Fettige Schuppen und Rötungen im Bereich von Kopfhaut, Haaransatz und Gesicht sind die typischen Symptome des seborrhoischen Ekzems. Diese sichtbaren Zeichen der entzündlichen Hauterkrankung können das äußere Erscheinungsbild mitunter stark beeinträchtigen, sodass viele Betroffene sie als sehr unangenehm empfinden und sich oft auch dafür schämen. Doch dafür gibt es keinen Grund! Die Hauterscheinungen sind weder ansteckend noch weisen sie auf eine schlechte Körperhygiene hin. Zudem lassen sich die juckenden Schuppen durch eine geeignete Behandlung in der Regel gut in den Griff bekommen.
Die beste Strategie für eine erfolgreiche Behandlung des seborrhoischen Ekzems ist die Bekämpfung der Pilzinfektion, die der Erkrankung zugrunde liegt. Denn hinter den lästigen Schuppen und der juckenden Kopfhaut steckt der Hefepilz Malassezia. Bei Menschen mit entsprechender Veranlagung kann sich der Hefepilz stark vermehren und eine Entzündungsreaktion der Haut auslösen. Die Folge: Die Haut schuppt, rötet sich und juckt. Abhilfe kann eine geeignete Behandlung schaffen, die den Hefepilz bekämpft. Wichtig: Stellen Sie sich darauf ein, dass die Anti-Pilz-Behandlung in regelmäßigen Abständen wiederholt werden muss (Erhaltungstherapie).
Im Zusammenhang mit der Behandlung des seborrhoischen Ekzems wird oft das Sebolox Shampoo erwähnt. Es wird in der Regel in Kombination mit anderen Shampoos und Medikamenten verwendet, um die Symptome zu lindern. Zum Beispiel, Alpicort F aller zwei Tage nehmen, Sebolox Shampoo mit mildem Shampoo abwechselnd und 1x in der Woche das Kortison Hexacorton für die Kopfhaut.
Die ohnehin schon entzündete (Kopf-)Haut sollte nicht noch zusätzlich strapaziert werden. Beim Duschen, Pflegen und Stylen sind daher folgende Maßnahmen sinnvoll:
Viele Betroffene kennen das Phänomen: Im Winter verschlechtert sich der Hautzustand, in den Sommermonaten tritt oft eine deutliche Besserung ein oder die Symptome verschwinden sogar ganz. Man geht davon aus, dass sich das vermehrte Sonnenlicht positiv auf den Krankheitsverlauf auswirkt.
Stress gilt als negativer Einflussfaktor und kann Schuppenbildung, Rötung und Juckreiz beim seborrhoischen Ekzem verschlimmern. Das ist nicht verwunderlich, denn bei vielen Hautproblemen wird ein Zusammenhang zwischen Psyche und Symptomen beobachtet. Achten Sie daher darauf, Ihr Stresslevel im Alltag unter Kontrolle zu behalten und steuern Sie rechtzeitig gegen.
Schuppen, Juckreiz und Hautrötungen können auch auf andere Hauterkrankungen zurückgehen, die eine spezielle Behandlung erfordern. Dazu zählen zum Beispiel die Schuppenflechte oder Neurodermitis. Wenn Sie sich nicht sicher sind, was die Ursache für Ihre Hautprobleme ist, sollten Sie einen Termin beim Dermatologen vereinbaren.
Es ist ratsam, eine Zweitmeinung in einer Haarsprechstunde einer Universitätsklinik einzuholen, um eine umfassende Diagnose und Behandlung zu gewährleisten.
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