großen Produktsortiment.

ÖKO-TEST Untersuchung von Volumen-Shampoos

ÖKO-TEST hat in der Ausgabe 7/2024 seines Magazins insgesamt 38 verschiedene Shampoos getestet und im Labor auf ihre Inhaltsstoffe untersucht. Das erfreuliche Ergebnis: Zwei Drittel der getesteten Produkte erhielten die Note "gut" oder "sehr gut". Sechs wurden mit "befriedigend" bewertet, drei erhielten nur die Note "ausreichend". Vier Produkte konnten die Expertinnen und Experten leider nicht überzeugen und fielen durch.

Besonders gut: Naturkosmetik-Shampoos

Besonders die 13 Naturkosmetik-Shampoos schnitten insgesamt positiv ab.

Alverde Shampoo Volumen: Ein Spitzenreiter

Das Alverde Shampoo Volumen der dm-Eigenmarke belegte mit "sehr gut" einen Spitzenplatz. Es wurden weder bedenkliche noch umstrittene Inhaltsstoffe oder andere Mängel festgestellt. Preis: 1,75 Euro bei dm.

Auch das Alviana Natural Volume Shampoo gehört zu den Gewinnern und erhielt die Note "sehr gut". Mit 3,74 Euro pro 250 Milliliter ist es zwar teurer als das DM-Produkt, aber im Vergleich zu anderen Produkten dennoch erschwinglich. Kritische Stoffe wie PEG-Derivate wurden auch hier nicht gefunden.

Die Gesamtnote "sehr gut" bekamen außerdem das Blütezeit Volumen Shampoo und das Lavera Pflegeshampoo Volumen & Kraft.

Die richtige Naturpflege für Dein Haar mit alverde NATURKOSMETIK

Die Verlierer im ÖKO-TEST

Doch der Test offenbarte auch Verlierer. Die Shampoos der großen Konzerne Procter & Gamble und L'Oréal fielen bei ÖKO-TEST durch. Das Hair Biology Full & Shining Shampoo von P&G und das Elvital Fibralogy Kräftigendes Aufbau Shampoo von L'Oréal wurden mit "ungenügend" bewertet. Zwei weitere Haarprodukte von L'Oréal erhielten ebenfalls die Noten "ungenügend" bzw. "mangelhaft". Diese vier Produkte bildeten das Schlusslicht des Tests.

Der Grund: ÖKO-TEST fand in den vier Shampoos kritische Duftstoffe und PEG-Verbindungen. Das Produkt von Procter & Gamble enthielt zudem den Konservierungsstoff Chlormethylisothiazolinon (CIT), der als stark allergieauslösend gilt. Einige Produkte enthielten zudem umweltschädliche Kunststoffverbindungen, die biologisch schwer abbaubar sind. Auch bei den Verpackungen bemängelte das Verbrauchermagazin fehlende Angaben bzw. Nachweise über die Verwendung von recyceltem Kunststoff.

Alverde Shampoo Vergleich 2025

Hier ist ein Vergleich einiger beliebter Alverde Shampoos:

ModellPreis ca.Geeignet fürHauptbestandteileNaturkosmetikVegan
alverde Volumen-Kick Shampoo8 €feines HaarKiwi, ApfelminzeJaJa
alverde Baby Waschlotion & Shampoo12 €sensible BabyhautCalendula, MandelJaJa
alverde Feuchtigkeitsshampoo7 €trockenes HaarKokosmilchJaJa
Alverde Coffein Shampoo5 €dünnes Haarschwarzer Pfeffer, KoffeinJaJa
alverde Ultra Sensitive Shampoo6 €sensible Hautpflanzliche Tenside, Glycerin, InulinJaJa

Inhaltsstoffe und Zertifizierungen

Alverde ist die Naturkosmetik-Hausmarke der Drogeriekette dm. Alle Shampoo-Sorten sind vegan, Natrue-zertifiziert und silikonfrei. Einige Shampoos enthalten kein Sulfate oder keinen Alkohol, andere sind glutenfrei. Außerdem gibt es Haarkuren und weitere Haarpflege-Produkte von Alverde.

NATRUE-Label

Ursprünglich war NATRUE eine internationale Vereinigung, zu der sich Naturkosmetikunternehmen zusammengeschlossen hatten. Ziel des seit 2008 vergebenen Labels ist, sogenannte Naturkosmetik zu definieren und zu fördern, da der Begriff gesetzlich nicht bestimmt ist. Ursprünglich durften nach dem NATRUE-Standard in Naturkosmetik lediglich keine synthetischen Inhaltsstoffe enthalten sein. Inzwischen gibt es drei unterschiedlich anspruchsvolle Stufen des Labels: Naturkosmetik, Naturkosmetik mit Bioanteil und Biokosmetik.

Unternehmen, die das Label auf ihre Produkte drucken wollen, müssen die Zertifizierung bei einem von NATRUE zugelassenen, unabhängigen Zertifizierer beantragen. Mindestens 75 Prozent einer Produktlinie müssen die Anforderungen von NATRUE erfüllen, damit Greenwashing ausgeschlossen werden kann. Die Anforderungen werden für 13 verschiedene Produktgruppen jeweils individuell angepasst. Der Zertifizierer kontrolliert zweimal: Zunächst prüft er, ob das Produkt in seiner Beschreibung mit den NATRUE-Kriterien übereinstimmt. Dazu gehört beispielsweise, dass keine Stoffe aus der Erdölchemie enthalten sein dürfen und dass Silikonöle und Tierversuche verboten sind. Als Grundlage für diese erste Prüfung dienen Dokumente. In einem zweiten Schritt besucht der Zertifizierer innerhalb von drei Monaten die Produktionsanlagen. Verläuft die Prüfung zufriedenstellend, trifft der Zertifizierer die Entscheidung über die Vergabe des Labels. Es wird für zwei Jahre vergeben, danach erfolgt ein erneutes Audit.

Es gibt drei Stufen:

  • Naturkosmetik: Hier müssen die Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs sein, allerdings nicht aus biologischem Anbau.

Die Kriterien für die Vergabe des Labels werden von unabhängigen Stellen mitentwickelt, der Vergabeprozess ist transparent. Umfassende und unabhängige Kontrollen machen das Label glaubwürdig. Verstößt ein Labelnehmer gegen die Vergabekriterien des Labels, so werden ihm Sanktionen auferlegt. Verbraucher können alle wichtigen Informationen zum Label kostenlos abrufen. Das Label wird in drei Stufen vergeben, die aber alle mit demselben Logo dargestellt werden. Verbraucher können nur über einen QR-Code ermitteln, welche Stufe das jeweilige Produkt hat, werden dazu allerdings auf eine Webseite des Herstellers geführt. Nicht alle Produkte tragen einen solchen QR-Code.

Deutscher Allergie- und Asthmabund e. V. (DAAB)

Labelinhaber ist der Deutsche Allergie- und Asthmabund e. V. (DAAB). Anschließend legen die Hersteller dem DAAB die für das jeweilige Produkt vorgeschriebenen Tests zur Sicherheitsbewertung, Unbedenklichkeit und Verträglichkeit bei empfindlicher Haut (sogenannte Epikutantestungen, die in unabhängien dermatologischen Instituten durchgeführt und von den Zeichennehmern beauftragt werden) vor. Diese Tests müssen positiv ausgefallen sein.

Zu den Kriterien für die Labelvergabe gehört zudem, dass keine Inhaltsstoffe enthalten sein dürfen, die ein hohes allergenes Potential aufweisen. Stark irritierende Inhaltsstoffe, die bei sensibler, oder geschädigter Haut Beschwerden hervorrufen können sind ebenfalls ausgeschlossen.

Erfüllt das Produkt diese Kriterien, wird es zum sogenannten Anwendertest zugelassen. An dem Anwendertest nehmen DAAB-Mitglieder teil, die der jeweiligen Zielgruppe des Produktes entsprechen, beispielsweise Allergiker oder Neurodermitiker. Der anonymisierte Test erfolgt auf Freiwilligenbasis und umfasst eine anschließende Befragung sowie die Auswertung eines Fragebogens.

Änderungen der Rezeptur müssen dem DAAB schriftlich mitgeteilt werden. In unregelmäßigen Abständen werden durch den DAAB Produkte eingekauft und die Rezepturen verdeckt überprüft. Die Kriterien für die Vergabe des Labels werden von unabhängigen Stellen mitentwickelt, der Vergabeprozess ist transparent. Verstößt ein Labelnehmer gegen die Vergabekriterien des Labels, so werden ihm Sanktionen auferlegt.

Vegan

Dieses Produkt ist vegan. Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Verwenden die Verpackungsangaben keine üblichen Formulierungen zum Vegan-Status oder sind die Angaben unvollständig bzw. nicht korrekt erfasst worden oder veraltet, so kann die Einschätzung falsch sein. Codecheck.info kann nicht für die Richtigkeit der Angaben garantieren.

Veganismus ist eine Lebens- und Ernährungsweise. Dabei wird auf den Konsum von Produkten verzichtet, die tierischen Ursprungs sind oder Bestandteile tierischen Ursprungs beinhalten. Dazu zählen Lebensmittel und Kosmetika, die Inhaltsstoffe aus Fleisch, Fisch, Meerestieren, Milch, Ei und Honig enthalten. Veganismus wird meistens aus gesundheitlichen Aspekten und ethischer Überzeugung betrieben. Gründe dafür können unter anderem Tierschutz, Tierrecht und Umweltschutz sein.

Palmöl in Kosmetika

Folgender Inhaltsstoff kann aus Bestandteilen der Ölpalme hergestellt sein: Glycerin. Um Platz für Ölpalmplantagen zu schaffen, werden grosse Flächen von Regenwäldern gerodet. In Indonesien sind bereits über zwei Drittel der Regenwälder zerstört und zahllose Lebewesen vom Aussterben bedroht. Besonders der Orang-Utan, der weltweit nur in den Regenwäldern von Sumatra und Borneo vorkommt, ist in akuter Gefahr.

Die Zahl der wild lebenden Sumatra Orang-Utans ist seit 1900 um 91% gesunken. Seit 2016 gilt auch der Borneo Orang-Utan als unmittelbar vom Aussterben bedroht. Durch die Waldzerstörung wird so viel Kohlendioxid freigesetzt, dass Indonesien zum drittgrössten Treibhausgasemittenten geworden ist - nach den USA und China.

Dabei kommt ein grosser Teil des CO2 Ausstosses von der Zerstörung der Torfgebiete. Diese speichern riesige Mengen von Kohlenstoff. Für den Anbau von Ölpalmen werden die Torfböden entwässert, wobei Kohlendioxid und Methangas freigesetzt wird. Zusätzlich wird bei der Brandrodung und den damit einhergehenden, alljährlichen Torf- und Buschbränden viel CO2 emittiert. Die Waldbrände in Indonesien im Jahr 2015 setzten mehr klimaschädliches CO2 frei als zeitgleich die ganzen USA.

Um den Klimawandel zu stoppen, ist deshalb ein Moratorium auf die Zerstörung von Regenwäldern und Torfgebieten notwendig. Die Ausdehnung der Palmölplantagen führt immer wieder zu sozialen Konflikten. Die einheimische Bevölkerung verliert ihr Land, welches ihnen als Lebensgrundlage dient, an die Palmölindustrie. Zusätzlich halten die Palmölfirmen dabei häufig ihre Versprechungen zur Kompensation gegenüber der Landbevölkerung nicht ein.

Palmöl findet sich in rund jedem zweiten Supermarktprodukt von Margarine, Pizzen und Süßwaren bis zu Kosmetika und Waschmitteln. Seit 2016 müssen in der EU Lebensmittel die Palmöl enthalten entsprechend deklariert werden. Für Kosmetika gibt es aber noch keine Deklarationspflicht. In Kosmetika gibt es viele Begriffe, hinter denen sich Bestandteile der Ölpalme verstecken können, wie beispielsweise Sodium palmate oder Elais guineensis. Ausserdem können viele chemischen Rohstoffe wie beispielsweise Fettsäuren, sowohl aus der Ölpalme wie auch aus anderen Pflanzen hergestellt werden. Dies macht es fast unmöglich, den Kauf von Palmprodukten ganz zu vermeiden.

Palmöl kann als nachhaltig bezeichnet werden, wenn seine Produktion nicht zu Regenwald- und Torflandzerstörung und/oder zu sozialen Konflikten führt. Leider ist der Anteil an wirklich nachhaltigem Palmöl auf dem Markt aber noch sehr klein. Der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO) geht zwar mit seinen Kriterien zur Zertifizierung in die richtige Richtung, wird aber leider auch von vielen Firmen als grünes Feigenblatt missbraucht. Zudem fehlen bisher Kriterien, welche der Treibhausgasproblematik Rechnung tragen und seriöse und unabhängige Kontrollmechanismen zur Überprüfung der Kriterien.

Bio-Suisse zertifiziertes Palmöl* folgt Richtlinien, welche die Rodung von Flächen mit hohem Schutzwert verbieten. Darunter fallen auch Urwälder und Primärwälder. Ausgenommen davon sind Flächen, die vor 1994 gerodet worden sind.

Fordere Hersteller aktiv dazu auf, kein Palmöl aus Regenwald- und Torflandzerstörung mehr zu verwenden. Das kannst Du über den jeweiligen Kundenservice oder über ein Kontaktformular tun. Je mehr KonsumentInnen wirklich nachhaltiges Palmöl verlangen, welches weder Regenwald- und Torflandzerstörung, Landkonflikte noch einen Verlust von Arten mit sich bringt, desto eher ist der Hersteller bereit etwas zu unternehmen.

Wichtiger Hinweis: *Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes.

tags: #alverde #shampoo #inhaltsstoffe

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen