Marder sind für viele Hausbesitzer und Autofahrer ein großes Ärgernis. Sie verursachen Schäden an Gebäuden, Gärten und Fahrzeugen, die teuer und zeitaufwendig zu reparieren sind. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihr Zuhause, Ihren Garten und Ihr Auto effektiv vor diesen lästigen Tieren schützen können.
Marder sind seit Jahrzehnten zum festen Bestandteil der städtischen Fauna geworden. Besonders in Städten und Siedlungen durchstöbert der Marder auf der Suche nach Nahrung Mülleimer und Komposthaufen. In Wohngebieten findet der Marder alles, was sein Herz begehrt.
Wenn die Rede vom Marder ist, handelt es sich in der Regel um den Steinmarder (Martes Foina). Ihr erkennt ihn an seinem graubraunen Fell und einem markant gegabelten weißen Kehlfleck. Eng verwandt mit ihm ist der etwas scheuere Baummarder. Sie beide gehören der Gattung der "Echten Marder" an, jedoch treibt sich nur der Steinmarder bevorzugt in Siedlungsgebieten herum.
Marder brauchen Rückzugsorte, um zu schlafen und ihre Jungen großzuziehen. Wo die Tiere früher in Scheunen und Ställen Unterschlupf fanden, fehlen heute oft die Rückzugsorte, so dass die Marder auf Wohnhäuser ausweichen. Marder lieben Dachböden, Schuppen oder Kellerräume, denn hier können sie sich tagsüber im Warmen verstecken und ab März auch ihre Jungtiere aufziehen.
Marder sind Reviertiere, die immer wieder zu ihren Lieblingsorten zurückkehren. Diese markieren sie mit Duftspuren, um so auch Revierfeinde und andere Marder fernzuhalten.
Marder können erhebliche Probleme verursachen, da sie sowohl in Wohngebäuden als auch in Fahrzeugen beträchtliche Schäden anrichten. Diese Tiere nisten sich gerne in Dachböden ein, wo sie Dämmmaterialien zerstören und unangenehme Gerüche hinterlassen. Solche Schäden sind nicht nur ärgerlich, sondern auch teuer in der Reparatur. In Fahrzeugen können Marder im Motorraum beträchtliche Schäden anrichten. Sie beißen Kabel, Schläuche und andere wichtige Komponenten durch, was zu kostspieligen Reparaturen führen kann. Oft bleibt der Marderschaden unbemerkt, bis das Auto nicht mehr richtig funktioniert.
Marder sind Einzelgänger und für den Menschen nicht gefährlich. Für Wohnmaterialien oder Autos jedoch umso mehr. Im Gegensatz zu Ratten oder Waschbären richten sie Schäden in der Regel punktuell, aber intensiv an. Ein Marder im Haus oder Garten führt schnell zu zerbissenen Stromleitungen und Internetkabeln oder beschädigtem Dämmmaterial. An Autos nagen sie an Schläuchen und Zündkabeln. Die Tiere können auch zum gesundheitlichen Risiko werden: Ihr Kot und Urin können prinzipiell Infektionskrankheiten übertragen.
Hier eine Übersicht der potenziellen Schäden und Gefahren durch Marder:
| Bereich | Schäden/Gefahren |
|---|---|
| Dachboden | Zerstörung von Dämmmaterial, Verunreinigungen durch Kot und Urin, Lärmbelästigung |
| Garten | Beschädigung von Pflanzen, Untergrabung von Gartenhäusern, Eindringen in Schuppen und Garagen |
| Auto | Durchgebissene Kabel und Schläuche im Motorraum, Motorschäden durch Überhitzung, Ausfall der Bremsanlage |
Marder sind besonders in Wohnhäusern ein großes Problem, da sie erhebliche Schäden anrichten können. Sie nisten sich oft in Dachböden ein und zerstören dabei Dämmmaterialien, was zu hohen Reparaturkosten führen kann. Es gibt verschiedene Maßnahmen, um Ihr Zuhause vor diesen Tieren zu schützen.
Marder können nicht nur im Haus, sondern auch im Garten erhebliche Probleme verursachen. Sie graben Löcher, zerstören Pflanzen und können sogar in Schuppen oder Garagen eindringen. Mit gezielten Maßnahmen können Sie Ihren Garten jedoch mardersicher machen und so Ihr Eigentum schützen.
Haustiere wie Hunde können eine wirksame Abschreckung gegen Marder sein. Der Geruch und die Anwesenheit von Hunden halten Marder oft fern. Katzen können ebenfalls zur Marderabwehr beitragen, da sie oft territorial sind und Marder vertreiben. Beide Haustiere sollten jedoch sicher und artgerecht gehalten werden.
Marder verursachen oft erhebliche Schäden an Fahrzeugen, insbesondere im Motorraum. Kabel, Schläuche und andere wichtige Teile können von den Tieren durchgebissen werden, was zu teuren Reparaturen führt. Mit den richtigen Maßnahmen können Sie Ihr Auto effektiv vor Marderschäden schützen.
Steinmarder stehen zwar nicht unter Tierschutz, sie sind aber freilebende und herrenlose Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen. Sie dürfen ohne behördliche Genehmigung weder gejagt noch getötet werden. Tot- oder Lebendfallen sowie Gift sind im Kampf gegen Marder nicht erlaubt.
Erlaubt ist das Verscheuchen mit harmlosen Mitteln wie Licht, Geräuschen oder Geruch, sowie das Abdichten von Zugängen wie Lüftungsgitter oder Dachluken. Lässt sich der Marder dennoch nicht vertreiben, sollten Betroffene einen Schädlingsbekämpfer oder Kammerjäger einschalten. Die Experten helfen, Schlupflöcher zu finden und abzudichten. Marder einfangen dürfen nur Jäger.
Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Marder mit Jungen unter dem Dach eingezogen sind. In der Schonzeit vom 1. März bis 15. Oktober dürfen die Elterntiere nicht von den Jungtieren getrennt werden.
Wer Marder selbst fangen will, riskiert hohe Strafen. Besser: auf Produkte setzen, die Marder gut und dauerhaft abwehren.
Marderschäden sind grundsätzlich durch die Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung versichert. Bei direkten Marderschäden leisten viele Teilkaskoversicherungen im Rahmen einer vereinbarten Deckungssumme und möglichem Selbstbehalt. Aber: Nicht alle Versicherungen beinhalten einen Marderschutz in der Teilkasko. In vielen Tarifen sind zudem Folgeschäden ausgeschlossen.
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