Augenbrauenausfall kann viele Ursachen haben, von Umweltfaktoren und persönlichen Beauty- und Pflegegewohnheiten bis hin zu Krankheiten. Es ist wichtig, die Ursachen zu verstehen, um geeignete Maßnahmen ergreifen zu können.
Je Augenbraue hat ein Erwachsener durchschnittlich etwa 250 Haare. Ihre Lebensdauer, also die Länge der Anagenphase erstreckt sich etwa über vier Monate. Der dann folgende Ausfall der Augenbrauenhaare ist ganz natürlich. Die Haarfollikel im Bereich der Augenbrauen befinden sich nicht zeitgleich in der gleichen Phase.
Rein rechnerisch verliert somit jeder Mensch täglich etwa fünf Augenbrauenhaare. Wir bemerken dies nur meist nicht, weil diese beim Duschen gleich im Wasser bzw. Die längste Zeit produzieren sie in der sogenannten Anagenphase zunächst eine Haarwurzel und anschließend das Haar als sogenanntes Haaranhangsgebilde. Während der Wachstumsphase ist das Augenbrauen-Haar fest in der Kopfhaut verankert und. In der folgenden Katagenphase schränkt der Körper die Versorgung des Haarfollikels mit Nährstoffen ein.
Wenn Sie ab und an ein ausgefallenes Augenbrauenhaar bemerken, ist dies also noch kein Symptom für Madarosis, also den übermäßigen und krankhaften Haarverlust an Augenbrauen und/ oder Wimpern. Nur wenn Sie über einen längeren Zeitraum mehr Augenbrauen-Haare verlieren, als die, die wieder nachwachsen, entstehen mit der Zeit lichte oder kahle Stellen.
Bei Augenbrauenausfall werden die Haare an bestimmten Stellen der Augenbrauen lichter und die Fülle nimmt ab. Wichtig ist auch, ob der Haarausfall nur die Augenbrauen betrifft oder das gesamte Kopfhaar bzw. Körperhaar betroffen sind. Je nach Ursache können sich aber auch unangenehme Nebensymptome ergeben. So kommt es manchmal zu Juckreiz, Schuppen und Rötungen, wenn die Augenbrauen ausfallen.
Die Ursachen für einen Verlust der Augenbrauen sind vielfältig: sie reichen von Mineral- oder Vitaminmangel über verschiedene Erkrankungen bis hin zu psychischem Stress. Zudem können die Gründe von Augenbrauenverlust bei Männern und Frauen unterschiedlich ausgeprägt sein.
Es gibt einige Hauptursachen für den Verlust oder die Verdünnung der Augenbrauen:
Kaum zu glauben, aber Augenbrauenverlust ist bei Frauen häufig an bestimmte Ursachen geknüpft.
Augenbrauen-Microblading, also permanentes Make-up, ist eine ideale Lösung für Frauen, die im Alltag weder viel Zeit haben noch diese Gesichtspartie ausreichend pflegen können. Besonders empfohlen wird es Frauen, die sich symmetrische und gleichmäßige Augenbrauen wünschen, was sich mit einfachem Make-up nicht immer erreichen lässt. Diese Methode eignet sich ebenfalls hervorragend für Personen, die ihre Augenbrauen aufgrund von Krankheiten oder Chemotherapien verloren haben. Auch Menschen mit asymmetrischer Augenstellung oder unschönen Narben profitieren von diesem Verfahren.
Beim Microblading werden Härchen direkt auf die Haut gezeichnet. Mit einer winzigen Klinge wird ein feines Pigment unter die Oberhaut eingebracht. Eine speziell ausgebildete Kosmetikerin ritzt dabei vorsichtig die Hautoberfläche minimal ein und bildet dadurch die Form eines natürlichen Haares nach. In diese feinen Linien wird anschließend das Pigment eingeführt. Ein solches permanentes Make-up der Augenbrauen sorgt für einen subtilen und natürlichen Effekt feiner, zarter Härchen. Obwohl das endgültige Ergebnis erst nach etwa einer Woche sichtbar wird (in dieser Zeit verschwindet die leichte Schwellung, und das Pigment stabilisiert sich), hält der Effekt dafür zwischen einem und sogar zwei Jahren an.
Vor der Behandlung sollte man bedenken, dass es sich hierbei in Wirklichkeit lediglich um das Nachzeichnen von Härchen auf der Haut handelt. Es bewirkt daher weder eine Verdichtung noch regt es das Wachstum der natürlichen Augenbrauen an. Das endgültige Ergebnis hängt maßgeblich vom Können und der Erfahrung der Stylistin ab, die das Microblading durchführt. Deshalb ist es wichtig, sich stets für bewährte Kosmetikstudios zu entscheiden, die mit hochwertigen Pigmenten arbeiten. Vor dem Termin in einem bestimmten Salon lohnt es sich, bei Bekannten nachzufragen oder sich in Internetforen und sozialen Netzwerken umzuhören.
Die gesamte Microblading-Behandlung dauert etwa eine Stunde. Drei Wochen vor dem geplanten Eingriff sollte man jegliche Eingriffe in die Struktur und das Aussehen der Augenbrauen unterlassen. Daher wird empfohlen, die Härchen weder zu zupfen noch zu färben. Zum eigentlichen Termin sollte man ohne Augenbrauen-Make-up erscheinen. Vor Beginn des Microbladings findet ein detailliertes medizinisches Gespräch statt, in dem die Kundin über alle eingenommenen Medikamente informieren sowie eventuelle Beschwerden oder chronische Erkrankungen mitteilen sollte. Auf Grundlage dieser Informationen entscheidet die Stylistin, ob eventuelle Kontraindikationen für die Behandlung bestehen. Nach den Vorbereitungen für das Microblading kann mit der Behandlung begonnen werden. Zunächst trägt die Kosmetikerin eine betäubende Creme auf die Augenbrauen und deren Umgebung auf, wodurch die Behandlung komfortabel, vollkommen schmerzfrei und sicher ist. Anschließend wählt die Kosmetikerin die Pigmentfarbe entsprechend der Haarfarbe aus und zeichnet mit einem Stift sowie Schablonen die gewünschte Augenbrauenform vor. Sobald die Kundin den Umriss bestätigt, beginnt die Stylistin mit der eigentlichen Behandlung und bringt das Pigment unter die Haut ein. Dazu werden mit einem spezialisierten Stift feine Schnitte gesetzt.
Die meisten Kosmetikstudios verlangen von ihren Kundinnen vor der Behandlung das Ausfüllen eines speziellen Fragebogens, um einen stabilen Gesundheitszustand, das Fehlen von Beschwerden oder chronischen Krankheiten sowie Informationen über eventuell eingenommene Medikamente zu bestätigen. Wenn im Formular Kontraindikationen festgestellt werden, kann die Behandlung abgesagt werden. Einige Kosmetiksalons behalten sich zudem vor, dass Kundinnen im Fall von Unzufriedenheit mit dem Ergebnis kein Reklamationsrecht haben. Darauf sollte man besonders achten, da das Microblading-Ergebnis bis zu zwei Jahre hält.
Die Vorsichtsmaßnahmen beim Augenbrauen-Microblading ähneln stark denen anderer Tätowiertechniken. Die häufigsten Komplikationen nach der Behandlung sind Pigmentmigration, Farbveränderungen oder unbeabsichtigte Hyperpigmentierung. Schwerwiegendere Probleme treten äußerst selten auf und werden meistens durch kurzzeitige oder langfristige allergische Reaktionen auf die Pigmentbestandteile oder durch fehlende Qualifikationen der behandelnden Person verursacht. Deshalb ist es ratsam, die Erfahrung und Qualifikationen der Stylistinnen sowie die verwendeten Produkte stets gründlich zu prüfen.
Eine besonders wichtige Frage nach dem Microblading der Augenbrauen betrifft die richtige Pflege, um den Effekt möglichst lange zu erhalten. Da während der Behandlung die Hautoberfläche leicht verletzt wird, darf man die behandelten Stellen in den ersten Tagen nicht reiben, berühren oder zu stark befeuchten. Es empfiehlt sich, eine spezielle Salbe mit Allantoin oder ein spezielles Tattoo-Pflegeprodukt zu verwenden. Zum ersten Mal sollte sie drei Stunden nach der Behandlung aufgetragen werden. Danach empfiehlt es sich, dies alle 5-6 Stunden zu wiederholen, und zwar stets mithilfe eines sauberen Kosmetikpads. Sowohl am Behandlungstag als auch während der ersten 3-4 Tage sollten weder Seife zur Gesichtsreinigung noch andere Kosmetika, insbesondere Produkte, die für die Augen bestimmt sind, verwendet werden. Diese enthalten Inhaltsstoffe, die die frischen Schnitte reizen sowie zu Komplikationen, Schwellungen oder Rötungen führen könnten. Zudem sollte man etwa zwei Wochen lang auf Make-up verzichten. Manchmal bilden sich auf der Haut kleine Krusten, die jedoch keinesfalls abgekratzt werden dürfen. Außerdem sollte darauf geachtet werden, die Haut um die Augenbrauen nicht austrocknen zu lassen. Aus diesem Grund sollte man Sonneneinstrahlung, Sauna- oder Schwimmbadbesuche vermeiden.
Die Kosten einer Microblading-Behandlung hängen stark vom ausgewählten Kosmetikstudio, der Stadt sowie der Qualität der verwendeten Pigmente ab. Der relativ hohe Preis resultiert daraus, dass es sich um eine spezialisierte Dienstleistung handelt, die besondere Fähigkeiten, Präzision, Erfahrung sowie umfassendes Wissen im Bereich Kosmetologie, Hautphysiologie und Pigmentierungstechniken erfordert. Die behandelnde Person sollte zudem ein ausgeprägtes ästhetisches Empfinden und hohe Professionalität aufweisen. Darüber hinaus werden beim Microblading oft hochwertige und teure Materialien, Klingen und Pflegeprodukte eingesetzt.
Etwa 4 Wochen, spätestens jedoch 8 Wochen nach dem ersten Microblading sollte eine Korrektur durchgeführt werden. Der Grund dafür ist, dass das verwendete Pigment erst nach etwa 28 Tagen vollständig in der Haut stabilisiert ist. Erst danach wird das endgültige Ergebnis sichtbar. Die Nachbehandlung dient dazu, eventuell verblasste Härchen aufzufrischen, die Form zu korrigieren, die Farbe zu intensivieren und die Augenbrauen zusätzlich zu verdichten. Danach sollte das Microblading jährlich aufgefrischt werden.
Fällt ab und zu mal ein Härchen an den Augenbrauen aus, ist das völlig harmlos. Selbst wenn mehrere Augenbrauenhärchen über eine kurzen Zeitraum ausfallen sollten, gibt es keinen Grund zur Sorge. Anders sieht es aus, wenn der Haarausfall über Monate besteht und ersichtlich ist. Ernsthafte Krankheiten können sich dahinter verbergen und sollten frühzeitig diagnostiziert werden. Je früher die Ursache erkannt ist, desto leichter und effektiver lässt sich der Augenbrauenausfall stoppen.
Gute Nachrichten: In vielen Fällen ist Augenbrauenausfall kein endgültiges Schicksal. Der erste Schritt zur Besserung beginnt mit dem richtigen Ansprechpartner. Dermatologen oder spezialisierte Haarausfall-Experten (Trichologen) können durch gezielte Untersuchungen feststellen, ob medizinische Ursachen wie Schilddrüsenstörungen, Eisenmangel oder Autoimmunerkrankungen vorliegen.
Hier sind einige zusätzliche Tipps, um Augenbrauenausfall vorzubeugen und das Haarwachstum zu fördern:
Mit modernsten Methoden der Haartransplantation ist auch eine Korrektur der Augenbrauen bzw. eine Neupositionierung möglich. Lassen Sie sich vom führenden Haarchirurgen Deutschlands, Reza P. Vereinbaren Sie einen Termin über das Kontaktformular.
Prinzipiell ist an bzw. auf einer vollständig abgeheilten Narbe eine Haartransplantation möglich, um den haarlosen Bereich und den damit einhergehenden Schönheitsmakel zu beheben. Durch starke Wucherungen können dicke und wulstige Narben entstehen, bei denen das Einpflanzen von Haaren schwierig bis unmöglich ist. Andererseits gibt es auch sehr dünne und feine Narben. Auch hier ist die Transplantation von Haarfollikeln in das Narbengewebe eher schwierig.
Im Rahmen der Narbenbildung kann es passieren, dass das neue Gewebe teilweise nicht ausreichend mit Blut versorgt wird. Eingepflanzte Haarfollikel benötigen eine gute Versorgung mit Sauerstoff und verschiedenen anderen Nährstoffen. Ist diese nicht gewährleistet, so sterben sie schon bald nach der Transplantation ab.
Unser Ärztlicher Leiter hat sich auf die Transplantation von Narbengewebe spezialisiert. Er berät Sie gerne individuell und erklärt Ihnen, ob eine Augenbrauentransplantation auf Ihrer Narbe möglich und sinnvoll ist.
In den allermeisten Fällen können sich die Augenbrauen wieder erholen und wachsen nach. Dazu können Sie Ihren Teil beitragen, indem Sie auf gesunde Ernährung, milde Pflegeprodukte und die Vermeidung aggressiver Praktiken wie übermäßiges Zupfen oder Permanent Make-up achten. Wenn es nicht mehr anders geht, können verbleibende Lücken mit einer Aufenbrauentransplantation geschlossen werden.
Haben Sie den Verdacht, Sie leiden unter Augenbrauenverlust und benötigen ärztlichen Rat? Oder unter einer anderen Form von Haarausfall bzw. Im Zentrum für moderne Haartransplantation sind wir auf alle Fälle von Haarverlust spezialisiert. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns einfach und bequem über das Kontaktformular.
Konsultieren Sie einen Experten. Das kann zunächst ein Dermatologe oder Trichologe sein. Hinterfragen Sie jedoch die Eignung und die Spezialisierung auf Haarausfall.
Wir ermitteln die Ursachen für Ihren Augenbrauenverlust und zeigen Ihnen wirksame Behandlungsmöglichkeiten.
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