Graue Haare: Ursachen und was wirklich hilft

Das Auftreten von grauen Haaren ist für viele Menschen ein natürlicher Teil des Älterwerdens. Doch was genau passiert eigentlich im Haar, wenn es seine Farbe verliert? Graues Haar ist einfach Haar, dem die Pigmentierung fehlt.

Die Farbe unserer Haare wird durch Melanin bestimmt, das von speziellen Zellen, den sogenannten Melanozyten, in den Haarfollikeln produziert wird. Je mehr Melanin in den Haaren vorhanden ist, desto dunkler erscheint die Haarfarbe. An der Haarwurzel produzieren Melanozyten Melanin, das dem Haar seine Farbe gibt.

Mit dem Alter nimmt die Melanozytenaktivität ab, was zu weniger Melanin und schließlich zu grauen oder weißen Haaren führt. Der Zeitpunkt des Ergrauens hängt von genetischen und ethnischen Faktoren ab und variiert stark.

Inhaltsverzeichnis

  1. Ursachen für graue Haare
  2. Graue Haare durch Stress?
  3. Mythos: Kann man über Nacht grau werden?
  4. Möglichkeiten zur Kaschierung
  5. Mittel gegen graue Haare
  6. Plantur 39 Anti-Grau-Haarpflege

Ursachen für graue Haare

Die moderne Forschung hat gezeigt, dass das Ergrauen der Haare ein komplexer biologischer Prozess ist, der von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst wird, darunter Genetik, Umweltfaktoren und sogar Stress.

Mehrere Gene sind daran beteiligt, wie viel und welche Art von Melanin in unserem Haar produziert wird. Mit der Zeit verlieren diese Zellen ihre Fähigkeit, effizient zu arbeiten, was zu einem Rückgang der Melaninproduktion führt.

Weitere Ursachen für graue Haare:

  • Ungesunde Lebensweise (z.B. Rauchen)
  • Stress
  • Nebenwirkung auf Grund von Medikamenten
  • Nährstoff- oder Vitaminmangel
  • Hormonstörungen
  • Erkrankungen der Schilddrüse
  • Genetische Veranlagung

Die meisten Menschen bekommen ihre ersten grauen Haare zwischen dem 30. und 40. Wichtig ist, dass das Ergrauen nicht von heute auf morgen geschieht.

Studien haben gezeigt, dass die ethnische Zugehörigkeit den Beginn des Ergrauens beeinflussen kann. Bestimmte Gesundheitsprobleme wie Schilddrüsenerkrankungen oder Vitaminmangel können das Ergrauen beschleunigen.

Graue Haare durch Stress?

Graue Haare können durch massiven Stress ausgelöst werden. Bei Stress wird vermehrt Adrenalin ausgeschüttet. Hält das über einen längeren Zeitraum an, kann es zu einem Rückgang des p53-Proteins kommen.

Dieses schützt normalerweise das Erbgut vor Anomalien und Schädigungen. Chronischer Stress kann so die Entstehung von grauen Haaren durch die Veränderung der DNA fördern. Zusätzlich führt Stress zu einer mangelnden Energieversorgung der Melanozyten, welche für die Farbe unserer Haare verantwortlich sind.

Der Volksmund sagt, dass man unter Stress grau wird, und wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass daran etwas Wahres ist. Chronischer Stress kann den Körper beeinflussen, indem er die Produktion freier Radikale erhöht, die die Melanozyten schädigen können.

Forschende fanden heraus, dass akuter Stress über das sympathische Nervensystem direkt die pigmentbildenden Stammzellen in den Haarfollikeln beeinflussen kann. Durch das Stresshormon Noradrenalin werden diese Stammzellen aber plötzlich allesamt aktiviert und verwandeln sich in pigmentproduzierende Zellen - das Reservoir ist dadurch erschöpft.

Das Ergebnis: Die Haare verlieren dauerhaft ihre Farbe, weil die Stammzellen nicht nachwachsen. Nicht über Wochen oder Monate, sondern schon nach wenigen Tagen können pigmentregenerierende Zellen unwiederbringlich verloren gehen.

Einige Studien zeigen, dass stressbedingte Vergrauung tatsächlich reversibel sein kann, wenn der Stress beseitigt wird.

Mythos: Kann man über Nacht grau werden?

Haare ergrauen nicht von jetzt auf gleich. Es ist also ein Mythos, dass die Haare über Nacht grau werden. Die Zellen stellen nicht alle gleichzeitig über Nacht ihre Aktivität ein. Jedoch deuten aktuelle Studien daraufhin, dass graue Haare ein aktiveres Wachstum aufweisen als pigmentierte Haare.

Kurzfristig ergrauen können nur Menschen, die unter Alopezia areata leiden. Bei dieser Form des Haarausfalls fallen innerhalb kürzester Zeit alle pigmentierten Haare aus und die grauen Haare bleiben übrig.

Es gibt Geschichten von Menschen, die buchstäblich "über Nacht" graue Haare bekommen haben. Während das tatsächliche Ergrauen der Haare nicht so schnell vor sich geht, kann ein Phänomen, das als kreisrunder Haarausfall bezeichnet wird, diesen Eindruck erwecken. Beim kreisrunden Haarausfall fallen die pigmentierten Haare aus, während die grauen Haare bestehen bleiben.

Frühzeitiges Ergrauen kann ein Zeichen des Körpers sein, dass etwas nicht stimmt. In diesem Fall sollte ein ärztlicher Rat eingeholt werden.

Möglichkeiten zur Kaschierung

Zum Glück werden nicht alle Haare gleichzeitig und über Nacht grau. Aber immerhin 50% der Frauen, wollen etwas gegen ihre grauen Haare tun. Aber wie können Sie die „ersten Grauen“ verstecken?

Möglichkeiten zur Kaschierung grauer Haare:

  • Ansatzsprays: Bei gefärbtem oder getöntem Haar wird nach ein paar Wochen ein störender heller Ansatz sichtbar. Hierfür gibt es unter anderem spezielle Ansatzsprays, die den hellen Ansatz bis zur nächsten Haarwäsche kaschieren.
  • Shampoos mit dem Wirkstoff DHI: Eine ganze neue Möglichkeit graue Haare zu überdecken bietet der Wirkstoff 5,6-DHI. In einem Shampoo (z. B.: Plantur 39 Anti-Grau Effekt Shampoo) angewendet, kann der Wirkstoff in das Haar eindringen und mit dem Luftsauerstoff reagieren. Es bilden sich Farbpigmente, die die Haare Schritt für Schritt wieder dunkler werden lassen.
  • Optische Täuschung: Einzelne graue Strähnchen können durch optische Täuschungen versteckt werden. Blonde Strähnen sorgen dafür, dass graue Haare weniger auffallen.
  • Haarfärbung/Tönung: Haartönungen oder -färbungen decken graue Haare zeitweise oder langfristig ab. Sie geben dem Haar neue Farbfrische.

Welche Haarfarbe graue Haare am besten kaschiert, hängt oft von Ihrem natürlichen Haarton und Ihrem persönlichen Stil ab. Im Allgemeinen kaschieren permanente Haarfarben graue Haare besser als semipermanente oder temporäre Haarfarben.

Für ein natürliches Aussehen wählen viele Menschen eine Farbe, die ihrer ursprünglichen Haarfarbe nahe kommt. Dunklere Farbtöne können graue Haare gut kaschieren, sie können aber auch stärker auffallen, wenn die Haare wieder nachwachsen.

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Mittel gegen graue Haare

Nährstoff und Vitaminmangel können graue Haare fördern, daher ist eine ausgewogene Ernährung zur Vorbeugung wichtig.

Weitere Mittel gegen graue Haare:

  • Hausmittel Zwiebelsaft: Er kann den Körper dabei unterstützen Wasserstoffperoxid abzubauen, um die Bildung grauer Haare zu verzögern. Der Saft regt zudem die Durchblutung der Kopfhaut an.
  • Eine Entsäuerung des Körpers hilft den Stoffwechsel anzuregen und so dafür zu sorgen, dass Vitamine und Nährstoffe besser aufgenommen und verwertet werden können.

Eine gesunde Lebensweise kann dazu beitragen, das Ergrauen der Haare hinauszuzögern. Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Vitaminen und Mineralstoffen ist, insbesondere an B-Vitaminen, Zink und Kupfer, kann die Gesundheit der Haare fördern.

Antioxidantien, die in Lebensmitteln wie Beeren, Nüssen und grünem Tee enthalten sind, können helfen, oxidativem Stress entgegenzuwirken, der das Ergrauen beschleunigen kann.

Bestimmte Nährstoffe, insbesondere Aminosäuren wie Tyrosin (wichtig für die Melaninproduktion) und Vitamine wie B12, können helfen, das Ergrauen zu verlangsamen.

Es gibt einige Hausmittel, die gegen graue Haare eingesetzt werden und das Ergrauen ohne Färben verzögern bzw. die Anzahl. Zwiebelsaft: Ein bewährtes Mittel ist der Zwiebelsaft, der den Katalase-Enzymspiegel erhöht und dadurch graue Haare bekämpft.

Neben diesen Hausmitteln ist es wichtig, eine gesunde Ernährung und Lebensweise zu pflegen, die den allgemeinen Zustand der Haare stark beeinflussen können.

Lebensmittel, die reich an Vitaminen und Mineralstoffen wie B-Vitaminen, Vitamin D, Vitamin E, Eisen, Zink und Biotin sind, können gesunde Haarfollikel fördern und die Melaninproduktion unterstützen.

Fällt es Ihnen schwer, sich basisch, gesund und abwechslungsreich zu ernähren? Dann ergänzen Sie Ihren Speiseplan doch mit Jentschura Wurzelkraft. Ein gesunder Lebensstil hat ebenfalls großen Einfluss auf die Haargesundheit und deren natürliche Farbe.

Plantur 39 Anti-Grau-Haarpflege

Mit der Anti-Grau Effekt Haarpflege bietet Plantur 39 erstmals die Möglichkeit, die Haare ganz einfach beim Waschen zu repigmentieren. Grund hierfür ist der Wirkstoff 5,6-Dihydroxyindol (DHI):

  • Er lagert sich am Haar an, dringt in das Haar ein und reagiert mit dem Luftsauerstoff zum Farbpigment.
  • So werden die Haare mit der Zeit immer dunkler.

Diese Methode ist nicht mit einer klassischen Haarfärbung vergleichbar, bei der beispielsweise mit Ammoniak die Haarstruktur aufgebrochen wird, um die Farbe in das Haar einzubringen. Stattdessen handelt es sich um eine sanfte Anwendung, die ohne aggressive Chemikalien auskommt. Erste graue Haare und selbst ein schmaler grauer Haaransatz werden wirkungsvoll kaschiert.

Welches Plantur 39 Anti-Grau ist das richtige für mich?

Unsere Farbshampoos und Farbconditioner bieten nicht nur eine Möglichkeit, die Haarfarbe aufzufrischen, ohne sie zu färben, sondern versorgen das Haar gleichzeitig mit wertvoller Pflege. Besonders bei braunen bis dunklen Haaren erzielen sie optimale Ergebnisse, da sie auf den jeweiligen Haarunterton abgestimmt sind:

  • Für kalte Haarfarben: In der Fachsprache wird ein kalter Haarunterton auch als Asch bezeichnet. Braune Haare mit einem kühlen Unterton erkennen Sie an einem eher silbernen bis grauen Schimmer. In diesem Fall empfehlen wir unser Anti-Grau Shampoo für kühle Töne.
  • Für warme Haarfarben: Schimmern die Haare eher in einem satten gold, orange oder rot ist das ein Anzeichen für einen warmen Haarunterton. Das Anti-Grau Shampoo für warme Töne ist in diesem Fall die richtige Wahl.
  • Färbende Spülung für noch intensivere Ergebnisse: Für eine extra Portion Pflege und ein noch effektiveres Farbergebnis empfehlen wir den Farbconditioner. Er harmoniert mit beiden Haaruntertönen, ist am besten für braune bis dunkle Haarfarben geeignet und kaschiert erste graue Strähnen noch intensiver.

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