Haarseifen sind im Trend und bieten eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Shampoos. Sie sind praktisch auf Reisen, schonen die Umwelt und sind wahnsinnig ergiebig. Aber funktioniert das wirklich und wie wäscht man sich damit eigentlich die Haare? Wir haben's getestet!
Du willst auf Shampoo verzichten? Dann ist Haarseife die Lösung!
Zugegeben, das Shampoonieren mit der Haarseife ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber sobald du deine perfekte Technik gefunden hast, funktioniert es wunderbar. Außerdem schäumt Haarseife erstaunlich gut, sodass die Haarwäsche nach ein paar Mal wirklich easy funktioniert.
Charlotte Eckardt, InStyle-Volontärin, hat das Shampoo "Soak and Float" (vegan) und die Spülung "Sugar Daddy-O" (vegan) von Lush ausprobiert. Das sind ihre Erfahrungen mit Haarseife:
"Ich habe vor einem halben Jahr den Schritt gewagt und mein altbewährtes Shampoo und die Spülung gegen Haarseifen ausgetauscht - und es noch nie bereut! Zuerst konnte ich mir gar nicht vorstellen, wie ich mir mit Seifen meine Haare waschen und den gleichen Reinigungseffekt bekommen soll, aber schon nach der ersten Anwendung war ich hooked: Die Shampoo-Seife musste ich nur kurz anfeuchten und ein paar Mal an mein nasses Haar reiben. Schon bildete sich genug Schaum auf meinem Kopf, um meine (langen) Haare vollständig einzushampoonieren.
Die Seifen-Spülung war da etwas schwieriger, weil Spülung ja bekanntlich auch in flüssiger Form nicht aufschäumt. Wie sollte ich die Seife also in meinen Haaren verteilen? Aber nach einigen Anwendungen hatte ich auch da den Dreh raus: Ähnlich wie das Shampoo, habe ich die feuchte Seife an meine nassen Spitzen gerieben - je nasser Haare und Seife sind, desto besser verteilt sich die Spülung auf den Haaren. Das mag sich zwar am Anfang alles etwas komisch anfühlen, ist aber nach ein paar Duschgängen schon ganz normal, hat den gleichen Effekt wie flüssige Haarpflege und ist dabei deutlich umweltschonender. Außerdem: Die Seifen halten super lange - bei Anwendungen à alle zwei Tage sind sie bei mir erst nach vier Monaten ‚leer‘."
Die Shampoo Bar hat noch mehr Benefits:
Passt ins Handgepäck: Haarseife ist perfekt fürs Reisen
Mit Haarseife kannst du deine Haare ohne Shampoo waschen und dadurch auf einige schädliche Stoffe, die herkömmliche Haarshampoos oftmals beinhalten, verzichten. Dafür kann es sein, dass deine Haare erstmal an Geschmeidigkeit, Kämmbarkeit und Glanz verlieren. Das kann u.a. diese Gründe haben:
Was der Härtegrad des Wassers damit zu tun hat? Weiches Wasser (0-8 Grad) enthält weniger Kalk und ist damit ideal zum Haarewaschen. Bei mittelhartem Wasser (8-14 Grad) solltest du zusätzlich eine Spülung verwenden. Treffen hartes Wasser (> 14 Grad) und Haarseife aufeinander, entsteht Kalkseife. Sie verursacht raues Haar und bildet weiße Flocken, die sich auf der Kopfhaut ablegen. Das Problem lösen können spezielle Duschköpfe, die den Kalk aus dem Wasser filtern.
Tipp: Um herauszufinden, welchen Wasserhärte das Wasser bei dir zuhause hat, genügt eine kurze Google Suche.
Wichtig ist, dass du dafür sorgst, dass sie immer gut trocknen kann. Ist das im Badezimmer nicht der Fall, solltest du deine Shampoo Bar in einem anderen Raum aufbewahren. Denn nur wenn sie trocken ist, bleibt sie lange frisch und ergiebig.
Feste Haarshampoos sind aktuell im Trend und die Auswahl ist in kürzester Zeit so groß geworden, dass wir mühelos 35 Testkandidaten finden konnten. Vermehrt sind Verbraucher bereit Anwendungskomfort und nur geringe Vorteile zugunsten ökologischen Konsums hinzunehmen und dafür sogar ein bisschen mehr zu bezahlen. Allerdings ist der Anteil milder formulierten Produkten im Vergleich zu konventionellen Shampoos deutlich höher. Wunder für das Finish der Haare sollte man bei Shampoo Bars nicht erwarten. Die meisten Shampoos performen sehr ähnlich und neutral. Die Haare sind bestenfalls sauber, aber nicht wesentlich geschmeidig oder voluminös.
Bevor man sich mit festen Shampoos eindeckt, sollte man sich vor allem fragen, was man von der Haarwäsche erwartet und zu welchen Kompromissen man nicht bereit ist. Durch die wasserfreie Formulierung bedarf es keiner zusätzlichen Konservierungsstoffe. Erfreulich zu beobachten ist, dass die meisten (aber nicht alle) festen Shampoos auf mildere Tenside setzen als ihre flüssigen Pendants.
Ein festes Shampoo ist ein seifenfreies Waschstück - auch als Syndet bekannt. Es besteht aus Tensiden, wie sie auch in flüssigen Produkten angewendet werden und können als Shampoo-Konzentrat verstanden werden. Bei Naturseifen, die oft in Manufakturen gefertigt werden, achtet man dabei auf eine Auswahl hochwertiger Pflanzenöle, von denen ein Teil nicht verseift wird (Rezeptur angepasst). Industriell gefertigte Seifen bestehen oft aus Palmöl oder Glycerin und es wird kein Überschuss einkalkuliert.
Ein Nachteil von Seife ist, dass sie Rückstände auf den Haaren hinterlassen kann, der sich mit jeder Wäsche akkumuliert. Insbesondere bei hartem Wasser ist das Risiko für die sogenannte Kalkseife erhöht.
Tenside sind die waschaktiven Substanzen, die Haut und Haare reinigen, zugleich aber auch austrocknend und irritierend sein können. Je milder, umso besser - dennoch sollte man eine effektive Reinigung nicht hinten anstellen. Ein hautneutraler pH-Wert liegt bei 5,5. Damit ist es leicht sauer gegenüber dem neutralen pH-Wert von 7. Alles darüber ist alkalisch.
NachhaltigSauberes und glänzendes Haar ohne Shampoo: die besten Haarseifen für mehr Nachhaltigkeit und Natürlichkeit bei der Haarpflege.
Kleine Seife, große Wirkung: In diesem veganen Shampoo von SANTE steckt geballte Pflanzen-Power. Natürliche Inhaltsstoffe und ein zarter Kokosduft machen es zum Pflege-Liebling für jeden Tag - und jeden Haartyp. Unser Favorit!
Haarseife ist nichts anderes als Shampoo in Seifenform, weshalb es auch als festes Shampoo bezeichnet wird. Warum es teurer ist als herkömmliche Handseife? Das liegt unter anderem an den Inhaltsstoffen und der besonderen Zusammensetzung. Denn: Während Handseife in der Regel stark rückfettend ist, enthält Seife für Haare deutlich weniger Überfettung - andernfalls würden die Haare nach der Wäsche alles andere als frisch aussehen.
Du hast Lust, dein Badezimmer etwas nachhaltiger zu gestalten und auf Haarseife umzusteigen? Wir haben uns für dich umgeschaut und die besten Seifen für jeden Haartyp gefunden.
In Sachen Nachhaltigkeit liegt Haarseife ganz klar vor herkömmlichem Shampoo. Mit einem Stück lassen sich mehrere Shampoo-Flaschen sparen, was gleichzeitig den Geldbeutel schont. Außerdem wird die Seife selbst in der Regel in Pappschachteln verkauft, was ebenfalls besser ist als die typischen Kunststoffspender.
Es gibt nicht nur eine große Auswahl an festem Shampoo, sondern auch sehr viele Gründe, die für einen Umstieg sprechen. Dazu gehören:
Das Haltbarkeitsdatum von fester Seife steht auf der Verpackung und beträgt in der Regel mindestens 12 Monate. Was die Verwendung betrifft, so hält ein festes Shampoo mehrere Wochen bis Monate. Das kommt natürlich darauf an, wie lang die Haare sind und wie häufig sie gewaschen werden.
Wie bei normalem Shampoo, wählst du eine Haarseife am besten nach den Bedürfnissen deiner Kopfhaut und deiner Haare aus.
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