Viele Frauen verbinden die Wechseljahre mit lästigen Beschwerden wie Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen. Auch die Homöopathie befasst sich als Teil der alternativen Medizin mit der Linderung der Symptome der Wechseljahre. Dieser Artikel beleuchtet die Anwendung von Sepia in der Homöopathie, insbesondere bei Wechseljahresbeschwerden und Haarausfall.
Das homöopathische Mittel Sepia wird aus dem Inhalt des Tintenbeutels des im Mittelmeer, in der Nordsee und im Atlantischen Ozean lebenden Tintenfisches Sepia officinalis hergestellt. Es gehört somit zu den Arzneimitteln, die aus dem Tierreich stammen. Sepia ist ein homöopathisches Arzneimittel ohne Angabe einer therapeutischen Indikation. Es wird in kleinen Kügelchen eingenommen und kann somit bequem und diskret überall und jederzeit angewendet werden. Auch für Kinder und Schwangere ist es geeignet.
Samuel Hahnemann, der Gründer der Homöopathie kam auf den Gedanken Sepia homöopathisch einzusetzen, nachdem er beim Besuch eines depressiv verstimmten Künstlers merkte, wie dieser immer wieder die in Sepiafarbe getränkte Pinsel zur Mund führte. Er riet ihm daraufhin, dies zu unterlassen und tatsächlich hatte es schnell zur Folge, dass eine Besserung der depressiven Symptomatik eintrat. So wurde Sepia zu einem echten Polychrest, d.h. Mittel, die sehr häufig verschrieben werden und ein sehr breites Wirkungsspektrum haben (aus dem Griechischen „Alleskönner“). Es gehört zu den wichtigsten Mitteln für Frauen, aber auch Kinder und zunehmend auch Männer können die heilsame Wirkung von Sepia empfinden.
Das homöopathische Arzneimittel Sepia officinalis wird aus der Tinte des Tintenfisches gewonnen und gilt innerhalb der Homöopathie als sogenanntes Polychrest. Das sind Arzneimittel mit einem besonders breiten Wirkungsspektrum und tiefer, langanhaltender Wirkung, die auch bei chronischen Beschwerden eingesetzt werden können.
Als Wechseljahre oder Klimakterium wird die Phase vor und nach der letzten Monatsblutung einer Frau bezeichnet. Dieser natürliche Vorgang kennzeichnet den Punkt, an dem die Eierstöcke weniger der Geschlechtshormone Progesteron und Östrogen produzieren, sodass die Fruchtbarkeit deutlich abnimmt. Meist setzen die Wechseljahre Mitte vierzig ein und dauern in Deutschland durchschnittlich bis zum 51. Lebensjahr.
Das Klimakterium ist keine Krankheit, sondern ein natürlicher Prozess im Körper der Frau. Dennoch ist die Hormonumstellung oft mit unangenehmen Beschwerden verbunden. Zu den bekanntesten zählen die charakteristischen Hitzewallungen mit Schweißausbrüchen, Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme, Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Zyklusschwankungen.
Es sind aktive, lebhafte Kinder, die empfindlich auf Kritik und durch tägliche Pflichten überlastet sind. Sie können reizbar und zornig sein und haben ein starkes Gerechtigkeitsempfinden. Die Patienten zeigen einen Mangel an Lebenswärme.
Sepia ist ein homöopathisches Arzneimittel, das besonders zur unterstützenden Behandlung von gynäkologischen Problemen, wie Regelstörungen, Problemen in der Schwangerschaft und Wechseljahresbeschwerden, verwendet wird. Im Zentrum steht das weibliche Becken: Deshalb kommt Sepia auch zur Behandlung von Beschwerden infolge einer Gebärmuttersenkung, Blasenschwäche insbesondere bei körperlicher Belastung oder Hämorrhoiden durch Verstopfung infrage. Gute Dienste kann Sepia daneben bei typischen Begleiterscheinungen des Klimakteriums, wie Hitzewallungen und Schweißausbrüchen, bei Schwangerschaftsübelkeit sowie ausbleibender, unregelmäßiger und schmerzhafter Periode und dem prämenstruellem Syndrom leisten.
Außerdem finden sich Hitzewallungen mit Schwitzen, Schwäche und Ohnmachtsneigung in der Zeit der Menopause.
Klimaktoplant® N ist das meistverkaufte homöopathische Präparat* zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden. Verwenden Sie Klimaktoplant® N am besten mit Beginn der ersten Symptome. Lassen Sie 3 Mal täglich eine Tablette im Mund zergehen. Wirkstoffe: Cimicifuga Trit. D2, Sepia Trit. D2, Ignatia Trit. D3, Sanguinaria Trit. D6. Sonstige Bestandteile: Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat und Weizenstärke.
Wir empfehlen Ihnen die KLIMAKTOPLANT N Tabletten, die dank der Wirkstoff-Extrakte Cimicifuga, Sepia, Ignatia und Sanguinaria gegen verschiedene Beschwerden helfen können. Nehmen Sie dazu nach Absprache mit Ihrem Arzt dreimal täglich eine Tablette ein. Die KLI. HEEL Tabletten können dank der Wirkstoffe Sepia officinalis, Lachesis mutus, oder Simarouba cedron ebenfalls Linderung verschaffen. Neben Tabletten können Ihnen auch homöopathische Tropfen wie die CEFAKLIMAN N Tropfen bei Beschwerden helfen.
Wenn die Haare dünner und immer weniger werden, ist guter Rat teuer. Die Homöopathie kann Ihnen helfen, die Haarwurzeln zu neuem Wachstum anzuregen.
Für Haarausfall kann es viele Ursachen geben: Hormonschwankungen, Stress oder auch Mineralstoffmangel. Wenn Sie über einen längeren Zeitraum mehr als 100 Haare am Tag verlieren, könnte tatsächlich eine tiefere Ursache vorliegen. Deshalb sollten Sie zur Abklärung der Ursache als erstes einen Arzt aufsuchen. Dieser kann mit Hilfe einer Blutprobe feststellen, ob ihr Hormonstatus aus den Fugen geraten ist oder ein Mineralstoffmangel vorliegt.
Haarausfall in den Wechseljahren: Sepia in der Potenz D12 ist hier das Mittel der Wahl. Die Dosierung: Drei Mal täglich fünf Globuli.
Ist der Haarausfall nicht erblich bedingt oder liegen keine anderen Erkrankungen vor, eignet sich prinzipiell der Weg einer homöopathischen Behandlung.
Je nach Art des Haarausfalls können Ihnen ganz unterschiedliche homöopathische Mittel helfen.
Je nach Art des Haarausfalls können Sie Haarausfall auch mit der Einnahme bestimmter Schüssler Salze entgegenwirken.
Grundlegend haarstärkend sind folgende Schüssler Salze:
Nr. 1 Calcium fluoratum, Nr. 3 Ferrum phosphoricum, Nr. 5 Kalium phosphoricum, Nr. 8 Natrium chloratum, Nr. 9 Natrium phosphoricum, Nr. 11 Silicea, Nr. 21 Zincum chloratum.
Das homöopathische Bild von Sepia umfasst Merkmale wie Reizbarkeit, Trägheit und ein starkes Gerechtigkeitsempfinden. Als zentrale Idee von Sepia steht der Begriff „Stase“. Dieser Begriff wurde vom griechischen Homöopathen Vitoulkhas geprägt und er meinte hiermit einen Zustand, der durch die Neutralisation der dynamischen Spannungen entsteht, die alle Organismen beleben. Es findet sich Stau auf allen Ebenen sowohl körperlich in Form von Schlaffheit von Gewebe, in hormonellen und sexuellen Funktionsstörungen sowie psychisch in Form von Trägheit und geistiger Abstumpfung. Bei Kindern zeigt sich das Thema der Stase im seelischen Bereich als Gleichgültigkeit, im körperlichen Bereich in Ohnmachtsneigung und Verstopfung (Obstipation).
Sepia ist ein Mittel mit einer ausgesprochen starken psychischen Komponente. Die Reizbarkeit kann in Wut und Aggressivität umschlagen, mit Sarkasmus und verletzenden Worten wird nicht gespart. Es besteht eine geistige Schwerfälligkeit mit Apathie und Interesselosigkeit. Sepia-Männer sind sehr sensibel und zeigen oft künstlerische Neigungen. Dementsprechend fällt es ihnen schwer „ihren Mann zu stehen“ und das nötige Selbstvertrauen aufzubringen.
Die Patienten zeigen einen Mangel an Lebenswärme. Häufig zeigt sich eine Ohnmachtsneigung, z. B. in Zeiten hormoneller Umstellung (Schwangerschaft). Die Patienten sind meist groß und dünn, die Frauen flachbrüstig, eckig und kantig mit schmalen Hüften. Es zeigt sich eine Behaarung im Gesicht bis zum Damenbart (Hirsutismus). Ein zweites Bild zeigt eine runde, beleibte Frau (Waschfrau) mit starker Erschöpfung.
Für die Selbstbehandlung mit Sepia werden vor allem die niedrig dosierten Potenzen Sepia D6 und Sepia D12 empfohlen. Die Einnahme kann dabei mittels Globuli erfolgen. In der Apotheke steht Sepia auch in Form von homöopathischen Tabletten beziehungsweise Tropfen zur Verfügung. Erwachsene nehmen dazu drei Mal täglich entweder fünf Globuli oder fünf Tropfen der homöopathischen Lösung oder alternativ eine Tablette ein. Kinder bekommen jeweils drei Globuli, drei Tropfen in Wasser gelöst oder eine halbe Tablette.
Für Kleinkinder und Säuglinge sind die kleinen, süß schmeckenden Globuli auf Basis von Milchzucker zur Einnahme besonders gut geeignet. Hiervon nehmen Kleinkinder jeweils zwei Kügelchen. Säuglinge bekommen je einen Globulus in die Backentasche geschoben. Grundsätzlich können auch entsprechend viele Tropfen der homöopathischen Lösung oder entsprechend viele Tablettenanteile in Wasser gelöst verabreicht werden.
Bessern sich die Beschwerden, darf die Anzahl der Gaben auf zwei- beziehungsweise einmal täglich reduziert werden. Sobald die Symptome verschwunden sind, sollte die Behandlung beendet werden.
Bei chronischen und besonders hartnäckig anhaltenden Beschwerden kann auch die kurzfristige Gabe von besonders hohen Potenzen, wie etwa Sepia C 30, Sepia C 200 oder noch höher als Konstitutionsmittel mit langanhaltender Tiefenwirkung verabreicht werden. Bei der Gabe von Hochpotenzen sollte allerdings keine Selbstbehandlung erfolgen, sondern im Vorfeld immer ein homöopathisch erfahrener Arzt um Rat gefragt werden, der eine eingehende Anamnese durchführt und die Therapie verantwortungsvoll begleitet.
Homöopathische Mittel sind aufgrund ihrer guten Verträglichkeit und der ausbleibenden Nebenwirkungen für alle Altersklassen, Stillende und Schwangere geeignet. Für die Selbstbehandlung empfohlen werden meist die Potenzen D6 - D12. Es darf niemals ein schulmedizinisches Medikament eigenmächtig abgesetzt und/oder durch ein Homöopathikum ersetzt werden. Auch die Einnahme selbst erfordert besondere Aufmerksamkeit.
Unabhängig von der Art der Darreichungsform (Globuli, Tablette oder Tropfen) sind Homöopathika empfindliche Stoffe, deren Wirksamkeit durch äußere Reize möglicherweise beeinflusst werden können.
Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Beschwerdebild. In der Regel werden homöopathische Arzneien nur solange eingenommen, bis die Beschwerden geheilt sind oder deutlich besser werden. Zu beachten ist es, dass die Einnahmehäufigkeit variieren kann. Oftmals gehen die Empfehlungen dahin, akuten Beschwerden mit häufigen Einnahmen zu begegnen und die Abstände mit Besserung der Beschwerden zu verlängern.
In der Regel sollten Sie die Einnahme dieser homöopathischen Mittel am besten mit Ihrem Homöopathen oder Naturheilkundler besprechen. Außerdem kann es, besonders wenn Sie das richtige Mittel ausgewählt haben, zuerst zu einer Erstverschlimmerung kommen. Sollten Sie unsicher sein, ist es immer ratsam, Ihren Homöopathen zu Rate zu ziehen - er kann erkennen, ob das richtige Mittel verwendet wurde oder Sie doch andere Globuli gegen den Haarausfall nehmen sollten.
Neben Sepia gibt es noch weitere homöopathische Mittel, die bei Wechseljahresbeschwerden eingesetzt werden können:
Bei länger anhaltenden oder sich verschlechternden Beschwerden, insbesondere bei Babys und Kindern, sollten Sie einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen, um die Ursache abklären zu lassen.
Die auf Globuli.de zur Verfügung gestellten Informationen sowie Kommentare und Diskussionsbeiträge können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer eigenständigen Auswahl und Anwendung oder Absetzung von Arzneimitteln, sonstigen Gesundheitsprodukten oder Behandlungsmethoden verwendet werden. Viele Symptome und Beschwerden können bei verschiedenen Erkrankungen auftreten. Für eine sichere Diagnose und Behandlung muss immer ein Arzt aufgesucht werden.
Die auf Globuli.de zur Verfügung gestellten Inhalte sind sorgfältig erarbeitet und werden in regelmäßigen Abständen auf ihre Richtigkeit überprüft und aktualisiert. Jedoch unterliegen die Erkenntnisse in der Medizin einem ständigen Wandel.
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