Es braucht Veränderungen im globalen Maßstab, um unsere Welt nachhaltiger zu gestalten. Doch oft beginnen diese schon im Kleinen - zum Beispiel morgens unter der Dusche. Die morgendliche Dusche ist für die meisten ein wichtiges Ritual, bei dem es um weit mehr geht als Hygiene und Beauty.
Die Kehrseite dieser Routine sind die Umweltauswirkungen, die unter anderem durch Wasserverbrauch, CO2-Emissionen durch die Erhitzung des Wassers und Plastikmüll entstehen. Wie so viele alltägliche Handlungen muss also auch das Duschen und Haarewaschen neu und nachhaltiger gedacht werden. Körperpflege und Klimaschutz lassen sich dabei sehr wohl vereinen.
Der ökologische Fußabdruck des Duschens und Haarewaschens hat seinen Ursprung allerdings schon deutlich eher. Wenn Sie sich Shampoo in die Haare einmassieren, hat es bereits einen langen Weg hinter sich. Es muss zunächst produziert werden und dann in den Super- oder Drogeriemarkt Ihres Vertrauens gelangen. Für L’Oréal, den Weltmarktführer für Kosmetikprodukte, sind das alltägliche Prozesse. Umso wichtiger ist es für das Unternehmen, schon diesen Weg - von der Fabrik zum Verkaufspunkt - so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten.
L’Oréal setzt ein selbst entwickeltes Tool ein, um genau diese „versteckten“ ökologischen Kosten von Produkten zu analysieren. Es heißt SPOT: Sustainable Product Optimization Tool. Damit wird der vollständige Lebenszyklus eines Produktes auf seine Nachhaltigkeit geprüft - inklusive der Transportwege. SPOT liefert auch die Grundlage für das „Produkt Umwelt & Sozial Impact Label“, mit dem Verbraucher:innen einen schnellen Überblick über die ökologischen und sozialen Auswirkungen von L’Oréal-Produkten erhalten.
Mit diesem Programm hat L’Oréal seine Nachhaltigkeitsziele im Jahr 2020 weiter verschärft und an den planetaren Belastungsgrenzen sowie am 1,5-Grad-Klimaziel ausgerichtet. Ein großer Teil des jährlichen Forschungs- und Entwicklungsbudgets von mehr als einer Milliarde Euro wird investiert, um diese Ziele zu erreichen.
Unternehmen haben also viele Möglichkeiten - und damit auch die Verantwortung -, unseren Alltag durch Innovationen nachhaltiger zu machen. Doch auch als Konsument:in können Sie einen Beitrag leisten. Denn der Großteil der Umweltauswirkungen Ihres Shampoos entsteht nicht in der Fabrik oder auf dem Transportweg, sondern zu Hause, unter der Dusche.
So können Sie das Wasser abstellen, während Sie das Shampoo oder Duschgel auftragen. Oder Sie schaffen sich einen Sparduschkopf an, der nur rund sechs bis acht Liter Wasser pro Minute verbraucht. Nicht zuletzt hilft es auch, ein wenig kälter zu duschen oder im Wechsel von warm und kalt. Auch das spart CO2 ein.
Unabhängig davon, wie lange Sie duschen und sich die Haare waschen, ist eines klar: Es entsteht Abwasser. Und auch das trägt zur Umweltauswirkung Ihres Shampoos bei. Das Wasser muss nämlich in einem mehrstufigen Verfahren wiederaufbereitet werden. Dabei werden zunächst gröbere Verunreinigungen, dann organische Abwasser- und Schadstoffe und zuletzt Nährstoffe wie Stickstoff entfernt.
Doch wie steht es um Mikroplastik? Die Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) definiert Mikroplastik als synthetische Mikropartikel in fester Form, die aus Polymeren bestehen und kleiner als fünf Millimeter, unlöslich und nicht biologisch abbaubar sind.
Allerdings zeigt eine 2018 veröffentlichte Studie des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, dass Kosmetika nicht zu den größten Verursachern von Mikroplastik in der Umwelt gehören. Nach Daten der ECHA stammen nur acht Prozent des Mikroplastiks, das Produkten absichtlich zugesetzt wird und in der Umwelt in Europa vorhanden ist, aus Kosmetika.
Ob das Shampoo, das Sie morgens unter der Dusche nutzen, Mikroplastik enthält, ist nicht so leicht zu erkennen. Es gibt dafür nämlich keine klare Kennzeichnung. L’Oréal hat jedoch 2014 mit der Umformulierung von Produkten begonnen, die ab- und ausspülbar sind und damit unmittelbar ins Abwasser gelangen.
Klar ist: Je bewusster Sie Wasser verbrauchen, desto besser für die Umwelt. L’Oréal bietet darüber hinaus weitere Möglichkeiten, die Beauty-Routine nachhaltiger zu gestalten. Auf Basis der SPOT-Analysen hat das Unternehmen eine ganze Reihe von ökologisch sinnvollen Alternativen zum konventionellen Shampoo entwickelt.
Simpel und hilfreich zugleich: das Trockenshampoo. Es vergrößert den Abstand zwischen den Haarwäschen. So sparen Sie Wasser und CO2-Emissionen einfach ein. Auch feste Shampoos mit Fast-Rinse-Technologie können den Wasserverbrauch und den CO2-Fußabdruck verringern, denn sie lassen sich schneller auswaschen. Zusätzlich wird durch die plastikfreie Verpackung Kunststoff eingespart.
Noch besser ist es natürlich, wenn eine Shampooflasche gar nicht erst hergestellt und transportiert werden muss. Hier leisten Nachfüllpackungen einen entscheidenden Beitrag: Gegenüber dem Kauf einer konventionellen Shampooflasche sparen diese bis zu 80 Prozent Kunststoff ein.
Die letzte Station im Zyklus Ihrer Shampooverpackung ist der Müll. In Deutschland werden rund 60 Prozent der Kunststoffverpackungen, die im Müll landen - Industrieabfälle ausgenommen - recycelt. L’Oréal entwickelt im Rahmen des „L’Oréal For The Future“-Programms verschiedene Lösungen, um Kunststoffmüll zu vermeiden.
Ein wichtiger Schritt sind sogenannte kreislauffähige Verpackungen wie die zu 100 Prozent aus recyceltem PET bestehende Shampooflasche der Elvital-Serie von L’Oréal Paris. Im vergangenen Jahr stammten 78 Prozent des von der Unternehmensgruppe verwendeten PET-Plastiks aus recyceltem Material. Bis 2030 sollen 100 Prozent des für Verpackungen verwendeten Kunststoffs aus recyceltem oder biobasiertem Material kommen.
Ob Ihre leere PET-Shampooflasche zumindest die Chance auf ein zweites Leben erhält, beeinflussen Sie, indem Sie den Müll richtig trennen - auch im Badezimmer. Wie das geht, lesen Sie bei der L’Oréal-Initiative „Schön trennen“ nach.
Allein das Beispiel der Shampooflasche zeigt jedoch, dass eine ökologische Transformation gelingen kann: mit Unternehmen, die forschen und Innovationen im Bereich Produkt und Verpackung entwickeln, damit man schon durch das Produktdesign nachhaltiger konsumieren kann.
Nachhaltiger Konsum geht nur mit nachhaltigen Produkten. Hier sind Unternehmen und Handel in der Verantwortung - und der stellen sie sich zunehmend. Und mit ein paar Veränderungen auch auf Ihrer Seite gelingt ein nachhaltigerer Alltag mit messbar positiven Umweltauswirkungen.
Shampoo, Spül- und Handwaschmittel vertragen sich alle sehr gut mit Plastik. Im Kontakt mit Polypropylen, aus dem die meisten Flaschen und Behälter für diese Haushaltsmittel gemacht sind, schmiegen sich die zähen Flüssigkeiten an die Oberfläche, statt abzuperlen. Das ist der Grund, warum Shampooflaschen niemals leer sind, so sehr man sie schüttelt und auf den Kopf stellt.
Umso erstaunlicher wirken Bilder aus einem Labor der University of Ohio, in dem die Ingenieure Bharat Bhushan and Philip Brown neue Plastikbeschichtungen erproben. Dort perlt viskoses Shampoo von einer Plastikfläche ab, als würde jemand auf glattem Eis ausrutschen.
Der Trick liegt nach Angaben der Forscher in einer neuartigen Beschichtung. Diese überzieht die Plastikoberfläche mit winzigen Nanostrukturen, die wie kleine Abstandshalter wirken, sodass das Shampoo gar nicht mit dem Plastik in Berührung kommt, sondern wie auf winzigen Luftkissen schwebt.
Diese Y-förmigen Strukturen sind aus nichthaftendem Siliziumkristall. Unter dem Elektronenmikroskop sehen sie aus wie seltsam geformte Nelken. Was klingt wie ein reines Laborexperiment, ließe sich nach Angaben der Ingenieure aus Ohio leicht in kommerzielle Produkte überführen. Die Nanobeschichtung könne verhindern, dass weltweit tonnenweise Shampoo und Spülmittel weggeworfen werden.
Seit April 2021 hat Garnier Wahre Schätze das gesamte Shampoo- und Spülungen-Sortiment* auf rPET umgestellt. Das bedeutet, dass die Flaschenkörper von Garnier Wahre Schätze aus 100% recyceltem Plastik bestehen. Zudem sind die Flaschenkörper recycelbar.
Wahre Schätze engagiert sich für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft. Denn schönes, gesund aussehendes Haar sollte nicht die Umwelt belasten.
Du möchtest Deinen Teil zu #schöntrennen beitragen und daher noch mehr über die Bedeutung von Recycling erfahren?
Im Kreis drehen wir uns richtig, auf geht’s in eine bewusstere Zukunft!
Diese Kunststoff-Shampoo-Flasche bietet eine breite Palette von Anpassungs optionen, einschl ießlich verschiedener Farben und Designs, sodass Unternehmen ihre Produkt verpackungen an ihre Marken identität anpassen können.
Hergestellt aus Polyethylen hoher Dichte (HDPE), diese Flasche ist langlebig, resistent gegen Kratzer und Risse und geeignet für verschiedene kosmetische Produkte, einschl ießlich Shampoo, Lotion, und Serum.
Die Flasche ist für eine Vielzahl von Anwendungen konzipiert, einschl ießlich ätherisches Öl, Hautpflege produkte, Gesichts maske und Nagellack öl, damit ist es eine vielseitige Wahl für Unternehmen mit verschiedenen Produktlinien.
Die Flasche verfügt über einen Schraub verschluss mit einem sicheren Dichtung styp, der eine einfache und fehlerfreie Abgabe von Produkten gewähr leistet. während die Option für die Oberflächen behandlung des Siebdrucks eine klare und prägnante Kennzeichnung ermöglicht.
Mit einer Mindest bestellmenge von 10.000 Stück ist diese Großhandels-Plastik flasche für Unternehmen geeignet, die sich mit Verpackungs materialien eindecken möchten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wahl des Materials für Shampoo-Flaschen eine bedeutende Rolle bei der Reduzierung der Umweltauswirkungen spielt. Durch die Förderung von Recycling, die Entwicklung innovativer Materialien und die Sensibilisierung der Verbraucher können wir gemeinsam eine nachhaltigere Zukunft gestalten.
| Duschdauer | Wasserverbrauch (durchschnittlicher Duschkopf) | CO2-Emissionen (bei 38 Grad Wassertemperatur) |
|---|---|---|
| 10 Minuten | 120 Liter | 1-2 kg |
| Täglich | - | 365-730 kg pro Jahr |
tags: #shampoo #flasche #material
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