Shampoo Inhaltsstoffe Liste: Was Sie Wissen Müssen

Für viele Menschen sind die Haare ein wichtiges Erscheinungsmerkmal. Regelmäßige Friseurbesuche und das morgendliche Styling gehören für die meisten zur Routine. Hinzu kommt das Waschen mit Shampoos, die speziell auf verschiedene Haar- und Stylingtypen abgestimmt sind. Doch was steckt wirklich in diesen Produkten? Dieser Artikel klärt über die oft kritischen Inhaltsstoffe in Shampoos auf.

Haare sind oft das Erste, was ins Auge fällt, und können viel über unseren Gesundheitszustand und unsere Pflegegewohnheiten aussagen. Hersteller von Haarprodukten wie Shampoos legen daher großen Wert darauf, mit ihren Inhaltsstoffen gängige Probleme wie spröde Haare, Spliss oder fettiges Haar zu bekämpfen.

Ein Blick auf die Rückseite der Shampooflaschen offenbart jedoch, dass viele Anbieter Inhaltsstoffe verwenden, die zumindest kritisch zu betrachten sind. Werfen wir einen genaueren Blick auf einige dieser problematischen Stoffe.

Kritische Inhaltsstoffe in Shampoos

Bereits eine kleine Auswahl an Beispielen zeigt, dass gängige Shampoos aus dem Supermarkt oft schädliche Inhaltsstoffe enthalten, bei denen ein kleiner Mehrwert für größere Schäden in Kauf genommen wird. Viele Inhaltsstoffe werden unter spezifischen Namen aufgeführt und sind dementsprechend nicht exakt deckend mit den hier aufgeführten Namen. Entsprechend ist es ratsam, vor dem Kauf genauer jeden Inhaltsstoff zu recherchieren oder direkt auf Produkte mit einer übersichtlichen Liste an Inhaltsstoffen zurückzugreifen.

1. Silikone


Infografik: Silikone in Shampoos erkennen

Silikone sind oft in Shampoos enthalten, um einen glatten und glänzenden Film auf die Haare zu legen, wodurch sie gesund aussehen und sich leicht kämmen lassen. Doch Silikone haben auch negative Effekte: Sie versiegeln Haare und Kopfhaut, was natürliche Funktionen wie den Abtransport von Schadstoffen erschwert. Silikone verstecken sich oft hinter Begriffen wie „Dimethicone“, „Cyclopentasiloxane“ oder „-cone/-xane“-Endungen.

Alternative: Brokkolisamen Öl und Kaktusfeigen Öl haben übrigens eine ebenfalls stark glättende Wirkung auf Dein Haar und tragen dazu bei, dass Du Deine Haare leichter kämmen kannst und sie schön glänzen - und das ganz ohne lästigen Build-Up Effekt.

Silikone in Haarprodukten. DIe WAHRHEIT!

2. Propylenglykol

Oft in der Produktbezeichnung etwas versteckt und durch den chemischen und komplizierten Namen von Laien überlesen, ist das Propylenglykol. Propylene Glycol wird aus Erdöl gewonnen und wird in Shampoos gerne als Feuchthaltemittel eingesetzt. Während es feuchthaltende und konservierende Eigenschaften hat, kann Propylenglykol die Kopfhaut stark reizen und allergische Reaktionen auslösen. Das hängt zwar immer von der jeweiligen Person ab, allerdings sind gewisse Gefahren durchaus vorhanden.

Alternative: Pentylene Glycol ist ein Feuchtigkeitsspender, der in der Naturkosmetik zugelassen ist und den selben Zweck erfüllt.

3. Mikroplastik

Das wohl prominenteste Beispiel der Shampoo-Inhaltsstoffe, die in der Kritik stehen, stellt Mikroplastik dar. Auch dieses wird auf Erdölbasis gefertigt. Mikroplastik ist ähnlich wie Silikon und setzt sich nach und nach auf der Hautoberfläche und den Haaren ab. Dadurch werden die Haare beschwert und deren Atmungsaktivität eingeschränkt. Zudem hat Mikroplastik aufgrund seiner geringen Größe erhebliche Umweltauswirkungen, da es nicht aus dem Wasser gefiltert werden kann.

4. Formaldehyde

Shampoos und andere Pflegeprodukte enthalten häufig Formaldehyde, welche langfristig viele gesundheitliche Schäden im Körper verursachen können. Formaldehyde haben die Eigenschaft Stoffe miteinander zu verbinden und diese fest und widerstandsfähig machen. Diese spezielle Eigenschaft wird gerne und häufig in der Kosmetik genutzt.

Formaldehyd wird deshalb sehr oft in Nagellacken oder Glättungsshampoos und -Conditionern eingesetzt. Formaldehyde werden ebenfalls von der Industrie gerne zu Konservierungszwecken eingesetzt und gelten nicht nur als stark hautirritierend sondern sogar als krebserregend. Formaldehyd wird sogar zur Leichenkonservierung eingesetzt.

5. PEGs (Polyethylenglycole)

PEGs sind in der Herstellung besonders günstige und vielseitig einsetzbare Tenside. Daher sind sie in herkömmlichen Shampoos auch weit verbreitet. PEGs weichen die Zellwände auf und begünstigen so das Eindringen schädlicher chemischer Stoffe in unseren Körper. Außerdem können Shampoos, die PEGs enthalten, Rückstände des krebserregenden Stoffes Dioxan enthalten.

PEGs sind anders als die Formaldehyde in der INCI-Liste recht einfach zu sehen, weil sie meist die Großbuchstaben PEG und eine Zahl im Namen tragen, also beispielsweise PEG-9 oder PEG-14 Glyceryl Oleate. Zudem solltest Du auf die Silbe „eth“ achten, da Soffe mit dieser Silbe ebenfalls zu dieser Stoffgruppe gehören.

Wusstest Du das Sodium Laureth Sulfat (SLS) zu den bekanntesten Polyethylenglykolen gehört? Das Tensid ist eines der meist verwendeten waschaktiven Substanzen in Shampoos und anderen Pflegeprodukten.

6. Parabene

Parabene verhindern, dass Shampoos und andere wasserhaltige Kosmetika von Bakterien und Schimmelpilzen befallen werden und werden daher sehr oft als Konservierungsmittel eingesetzt. Die Gefährlichkeit dieser Stoffgruppe besteht darin, dass sie dem Hormon Östrogen sehr ähnlich ist und so unseren Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht bringen kann.

Bei Frauen reichen die Folgen eines Östrogen-Überschusses von Stimmungsschwankungen über schwere Depressionen bis zu Gebärmutter- und Brustkrebserkrankungen. Bei Männern begünstigt ein Östrogen-Überschuss die Verweiblichung (zum Beispiel eine Brustentwicklung).

7. Sulfate (SLS/SLES)

Jetzt kommen wir zu den am häufigsten verwendeten Tensiden (das sind die waschaktiven Substanzen in einem Produkt) in Shampoos: Sodium Laureth Sulfate und Sodium Lauryl Sulfate. Durch ihre stark entfettende, schaumbildende Wirkung und ihre günstige Herstellung sind sie bei vielen Herstellern sehr beliebt und in fast jedem herkömmlichen Shampoo oder Conditioner zu finden.

Diese Tenside sind synthetisch und können sogar Rückstände von Dioxan und Nitraten enthalten, welche als Auslöser vieler Krebserkrankungen unter Verdacht stehen. Sie sind unter anderem auch deshalb heftig umstritten, da sie für Organschäden an Herz, Leber, Augen (grauer Star) und Gehirn mitverantwortlich sein sollen. Hierzu gibt es allerdings noch keine verlässlichen Studien, weshalb wir nur darauf hinweisen möchten ohne genauer darauf einzugehen.

Wusstest Du, dass Tenside natürlichen Ursprungs, so wie wir sie bei unseren Produkten verwenden, mindestens genauso gut reinigen, dafür aber viel milder sind?

8. Synthetische Farbstoffe

Viele Shampoos enthalten synthetische Farbstoffe, die nicht selten schädliche Auswirkungen auf unseren Körper haben. Die meisten Farbstoffe werden unter der Bezeichnung CI (= Color-Index) plus einer fünfstelligen Zahl an den hinteren Stellen der Inhaltsangabe (INCI) gekennzeichnet. Oft kommen Azofarbstoffe zum Einsatz, von denen einige im Verdacht stehen, aromatische Amine oder Anilin freizusetzen, welche als krebserregend gelten.

Farbstoffe dienen rein dem Marketing und Hersteller erhoffen sich so, die Attraktivität ihrer Produkte zu steigern. Für die Wirkung eines Shampoos tragen Farbstoffe allerdings nichts bei.

9. Synthetische Duftstoffe

Shampoos enthalten häufig synthetische Duftstoffe um den Eigengeruch der im Shampoo verarbeiteten Chemikalien zu überdecken. Bei vielen Menschen lösen diese Duftstoffe allerdings starke allergische Reaktionen aus. Die sehr häufig eingesetzten Moschusverbindungen haben sogar eine krebserregende und erbgutschädigende Wirkung.

Sie reichern sich in Fettgewebe an und lassen sich sogar in der Muttermilch nachweisen. Oft werden Duftmischungen mit einem einfachen Begriff „Parfum" umschrieben, vielleicht um von ihrer eigentlichen oft negativen Wirkung abzulenken.

10. Weichmacher

Beide Inhaltsstoffe werden als Weichmacher in herkömmlichen Shampoos eingesetzt und gelten als stark allergene Stoffe und sind sogar giftig. Sie können mit anderen chemischen Inhaltsstoffen des Shampoos reagieren und gefährliche Nitrosamine bilden.

11. Oxybenzone

Oxybenzone werden als UV-Schutz in Shampoos oder in andere Kosmetikprodukte eingearbeitet, besonders in Color-Shampoos sind sie häufig anzutreffen.

Wie man schädliche Inhaltsstoffe vermeidet

Die Liste gefährlicher Inhaltsstoffe in Shampoos ist nicht vollständig, die Kosmetikindustrie ist sehr innovativ was die Entwicklung neuer „Wirkstoffe“ angeht und versteckt diese überaus gerne in der Vielzahl der zur Verfügung stehenden chemischen Stoffbezeichnungen.

Es lohnt sich, jeden einzelnen Inhaltsstoff deines Shampoos anhand der Ingredients-Liste (INCI) auf der Verpackung sorgfältig nachzuprüfen, beispielsweise mit Hilfe der Codecheck-App oder Hautschutzengel.de. So kannst du gesundheitsschädliche Substanzen vermeiden und eine hochwertige Produkt-Qualität von einer minderwertigen unterscheiden.

Hier kannst Du Deine Kosmetikprodukte auch bereits vor dem Kauf auf ihre Inhaltsstoffe überprüfen.

Bei Naturkosmetik bist Du vor schädlichen Inhaltsstoffen in der Regel sicher. Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst und ein Shampoo ohne schädliche Inhaltsstoffe suchst, bist du bei PAKAHI auf jeden Fall richtig! Wir setzen auf beste Naturkosmetik Zutaten und verzichten konsequent auf chemische Zusätze jeglicher Art.

Übersicht über schädliche Inhaltsstoffe und ihre Wirkungen

In der folgenden Tabelle sind einige der wichtigsten gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffe in Shampoos zusammengefasst:

Inhaltsstoff (INCI)Wirkung
Sodium Lauryl Sulfate (SLS), Sodium Laureth Sulfate (SLES)Austrocknend, reizend, kann die Haut durchlässig für Schadstoffe machen
Endungen mit „-cone“ oder „-xane“ (Silikone)Versiegeln die Kopfhaut, Build-up Effekt, verstopfen Poren
Polyquaternium-37, Polyquaternium-7, Quaternium-15, Quaternium-31, Quaternium-60 (Polyquats und Quats)Hautirritationen, allergische Reaktionen, biologisch kaum abbaubar
Paraffinum Liquidum, Petrolatum (Mineralöl)Verstopft die Poren, behindert die Hautatmung, kann Rückstände von Formaldehyd und Dioxan enthalten
Benzylparaben, Butylparaben, Ethylparaben, Isobutylparaben, Heptylparaben, Methylparaben oder Propylparaben (Parabene)Wirken als endokrine Disruptoren, können hormonelle Ungleichgewichte verursachen
PEG“-xxx als Vorsilbe, oder xxx-„eth“ als Endung, z.B Sodium Laureth Sulfate (SLES), Ceteareth-33 oder Polysorbate, Copolyol, Polyglycol (PEGs)Schädigen die Membranfunktion der Haut, machen sie durchlässig für Schadstoffe, beschleunigen die Hautalterung
Dibutylphthalat (DBP), Dimethylphthalat (DMP) oder Diethylphthalat (DEP) (Phthalate)Hormonell aktiv, können als endokrine Disruptoren wirken
MEA (Monoethanolamin), Diethanolamin (DEA), Triethanolamin (TEA), Nitrosodiethanolamin (NDEA), TEA-Laurylsulfat, DEA-Cetylphosphat, Cocamide MEA (Ethanolamine)Reizen die Schleimhäute, wirken allergen, können gefährliche Nitrosamine bilden
Ethylene-Diamino-Tetra-Acetate; Disodium EDTA, Tetrasodium EDTA oder Sodium EDTA (EDTA)Fördert allergische Reaktionen, reichert sich im Körper an
DMDM Hydantoin, Diazolidinyl Urea, Sodium Hydroxymethyl Glycinate, 2-bromo-2-nitropropane-1,3-diol (Bromopol), Imidazolidinyl-Urea, Bronidox, 5-Bromo-5-Nitro-1,3-Dioxane (Formaldehydabspalter)Reizen die Schleimhäute, lassen die Haut schneller altern, können Haarausfall und Allergien hervorrufen
Propylenglycol (PG), 1,2-Propandiol, Propylenglycol, Dicaprylate/Dicaprate (Propylenglycol)Hohes Reizpotenzial, kann Zellstrukturen schwächen, Übelkeit und Kopfschmerzen auslösen
Synthetische DuftstoffeReizungen der Atemwege, Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, Übelkeit oder Hautausschläge, krebserregende und erbgutschädigende Wirkungen
Synthetische FarbstoffeHohes Allergiepotenzial, können kanzerogen wirken

Alternativen und Empfehlungen

Der stolze Hinweis „ohne Silikone“ prangt heute schon auf vielen Shampoo Verpackungen - Tendenz steigend. Seitdem bekannt wurde, dass Silikone Haar und Kopfhaut versiegeln und langfristig schädigen, steigen immer mehr Verbraucher auf ein Shampoo ohne Silikone um.

Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst und ein Shampoo ohne schädliche Inhaltsstoffe suchst, bist du bei PAKAHI auf jeden Fall richtig! Wir setzen auf beste Naturkosmetik Zutaten und verzichten konsequent auf chemische Zusätze jeglicher Art.

Weitere Tipps für gesunde Haarpflege

  • Verwende milde Shampoos: Achte auf Shampoos mit milden Tensiden und natürlichen Inhaltsstoffen.
  • Meide aggressive Inhaltsstoffe: Vermeide Sulfate, Parabene und synthetische Duftstoffe.
  • Pflege die Kopfhaut: Verwende natürliche Öle wie Rosmarinöl, um die Durchblutung der Kopfhaut zu fördern.
  • Informiere dich: Nutze Apps und Datenbanken, um die Inhaltsstoffe deiner Produkte zu überprüfen.

Durch bewusste Auswahl und sorgfältige Prüfung der Inhaltsstoffe können Sie Ihre Haare und Kopfhaut schützen und langfristig gesund erhalten.

tags: #Shampoo #Inhaltsstoffe #Liste

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen