Shampoo mit ätherischen Ölen: Wirkung und Anwendung

Ätherische Öle sind hochkonzentrierte Duftsubstanzen, die aus frischen oder getrockneten Pflanzen gewonnen werden. Sie werden nicht gepresst, sondern entstehen bei der Wasserdampfdestillation der ausgewählten Pflanzenteile. Das ätherische Öl kann aus Blättern, Blüten, Samen, Stielen, Wurzeln und sogar Rinden gewonnen werden.

Wir greifen immer lieber nach der natürlichen Kosmetik zur Haar- und Kopfhautpflege. Heutzutage sind wir uns dessen bewusst, dass die Mutter Natur reich an ausgezeichneten Produkten ist. Viele Personen haben keine Ahnung, welche ätherischen Öle sie wählen sollen. Es ist am leichtesten, die fertigen Kosmetikprodukte mit ätherischen Ölen im Inhalt zu wählen - Shampoos, Conditioner, Haarwässer und Spülungen.

Die Methode der Gewinnung von ätherischen Ölen hat einen großen Einfluss auf die Konsistenz der Produkte. Sie sind nicht ölig, sondern flüssig. Ihre Formel erinnert an ein flüssiges Serum. Ätherische Öle finden Anwendung im Rahmen der Haarpflege, weil sie hoch konzentrierte Mischungen von verschiedenen, hochwertigen Substanzen sind. Trotzdem kennzeichnen sich ätherische Öle durch interessante, therapeutische und heilende Eigenschaften.

Bei der Beschreibung der Eigenschaften von ätherischen Ölen ist es ebenfalls bemerkenswert, dass sie wasserlöslich sind und sich fantastisch mit Fetten und Alkoholen verbinden. Natürliche, ätherische Öle lassen sich am häufigsten im Parfüm finden, weil sie einen angenehmen Pflanzenduft garantieren. Dank dieser Eigenschaft werden ätherische Öle ebenfalls zur Aromatherapie, zum Bad oder zur Massage sehr gerne benutzt. Ätherische Öle werden immer häufiger im Rahmen der Körper- und Haarpflege angewendet.

Wenn du selbst Kosmetik herstellen und dafür auf ätherische Öle zurückgreifen möchtest, solltest du unbedingt auf die Qualität achten. Nur vollkommen reine ätherische Öle haben die eben beschriebenen Eigenschaften. Bei der Verwendung von ätherischen Ölen für Kosmetika muss man vorsichtig sein. Ätherische Öle sind potente Substanzen, die immer mit Bedacht eingesetzt werden sollten.

Der Duft der Öle wirkt auf das limbische System im Gehirn, in dem z.B. Gefühle verarbeitet werden. Einzelne Moleküle gelangen über die Haut in die Blutbahn, wo sie sich in die Zellmembrane integrieren und so in körpereigene Prozesse eingreifen. Lasse ätherische Öle niemals in direkten Kontakt mit Schleimhäuten oder Augen kommen. Auch das Auftragen des puren Öls auf die Haut sollte vermieden werden. Arbeite also immer mit Handschuhen und Schutzbrille. Bei bestimmten Menschen kann es zu starken Reaktionen kommen.

Wirkung Ätherischer Öle

Ätherische Öle sind für ihren Duft bekannt, aber sie zeichnen sich auch durch ihre chemische Beschaffenheit aus, dank der sie für Körper und Haar nützlich sein können. Die äußerst potenten Essenzen können auch in der Kosmetik eingesetzt werden, wo sie die Haut mit wertvollen Nährstoffen versorgen. Ätherische Öle werden vor allem in der Naturkosmetik verwendet, weil sie unter anderem auch entzündungshemmende, antibakterielle und antivirale Eigenschaften besitzen.

Ätherische Öle haben positive Eigenschaften, können sensible Haut jedoch reizen. Ätherische Öle sind leicht flüchtige, stark duftende Verbindungen, die durch Wasserdampfdestillation oder Kaltpressung aus Pflanzenteilen wie Blüten, Blättern oder Schalen gewonnen werden.

Hier sind einige Beispiele für die Wirkungen ätherischer Öle:

  • Antibakterielle und antivirale Eigenschaften
  • Beruhigende oder stimmungsaufhellende Effekte über das limbische System
  • Förderung der Durchblutung und der Wundheilung
  • Talgregulierend
  • Ausleitend, entstauend
  • Beruhigend für die Kopfhaut
  • Antimikrobiell

Alle ätherischen Öle in unserer Haut- und Haarpflege stammen aus kontrolliert biologischem Anbau und sind naturrein.

Ätherische Öle für Haut: wenn sie richtig angewendet werden, verbessern sie das Aussehen der Haut. Sie helfen auch bei der Akne-Haut oder beim Teint mit Verfärbungen. Sie können erhellen oder verdunkeln je nach Bedürfnissen. Sie können auch die Haut glätten und die Hautprobleme (z.B. Ätherische Öle für Haare: es lohnt sich, ätherische Öle auch in die Pflege der ausfallenden, fettigen oder schuppigen Haare zu integrieren. Ätherische Öle heilen den Juckreiz und verstärken die schwachen Haarzwiebeln.

Einige warnen: ätherische Öle sollen im Rahmen der Pflege sehr vernünftig angewendet werden, weil sie Irritationen verursachen können. Alle ätherischen Öle sollen mit Vernunft und in kleinen Mengen angewendet werden. Sie sind sehr aktiv und enthalten viele hoch konzentrierte Substanzen, deswegen können sie Reizungen verursachen, insbesondere bei der empfindlichen Haut.

Anwendung Ätherischer Öle

Wenn wir uns für eine Haarkur mit Ölen entscheiden, wählen wir meistens natürliche, kaltgepresste Öle. Es ist möglich, die Haare mit ätherischen Ölen zu pflegen, sie müssen aber mit anderen Substanzen vermischt werden. Sie sollen kein Hauptelement, sondern eher eine Zutat der Haarkur sein. Als Basis für eine solche Mischung kann z.B. Kokosöl oder Arganöl dienen. Beide Öle transportieren genial die Nährstoffe und wirken sehr gut auf Haare mit geringer (Kokosöl) und normaler sowie hoher Porosität (Arganöl).

Schon bei der Haarwäsche können Sie Nutzen aus der positiven Wirkung der ätherischen Öle ziehen. Sie können Ihre Kopfhaut bei der Haarwäsche pflegen und reinigen. Wenn Ihr Shampoo kein ätherisches Öl enthält, können Sie es selbst zugeben.

Die populären Kräuterspülungen für Haare sind problematisch, weil es nötig ist, die Kräuter zuerst aufzubrühen und den Auszug danach zu kühlen. Die Vorbereitung einer selbstgemachten Haarspülung mit einem ätherischen Öl ist im Gegensatz dazu besonders einfach. Zu einem Liter lauwarmes Wasser werden ein paar Tropfen ätherisches Öl und ein bisschen Milch zugegeben (Milch wirkt hier wie Emulgator, dank dem das Öl mit dem Wasser ein einheitliches Gemisch bilden).

Es ist möglich, die Haare mit ätherischen Ölen zu pflegen, sie müssen aber mit anderen Substanzen vermischt werden. Sie sollen kein Hauptelement, sondern eher eine Zutat der Haarkur sein. Als Basis für eine solche Mischung kann z.B. Kokosöl oder Arganöl dienen.

Diese Öle werden immer mit einem der unten angeführten Trägeröle gemischt bzw. verdünnt, weil die ätherischen Öle sonst äußert ergiebig sind, sehr intensiv duften und ihr Preis hoch ist. All das spricht dafür, dass sie nur stark verdünnt zum Einsatz kommen.

Pflanzliche Öle, die sich ideal zur Verdünnung von ätherischen Ölen eignen, die oft die Kopfhaut reizen, wirken in Synergie, um das Haar zu stimulieren, zu kräftigen und zu nähren.

Für eine optimale Anti-Haarausfall-Wirkung der ätherischen Öle verdünnen Sie 3 bis 5 Tropfen ätherisches Öl in einem Löffel Pflanzenöl (für eine Verdünnung von ca. 20 %) und tragen diese Mischung auf, indem Sie die Kopfhaut sanft mit leichten kreisenden Bewegungen vom Hinterkopf nach vorne massieren. Diese Massage wird am besten 1 Stunde vor dem Shampoonieren durchgeführt.

Bei jeder Haarwäsche jeweils 3 Tropfen zum Shampoo hinzufügen.

Anwendungsbeispiele für ätherische Öle

  • Lavender 1-2 Tropfen mit Trägeröl mischen und einmassieren. nicht wohldühlst, lass es über Nacht einwirken und wasche am nächsten morgen deine Haare.
  • Für eine schnelle Haarkur vermischst du ca. 50 ml Basisöl mit 3-5 Tropfen eines von dir ausgewählten ätherischen Öls. Massiere die Ölmischung vom Ansatz bis in die Spitzen und lass die Kur ein paar Minuten einwirken, bevor du sie mit lauwarmem Wasser ausspülst.
  • Für eine weitere Variante vermischt du einen Becher Joghurt mit etwas Honig und dem von dir ausgewählten ätherischen Öl. Einfach wieder einmassieren, einwirken lassen und ausspülen.
  • Mische einfach ca. 8-10 Tropfen ätherisches Öl unter ca. 100 ml Shampoo.

Beliebte Ätherische Öle und ihre Wirkung

Es gibt Dutzende von ätherischen Ölen. Sie haben nicht nur wunderschöne Düfte und eine aromatherapeutische Wirkung, sondern können auch die Haut und das Haar pflegen.

Hier findest du eine (nicht vollständige) Auflistung von ätherischen Ölen, die im Allgemeinen als gut verträglich gelten und nur geringes Irritationspotential haben. Dennoch sind individuell allergische Reaktionen möglich.

Einige Beispiele für beliebte ätherische Öle sind:
  • Teebaumöl - wirkt antibakteriell, einer Mykose vorbeugend und antiviral.
  • Eukalyptusöl - wirkt antibakteriell und gibt ein angenehmes Gefühl der Erfrischung.
  • Lavendelöl - höchstwahrscheinlich das populärste, ätherische Öl.
  • Rosmarinöl - obwohl Rosmarin mit der Küche assoziiert wird, kann es ebenfalls in der Pflege gut wirken.
  • Zitronenöl - riecht wunderbar nach Zitrusfrüchten und wirkt keimtötend, pilzvernichtend, zusammenziehend und erfrischend.
  • Orangenöl - das nächste, ätherische Zitrusfruchtöl, das antibakteriell wirkt und bei der Heilung der Hautinfektionen empfohlen wird.
  • Kalmusöl - gehört zu den seltener angewendeten ätherischen Ölen. Das ist ein großer Fehler, weil es starke, entzündungshemmende und antiseptische Eigenschaften hat.
  • Zedernöl - ein „ätherischer Bruder“ des Zedernussöls.
  • Salbeiöl - wird aus Salbeiblättern gewonnen und findet Anwendung in Shampoos für fettige Haare.
  • Bergamottöl - fördert die Heilung von Kopfschuppen und Schmerfluss, dank der antibakteriellen, einer Mykose vorbeugenden und antiseptischen Wirkung.

Rosmarinöl: Ein besonderes Öl für die Haarpflege

Rosmarin ist derzeit in aller Munde. Der Heilpflanze werden dabei zahlreiche Wirkungen zugeschrieben. Die Wirkung von Rosmarinöl für die Haare begründet sich in dessen Inhaltsstoffen. Viele, die Rosmarinöl regelmäßig für ihre Haare verwenden, berichten von positiven Erfahrungen, wenn es darum geht, das Haarwachstum zu fördern.

Wofür Rosmarinöl genau in der Haarpflege gut ist, zeigen wir Dir direkt im Anschluss. Expertentipp: Achte dabei jedoch immer auf die Dosierung: Egal ob in Tinktur, Haarwasser, Shampoo oder Conditioner - nur wenige Tropfen davon genügen.

Rosmarinöl wird als wahres Geheimmittel gegen Haarausfall gehandelt. Wenn Du unter akutem Haarausfall leidest, solltest Du dennoch umsichtig sein und nicht einfach auf Rosmarinöl als Wunderwaffe bauen. Und verbirgt sich ein gesundheitlicher oder hormoneller Grund hinter Deinem Haarausfall, dann kann Rosmarin auch nur bedingt helfen. stecken möglicherweise andere Gründe wie zum Beispiel: Neurodermitis dahinter.

Wie der obige Abschnitt schon impliziert, ist Rosmarin offenbar tatsächlich förderlich für das Haarwachstum. Als Haarwasser oder Tinktur auf die Kopfhaut massiert, soll er die Durchblutung der Kopfhaut fördern und die Haarwurzeln in ihrer Tätigkeit anregen. Viele Leute benutzen Rosmarinöl außerdem zur Pflege fettiger, schuppiger oder juckender Kopfhaut.

Rosmarinöl wird seit Jahrhunderten als natürliches Heilmittel für eine Vielzahl von Gesundheitsproblemen angewendet.

Anwendung von Rosmarinöl:

  • Wähle ein hochwertiges, reines ätherisches Rosmarinöl aus.
  • Verdünne das Rosmarinöl mit einem Trägeröl, wie zum Beispiel Jojobaöl oder Kokosöl. Ätherische Öle sind sehr konzentriert und sollten vor der Anwendung auf der Haut oder dem Haar immer verdünnt werden.
  • Massiere das verdünnte Öl in Deine Kopfhaut und Haare ein. Dies kann die Durchblutung fördern und kann dazu beitragen, die Nährstoffaufnahme zu verbessern.
  • Spüle Deine Haare gründlich aus, um sicherzustellen, dass das gesamte Öl entfernt wurde. Du kannst wie gewohnt Shampoo und Conditioner verwenden.
  • Wiederhole diese Anwendung regelmäßig, zum Beispiel einmal pro Woche. Rosmarinöl ist zur regelmäßigen Pflege gedacht.

Nebenwirkungen im klassischen Sinne von Medikamenten-Beipackzetteln hast Du bei der Anwendung von Rosmarinwasser bzw. Rosmarinöl keine zu befürchten. Da es aber ein Naturprodukt mit ätherischen Ölen ist, kann es sein, dass Du allergisch darauf reagierst. Damit es nicht zu einer Hautreizung oder allergischen Reaktion kommt, solltest Du diese drei Dinge beachten bzw. Das Rosmarinöl nicht direkt vollumfänglich verwenden:

  • Mache in jedem Fall zuerst einen Verträglichkeitstest auf Deiner Haut - wir haben ihn oben beschrieben.
  • Einmal anwenden und enttäuscht sein: Rosmarinöl ist richtig gut, aber es kann nicht zaubern. Wenn Du ein Ergebnis möchtest, musst Du es regelmäßig anwenden.

Rosmarin ist nicht umsonst eines der aktuell gehypten Pflegeprodukte. Ja, hierzu benötigst Du 3 bis 4 kleingeschnittene Rosmarinzweige. Gib diese in einen Kochtopf mit etwa 500 ml Wasser. Du solltest Rosmarinöl bis zu dreimal die Woche auf Deine Haare auftragen.

Kopfhaut- und Haaröl für volles Haar und Glanz | Tipps zu Ätherischen Ölen | Alnatura Schönheitstage

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Ätherische Öle gegen Schuppen mit Vorsicht verwenden

Dennoch sollten Sie ätherische Öle mit Vorsicht verwenden, denn obwohl sie natürlich sind, bedeutet das nicht, dass sie harmlos sind - ganz im Gegenteil. Eine Kopfhaut mit Schuppen ist eine Kopfhaut, die geschädigt ist, weshalb Sie nicht einfach irgendein Produkt anwenden können.

Sie sollten daher vor der Anwendung einige notwendige Vorsichtsmaßnahmen treffen:

  • Ätherische Öle sollten von Schwangeren vorsichtshalber nicht verwendet werden
  • Sie werden lokal angewendet, pur oder verdünnt in Pflanzenöl
  • Bei der Erstanwendung kann es sich lohnen, vorher einen Test in der Ellenbeuge durchzuführen, um sicherzustellen, dass Sie nicht allergisch auf das Öl reagieren
  • Sie dürfen nicht auf den Schleimhäuten, Ohren, Augen etc. angewendet werden
  • Nach dem Auftragen sollten Sie sich nicht der Sonne aussetzen, da die Gefahr eines Sonnenerythems oder sogar einer allergischen Hautreaktion besteht
  • Nicht alle ätherischen Öle haben eine positive Wirkung auf Schuppen, jedes Öl erfüllt seinen eigenen spezifischen Zweck

Wie Sie sehen, sollten ätherische Öle nicht unbedacht verwendet werden.

Spezifische Ätherische Öle für die Haarpflege

Wollen Sie Ihrem Haar einen blendenden Glanz schenken, es nähren und ihm Feuchtigkeit spenden, sollten in Ihrer Haarkosmetik-Ausrüstung sicherlich die Haaröle nicht fehlen. Sie können zum Beispiel ätherische Öle wählen, die aber nicht wasserlöslich und daher immer mit Trägeröl zu lösen sind. Schauen wir uns einzelne Haaröle an und entdecken wir deren Wirkung.

Für welche ätherischen Öle werden Ihnen Ihre Haare dankbar sein.

  • Rosmarinöl: Rosmarin duftet schön und kann hervorragend auch manche Speisen abschmecken. Der Vorteil des ätherischen Rosmarinöls besteht aber darin, dass es das Haarwachstum ankurbeln kann und es dem Haar Kraft verleiht.
    Anwendung: Vermischen Sie ein paar Tropfen Öl mit Kokosnuss- oder Olivenöl. Tragen Sie anschließen die Mischung auf die Kopfhaut auf und lassen Sie sie wenigstens 10 Minuten einwirken. Shampoonieren Sie zum Schluss sorgfältig das Haar. Im Idealfall sollte Rosmarinöl mindestens zweimal pro Woche zum Einsatz kommen.
  • Lavendelöl: Das Wachstum der Haare kurbelt auch ätherisches Öl aus Lavendel. Laut einer wissenschaftlichen Studie, die an Tieren durchgeführt wurde, war dieses Öl im Stande ein schnelleres Wachstum der Haare bei Mäusen zu generieren und eine ähnliche Einwirkung hat es auch auf menschliches Haar. Ein Vorteil ist auch, dass dieses Öl antibakterielle und antimikrobielle Eigenschaften hat, die eine positive Auswirkung auf die Gesundheit der Haut haben.
    Anwendung: Vermischen Sie ein paar Tropfen Lavendelöl mit drei Esslöffeln eines der Trägeröle und tragen Sie die Mischung auf die Kopfhaut auf und lassen Sie sie wenigstens 10 Minuten einwirken. Shampoonieren Sie zum Schluss sorgfältig das Haar. Sie können zu dieser Mischung einige Mal pro Woche greifen.
  • Thymianöl: Plagt Sie fettiges Haar, sollte Ihrer Aufmerksamkeit ätherisches Thymianöl nicht entgehen. Es eignet sich aber nicht nur zur Behandlung fettiger Haare, denn es kurbelt gleich wie die oben erwähnten Öle das Wachstum der Haare an. Thymian verbessert nämlich den Blutkreislauf in der Kopfhaut und führt zugleich benötigte Nährstoffe für Haarfollikel zu, die für das gesunde Haarwachstum unentbehrlich sind.
    Anwendung: Im Hinblick darauf, dass Thymianöl sehr stark ist, vermischen Sie maximal zwei Tropfen Öl mit zwei Esslöffeln Trägeröl. Lassen Sie die Mischung wenigstens 10 Minuten einwirken und shampoonieren Sie das Haar.
  • Salbeiöl: Das Ankurbeln des Haarwachstums verspricht auch das Salbeiöl. Überdies verhindert es Haarausfall und befreit das Haar von überschüssigem Talg und Schuppen. Die antibakterielle und antioxidative Wirkung des Öls kann zur Pflege des sich lichtenden und geschwächten Haars beitragen.
    Anwendung: Vermischen Sie drei Tropfen Salbeiöl mit dem Conditioner oder einem Esslöffel beliebigem Trägeröl und lassen Sie es wenigstens 10 Minuten einwirken. Benutzen Sie Salbeiöl idealerweise mindestens 2-mal pro Woche.
  • Pfefferminzöl: Pfefferminzöl eignet sich sowohl für trockenes, als auch für fettiges Haar. Es lindert Irritationen der Kopfhaut und reduziert die Talgproduktion und somit verhindert es Schuppenbildung. Nicht zuletzt belebt es das Haar und stimuliert sein Wachstum.
    Anwendung: Vermischen Sie zwei Tropfen Pfefferminzöl mit beliebigem Trägeröl. Massieren Sie die Mischung in die Kopfhaut ein, lassen Sie es 5 Minuten einwirken und shampoonieren Sie das Haar und behandeln Sie es mit dem Conditioner.
  • Zitronengrasöl: Nicht nur, dass ätherisches Zitronengrasöl wunderschön duftet, sondern es hat auf die Gesundheit der Haare einen Einfluss. Es stimuliert nämlich Haarfollikel und ist eine gute Prophylaxe gegen Haarausfall. Nach seiner Anwendung wird Ihr Haar glanzvoll, frisch sein und überdies duftet es wunderschön nach Zitrusfrüchten. Laut der Studie aus dem Jahr 2015 senkte das Zitronengrasöl sogar nach einer einzigen Woche Anwendung die Anzahl von Schuppen.
    Anwendung: Vermischen Sie ein paar Tropfen Öl mit Ihrem Lieblingsshampoo oder -conditioner und massieren Sie die Mischung in die Kopfhaut ein.
  • Zedernholzöl: Öl aus Zedernholz hat eine positive Wirkung bei Haarausfall, denn es hilft die Haarfollikel zu stimulieren und durchblutet die Kopfhaut. Laut Untersuchung erhöht Zedernholzöl das Haarwachstum um die unglaublichen 44 % und eliminiert daneben auch das Vorkommen von Schuppen. Es hat auch antibakterielle Eigenschaften.
    Anwendung: Vermischen Sie ein paar Tropfe Öl mit zwei Esslöffeln Trägeröl, massieren Sie die Mischung in die Kopfhaut ein und lassen Sie sie 10 bis 15 Minuten einwirken. Spülen Sie anschließend das Haar.
  • Teebaumöl: Das Öl der Pflanze Melaleuca alternifolia oder das Teebaumöl ist eines der beliebtesten Öle überhaupt. Teebaumöl hilft die Talgproduktion zu regulieren und reinigt das Haar. Es hat eine starke entzündungshemmende Wirkung, dank der es bei der Heilung der Probleme mit der Kopfhaut sehr beliebt ist. Aus diesem Grund wird es in Shampoos und Conditionern eingesetzt, im Hinblick darauf, dass es Schuppen heilt und die Blutzirkulation verbessert.
    Anwendung: Vermischen Sie zwei Esslöffel eines beliebigen Trägeröls mit zehn Tropfen Teebaumöl. Erwärmen Sie die Mischung im Topf und tragen Sie sie auf das Haar über dessen ganze Länge auf. Decken Sie anschließend das Haar mit einer Plastiktüte und wickeln Sie einen Handtuch-Turban. Lassen Sie die Mischung 20 Minuten einwirken, spülen Sie sorgfältig das Haar und shampoonieren sie es. Sie sollten das Haar mit diesem warmen Öl maximal 3-mal pro Woche verwöhnen. Passen Sie aber darauf auf, dass Sie das Öl nicht auf zu hohe Temperatur erwärmen, denn sonst könnte es Nährstoffe verlieren.
  • Melissenöl: Melissenöl, das das Haar von Fett, fettigen Schuppen und auch von Akne auf der fettigen Kopfhaut befreit, ist maßgeschneidert auf die Bedürfnisse des fettigen Haars. Melissenöl hat antiseptische und antimikrobielle Eigenschaften, wodurch es auch das Haarwachstum ankurbelt. Erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass Melissenöl auch bei der Entfernung von Läusen hilft.

Trägeröle: Die perfekte Basis für ätherische Öle

Die Trägeröle sind Öle, die man mit anderen Zusätzen, zum Beispiel in Form von ätherischen Ölen, verbinden kann. Manchmal werden sie auch als Basisöle bezeichnet, weil sie bei der Herstellung von Kosmetik - egal ob für Haar oder Haut und Körper - häufig eine Basis bilden. Es gibt eine ganze Reihe von Trägerölen, sie unterscheiden sich durch Konsistenz, Dichte und auch durch ihre Wirkung.

  • Mandel- und Kokosnussöl: Diese Öle eignen sich zur Pflege der Haut und des Gesichts und überdies auch zur Behandlung des Haars. Aus Kokosnuss- sowie Mandelöl bereiten Sie einfach einen nähernden Öl-Umschlag fürs Haar zu und Sie können darin noch ätherische Öle einmischen, dank denen Ihr Haar schöner denn je sein wird.
  • Olivenöl: Es enthält zuträgliche Fettsäuren und pflanzliche Sterole und kann als Trägeröl für Massage, Reinigungsmittel für das Gesicht und nicht zuletzt auch zur Pflege der Haare genutzt werden. Idealerweise ist natives Olivenöl extra zu wählen.
  • Arganöl: Es schenkt dem Haar natürliche Vitalität und Glanz, nährt und durchblutet die Haarwurzeln, wodurch es die Haarstruktur erneuert und kräftigt; Arganöl spendet dem Haar tiefgehend Feuchtigkeit und hinterlässt samtweiches Haar und hilft auch bei der Heilung der problematischen Kopfhaut.
  • Jojobaöl: Es schenkt dem Haar Weichheit und Glanz und umhüllt gespaltene Haarspitzen, sodass es wie natürliches Silikon wirkt. Es hat auch eine hervorragende Wirkung auf die Kopfhaut, kurbelt das Wachstum der Haare an und es ist möglich es als Öl-Umschlag für das ganze Haare oder nur gezielt auf die Haarspitzen anzuwenden. Jojobaöl schätzen auch Frauen, die mit schnell zerzausenden Haaren ringen, weil es das Entwirren erleichtert.
  • Rizinusöl: Es verbessert die Qualität der Haare und kräftigt sie. Rizinusöl senkt dank dem Rizinolsäure-Gehalt, der den pH-Wert der Kopfhaut auszugleichen hilft, das Risiko der Entstehung von Schuppen, gespaltenen Haarspitzen und Haarschädigungen.

Als zertifizierte Haarwuchsspezialisten liegt es uns am Herzen, mit natürlichen und hochwertigen Produkten zu arbeiten.

Ursachen von Haarschäden erkennen

Falls du unter einem der Probleme leidest melde dich gerne für eine Kopfhautanalyse mit der Microkamera bei uns. Ist der Weg zu uns zu weit ?

  • Haarbruch ( Haare brechen ab)

Fazit

Ätherische Öle sind eine wertvolle Ergänzung für die Haarpflege, wenn sie richtig angewendet werden. Sie können das Haarwachstum fördern, Schuppen bekämpfen und für gesunden Glanz sorgen. Achten Sie auf die Qualität der Öle und verdünnen Sie sie immer mit einem Trägeröl, um Irritationen zu vermeiden. Mit der richtigen Anwendung können Sie die positiven Eigenschaften der ätherischen Öle optimal nutzen.

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