Als Frau in der Menopause, auch Klimakterium oder Wechseljahre genannt, haben Sie es wahrlich nicht leicht. Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und unruhiger Schlaf sind nur einige typische Symptome, unter denen Sie womöglich gerade leiden. Und jetzt auch noch das: Haarausfall!
Seien Sie sich sicher - Sie sind nicht allein! Beinahe jede dritte Frau in den Wechseljahren hat mit dieser Last zu kämpfen.
Östrogene sind weibliche Hormone, die zum Beispiel Ihren Zyklus beeinflussen und bei der Schwangerschaft eine große Rolle spielen. Doch sie kurbeln auch das Haarwachstum an und sorgen so für schönes, dichtes Haar.
In den Wechseljahren fährt der Körper die Östrogenproduktion jedoch herunter. Eine häufige Folge ist hormonell bedingter Haarausfall. Das liegt zum einen daran, dass sich durch den Östrogenmangel die Wachstumsphase der Haare verkürzt. Die Haarwurzel wird nicht mehr so gut mit Nährstoffen versorgt wie früher. Das Haarwachstum verlangsamt sich und die Haare werden dünner.
Zum anderen gewinnt das körpereigene männliche Hormon Testosteron an Einfluss, da es nicht mehr von seinem weiblichen Gegenspieler, dem Östrogen, zurückgedrängt wird. Kommt dann noch genetische Veranlagung hinzu, sind die Bedingungen für Haarausfall in den Wechseljahren perfekt.
Viele Frauen leiden stark, wenn sie sehen, dass ihr Haar immer dünner wird. Oft geht Haarausfall mit einem Verlust des Selbstwertgefühls einher. Volles Haar gilt gemeinhin als Schönheitsideal. Außerdem sind die Wechseljahre sowieso eine besondere Lebensphase, die häufig als anstrengend und belastend empfunden wird.
Wichtig ist, dass Sie sich nicht allzu sehr herunterziehen lassen. Haarausfall ist meistens auf harmlose Ursachen zurückzuführen und kann in der Regel zumindest verlangsamt, wenn nicht gar gestoppt werden. Versuchen Sie, sich in Gelassenheit zu üben. Schließlich ist mentaler Stress alles andere als förderlich in Ihrer Situation, da er oft ein zusätzlicher Auslöser für Haarausfall ist.
Haarausfall kann viele verschiedene Ursachen haben. Um gezielt gegen das Problem vorgehen zu können, ist es wichtig, herauszufinden, was der Auslöser dafür ist.
Bis zu 100 Haare verliert jeder Mensch am Tag, das ist also ganz normal. Wenn Ihnen beim Bürsten oder Föhnen ein paar Haare ausfallen, dann gibt es keinen Grund zur Sorge. Die Haare auf Ihrem Kopf sind alle in unterschiedlichen Phasen und da die Lebensdauer eines Haares auf wenige Jahre begrenzt ist, fällt es irgendwann aus. Im Durchschnitt erreichen eben bis zu 100 Haare pro Tag dieses Stadium.
Genauer hinsehen sollten Sie, wenn Sie täglich deutlich mehr als diese Menge an Haaren verlieren. Vielleicht haben Sie beim Blick in den Spiegel bemerkt, dass Ihr Haar dünner und platter geworden ist. Oder Sie finden auf Ihrem Kopfkissen oder im Duschabfluss mehr Haare als früher. Dann sollten Sie der Sache auf den Grund gehen. Wenn Sie bereits in den Wechseljahren sind, könnten diese die Ursache sein. Doch es gibt auch viele andere Auslöser für Haarausfall.
Wenn Sie in den Wechseljahren sind und früher keine Last mit Haarausfall hatten, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass Ihr veränderter Hormonhaushalt dafür verantwortlich ist. Sind Sie sich noch nicht sicher, ob Sie die Menopause bereits erreicht haben, achten Sie auf mögliche Symptome wie Schlafstörungen, plötzliche Hitzewallungen, Antriebslosigkeit und Stimmungsschwankungen. Das alles sind häufig auftretende Beschwerden während der Wechseljahre. Außerdem wird der weibliche Zyklus unregelmäßiger. Bei einigen Frauen kommt der Haarausfall noch hinzu. Den bemerken Sie am ehesten beim Blick in den Spiegel, denn die Dichte Ihres Haares nimmt ab, sodass womöglich die Kopfhaut deutlicher durchschimmert. Das ist überwiegend im Bereich des Scheitels festzustellen. Damit es nicht zu kahlen Stellen kommt, sollten Sie nicht nur zusehen, sondern handeln.
Sollten Sie die Menopause noch vor sich haben, können Sie schon jetzt aktiv werden, um dem hormonell bedingten Haarausfall vorzubeugen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Besonders wirksam sind Haarpflegeprodukte, die Coffein enthalten. Denn nicht nur Ihr Geist kommt durch die Aufnahme der stimulierenden Substanz in Fahrt, sondern auch Ihr Haar!
Coffein aktiviert nämlich die Haarwurzel und regt auf diese Weise das Haarwachstum an. Damit die Anwendung zum Erfolg führt, sollten Sie Ihre Haare täglich für mindestens zwei Minuten mit einem Coffein-Shampoo versorgen.
Die tägliche Coffein-Zufuhr ist auch dann möglich, wenn Sie nicht jeden Tag Ihre Haare waschen. Dafür bietet sich ein entsprechendes Tonikum an, das Sie einfach auf den Ansatz des trockenen Haares auftragen und leicht einmassieren. Ausspülen ist überflüssig!
Für ein gesundes und starkes Haarwachstum braucht die Haarwurzel Vitamine und Spurenelemente wie Eisen und Zink. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist deshalb unabdingbar für kräftiges Haar.
Es gibt Pflegeprodukte für Ihre Haare, die neben dem Energiespender Coffein auch wichtige Vitalstoffe und Spurenelemente wie Biotin, Selen und Zink enthalten. Wichtig ist eine tägliche Anwendung.
Viele Termine oder mentaler Druck wirken sich negativ auf Ihren Körper aus. Nehmen Sie sich daher zwischendurch genügend Zeit zum Entspannen, damit Körper und Geist zur Ruhe kommen können.
Wichtig für gesundes Haarwachstum ist auch die Durchblutung der Kopfhaut. Um diese anzuregen, verwöhnen Sie sich selbst hin und wieder mit einer Kopfmassage. Das geht besonders gut beim Duschen, indem Sie das Einmassieren des Shampoos ausgiebig zelebrieren. Im Übrigen wirkt eine Kopfmassage entspannend und stressreduzierend!
Regelmäßige sportliche Betätigungen kurbeln nicht nur den Stoffwechsel und das Immunsystem an, sie helfen uns auch dabei, Stress abzubauen.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die Wechseljahre für Ihren Haarausfall verantwortlich sind, suchen Sie am besten Ihren Arzt auf. Er geht mit Ihnen auf Ursachenforschung und kann Ihnen die besten Therapiemöglichkeiten aufzeigen. In einigen Fällen genügt die Beschreibung Ihrer Lebensumstände, um einen ersten Verdacht aufzustellen. Eine Blutentnahme gibt derweil Aufschluss, ob beispielsweise ein Vitaminmangel oder eine funktionale Störung im Körper vorliegt.
Wichtig ist: Machen Sie sich nicht allzu große Sorgen. Dünner werdendes Haar im Alter oder den Wechseljahren ist nicht selten.
3 wirksame Mittel gegen Haarausfall in den Wechseljahren
3 natürliche Hausmittel gegen Haarausfall in den Wechseljahren
In den Wechseljahren macht der Körper einer Frau durch den Umschwung der Hormone viele Veränderungen durch. Dazu gehört nicht nur das Ausbleiben der Periode, sondern viele Frauen leiden in der Menopause auch vermehrt an Schlafstörungen, Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, trockener Haut oder sogar Haarausfall. Gerade Letzteres kann für viele Frauen sehr belastend sein, wenn das Haar nach und nach dünner wird. Zwar verliert jeder Mensch im Schnitt bis zu 100 Haare pro Tag, sollten es in der Menopause jedoch mehr werden, sind höchstwahrscheinlich die Hormone schuld.
In der Medizin wird bei hormonbedingtem Haarausfall von einer androgenetischen Alopezie gesprochen. Dabei nimmt der Östrogen-Spiegel ab und die männlichen Hormone breiten sich im Körper aus. Zur Folge kann das ein Ausfallen der Haare im Bereich des Scheitels und des Oberkopfes haben.
Wussten Sie schon: Frauen brauchen in der Regel keine Angst vor einer Glatzenbildung zu haben, denn die Haare bleiben an den Seiten und der Stirn meist voller.
Auch wenn Haarausfall in den Wechseljahren genetisch bedingt ist, gibt es verschiedene Maßnahmen, die Sie ergreifen sollten, um nicht noch mehr Haare zu verlieren.
Sollten Sie in der Menopause zu den Frauen gehören, die von ausfallendem Haar betroffen sind, bedeutet das nicht, dass Sie in nächster Zeit nur noch mit Mütze oder Hut auf die Straße können. Stattdessen gibt es einige Tipps und Tricks, mit denen sich auch bei dünnem Haar eine tolle Frisur zaubern lässt.
In den Wechseljahren kommt es zu starken Veränderungen im Hormonhaushalt - und diese Veränderungen können sich auch auf unser Haarwachstum auswirken. Viele Frauen bemerken während dieser Zeit, dass ihre Haare dünner werden oder an Glanz verlieren. Um dem entgegenzuwirken, ist es wichtig, sich gesund zu ernähren, ausreichend Wasser zu trinken und Stress zu reduzieren.
Unsere Haarwurzeln reagieren sehr sensibel auf die hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren - und dies kann sich unterschiedlich auf unsere Haare auswirken. Oft wird das Haar in den Wechseljahren dünner und brüchiger, viele Frauen klagen auch über schnell fettendes, strähniges Haar.
Veränderungen der Haare in den Wechseljahren
Haarausfall in den Wechseljahren sorgt bei vielen Frauen schnell für Besorgnis. Dabei gilt es jedoch zunächst zu berücksichtigen, dass ein Verlust von rund 100 Haaren täglich völlig normal ist. Ernstzunehmender Haarausfall äußert sich durch eine sehr auffällige Anzahl an losen Haaren, die sich zum Beispiel in der Bürste, der Dusche oder auf dem Kopfkissen finden. Darüber hinaus wird nach und nach die Kopfhaut zwischen den Haaren sichtbar.
Bei Haarausfall in den Wechseljahren handelt es sich meist um hormonell bedingten Haarausfall. Der sinkende Östrogenspiegel sorgt für ein unausgeglichenes Verhältnis zu den Androgenen - den männlichen Sexualhormonen, die sich auch in geringer Menge im weiblichen Körper befinden. Der so entstandene Überschuss an Androgenen sorgt für einen schnelleren Ablauf des Haarzyklus, wobei sich die Wachstumsphase verkürzt. In der Folge fallen mehr Haare aus.
Während der Wechseljahre kommt es häufig zu einem Mangel an Mikronährstoffen, da sich der Stoffwechsel mit zunehmendem Alter verlangsamt. Nährstoffe werden so zum Teil weniger effektiv aufgenommen.
Halten Sie bei Haarverlust Ihre Haarpflegeroutine einfach, aber effektiv. Im Fokus steht ein Shampoo gegen Haarausfall - das sind die besten Produkte für Ihre Bedürfnisse, auch für eine präventive Pflege
Ein gutes Anti-Haarverlust-Shampoo ist an seinen Power-Wirkstoffen zu erkennen. Dazu gehören Koffein und Biotin, die mit ihrer anregenden Wirkung die Haarfollikel und das Haarwachstum aktivieren. Hinzu kommen Proteine wie Keratin und Peptide, um die Haarkutikula, die äußere Haartextur, zu stärken, und sie gegen Haarausfall durch die tägliche Abnutzung zu wappnen. Für optimale Ergebnisse sollte das Anti-Haarausfall-Shampoo den Bedürfnissen der jeweiligen Haarstruktur und dem Haartypen entsprechen.
Zur Auswahl steht die Haarpflege für hormonell, saisonal (Winter, Trockenheit), Stress- oder erblich bedingten Haarausfall sowie Shampoos, die bei gesundem Haar präventiv diesem vorbeugen und das Haar verdichten. Geduld ist bei allen gefragt: Für eine mehrwöchige Anwendung, mit dafür aber nachhaltigen Ergebnisse für gesundes Haar.
Beste Shampoos gegen Haarverlust
| Shampoo | Besondere Eigenschaften |
|---|---|
| Kérastase ‘Genesis Bain Hydra-Fortifiant’ | Test-Favorit |
| Dr. Timm Golueke - Royal Fern 'Shampoo' | Schnelle Einwirkzeit, mit Keratin, ohne Silikone |
| L'Oréal 'Elseve Full Resist' | Bei Haarbruch, Biotin |
| Logona 'Age Energy' | Gestresste Kopfhaut, Aloe vera |
| Plantur "39 Phyto Coffein Shampoo" | Ab 40, vorbeugend Wechseljahre |
| Elizabeta Zefi ‘Hair Growth Shampoo’ | Hormonell bedingten Haarausfall |
| Lador 'Dermatical Hair-Loss Shampoo' | Trockenes Haar |
| Vichy Dercos 'Vitalshampoo + Aminexil' | Aus der Apotheke |
| Sebamed 'Anti Haarverlust Shampoo' | Coffein, plus Niacid |
| Alpecin 'Coffein-Shampoo' | Coffein - Klassiker, für Männer, alle |
| Schwarzkopf Professional 'Root Activating Shampoo' | Sanfte Reinigung |
| Rahua 'Enchanted Island Shampoo Vitality & Shine' | Stärkend, feiner Duft |
| Kérastase 'Spécifique Bain Prévention' | Empfindliche Haut |
Schonen Sie im Alltag Ihre Haarwurzeln! Minimieren Sie die Anwendung intensiver Styling-Produkte, Sulfate, Parabene, Silikone und Hitze. Bürsten Sie Ihr Haar nicht im nassen Zustand - entwirren Sie Ihr Haar vor dem Waschen mit einem Kamm und verwenden Sie einen Conditioner bzw. Spülung, um beim Trocknen die Textur weicher zu machen. Behutsam mit dem Handtuch abtupfen. Verzichten Sie auf straff gebundene Frisuren. Schneiden Sie regelmäßig die Spitzen, um das ziehende Gewicht des Haares an der Haarwurzel zu verkleinern, es vor Haarbruch sowie Spliss zu schützen.
Regelmäßige Anwendung. Das Shampoo ins feuchte Haar einmassieren und ca. 2 Minuten einwirken lassen. Auf der Kopfhaut einmassieren und bis in die Haarlängen. Nur so kann der Wirkstoff Koffein in die Haarwurzeln transportiert werden und diese für ca. 24 Stunden stimulieren. Eine regelmäßige Anwendung des Shampoos über mehrere Monate bewirkt eine sichtbare Reduzierung des Haarverlustes.
Achten Sie bei Haarverlust auf eine ausgewogene Ernährung und speziell auf die Aufnahme von Lebensmitteln, die reich an Biotin, Eisen, Zink und Omega-3-Fettsäuren sind. Eine Ernährung mit Lachs, reichhaltigem Blattgemüse, Eiern, Süßkartoffeln, Nüssen und Samen liefert weitere Benefits. Achten Sie außerdem darauf, bewusste Ruhephasen einzuplanen - Stress zu reduzieren und genügend Schlaf zu erhalten, um die Regenerierung Ihres Organismus rundum zu unterstützen.
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