Stiftung Warentest hat Shampoos getestet und dabei gezeigt, dass teuer nicht automatisch gut bedeutet. Im Shampoo-Test der Stiftung Warentest wurden neben acht herkömmlichen flüssigen Shampoos auch sechs feste Shampoos und vier Haarseifen untersucht.
Die Experten bewerteten verschiedene Kategorien wie Pflegeeigenschaften, Anwendung, Deklaration und Werbeaussagen sowie Verpackung.
Zusätzlich wurden die Produkte im Labor auf den Duftstoff Lilial getestet, der als bedenklich für die Fortpflanzungsfähigkeit gilt.
Erfreulicherweise wurde in nur einem der 18 getesteten Shampoos dieser kritische Stoff gefunden. Das betroffene Produkt war das feste Shampoo „Honey I washed my Hair“ von Lush.
Jedoch hat Lush bestätigt, dass sie seit 2021 kein Lilial mehr in der Produktion dieses Shampoo-Bars verwenden und seit März 2022 alle ihre Produkte lilialfrei sind.
Keine Sorgen muss man sich hingegen um die Gewinner machen.
Überraschenderweise hat ein günstiges Discounter-Produkt den ersten Platz unter den flüssigen Shampoos belegt. Bei den festen Shampoos hat die Eigenmarke von dm den Spitzenplatz erreicht, obwohl sie vergleichsweise günstig ist.
Der Gewinner unter den Haarseifen befindet sich im mittleren Preissegment. Alle drei Produkte erhielten insgesamt eine „gute“ Bewertung. Kein einziges Produkt konnte jedoch die Bewertung „sehr gut“ erzielen.
Bei den flüssigen Shampoos sichert sich das Cien Tag für Tag Frucht/Vitamin Shampoo Power & Volumen Normales Haar von Lidl den ersten Platz.Das Shampoo kann in allen Kategorien überzeugen und ist frei von kritischen Duftstoffen.
Es verleiht den Haaren im Praxistest Volumen, macht sie geschmeidig und griffig und verleiht ihnen Glanz. Außerdem lassen sich die Haare anschließend gut kämmen.
Einzige Kritikpunkte: Das Labor findet im Lidl-Shampoo Polyquaternium, ein Stoff, der sich biologisch nur schlecht abbaut. Zusätzlich stecken laut Herstellerangaben gleich drei Konservierungsstoffe im Shampoo: Sodium Benzoate, Potassium Sorbate und Formic Acid.
Laut Hersteller wurde die Rezeptur aber inzwischen geändert. In der Wertung schneidet das Shampoo insgesamt „gut“ (Note 1,9) ab. Der Testsieger kostet im Laden rund 1 Euro.
Bei den festen Shampoos landet das Alverde Festes Shampoo mit Mandarine-Basilikum-Duft für normales Haar von dm auf Platz 1.
Bei den Pflegeeigenschaften ist es nicht ganz so gut wie das beste Flüssig-Shampoo. Die Haare lassen sich nach dem Waschen nicht optimal entwirren und das Shampoo begünstigt einzelne „fliegende“ Haare.
Geschmeidig und glanzvoll werden die Haare aber trotzdem. Außerdem schneidet das Naturkosmetik-Produkt in Sachen Verpackung „sehr gut“ ab. Und das feste Shampoo ist frei von Konservierungsstoffen und solchen, die sich biologisch schlecht abbauen lassen.
Insgesamt schneidet das dm-Shampoo „gut“ (Note 2,1) ab. Das 60-Gramm-Stück kostet im Shop rund 4 Euro.
Bei den Haarseifen gewinnt die Finigrana Haarseife Rosmarin. Es handelt sich dabei ebenfalls um zertifizierte Naturkosmetik die frei von Konservierungs- und Schadstoffen ist.
Die Haare lassen sich nach dem Waschen zwar gut kämmen und es gibt wenig fliegende Haare, dafür kann es in den weiteren Teilkategorien der Pflegeeigenschaften weniger überzeugen.
In Sachen Entwirrbarkeit, Geschmeidigkeit, Griff/Glanz und Volumen schneidet die Haarseife nur „befriedigend“ ab. Auch die Dosierung der richtigen Menge gestaltet sich bei der Haarseife von Finigrana etwas komplizierter als bei den anderen beiden Siegern.
Insgesamt holt sich die beste Haarseife im Test aber noch die Wertung „gut“ (Note 2,4). Die Finigrana Rosmarin-Haarseife bekommen Sie ab circa 6 Euro.
Feste Shampoos und Haarseife ähneln sich zwar auf den ersten Blick, Letztere werden aber mit Lauge verseift. Deren hoher pH-Wert verändert das Waschergebnis: Die Haare können aufquellen oder Schaden nehmen, lassen sich schlecht kämmen, oder es bilden sich weißliche Rückstände.
Gegen den letzten Punkt hilft nach dem Waschen eine extra Spülung, die Warentester raten hier zu Essigwasser. Essig hat eine saure Wirkung, die das Haar glättet und ihm Glanz verleiht.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Essig zur Haarpflege zu verwenden. Eine Möglichkeit ist die Verwendung von Essig als Spülung nach dem Haarewaschen. Dazu kann man einen Esslöffel Essig mit einem Liter Wasser mischen und die Haare nach dem Shampoonieren damit ausspülen. Dies hilft, die Haare zu glätten und ihnen Glanz zu verleihen.
Eine andere Möglichkeit ist die Verwendung von Essig als Haaröl. Dazu kann man ein paar Tropfen Essig mit einem Trägeröl wie Olivenöl oder Kokosöl mischen und es in das Haar einmassieren. Dies hilft, das Haar zu pflegen und es weich und geschmeidig zu machen.
Es gibt auch andere natürliche Mittel, die helfen können, sprödes Haar zu bekämpfen. Dazu gehören zum Beispiel Avocado, Banane oder Honig.
Diese Zutaten können zu einer Haarmaske verarbeitet und auf das Haar aufgetragen werden. Nach einer Einwirkzeit von etwa 30 Minuten kann die Maske ausgespült und das Haar wie gewohnt gewaschen werden.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass nicht jedes Haar auf die gleiche Weise reagiert. Daher empfiehlt es sich, verschiedene Methoden auszuprobieren und herauszufinden, welche am besten für das individuelle Haar geeignet ist.
Können Haarseifen und feste Shampoos im Vergleich mit Flüssigshampoos bestehen? Sind die festen wirklich besser für die Umwelt? Das klärt der Shampoo-Test der Stiftung Warentest.
Von 18 Shampoos und Haarseifen im Test, darunter 7 Naturkosmetika, schneiden 14 gut ab, 3 sind befriedigend und eins gerade noch ausreichend. Große Unterschiede gibt es bei den Preisen: Pro Haarwäsche kosten die Produkte zwischen 1 und 38 Cent.
Ob in Pappschachteln oder eingewickelt in Papier: Haarseifen und feste Shampoos liegen im Trend. Haarseifen bestehen aus mit Lauge „verseiften“ Ölen oder Fetten, feste Shampoos sind im Prinzip nichts anderes als flüssige - ihnen wurde nur das Wasser entzogen (Warenkunde).
Der Shampoo-Vergleich der Stiftung Warentest legt das Hauptaugenmerk auf Pflegeeigenschaften und Anwendung: Kommen die festen Shampoos und die Haarseifen hier an die Flüssigen heran?
20 Männer und Frauen benutzten die Mittel zu Hause, im Prüfinstitut wurden ihre Haare von Friseurinnen gewaschen.
Etwas schlechter schnitten die Haarseifen ab. Sie haben zudem ein Problem: Beim Waschen können sich weißliche Rückstände bilden.
Folge: Die Haare quellen auf und lassen sich nicht gut kämmen. Um zu ergründen, wer in Sachen nachhaltige Produktion, Verpackung, Transport und Entsorgung die Nase vorn hat, haben wir Ökobilanzen erstellt.
So verbrauchen feste Haarpflegeprodukte zwar bei Herstellung und Transport weniger Energie. Die größte Umweltbelastung entsteht jedoch bei der Haarwäsche selbst - unter anderem durch den Wasserverbrauch und die Erwärmung des Wassers.
Bezieht man diese Faktoren in den Vergleich mit ein, dann schrumpft der Unterschied zwischen festen und flüssigen Shampoos zusammen. Oder anders ausgedrückt: Wer weniger Wasser verbraucht, hilft der Umwelt.
Die festen Shampoos benötigen erheblich weniger Verpackung als flüssige Varianten. Allerdings verspielt ein festes Shampoo im Test diesen Vorteil.
Parabene: Konservierungsstoffe, die die Haltbarkeit von Produkten verlängern, aber im Verdacht stehen, hormonell wirksam zu sein.
Silikone: Machen das Haar geschmeidig und glänzend, können aber zu Ablagerungen führen, die das Haar beschweren.
Sulfate: Tenside, die für die Reinigungskraft verantwortlich sind, aber die Kopfhaut austrocknen können.
Mikroplastik: Umwelttechnisch problematische Kunststoffpartikel, die schwer abbaubar sind.
PEG (Polyethylenglykole): Emulgatoren, die die Haut durchlässiger für schädliche Stoffe machen können.
Um das Haar richtig zu shampoonieren, solltest du es zunächst gründlich mit Wasser befeuchten - sonst lässt sich das Shampoo nicht richtig schäumen.
Eine kleine Menge Shampoo in den Händen verteilen (je nach Haarlänge reicht eine Menge in der Größe einer kleinen Münze bis zu etwa 2 bis 3 Teelöffeln) und sanft in die Kopfhaut einmassieren.
Anschließend das Shampoo gründlich (!) ausspülen (auch den Nacken), da Rückstände das Haar stumpf machen können.
Die Häufigkeit des Haarewaschens hängt vom Haartyp und den individuellen Bedürfnissen ab. Während Menschen mit fettigem Haar möglicherweise täglich waschen müssen, reicht es bei trockenem Haar oft aus, alle drei bis vier Tage zu waschen.
Die Auswahl an Shampoos auf dem Markt ist vielfältig und reicht von teuren Spezialshampoos bis hin zu preisgünstigeren Drogerieprodukten.
Für feines oder dünnes Haar: Volumen-Shampoos wie das Batiste Heavenly eignen sich am besten. Zusätzliche Pflegeprodukte wie Kuren und Spülungen sollten Nutzerinnen und Nutzer nur in Maßen verwenden, da diese die Haare noch dünner und platter wirken lassen.
Für dickes Haar: Ein Feuchtigkeitsshampoo wie das Kérastase Nutritive Bain Satin 2, welches dem Haar ausreichend Feuchtigkeit und Geschmeidigkeit verleiht.
Für gefärbtes Haar: Ein Color-Shampoo wie das L'Oréal Serie Expert Vitamino Color Shampoo, welches speziell für gefärbtes Haar geeignet ist.
Für trockenes Haar: Haarkuren- und Öle, die pflegende Stoffe wie Mandel- oder Arganöl enthalten, sind empfehlenswert.
Für fettigen Haaransatz: Head & Shoulders Citrus greifen. Diese nehmen das Fett auf und entfernen es.
Bei schuppiger Kopfhaut: Feuchtigkeitsspendende Produkte verwenden. Hier eignen sich beispielsweise Shampoos mit Kokosöl.
Bei Haarausfall: Produkte aus pflanzlichen Inhaltsstoffen wie Arganöl oder Aloe Vera greifen. Bei Haarbruch helfen Produkte mit Keratin. Ein gutes Shampoo mit Keratin ist laut Kundenbewertungen das Syoss Haarpflege Keratin Shampoo.
Ein gutes Shampoo für feines Haar darf nicht beschweren und verleiht Kraft und Fülle. Wir empfehlen hier das Kevin.Murphy Angel.Wash, das das Haar optimal mit Nährstoffen versorgt und stärkt.
Trockene Haare müssen in erster Linie mit Feuchtigkeit versorgt werden, um nicht mehr glanzlos, spröde und brüchig auszusehen. Mit dem Kérastase Nutritive Bain Satin Riche wird das ohne Probleme erzielt.
Für uns ist eines der besten Shampoos für coloriertes Haar nämlich das Maria Nila Luminous Colour Shampoo. Es bringt coloriertes Haar zum Strahlen, stärkt die Haarstruktur und schützt die Haarfarbe.
Unser Geheimtipp ist hier das Kérastase Densifique Bain Densité, ein Shampoo, mit dem dünner werdendes Haar sofort mehr Substanz, Struktur und Widerstandskraft erhält.
Ein tolles Produkt bei trockener Kopfhaut und Schuppen ist das Kérastase Symbiose Bain Crème Anti-Pelliculaire. Es beseitigt selbst hartnäckige Schuppen und beruhigt irritierte Kopfhaut.
Der Shu Uemura Pure Serenity Deep Cleanser befreit die Kopfhaut und das Haar bestimmt vom Talg und ist somit für uns ein gutes Shampoos für fettiges Haar.
Umweltbewusstsein steht bei deiner Shampoo-Wahl an erster Stelle? Dann entscheidest du dich wahrscheinlich für das feste Shampoo von Foamie. Das Shampoo gibt es für alle Haartypen in verschiedenen Varianten. Geworben wird mit 0% Silikone, 0% Seife und 0% Parabene.
Menschen mit dünnem Haar verwenden häufig Volumen-Shampoos, die volleres Haar versprechen und einen platten Look verhindern sollen. Aber welche Shampoos für feines Haar sind wirklich empfehlenswert?
ÖKO-TEST hat in der Ausgabe 7/2024 seines Magazins insgesamt 38 verschiedene Shampoos getestet und im Labor auf ihre Inhaltsstoffe untersucht.
Das erfreuliche Ergebnis: Zwei Drittel der getesteten Produkte erhielten die Note "gut" oder "sehr gut".
Besonders die 13 Naturkosmetik-Shampoos schnitten insgesamt positiv ab.
Die Shampoos der großen Konzerne Procter & Gamble und L'Oréal fielen bei ÖKO-TEST durch.
Der Grund: ÖKO-TEST fand in den vier Shampoos kritische Duftstoffe und PEG-Verbindungen. Das Produkt von Procter & Gamble enthielt zudem den Konservierungsstoff Chlormethylisothiazolinon (CIT), der als stark allergieauslösend gilt.
Bio-Shampoo schont die Umwelt und verzichtet auf zahlreiche schädliche Inhaltsstoffe. Beauty-Redakteurin Alexandra hat drei beliebte Shampoos getestet und ihren Naturkosmetik-Testsieger auserkoren.
Im Test: Welches Bio-Shampoo ist das beste? Das ist mein Naturkosmetik-Testsieger.
Um also herauszufinden, ob und welche Naturshampoos wirklich etwas drauf haben, habe ich drei beliebte Shampoos von bekannten Herstellern für Sie getestet. Im Folgenden verrate ich Ihnen, was die einzelnen Shampoos auszeichnet und welches Produkt mich am meisten überzeugt hat.
Das Kopfhaut-Shampoo von Urtekram hat mich mit seiner Wirkung auf Kopfhaut und Haare also voll und ganz überzeugt. Das macht das Shampoo zu meinem Naturkosmetik-Testsieger und klarem Favoriten.
Fettige Haare und nichts hilft? Du brauchst das beste Shampoo für fettige Haare! Wir haben die besten Anti-Fett-Shampoos getestet.
Unsere Testsieger auf einen Blick:
Mein persönlicher Testsieger ist das Anti-Fett-Shampoo von Guhl. Es sorgt, wie der Slogan schon verspricht, tatsächlich für Frische und Leichtigkeit.
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