Abgestorbene Hautschüppchen auf Klamotten und in der Bürste? Die weißen Flocken sind nicht nur unschön, sie kommen meist in unangenehmer Begleitung einer trockenen Kopfhaut. Wenn selbst das Shampoo gegen Schuppen nicht mehr hilft, können uns nur noch Hausmittel retten! Hier sind die effektivsten Hausmittel, die Schuppen Schnee von gestern sein lassen.
Jeder Mensch hat Schuppen auf der Kopfhaut, dies sind nämlich nur abgestorbene Hautzellen. Im Normalfall sind diese Schuppen mit dem bloßen Auge nicht sichtbar, wenn die Zellen jedoch in größeren Einheiten abfallen, werden sie als Schuppen erkennbar. Diese Verbände entstehen, wenn der Körper die abgestorbenen Hautzellen zu schnell abstößt. Kopfschuppen gehen oft mit einer juckenden und gereizten Kopfhaut einher.
Haarschuppen können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Eine gereizte Kopfhaut ist die häufigste Ursache für sichtbare Schuppen. Wenn die Haare mit zu vielen Produkten überpflegt, zu häufig gewaschen oder Hitze ausgesetzt werden, kann die Kopfhaut enorm darunter leiden. Daher gilt: weniger ist mehr! Kopfschuppen können aber auch ganz andere Gründe haben. Genetische Veranlagung, hormonelle Veränderungen, zu viel Stress oder eine unausgewogene Ernährung können auch die Ursache für Schuppen sein.
Je nach Schuppenart solltet ihr ein passendes Pflegeprodukt wählen, am besten ein mildes Anti-Schuppen-Shampoo. Lasst euch in der Apotheke beraten, wenn ihr unsicher seid. Um eure Kopfhaut nicht zusätzlich zu reizen, solltet ihr außerdem auf hohe Temperaturen beim Waschen, Stylen und Föhnen verzichten.
Es gibt 2 unterschiedliche Arten von Haarschuppen: fettige Schuppen und trockene Haarschuppen. Die 2 Varianten sind auf verschiedene Ursachen zurückzuführen und werden auch auf unterschiedliche Art und Weise behandelt. Fettige Schuppen treten häufiger bei Männern auf, während Frauen eher zu trockenen Schuppen neigen.
Fettige Schuppen sind ölig und meistens eher gelblich, sie sind schwer löslich und bleiben oft im Haaransatz hängen. Die Kopfhaut juckt und ist häufig gerötet. Fettige Haarschuppen entstehen vor allem durch einen unausgeglichenen Hormonhaushalt oder Hefepilze. Hefepilze gehören zu einer gesunden Hautflora dazu, bei einer verstärkten Ausbreitung können die Pilze jedoch zu fettigen Schuppen führen. Durch eine gereizte Kopfhaut produziert der Körper zu viel Talg, sodass die abgestorbenen Hautschüppchen verkleben.
Die trockenen, weißen Hautschuppen oder Ablagerungen rieseln vom Kopf und aus den Haaren herab. Ursache für trockene Schuppen ist meist eine trockene Kopfhaut. Diese entsteht oft durch zu viel Hitze, trockene Heizungsluft im Winter, zu häufiges Waschen oder durch zu aggressive Haarpflegeprodukte.
Wichtig ist nur, dass ihr vorher herausfindet, welche Schuppenart (trockene oder fettige) ihr loswerden wollt. Hier sind 10 Hausmittel gegen Schuppen:
Hier eine Tabelle mit den genannten Hausmitteln und ihrer Anwendung:
| Hausmittel | Anwendung | Wirkung |
|---|---|---|
| Kokosöl | In die Kopfhaut einmassieren, einwirken lassen, auswaschen | Spendet Feuchtigkeit, hemmt Pilzwachstum |
| Zitronensaft | Mit Wasser verdünnen, auf die Kopfhaut auftragen, einwirken lassen, auswaschen | Beseitigt Pilze und Bakterien, lindert Juckreiz |
| Teebaumöl | Einige Tropfen ins Shampoo geben oder direkt auf die Kopfhaut auftragen, auswaschen | Hemmt Pilzwachstum, sanft zur Kopfhaut |
| Lindenblütentee | Als Haarspülung verwenden, einwirken lassen, ausspülen | Pflegend für die Haare, beruhigend für die Kopfhaut |
| Apfelessig | Mit Wasser verdünnen, auf die Kopfhaut auftragen, einwirken lassen, ausspülen | Gleicht den pH-Wert aus |
| Olivenöl | In die Haare massieren, einwirken lassen, auswaschen | Spendet Feuchtigkeit, hilft gegen juckende Kopfhaut |
| Ingweröl | In den Haaransatz einmassieren, einwirken lassen, auswaschen | Hilft gegen trockene Schuppen |
| Naturjoghurt | In die Kopfhaut einmassieren, einwirken lassen, ausspülen | Beruhigt die Kopfhaut, spendet Feuchtigkeit |
| Backpulver | Nach der Haarwäsche ins feuchte Haar einmassieren, auswaschen | Wirkt wie ein Peeling, lindert Juckreiz |
| Aloe vera | Auf die Kopfhaut auftragen, über Nacht einwirken lassen, ausspülen | Reguliert den pH-Wert, spendet Feuchtigkeit |
Wer keine Schuppen hat, braucht sie auch nicht loszuwerden. Da auch Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte Ursachen für Schuppen sein können, solltet ihr dem Problem auf den Grund gehen. Eine Hautärztin oder ein Hautarzt können weiterhelfen.
Gegen Schuppen kann man auch selbst etwas tun. Hausmittel wie selbst gemachte Haarkuren oder Haaröle lindern die Beschwerden.
Shampoos gegen Schuppen eignen sich wunderbar, um die Kopfhaut wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Sie enthalten spezielle Inhaltsstoffe, welche Schuppen mildern und die Kopfhaut unterstützen und pflegen. Dafür ist es jedoch wichtig, das richtige Shampoo zu wählen - denn Schuppen sind nicht gleich Schuppen. Sie können fettig oder trocken sein und verschiedene Ursachen haben. Darauf basierend benötigt die Kopfhaut ein Anti-Schuppen-Shampoo, das zu ihrem Zustand und ihren Bedürfnissen passt. Bei trockenen Schuppen sind beispielsweise vor allem feuchtigkeitsspendende Wirkstoffe wichtig, während fettige und anhaftende Schuppen oft von Formulierungen mit hornlösender Salicylsäure profitieren.
Generell, aber insbesondere bei trockenen Schuppen, sollte das Anti-Schuppen-Shampoo die Kopfhaut nicht austrocknen und keine aggressiven Inhaltsstoffe enthalten. Die Schuppenbildung könnte sich sonst noch verstärken, anstatt abzunehmen. Greife daher am besten zu milden Formulierungen, welche die empfindliche Kopfhaut zusätzlich beruhigen und pflegen.
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