In der heutigen Zeit, in der Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein eine immer größere Rolle spielen, suchen viele Menschen nach umweltfreundlicheren Alternativen zu herkömmlichen Produkten. Auch im Badezimmer gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Plastikmüll zu reduzieren und Ressourcen zu schonen. Eine davon ist der Umstieg auf Shampoos mit Pumpspender oder sogar auf feste Shampoos.
ADA Cosmetics und GFL bieten erfolgreiche Spendersysteme, die zahlreiche Vorteile für den Gast, die Umwelt und das Hotel mitbringen. Hierzu gehören das Smart Care Spender System und das press + wash Spendersystem von ADA Cosmetics. Bei dem press + wash System ist es mehr ein umgreifen und drücken im Vergleich zu dem smart care System, bei welchem einfach nur gedrückt wird.
Prinzipiell wird zwischen zwei verschiedenen Halterungen unterschieden. Die erste ist eine einfache Halterung in welche das Pflegeprodukt einfach mit einem Klick eingesetzt werden kann. Des Weiteren kann die Halterung in weiß, chrom oder einem mattem chrom erworben werden. Die Zwei Halterung ist eine Doppelhalterung und kann auch geschraubt oder geklebt werden. Hier kann z.B. in der Dusche die Haar- & Körperpflege direkt neben der Haarspülung platziert werden ohne dabei zwei Halterungen installieren zu müssen.
Einige Anbieter bieten sogenannte „digitale Pflegeserien“ an - die Verbindung aus Pflegeprodukten und einem digitalen Hotelshop für Ihre Gäste. Damit kann sich der Hotelgast die Pflegeprodukte aus Ihrem Hotel direkt nach Hause bestellen.
Wer komplett auf Plastik verzichten möchte, findet mittlerweile eine große Auswahl an festen Shampoos, Haarseifen und anderen plastikfreien Alternativen.
Viele sind es gewohnt, sich mit einem flüssigen Shampoo die Haare zu waschen und haben möglicherweise Berührungsängste mit festem Shampoo oder Haarseifen. Auch für euch gibt es etliche Alternativen, die in der Anwendung nicht von ihren Pendants in der Plastikflasche zu unterscheiden sind.
Die meisten Unverpackt-Läden, die eine einigermaßen gut sortierte Kosmetikecke haben, haben auch flüssiges Shampoo. Dieses wird meistens in großen 10 Liter Kanistern zum Selberabfüllen angeboten. Einfach ein geeignetes Gefäß mitnehmen, Hahn auf, gewünschte Menge abfüllen, Hahn zu. Für zuhause empfiehlt es sich, das abgefüllte Shampoo in einem Pumpspender für Flüssigseife aufzubewahren, so kann man auch unter der Dusche die passende Menge Shampoo ganz einfach dosieren.
Shampoo in (Mehrweg-)Glasflaschen können eine gute Alternative sein, falls man keinen Unverpackt-Laden in der Nähe hat. Es gibt mittlerweile einige Anbieter die Flüssigshampoo in Glasflaschen verkaufen:
Feste Shampoos sind sehr ergiebig und praktisch, um sie auf Reisen mitzunehmen. Die feste Variante wirkt genauso wie flüssiges Shampoo, um es anzuwenden, macht man das Stück einfach nass und reibt es sich entweder kurz über die Haare oder schäumt es in den Händen auf und verteilt das Produkt in den Haaren. Einmal ausspülen und fertig. Aufbewahrt wird das feste Shampoo am besten auf einer Seifenschale, so dass es an der Luft tocknen kann.
Feste Shampoos sind oft deutlich teurer als Shampoos in der Plastikflasche, was auf viele sicher erstmal abschreckend wirkt. Man sollte aber bedenken, dass das feste Shampoo wesentlich ergiebiger ist und oft für zwei- oder dreimal soviele Anwendungen reicht.
Haarseifen werden etwas anders angewendet als feste Shampoos. Zum einen schäumen sie nicht, da sie die Haare statt mit Tensiden mit Hilfe von verseiften Ölen reinigen, zum anderen spielt auch die Wasserhärte bei der Anwendung eine Rolle. Sehr hartes Wasser begünstigt die Entstehung von Kalkseife, die sich auf den Haaren ablegen kann. Den Härtegrad des eigenen Leitungswassers kann man beim lokalen Wasserwerk erfragen.
Wenn nach der Haarwäsche eine saure Rinse verwendet wird, kann man diesen unerwünschten Nebeneffekt aber verhindern. Eine saure Rinse ist eine einfache Mischung aus einem Liter kaltem Wasser und 2 Esslöffel Apfelessig. Diese Mischung gibt man nach der Behandlung mit der Haarseife einfach über die Haare, Auswaschen ist nicht nötig. Und keine Sorge - sobald die Haare trocken sind, verfliegt der Essiggeruch.
Haarshampoo und Duschgel in Plastikflaschen kennt jeder. Doch jetzt werden fast alle Pflegeprodukte auch mit weniger oder ohne Verpackung in fester Form angeboten.
| Flüssiges Produkt | Feste Alternative |
|---|---|
| Haarshampoo | festes Shampoo (Shampoobar), Shampooseife |
| Haarspülung, Conditioner | fester Conditoner, feste Spülung |
| Duschgel, Duschcreme | festes Duschgel, feste Seife |
| Flüssigseife | feste Seife |
| Rasierschaum | feste Rasierseife |
| Deospray, Deoroller | wasserfreie Deos, z. B. als Stick |
| Zahnpasta in der Tube | Zahnputztabletten |
| Körperlotion | (bei Raumtemperatur) feste Bodybutter, pflanzliche Fette und Öle |
| Handcreme, Fußcreme | in fester Form (wie feste Bodybutter) |
Auf den ersten Blick erscheinen feste Shampoos und andere Alternativen oft teurer. Allerdings kann ein konzentrierter, weitgehend oder völlig wasserfreier Shampoobar zwei bis drei Shampooflaschen ersetzen. Flüssige Shampoos enthalten relativ geringe Mengen waschaktiver Substanzen, da sie zu ca. 70-90 Prozent aus Wasser bestehen. Daher ist ein Shampoo in der Flasche oft billiger als ein Shampoobar, aber auch weniger ergiebig.
Wer chemisch-synthetische Inhaltsstoffe weitgehend vermeiden will, achtet am besten auch bei den festen Produkten auf Naturkosmetiklabel wie das NATRUE-Siegel, COSMOS/BDIH oder Ecocert. Selbst konventionelle feste Produkte enthalten oft weniger problematische Substanzen als flüssige Shampoos, aber in diesen dürfen beispielsweise chemisch hergestellte Duftstoffe oder Azofarbstoffe verwendet werden, die in zertifizierter Naturkosmetik verboten sind.
Stiftung Warentest kam zu dem Ergebnis, dass ein Shampoobar zwei Shampooflaschen ersetzen kann und, dass festes Shampoo seltener überdosiert wird als flüssiges. Daher lassen sich durch einen Shampoobar zwei bis drei Plastikflaschen einsparen.
Zunächst sollte man Haare und Kopfhaut nass machen und dann den Shampoobar in den Händen aufschäumen. Der Schaum lässt sich so leicht auf der nassen Kopfhaut verteilen und einmassieren. Auf diese Weise werden das Haar und die Kopfhaut gereinigt, ohne dass die Spitzen bei langem Haar zu stark entfettet werden.
Es gibt einige Studien, die zeigen, dass feste Seife keine Bakterienschleuder ist und in privaten Haushalten unbedenklich gemeinsam benutzt werden kann. Auch das Coronavirus wird durch gründliches Händewaschen mit Seife - egal ob fest oder flüssig - deaktiviert.
Shampoobars und weitere feste Pflegeprodukte sollten immer gut trocknen können. Das gelingt beispielsweise, indem diese an einem Band oder in luftdurchlässigen Seifensäckchen an einem Haken aufgehängt werden. Auch Seifendosen mit guter Belüftung und Ablaufrillen für Feuchtigkeit sind geeignet. Nylonsöckchen eignen sich ebenfalls zur Aufbewahrung und zum Aufhängen von festen Shampoos und Pflegeprodukten.
Kleine Reststücke kann man in einer sauberen leeren Shampooflasche mit Wasser auflösen und dann möglichst bald verbrauchen.
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