Graue Haare sind für viele Menschen ein Zeichen des Alterns. Doch mit den richtigen, selbstgemachten Shampoos können Sie Ihr Haar auf natürliche Weise pflegen und ihm neuen Glanz verleihen. Shampoo selber herzustellen spart Geld und natürliche Produkte sind eine Wohltat für Ihre Haare.
Denn in herkömmlichen Shampoos befinden sich oftmals viele unnatürliche Stoffe, die der Gesundheit und Umwelt schaden können. Außerdem entsteht durch gekaufte Shampoos viel Plastikmüll, der unsere Weltmeere verschmutzt. Die Lösung: Shampoo selber machen!
Gleich mehrere Gründe sprechen dafür, Shampoo selber zu machen. Denn die Pflege der Haare sollte auch wirklich Haarpflege sein. Das Wort „Shampoo“ in sich ist schon die absolute Aufforderung dazu, denn ursprünglich stammt es aus dem Indischen und bedeutet: Kopfmassage. Wer sich sein Shampoo selber macht, tut nicht nur seinem Haar und seiner Kopfhaut etwas Gutes, sondern auch der Umwelt. Schadstoffe wie Silikon oder Paraben und auch Mikroplastik werden reduziert.
Das gilt ebenso für die Menge des Plastikmülls, denn die Verpackung des Industrie-Shampoos fällt weg.
Als Grundrezept für Ihr DIY-Shampoo benötigen Sie nur wenige Zutaten. Je nachdem was für einen Duft und Wirkung Ihr Shampoo später haben soll, fügen Sie der Mischung weitere Zutaten hinzu.
Als Zutaten für die Basis brauchen Sie lediglich Naturseife - am besten in Bioqualität - und destilliertes Wasser. Die Seife finden Sie problemlos in Drogerien, Biomärkten oder auf Wochenmärkten. Ein Tipp für Veganer: Generell auf die Inhaltstoffe gucken. Falls die Seife nicht schon in Flockenform vorliegt, wird sie im Stück ganz einfach mit der Küchenreibe über einer Schale geraspelt. Hier reichen oft schon 15 Gramm aus.
Sobald das destillierte Wasser je nach Rezeptmenge im Topf auf dem Herd kocht, einfach die Seife ins Wasser mischen und auflösen. Fertig ist die Flüssigseife als Grundlage für das eigene Shampoo.
Bei der Wahl der Zutaten für Ihr individuelles Shampoo sind den Möglichkeiten der Naturkosmetik keine Grenzen gesetzt und auch zu jedem Haartyp gibt es unterschiedliche Rezepte für natürliche und selbst gemachte Shampoos.
Weitere wichtige Zutaten sind:
In welchem Verhältnis Du die Zutaten mischst, hängt von Deinen Vorlieben und den Bedürfnissen Deiner Haare ab. Währenddessen mischst Du am besten bereits die trockenen Zutaten, also Stärke und Tensid. Dann mischst Du die optionalen Bestandteile unter, wie die ätherischen Öle, Duftstoffe und die Kosmetikfarbe.
Ja, es gibt hilfreiche Hausmittel, die auf unterschiedliche Weise im Kampf gegen das Ergrauen helfen können. So haben Apfelessig, Kokosöl, Natron und Zwiebelsaft durchaus eine positive Wirkung auf die Nährstoffversorgung der Kopfhaut und eignen sich auch zur Haarwäsche.
Apfelessig: Apfelessig soll zu mehr Glanz verhelfen, die Haare weich machen und die Kämmbarkeit verbessern, in dem die Schuppenschicht, die sogenannte Haarkutikula, versiegelt und damit geglättet wird. Hierfür wird Apfelessig mit kaltem Wasser verdünnt (4 Suppenlöffel in 1L Wasser) und als Spülung nach dem Haare waschen benutzt.
Kokosöl: Auch Kokosöl wird eine desinfizierende Wirkung zugesprochen, es soll das Haarwachstum anregen und die Pigmentation fördern - und damit die natürliche Haarfarbe unterstützen. Dazu wird Kokosöl mit ätherischem Salbeiöl im Verhältnis 3:2 gemischt und in einem Wasserbad kurz erwärmt, um es gut durchzumischen. Auch eine Mischung aus Curryblättern und Kokosöl soll bei regelmäßiger Anwendung (3x/Woche) die natürliche Haarfarbe stützen.
Natron: Auch Natron wird immer wieder nachgesagt, dass es gegen graue Haare helfen soll. Dazu werden 2-3 Teelöffel Natron - oder alternativ auch Backpulver - in einem Glas Wasser verrührt und anschließend in die Kopfhaut einmassiert. Auch eine komplette Haarwäsche ist damit möglich und hilft insbesondere gegen fettiges Haar. Allerdings muss man hierbei beachten, dass das Natron die Haare und die Kopfhaut auch austrocknen kann. Daher sollten Sie nach dem Ausspülen Haaröl oder wie oben bereits erwähnt eine Mischung mit Apfelessig verwenden, um den Haaren ihren Glanz wieder zu verleihen und einer juckenden Kopfhaut vorzubeugen.
Zwiebelsaft: Zwiebelsaft wird schon seit Jahrhunderten gegen graue Haare eingesetzt. Er soll die Produktion des Enzyms Katalase anregen. Durch das Anregen der Katalasenproduktion hat Zwiebelsaft also eine indirekte Wirkung. Die Anwendung von Zwiebelsaft ist denkbar einfach: entweder wird eine Zwiebel einfach angeschnitten und die Kopfhaut mit der Schnittstelle eingerieben.
Eine sinnvolle und ebenso natürliche Alternative zu den oben genannten Hausmitteln ist daher das Anti-Grey Elixir von La Biosthetique Paris.
Dieses Rezept ist perfekt zur Pflege von grauem Haar. Pflege es mit diesem Shampoo, damit es stark und gleichzeitig geschmeidig wird. Wir verwenden dafür hochwertige Rohstoffe wie veganes Meereskollagen und Panthenol, die dem Haar Glanz verleiht, es stärken und schützen. In kürzester Zeit erhältst du ein hochwertiges Produkt zur Pflege deines Haars.
Rezept Nr.
Die tägliche Haarwäsche mit diesem Produkt wird nicht empfohlen.
Tabelle: Übersicht der Zutaten und ihrer Wirkung
| Zutat | Wirkung |
|---|---|
| Apfelessig | Verleiht Glanz, macht die Haare weich, verbessert die Kämmbarkeit |
| Kokosöl | Wirkt desinfizierend, regt das Haarwachstum an, fördert die Pigmentation |
| Natron | Hilft gegen fettiges Haar, kann die Kopfhaut austrocknen |
| Zwiebelsaft | Regt die Produktion des Enzyms Katalase an |
Shampoo für trockenes Haar: Trockenes Haar benötigt viel Pflege. Feuchtigkeit spendende Inhaltsstoffe sind deshalb besonders wichtig. Kokosöl ist bei vielen Pflegeprodukten sehr beliebt, weil es reichhaltig ist und gleichzeitig sehr naturbelassen. Außerdem bringt der Geruch gleich ein wenig Urlaubsfeeling ins Badezimmer. Wenn Sie bei dem selbstgemachten Shampoo aus Kokosöl einen fettigen Film auf Haaren oder der Dusche behalten oder Ihnen das Öl schlicht zu reichhaltig und schwer ist, ist Aloe Vera eine tolle Alternative. Das Gel können Sie ganz einfach aus Ihrer Zimmerpflanze ernten und es versorgt Ihr Haar mit Feuchtigkeit, ohne es zu beschweren.
Ei-Shampoo für trockenes Haar: Zugegeben, dieses Rezept wirkt etwas ungewöhnlich. Doch auch Eigelb hat eine pflegende Wirkung auf das Haar. Durch die enthaltenen Proteine wird trockenes Haar mit neuer Kraft versorgt. Doch Achtung: Im Gegensatz zu den anderen Shampoo-Rezepten hält sich das Ei-Shampoo nur wenige Tage. Am besten sofort verbrauchen. Sie können das Eigelb-Shampoo wie gewohnt ins Haar einmassieren und einige Minuten einwirken lassen.
Brennnessel-Shampoo für schnell fettendes Haar: Schnell fettendes Haar kann sehr störend sein, da die Haare häufiger gewaschen werden müssen. Brennnessel-Shampoo befreit die Kopfhaut von überschüssigem Fett und trägt durch seine Inhaltsstoffe dazu bei, dass Ihre Haare langsamer nachfetten und länger frisch aussehen.
Honig-Shampoo für juckende Kopfhaut: Juckende und gereizte Kopfhaut ist meist ein Zeichen von Trockenheit. Hier ist es wichtig, dass Sie beruhigende Zutaten wählen, um Shampoo selbst herzustellen. Hinweis: Da sich Honig am Boden absetzen kann, schütteln Sie das Shampoo vor jeder Anwendung gründlich durch.
Kaffee-Shampoo für dunkles Haar: Möchten Sie Ihrem dunklen Haar Glanz verleihen und den Wurzeln Kraft geben, dann ist Kaffee die richtige Wahl. Kochen Sie hierfür 100 ml Kaffee auf und vermischen Sie ihn mit 50 ml der Seifenlauge.
Festes Shampoo: Festes Shampoo ist besonders praktisch in der täglichen Nutzung, da es keine Verpackung benötigt und direkt am Stück verwendet werden kann. Um das Shampoo zu verwenden, können Sie es direkt in die feuchten Haare einmassieren oder es zuerst in den Händen aufschäumen und es dann ins Haar geben. Danach wie immer danach gründlich ausspülen. Hin und wieder können Sie Ihr Haar danach mit einer Mischung aus 1 EL Apfelessig und 1 Liter Wasser nachspülen, um Kalkreste zu entfernen.
Sie wollen beim selbstgemachten Shampoo lieber auf Seife verzichten? Von der No-Poo Methode spricht man, wenn man bei der Haarreinigung komplett auf chemische Substanzen wie Seife verzichtet. Bekannt für diese Methode ist vor allem das Waschen der Haare mit Roggenmehl. Anschließend ins Haar geben und ca. eine halbe Stunde einwirken lassen. Ein weiteres Shampoo für die No-Poo-Methode ist das Mischen von Wasser und Heilerde.
Wer auf Seifenlauge verzichten möchte, kann sich die Haare auch mit Heilerde waschen. Dafür sind lediglich zwei Teelöffel Heilerde nötig und ein Esslöffel Wasser. Beide Zutaten mit einem Löffel vermischen - fertig für den Einsatz. Nicht wundern: Natürlich schäumt diese Art von Haarpflege im Gegensatz zum Shampoo nicht. Daran muss man sich erstmal gewöhnen, jedoch ist das fürs Shampoos so typische Schäumen allein kein Zeichen von Wirksamkeit.
Anwendung:
Nach dem Waschen Ihrer Haare mit einer selbstgemachten Haarpflege, ist das Spülen mit einer sauren Rinse sinnvoll. Das ist eine natürliche Spülung, die für weiches Haar sorgt. Dafür füllen Sie ganz einfach zwei Esslöffel Apfelessig in eine Flasche mit einem Liter Wasser, Deckel drauf, einmal kräftig schütteln - fertig. Alternativ können Sie auch Zitronensaft oder Kräuteressig nehmen.
Ob Silikone oder künstliche Duftstoffe: Bei Ihrer selbst gemachten Haarpflege verzichten Sie komplett auf potenziell irritierende chemische Zusätze. Das ist ideal, wenn Sie unter empfindlicher Kopfhaut leiden. Sie stimmen die Inhaltsstoffe zudem haargenau auf Ihr Haar ab und kreieren so Ihr ganz individuelles, effektives Mittel gegen Schuppen oder trockene Kopfhaut.
Außerdem sparen Sie mit Ihrem DIY-Shampoo Müll. Schließlich lagern Sie das fertige Produkt in einer wiederverwertbaren Glasflasche. Dieser selbst kreierte Schönmacher hält sich im Kühlschrank übrigens bis zu zwei Wochen.
Und besonders wichtig: Lagern Sie ihr selbstgemachtes Shampoo nicht in der Sonne oder draußen auf dem Balkon, sondern unbedingt im Kühlschrank. Für Ihr Natur-Shampoo können Sie generell von einer Haltbarkeit von ein bis zwei Wochen ausgehen. Dann brauchen Sie zwar ein neues Shampoo - aber nicht jedes Mal eine neue Flasche.
DIY Shampoo selber machen
tags: #shampoo #für #graue #haare #selber #machen
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.