Seborrhoische Dermatitis ist eine weit verbreitete, chronische und unangenehme Hauterkrankung, bei der im Gesicht oder auf der Kopfhaut gelbliche Schuppen auftreten. Es können jedoch auch andere Hautpartien betroffen sein. Seborrhoische Dermatitis (auch seborrhoisches Ekzem genannt) ist eine Erkrankung, die häufig die Ursache für Schuppen ist. Zusätzlich wird die Hauterkrankung durch eine gerötete Haut begleitet.
Seborrhoische Dermatitis kann an vielen verschiedenen Hautpartien auftreten, zum Beispiel als fettige Hautstelle im Ohr. Die anderen betroffenen Hautstellen sind in erster Linie die Augenbrauen und Lider, die Nase und Nasolabialfalten sowie die Mitte des Brustkorbs. Bei der seborrhoischen Dermatitis der Säuglinge, dem Milchschorf, handelt es sich um einen vorübergehendes Hautbild, das im Laufe der Zeit, üblicherweise mit 3 Jahren, wieder verschwindet.
Bei seborrhoischer Dermatitis ist der Prozess der Zellerneuerung in der Kopfhaut verkürzt. Dadurch werden verhornte Hautzellen rasch abgestoßen. Sie kleben aneinander und bilden sichtbare Flocken. Dieser Vorgang wird mit zahlreichen Ursachen in Zusammenhang gebracht.
Es wurde festgestellt, dass die Erkrankung erblich ist, sodass die Kinder Betroffener häufiger ebenso davon betroffen sind. Hautreizende Malassezia-Hefepilze können jedoch auch eine Rolle spielen. Andere Faktoren wie physische oder psychische Belastungen, Hormonveränderungen, eine schlechte Ernährung, Alkohol, Müdigkeit, Extremwetterlagen, die seltene Verwendung eines Shampoos, schlechte Hautreinigung und Übergewicht können das Risiko noch vergrößern. Neurologische Erkrankungen, unter anderem Parkinson, Kopfverletzungen und Schlaganfälle, können auch mit seborrhoischer Dermatitis verbunden sein.
Zur Behandlung werden spezielle Ekzem-Shampoos empfohlen. Mit medizinischen Shampoos, die pilzhemmende Wirkstoffe enthalten, lassen sich die Schuppen und Rötungen auf der Kopfhaut oft gut in den Griff bekommen. Gängige Bezeichnungen solcher Präparate sind z. B. Ketozolin® 2% Shampoo enthält den pilzhemmenden Wirkstoff Ketoconazol. Dieser bekämpft die Pilzinfektion, die den Kopfschuppen beim seborrhoischen Ekzem (auch seborrhoische Dermatitis genannt) zugrunde liegt.
Aber nicht nur das: Zusätzliche Hilfsstoffe bewirken, dass sich die Schuppen ablösen und das überschüssige Fett von der Haut entfernt wird. Ketozolin® 2% Shampoo ist ein Arzneimittel mit belegter Wirksamkeit. Wichtig ist, dass das Shampoo einen Anti-Pilz-Wirkstoff enthält, der auch speziell gegen Malassezia-Hefepilze wirkt. Diese Substanzen hemmen das Wachstum von Hautpilzen.
Es gibt zahlreiche dermo-kosmetische Behandlungs-Shampoos in der Apotheke zu kaufen. Es ist ganz einfach, sich im Sortiment zurechtzufinden, denn ihr Name wird in der Regel von den Initialen S.D., für seborrhoische Dermatitis, begleitet. Diese Shampoos gegen das seborrhoische Ekzem kombinieren eine keratolytische Wirkung, um Schuppen zu beseitigen, mit einer antimykotischen Wirkung, um die Vermehrung von Hefepilzen der Gattung Malassezia zu begrenzen. Sie haben auch eine entzündungshemmende Wirkung, um die gereizte Kopfhaut zu beruhigen, Rötungen zu reduzieren und Juckreiz zu lindern.
Die Anwendungshäufigkeit dieser antiseborrhoischen Shampoos entspricht in etwa der von sogenannten "medizinischen" Shampoos. Sie werden zwei- bis dreimal wöchentlich angewendet. Anti-Schuppen-Shampoos mit pilzhemmenden Wirkstoffen müssen in der Regel über einen gewissen Zeitraum hinweg angewendet werden. Damit sie ihre optimale Wirkung entfalten können, sollten Sie die Anweisungen in der Packungsbeilage (z. B. Shampoo gut einmassieren: Die Wirkstoffe müssen dort aufgebracht werden, wo der Hefepilz sitzt.
Rückfälle vermeiden: Hierzu sollte das Anti-Pilz-Shampoo auch nach Abheilung akuter Symptome regelmäßig (z. B. Damit der Hautpilz effektiv bekämpft werden kann ist es wichtig, die Hinweise zur Anwendung auf der Packung bzw.
Wenden Sie sich auf jeden Fall an einen Hautarzt, wenn die Anzeichen der seborrhoischen Dermatitis nicht auf die regelmäßige Anwendung eines medizinischen Shampoos ansprechen. In schweren Fällen kann der Arzt oder Hautarzt ein Pilzmittel verschreiben, das gegen Malassezia-Hefepilze wirkt, zum Beispiel Ketoconazol, Metronidazol oder Azelainsäure.
Bei seborrhoischer Dermatitis handelt es sich um eine chronische Erkrankung, die mit der richtigen Behandlung gut in den Griff zu bekommen ist. Nicht selten treten nach längerer Zeit ohne Krankheitsaktivität Schübe auf.
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Medizinisch geprüft von: Frau Dr. Simone Presto ist seit 1997 Medical Advisor bei der Beiersdorf AG. Ihr Schwerpunkt ist die Dermatologie. Sie steht im regelmäßigen Austausch mit Ärzten, Apothekern sowie Verbrauchern und betreibt aktive Aufklärungsarbeit zur adäquaten Hautpflege.
Jennifer Hamatschek hat Germanistik und Pharmazie an der LMU München studiert. Sandra Winter ist eine erfahrene Gesundheitsjournalistin mit ausgewiesener Expertise in den Bereichen Ernährungswissenschaften, alternative Heilmethoden und Sportmedizin.
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