Shampoo bei Haarproblemen in den Wechseljahren

Als Frau in der Menopause, auch Klimakterium oder Wechseljahre genannt, haben Sie es wahrlich nicht leicht. Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und unruhiger Schlaf sind nur einige typische Symptome, unter denen Sie womöglich gerade leiden. Und jetzt auch noch das: Haarausfall!

Seien Sie sich sicher - Sie sind nicht allein! Beinahe jede dritte Frau in den Wechseljahren hat mit dieser Last zu kämpfen.

Haarausfall und Wechseljahre: Östrogenmangel als Ursache

Östrogene sind weibliche Hormone, die zum Beispiel Ihren Zyklus beeinflussen und bei der Schwangerschaft eine große Rolle spielen. Doch sie kurbeln auch das Haarwachstum an und sorgen so für schönes, dichtes Haar.

In den Wechseljahren fährt der Körper die Östrogenproduktion jedoch herunter. Eine häufige Folge ist hormonell bedingter Haarausfall. Das liegt zum einen daran, dass sich durch den Östrogenmangel die Wachstumsphase der Haare verkürzt. Die Haarwurzel wird nicht mehr so gut mit Nährstoffen versorgt wie früher. Das Haarwachstum verlangsamt sich und die Haare werden dünner.

Zum anderen gewinnt das körpereigene männliche Hormon Testosteron an Einfluss, da es nicht mehr von seinem weiblichen Gegenspieler, dem Östrogen, zurückgedrängt wird. Kommt dann noch genetische Veranlagung hinzu, sind die Bedingungen für Haarausfall in den Wechseljahren perfekt.

Menopausaler Haarverlust und seine mentalen Folgen

Viele Frauen leiden stark, wenn sie sehen, dass ihr Haar immer dünner wird. Oft geht Haarausfall mit einem Verlust des Selbstwertgefühls einher. Volles Haar gilt gemeinhin als Schönheitsideal. Außerdem sind die Wechseljahre sowieso eine besondere Lebensphase, die häufig als anstrengend und belastend empfunden wird.

Wichtig ist, dass Sie sich nicht allzu sehr herunterziehen lassen. Haarausfall ist meistens auf harmlose Ursachen zurückzuführen und kann in der Regel zumindest verlangsamt, wenn nicht gar gestoppt werden. Versuchen Sie, sich in Gelassenheit zu üben. Schließlich ist mentaler Stress alles andere als förderlich in Ihrer Situation, da er oft ein zusätzlicher Auslöser für Haarausfall ist.

Ausfallende Haare: Wechseljahrsbeschwerden oder andere Ursache?

Haarausfall kann viele verschiedene Ursachen haben. Um gezielt gegen das Problem vorgehen zu können, ist es wichtig, herauszufinden, was der Auslöser dafür ist.

Bis zu 100 Haare verliert jeder Mensch am Tag, das ist also ganz normal. Wenn Ihnen beim Bürsten oder Föhnen ein paar Haare ausfallen, dann gibt es keinen Grund zur Sorge. Die Haare auf Ihrem Kopf sind alle in unterschiedlichen Phasen und da die Lebensdauer eines Haares auf wenige Jahre begrenzt ist, fällt es irgendwann aus. Im Durchschnitt erreichen eben bis zu 100 Haare pro Tag dieses Stadium.

Genauer hinsehen sollten Sie, wenn Sie täglich deutlich mehr als diese Menge an Haaren verlieren. Vielleicht haben Sie beim Blick in den Spiegel bemerkt, dass Ihr Haar dünner und platter geworden ist. Oder Sie finden auf Ihrem Kopfkissen oder im Duschabfluss mehr Haare als früher. Dann sollten Sie der Sache auf den Grund gehen. Wenn Sie bereits in den Wechseljahren sind, könnten diese die Ursache sein. Doch es gibt auch viele andere Auslöser für Haarausfall.

Weitere Ursachen, die zu Haarausfall führen können:

  • Ein unterschätzter Faktor für Haarausfall ist Stress. Viele Menschen verbinden damit nur negativen Druck, doch Stress kann auch positiv sein. Wenn Sie von einem Termin zum nächsten jagen, kann es sein, dass diverse Körperfunktionen darunter leiden, obwohl Sie glauben, es gehe Ihnen gut. Gönnen Sie sich regelmäßige Pausen und Ruhephasen!
  • Eine zu einseitige Ernährung kann der Grund für Haarausfall sein. Spurenelemente und Vitamine sind wichtig für gesundes und volles Haar. Achten Sie deshalb darauf, sich ausgewogen zu ernähren.
  • Eisenmangel oder Vitamin-D-Mangel sind häufige Ursachen für Haarausfall. Besprechen Sie das Thema ruhig mit Ihrem Arzt. Er kann diese Werte prüfen und Ihnen sagen, was Sie tun können. Der Mangel an Vitaminen oder anderen wichtigen Nährstoffen kann oft schon durch eine Ernährungsumstellung oder durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln behoben werden.
  • Häufig ist auch eine Schilddrüsenunterfunktion der Grund für Haarausfall. Kommen Symptome wie Müdigkeit und Antriebslosigkeit hinzu, sollten Sie sich bei Ihrem Arzt informieren. Der Hormonmangel kann in den meisten Fällen durch Tabletten ausgeglichen werden.

Wie erkenne ich menopausalen Haarausfall?

Wenn Sie in den Wechseljahren sind und früher keine Last mit Haarausfall hatten, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass Ihr veränderter Hormonhaushalt dafür verantwortlich ist. Sind Sie sich noch nicht sicher, ob Sie die Menopause bereits erreicht haben, achten Sie auf mögliche Symptome wie Schlafstörungen, plötzliche Hitzewallungen, Antriebslosigkeit und Stimmungsschwankungen. Das alles sind häufig auftretende Beschwerden während der Wechseljahre. Außerdem wird der weibliche Zyklus unregelmäßiger. Bei einigen Frauen kommt der Haarausfall noch hinzu. Den bemerken Sie am ehesten beim Blick in den Spiegel, denn die Dichte Ihres Haares nimmt ab, sodass womöglich die Kopfhaut deutlicher durchschimmert. Das ist überwiegend im Bereich des Scheitels festzustellen. Damit es nicht zu kahlen Stellen kommt, sollten Sie nicht nur zusehen, sondern handeln.

Was tun bei Haarausfall in den Wechseljahren? Coffein hilft!

Sollten Sie die Menopause noch vor sich haben, können Sie schon jetzt aktiv werden, um dem hormonell bedingten Haarausfall vorzubeugen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Besonders wirksam sind Haarpflegeprodukte, die Coffein enthalten. Denn nicht nur Ihr Geist kommt durch die Aufnahme der stimulierenden Substanz in Fahrt, sondern auch Ihr Haar!

Coffein aktiviert nämlich die Haarwurzel und regt auf diese Weise das Haarwachstum an. Damit die Anwendung zum Erfolg führt, sollten Sie Ihre Haare täglich für mindestens zwei Minuten mit einem Coffein-Shampoo versorgen.

Die tägliche Coffein-Zufuhr ist auch dann möglich, wenn Sie nicht jeden Tag Ihre Haare waschen. Dafür bietet sich ein entsprechendes Tonikum an, das Sie einfach auf den Ansatz des trockenen Haares auftragen und leicht einmassieren. Ausspülen ist überflüssig!

Für ein gesundes und starkes Haarwachstum braucht die Haarwurzel Vitamine und Spurenelemente wie Eisen und Zink. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist deshalb unabdingbar für kräftiges Haar.

Es gibt Pflegeprodukte für Ihre Haare, die neben dem Energiespender Coffein auch wichtige Vitalstoffe und Spurenelemente wie Biotin, Selen und Zink enthalten. Wichtig ist eine tägliche Anwendung.

Viele Termine oder mentaler Druck wirken sich negativ auf Ihren Körper aus. Nehmen Sie sich daher zwischendurch genügend Zeit zum Entspannen, damit Körper und Geist zur Ruhe kommen können.

Wichtig für gesundes Haarwachstum ist auch die Durchblutung der Kopfhaut. Um diese anzuregen, verwöhnen Sie sich selbst hin und wieder mit einer Kopfmassage. Das geht besonders gut beim Duschen, indem Sie das Einmassieren des Shampoos ausgiebig zelebrieren. Im Übrigen wirkt eine Kopfmassage entspannend und stressreduzierend!

Regelmäßige sportliche Betätigungen kurbeln nicht nur den Stoffwechsel und das Immunsystem an, sie helfen uns auch dabei, Stress abzubauen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die Wechseljahre für Ihren Haarausfall verantwortlich sind, suchen Sie am besten Ihren Arzt auf. Er geht mit Ihnen auf Ursachenforschung und kann Ihnen die besten Therapiemöglichkeiten aufzeigen. In einigen Fällen genügt die Beschreibung Ihrer Lebensumstände, um einen ersten Verdacht aufzustellen. Eine Blutentnahme gibt derweil Aufschluss, ob beispielsweise ein Vitaminmangel oder eine funktionale Störung im Körper vorliegt.

Wichtig ist: Machen Sie sich nicht allzu große Sorgen. Dünner werdendes Haar im Alter oder den Wechseljahren ist nicht selten.

3 wirksame Mittel gegen Haarausfall in den Wechseljahren

  1. Minoxidil
    Im Vergleich zu Männern reichen bei Frauen schon geringe Mengen an Minoxidil für eine positive Wirkung aus. Allerdings sollten Sie das Mittel nur nehmen, wenn Ihr Haarausfall durch einen Überschuss an männlichen Hormonen bedingt ist. Klären Sie vor der Einnahme daher die Ursache Ihres Haarausfalls unbedingt mit Ihrem Hausarzt oder einem Facharzt ab.
    Übrigens: Der Wirkstoff Minoxidil wird häufig auch als blutdrucksenkendes Mittel verwendet. Sollten Sie es bereits benutzt und nicht vertragen haben, sollten Sie es auch als Haarwasser nicht einsetzen.
  2. Spezielle Shampoos bei Haarausfall
    Eine Alternative zu Minoxidil sind Shampoos, die speziell als Hilfe gegen hormonellen Haarausfall entwickelt worden sind. Sie lassen sich meist wie ein normales Shampoo anwenden und können für die regelmäßige Haarwäsche benutzt werden, wie beispielsweise das Phyto-Coffein Shampoo von Plantur 39.
    Dieses spezielle Shampoo gegen Haarausfall schützt die Haarwurzel vor Erschöpfung, kräftigt das Haarwachstum und reduziert hormonell verursachten Haarausfall. So haben Sie auch in den Wechseljahren schönes Haar.
  3. Medikamente bei genetisch bedingtem Haarausfall
    Betroffene Frauen einer androgenetischen Alopezie haben auch die Möglichkeit, auf verschiedene Tabletten und Medikamente, wie zum Beispiel Piorin Kapseln, zurückzugreifen. Jedoch ist die medikamentöse Behandlung nur unter ärztlicher Aufsicht zu empfehlen. Bevor Sie damit beginnen, sollten Sie die Einnahme daher unbedingt mit Ihrem Hausarzt absprechen.
    Tipp: Sollten Sie die Möglichkeit haben, auch ein natürliches Mittel zu verwenden, ist das in der Regel zu bevorzugen.

3 natürliche Hausmittel gegen Haarausfall in den Wechseljahren

  1. Arganöl
    Arganöl wirkt sich nicht nur positiv auf die Gesundheit aus, sondern ist auch dank seiner Nährstoffe ein effektives Mittel bei Haarausfall. Das hochwertige Öl regt die Durchblutung an und verhindert, dass Giftstoffe und Entzündungen kahle Stellen verursachen. Außerdem wirkt Arganöl feuchtigkeitsspendend und antibakteriell, wodurch Irritationen und ein Jucken der Kopfhaut verhindert werden.
  2. Apfelessig
    Ein altbewährtes Hausmittel, das den körpereigenen Säure-Basen-Haushalt ausgleicht und zudem ein gesundes Haarwachstum fördert, ist Apfelessig.
    Mischen Sie für die natürliche Haarspülung einfach den Essig mit lauwarmem Wasser in einem Verhältnis von 1:5 und geben Sie das Mittel nach der Haarwäsche auf die Kopfhaut und in das Haar. Lassen Sie die Mischung für fünf bis zehn Minuten einwirken und spülen Sie die Haare anschließend mit kaltem, klaren Wasser aus. Im Verlauf des Tages verfliegt die Essignote von selbst.
  3. Brennnessel
    Seit Jahrzehnten wird Brennnessel als natürliches Mittel bei Haarverlust und anderen Haarproblemen eingesetzt. Sie ist reich an verschiedenen Vitalstoffen wie Eisen, Kalium, Kalzium und Vitamin E sowie die Vitamine B1, B5, C und D.
    Meist sind die Wirkstoffe der Brennnessel zu einem Haarwasser oder einer Haarkur verarbeitet. So wird die Durchblutung der Kopfhaut angeregt, geschädigte Haarwurzeln werden regeneriert und das Haar wird von der Wurzel bis in die Spitzen mit den gesunden Bestandteilen der Pflanze versorgt.

Die Ursache für Haarausfall in den Wechseljahren

In den Wechseljahren macht der Körper einer Frau durch den Umschwung der Hormone viele Veränderungen durch. Dazu gehört nicht nur das Ausbleiben der Periode, sondern viele Frauen leiden in der Menopause auch vermehrt an Schlafstörungen, Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, trockener Haut oder sogar Haarausfall. Gerade Letzteres kann für viele Frauen sehr belastend sein, wenn das Haar nach und nach dünner wird. Zwar verliert jeder Mensch im Schnitt bis zu 100 Haare pro Tag, sollten es in der Menopause jedoch mehr werden, sind höchstwahrscheinlich die Hormone schuld.

In der Medizin wird bei hormonbedingtem Haarausfall von einer androgenetischen Alopezie gesprochen. Dabei nimmt der Östrogen-Spiegel ab und die männlichen Hormone breiten sich im Körper aus. Zur Folge kann das ein Ausfallen der Haare im Bereich des Scheitels und des Oberkopfes haben.

Wussten Sie schon: Frauen brauchen in der Regel keine Angst vor einer Glatzenbildung zu haben, denn die Haare bleiben an den Seiten und der Stirn meist voller.

So können Sie hormonell bedingtem Haarausfall vorbeugen

Auch wenn Haarausfall in den Wechseljahren genetisch bedingt ist, gibt es verschiedene Maßnahmen, die Sie ergreifen sollten, um nicht noch mehr Haare zu verlieren.

  • Ausgewogene Ernährung: Für gesunde Haare sollten Sie unbedingt auf Ihre Ernährung achten, denn es gibt verschiedene Nahrungsmittel, die die Qualität des Haares verbessern. Zitrusfrüchte und anderes Obst, in dem Vitamin C vorkommt, fördern zum Beispiel die Aufnahme von Eisen ins Blut. Protein- und eisenreiche Lebensmittel, wie Fisch, stärken wirksam das Haar.
  • Richtige Haarpflege: Verwenden Sie für die Haarwäsche ein sanftes Mittel und vermeiden Sie es, an den Haaren zu ziehen oder sie allzu sehr verheddern zu lassen. Ebenso greift häufiges Färben die Gesundheit der Haare an und sorgt für vermehrten Haarverlust.
  • Kopfmassage: Hormonell bedingter Haarausfall ist zwar genetisch veranlagt und kann nicht verhindert werden, jedoch können Sie mit einer regelmäßigen Kopfmassage die Durchblutung der Kopfhaut fördern und so weiterem Haarausfall vorbeugen.
  • Stress reduzieren: Eine der häufigsten Ursachen für Haarausfall ist Stress. Haben Sie Probleme im Alltag oder Büro wirkt sich das nicht nur auf Ihre Gesundheit aus, sondern auch auf Ihr Haar. Versuchen Sie deshalb, so gut wie möglich zu entspannen und Stress abzubauen. Hilfreich können hierfür beispielsweise eine Meditation oder Yoga sein.
  • Bewegung: Versuchen Sie, sich so häufig wie möglich zu bewegen und Sport zu machen. Das baut Stress ab und hilft Ihnen, besser zu schlafen. Außerdem fördert es die Durchblutung der Kopfhaut.

4 Styling-Tipps bei dünnem Haar

Sollten Sie in der Menopause zu den Frauen gehören, die von ausfallendem Haar betroffen sind, bedeutet das nicht, dass Sie in nächster Zeit nur noch mit Mütze oder Hut auf die Straße können. Stattdessen gibt es einige Tipps und Tricks, mit denen sich auch bei dünnem Haar eine tolle Frisur zaubern lässt.

Die 10 besten Tipps bei Haarproblemen in den Wechseljahren 🧚‍♀️

  • Sorgen Sie bei Haarausfall in den Wechseljahren für mehr Volumen: Bei feinem Haar sind manchmal schon ein Trockenshampoo oder Haarpuder die Lösung, um mehr Volumen zu zaubern. Geben Sie die Produkte einfach in Ihr Haar, massieren Sie es kurz ein und schon erscheint Ihre Frisur wesentlich fluffiger und voluminöser.
  • Die beste Frisur bei Haarausfall: Der Bob: Bei dünnem Haar ist ein Bob mit leichten Stufen genau die richtige Frisur für Sie. Diesen können Sie mit etwas Volumenschaum und einer Rundbürste ganz einfach voluminös föhnen und stylen.
    Tipp: Lassen Sie sich am besten beim Friseur Ihres Vertrauens beraten. Er wird Ihnen helfen, die passende Frisur zu finden.
  • Verwenden Sie leichte Pflegeprodukte in den Wechseljahren: Vermeiden Sie bei Haarausfall intensive Kuren, Öle oder reichhaltige Texturen und setzen Sie stattdessen lieber auf eine Pflege mit leichten Produkten. So wird Ihr Haar nicht unnötig beschwert.
  • Künstliche Haarteile können bei starkem Haarausfall helfen: Bei größeren betroffenen Stellen können Sie auch problemlos auf künstliche Haarteile zurückgreifen.

Wie wirken sich die Wechseljahre auf die Haare aus?

In den Wechseljahren kommt es zu starken Veränderungen im Hormonhaushalt - und diese Veränderungen können sich auch auf unser Haarwachstum auswirken. Viele Frauen bemerken während dieser Zeit, dass ihre Haare dünner werden oder an Glanz verlieren. Um dem entgegenzuwirken, ist es wichtig, sich gesund zu ernähren, ausreichend Wasser zu trinken und Stress zu reduzieren.

Unsere Haarwurzeln reagieren sehr sensibel auf die hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren - und dies kann sich unterschiedlich auf unsere Haare auswirken. Oft wird das Haar in den Wechseljahren dünner und brüchiger, viele Frauen klagen auch über schnell fettendes, strähniges Haar.

Veränderungen der Haare in den Wechseljahren

  • Fettiges Haar: Da Androgene (männliches Sexualhormon) die Aktivität der Talgdrüsen anregen, werden die Wechseljahre oft von einer erhöhten Talgproduktion der Kopfhaut begleitet.
  • Brüchiges Haar: Durch einen Mangel an Keratin wird das Haar häufig brüchig. Die Haare können dann z. B. beim Färben oder Blondieren buchstäblich abbrechen.
  • Dünnes Haar: Dünner werdendes Haar wird auch als Miniaturisierung bezeichnet. Das Haar verliert insgesamt an Volumen und wirkt weniger dicht.
  • Stumpfes Haar: Nicht selten verliert das Haar während der Wechseljahre an Spannkraft und Glanz.
  • Trockenes Haar: Trockene, spröde oder strohige Haare sind ebenfalls ein häufiger Begleiter der Wechseljahre.

Haarausfall ist eine typische Begleiterscheinung der Wechseljahre.

Haarausfall in den Wechseljahren sorgt bei vielen Frauen schnell für Besorgnis. Dabei gilt es jedoch zunächst zu berücksichtigen, dass ein Verlust von rund 100 Haaren täglich völlig normal ist. Ernstzunehmender Haarausfall äußert sich durch eine sehr auffällige Anzahl an losen Haaren, die sich zum Beispiel in der Bürste, der Dusche oder auf dem Kopfkissen finden. Darüber hinaus wird nach und nach die Kopfhaut zwischen den Haaren sichtbar.

Bei Haarausfall in den Wechseljahren handelt es sich meist um hormonell bedingten Haarausfall. Der sinkende Östrogenspiegel sorgt für ein unausgeglichenes Verhältnis zu den Androgenen - den männlichen Sexualhormonen, die sich auch in geringer Menge im weiblichen Körper befinden. Der so entstandene Überschuss an Androgenen sorgt für einen schnelleren Ablauf des Haarzyklus, wobei sich die Wachstumsphase verkürzt. In der Folge fallen mehr Haare aus.

Nährstoffe für gesundes Haar

Während der Wechseljahre kommt es häufig zu einem Mangel an Mikronährstoffen, da sich der Stoffwechsel mit zunehmendem Alter verlangsamt. Nährstoffe werden so zum Teil weniger effektiv aufgenommen.

  • Eisen: Eisenmangel ist sehr weit verbreitet und Studien sehen einen Zusammenhang zwischen zu wenig Eisen und Haarausfall.
  • Biotin: Biotin ist auch als Vitamin H oder Vitamin B7 bekannt. Es wird vom Körper unter anderem zur Herstellung des Proteins Keratin benötigt.
  • Zink: Zink ist ein unverzichtbares Spurenelement, das an zahlreichen Prozessen des Körpers beteiligt ist. Eine Aufnahme über die Nahrung ist hierbei notwendig, da der Körper nur geringe Mengen Zink speichert. Kommt es allerdings zu einem Mangel, kann dieser langfristig zu Haarverlust beitragen.
  • Vitamine: Vitamine sind grundsätzlich unverzichtbar für den Erhalt der normalen Körperfunktionen.
    • Vitamin A: Vitamin A ist an der Fettsynthese der Haarfollikel beteiligt.
    • B-Vitamine: Die Gruppe der B-Vitamine ist groß.
    • Vitamin C: Vitamin C regt die Durchblutung der Kopfhaut an und stimuliert unter anderem die körpereigene Kollagenproduktion.
    • Vitamin D: Vitamin D kann laut Studien den Zyklus des Haarwachstums beeinflussen.

Halten Sie bei Haarverlust Ihre Haarpflegeroutine einfach, aber effektiv. Im Fokus steht ein Shampoo gegen Haarausfall - das sind die besten Produkte für Ihre Bedürfnisse, auch für eine präventive Pflege

Welche Shampoos gegen Haarausfall

Ein gutes Anti-Haarverlust-Shampoo ist an seinen Power-Wirkstoffen zu erkennen. Dazu gehören Koffein und Biotin, die mit ihrer anregenden Wirkung die Haarfollikel und das Haarwachstum aktivieren. Hinzu kommen Proteine wie Keratin und Peptide, um die Haarkutikula, die äußere Haartextur, zu stärken, und sie gegen Haarausfall durch die tägliche Abnutzung zu wappnen. Für optimale Ergebnisse sollte das Anti-Haarausfall-Shampoo den Bedürfnissen der jeweiligen Haarstruktur und dem Haartypen entsprechen.

Zur Auswahl steht die Haarpflege für hormonell, saisonal (Winter, Trockenheit), Stress- oder erblich bedingten Haarausfall sowie Shampoos, die bei gesundem Haar präventiv diesem vorbeugen und das Haar verdichten. Geduld ist bei allen gefragt: Für eine mehrwöchige Anwendung, mit dafür aber nachhaltigen Ergebnisse für gesundes Haar.

Beste Shampoos gegen Haarverlust

Shampoo Besondere Eigenschaften
Kérastase ‘Genesis Bain Hydra-Fortifiant’ Test-Favorit
Dr. Timm Golueke - Royal Fern 'Shampoo' Schnelle Einwirkzeit, mit Keratin, ohne Silikone
L'Oréal 'Elseve Full Resist' Bei Haarbruch, Biotin
Logona 'Age Energy' Gestresste Kopfhaut, Aloe vera
Plantur "39 Phyto Coffein Shampoo" Ab 40, vorbeugend Wechseljahre
Elizabeta Zefi ‘Hair Growth Shampoo’ Hormonell bedingten Haarausfall
Lador 'Dermatical Hair-Loss Shampoo' Trockenes Haar
Vichy Dercos 'Vitalshampoo + Aminexil' Aus der Apotheke
Sebamed 'Anti Haarverlust Shampoo' Coffein, plus Niacid
Alpecin 'Coffein-Shampoo' Coffein - Klassiker, für Männer, alle
Schwarzkopf Professional 'Root Activating Shampoo' Sanfte Reinigung
Rahua 'Enchanted Island Shampoo Vitality & Shine' Stärkend, feiner Duft
Kérastase 'Spécifique Bain Prévention' Empfindliche Haut

Schonen Sie im Alltag Ihre Haarwurzeln! Minimieren Sie die Anwendung intensiver Styling-Produkte, Sulfate, Parabene, Silikone und Hitze. Bürsten Sie Ihr Haar nicht im nassen Zustand - entwirren Sie Ihr Haar vor dem Waschen mit einem Kamm und verwenden Sie einen Conditioner bzw. Spülung, um beim Trocknen die Textur weicher zu machen. Behutsam mit dem Handtuch abtupfen. Verzichten Sie auf straff gebundene Frisuren. Schneiden Sie regelmäßig die Spitzen, um das ziehende Gewicht des Haares an der Haarwurzel zu verkleinern, es vor Haarbruch sowie Spliss zu schützen.

Anti-Haarausfall Shampoo richtig anwenden

Regelmäßige Anwendung. Das Shampoo ins feuchte Haar einmassieren und ca. 2 Minuten einwirken lassen. Auf der Kopfhaut einmassieren und bis in die Haarlängen. Nur so kann der Wirkstoff Koffein in die Haarwurzeln transportiert werden und diese für ca. 24 Stunden stimulieren. Eine regelmäßige Anwendung des Shampoos über mehrere Monate bewirkt eine sichtbare Reduzierung des Haarverlustes.

Ernährung bei Haarausfall

Achten Sie bei Haarverlust auf eine ausgewogene Ernährung und speziell auf die Aufnahme von Lebensmitteln, die reich an Biotin, Eisen, Zink und Omega-3-Fettsäuren sind. Eine Ernährung mit Lachs, reichhaltigem Blattgemüse, Eiern, Süßkartoffeln, Nüssen und Samen liefert weitere Benefits. Achten Sie außerdem darauf, bewusste Ruhephasen einzuplanen - Stress zu reduzieren und genügend Schlaf zu erhalten, um die Regenerierung Ihres Organismus rundum zu unterstützen.

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