Schuppen Entfernen mit Kamm: Ein umfassender Test und Ratgeber

Die richtige Haarpflege ist entscheidend für gesundes und glänzendes Haar. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Wahl der richtigen Haarbürste und die richtige Technik, um Schuppen zu entfernen und die Kopfhaut gesund zu halten. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über verschiedene Haarbürsten, ihre Anwendung und Tipps zur richtigen Haarpflege.

Die Bedeutung der richtigen Haarbürste

Haar ist nicht gleich Haar, und Bürste ist nicht gleich Bürste. Deshalb sollten Sie beim Kauf einer Bürste zunächst auf die Struktur Ihrer Haare achten. Die Wahl der richtigen Bürste kann einen großen Unterschied in der Gesundheit und dem Aussehen Ihrer Haare machen.

Haarbürsten für verschiedene Haartypen

  • Feine Haare: Feine Haare sind oft sehr empfindlich. Deshalb ist es wichtig, sanft mit ihnen umzugehen - auch beim Kämmen. Am besten eignen sich hier Borsten, die weich und flexibel sind und möglichst weit auseinanderliegen. Feine Haare profitieren außerdem von Haarbürsten mit natürlichen, beispielsweise Wildschweinborsten.
  • Dünnes Haar: Während mit »feinen Haaren« Haare gemeint sind, die von ihrem Durchmesser sehr fein sind, ist bei »dünnem Haar« die Haardichte gemeint. Deshalb gibt es auch direkt einen Unterschied, welche Borsten sich hier empfehlen. Haarbürsten mit dicht aneinander stehenden Borsten sind ebenso geeignet wie Kämme.
  • Dicke Haare: Dicke Haare brauchen eine Haarbürste, die ihnen standhalten kann. Das A und O sind auch hier wieder die Borsten. Sie sollten stabil sein und sich möglichst nicht biegen. Demnach eignen sich hier Kunststoffborsten am besten.
  • Trockene Haare: Bei trockenen Haaren können Naturborsten Wunder wirken. Sie schenken erstens Glanz und verteilen zweitens - was noch wichtiger ist - das Sebum, also das ölige Sekret, das von den Talgdrüsen auf unserer Kopfhaut produziert wird - in den Längen des Haares und sorgen so für eine durchfeuchtete Struktur.
  • Normales Haar: Bei normalem Haar ist die Haarpflege recht simpel - es geht allen voran ums Entwirren. Flexible oder feste Borsten - was Ihnen und Ihren Haaren mehr liegt. Was außerdem gut tut, ist eine Haarbürste, die Ihre Kopfhaut schön massiert. Dadurch wird die Durchblutung angeregt und das Haar wird in den Wurzeln mit Nährstoffen versorgt.
  • Lockige Haare: Lockige Haare sind tatsächlich eine spezielle (wunderbar schöne) Herausforderung. Viele empfehlen, lockige Haare nie mit einer Haarbürste, sondern nur mit den Fingern, maximal mit einem Kamm, durchzukämmen. Möchte man doch auf eine Haarbürste zurückgreifen, sollten die Borsten hier möglichst weit auseinanderliegen. Die beste Empfehlung wäre hier also eine sogenannte Skelettbürste mit starren Borsten. Locken sollten Sie übrigens stets nur im nassen Zustand kämmen.

Verschiedene Borsten-Varianten

Die wohl gängigsten Borsten-Varianten bei Haarbürsten sind Kunststoff und Wildschweinborsten. Wie so oft bringt auch hier jede Variante unterschiedliche Vorteile und Nachteile mit sich. Generell lässt sich sagen, dass Kunststoffborsten effektiver entwirren und die Kopfhaut angenehm massieren, während Naturborsten die Haare durch die Verteilung von Talg und Co. besser ins Gleichgewicht bringen.

Die Vorteile einer Haarbürste

In allererster Linie soll eine Haarbürste natürlich die Haare entwirren und von allen Kletten befreien. Tatsächlich kann eine Haarbürste aber noch mehr. Zum einen massiert sie die Kopfhaut, zum anderen wird die Durchblutung angeregt und die Haarstruktur mit wertvollen Nährstoffen versorgt. Aber auch als Frizz-Gegner oder als Styling-Tool kann die Haarbürste zum Einsatz kommen. Für Letzteres eignet sich besonders gut eine Rundbürste, mit der Sie sich direkt beim Föhnen eine Frisur stylen können. Durch das Durchkämmen wird außerdem der Talg von der Kopfhaut in die Länge der Haare verteilt. Verfügt die Haarbürste über Naturborsten wie Wildschweinborsten, erfüllt sie noch einen weiteren Zweck: Sie befreit die Haare von Schmutz und Styling-Rückständen.

Wie oft sollte man die Haare bürsten?

Auch wenn Kaiserin Sissi davon überzeugt war, sind 100 Bürstenstriche nicht unbedingt immer das Beste. Besonders lockige Haare profitieren von einer Behandlung in Maßen. Generell empfiehlt es sich, seine Haare morgens und abends durchzubürsten. Jedoch: Vermeiden Sie es, wenn möglich, Ihre Haare direkt nach dem Waschen zu kämmen. Shampoo, die Hitze des Wassers und Co. öffnen die Schuppenschicht der Haare, wodurch diese besonders empfindlich werden.

In der Ruhe liegt die Kraft gesunder Haare! Wenn Sie zu hektisch oder grob durch Ihre Haare gehen, reißen Sie erstens welche aus und zweitens könnten die Haare von der ruppigen Behandlung abbrechen. Und ebenso wichtig: Vermeiden Sie es, immer direkt vom Ansatz bis in die Spitzen zu kämmen. Besser ist es, in den Spitzen zu beginnen. Die Haare oben am Ansatz mit einer Hand stabilisieren und dann langsam von unten nach oben vorarbeiten.

Vielleicht kennen Sie den Trick, die Haare über Kopf zu bürsten? Tatsächlich ist das eine gute Variante, um einerseits den Haaren - wenigstens für einen kurzen Moment - mehr Volumen zu schenken. Aber auch die Durchblutung der Kopfhaut wird so andererseits intensiver angeregt, ebenso die Lymphen.

Reinigung der Haarbürste

Wie bereits erwähnt, nimmt eine Haarbürste einiges an Schmutz aus Ihren Haaren mit. Ob das Reste von Haarspray, Haargel und Co. sind oder einfach die körpereigenen Fette oder auch Schuppen - schnell sieht eine Haarbürste schmutzig aus. Deshalb ist eine regelmäßige Reinigung wichtig.

Legen Sie Ihre Haarbürste oder den Kamm einfach mit ein wenig Shampoo in ein warmes Wasserbad. Wer es noch gründlicher haben möchte, fährt mit den Fingern und einer Portion Shampoo zwischen den Borsten entlang. Weichen Sie die Beauty-Tools für ca. zwei Stunden ein (Borsten zeigen dabei nach unten) und spülen Sie sie anschließend gründlich ab.

Auch in unserem Test haben wir bewertet, wie gut und unkompliziert sich eine Haarbürste reinigen lässt. Unser Testsieger, die Ninabella Bio Haarbürste, konnte in diesem Punkt sehr gut abschneiden.

Produktempfehlungen und Tests

Im Folgenden werden einige der getesteten Haarbürsten und ihre Eigenschaften vorgestellt:

Ninabella Bio Haarbürste

Der Bürstenkopf ist beweglich und spiralförmig angelegt. Sieht abgefahren aus, fühlt sich wunderbar an. Insbesondere auf der Kopfhaut erzeugt die ergonomische Form ein herrlich wunderbares Gefühl.

Aber auch beim Entwirren enttäuscht die Allzweckbürste nicht. Schnell, einwandfrei und ohne Ziepen werden Kletten und Co. aufgelöst. Dabei ist besonders schön, dass sich die schmalen, recht langen und doch weit auseinanderliegenden Borsten für alle Haartypen und alle Einsatzsituationen eignen, wie etwa zum Entwirren, Stylen und beim Föhnen.

Die Bürste aus Bio-Kunststoff (29 % aus Stroh) ist superleicht, robust und unempfindlich, wodurch sich die Haarbürste simpel reinigen lässt. Der Bürstenstiel ist flach und mit einem Blumenmuster verziert - wodurch die Haarbürste nicht rutscht und gut in der Hand liegt.

Die Ninabella Bio Haarbürste wird als die angenehmste Haarbürste der Welt angepriesen - und wir können diesem Urteil einfach nur zustimmen. Die Bürste bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und sorgt für knotenfreies, glänzendes Haar.

Ebelin Pflege und Glanz Haarbürste

Die Ebelin Pflege und Glanz Haarbürste überzeugt mit flexiblen Kunststoff- und Wildschweinborsten sowie einem angenehm massierenden Effekt auf der Kopfhaut. Im trockenen Haar gleitet sie mühelos und sorgt für ein glattes, glänzendes Finish. Im nassen Haar braucht es dagegen etwas mehr Geduld.

Tangle Teezer Original

Die kleine Tangle Teezer hat es echt drauf: Die unterschiedlich hohen Borsten entwirren Haare problem- und schmerzlos. Geht einfach immer und für jeden: Der Tangle Teezer Original überzeugt mit einem guten Entwirrungsergebnis und seinem breiten Einsatzfeld. Unserer Meinung nach ist dieses kleine Modell zurecht so beliebt.

Beurer HT 10 Ionen Entwirrbürste

Die Beurer HT 10 bringt Technik ins Spiel: Via Knopfdruck kann eine Ionenfunktion hinzugeschaltet werden. Tatsächlich erzielt die Beurer StylePro sehr gute Ergebnisse in unserem Kämm-Test. Sie entwirrt schnell, gut und ohne zu ziepen.

Olivia Garden Ceramic + Ion Rundbürste

Aus Keramik und mit Ionen-Funktion: Diese Rundbürste bringt ein innovatives Design mit sich. Allen, die mit einer Rundbürste umgehen können, empfehlen wir die Ceramic + Ion von Olivia Garden. Sie verhindert fliegende Haare und sorgt für eine glänzende Mähne. Die Borsten sind extrem dünn und die Bürste hat echt viele. Damit gelingt das Entwirren sehr gut und ohne Ziepen. Geeignet ist die Bürste für alle Haartypen, wobei Sie aus verschiedenen Größen für Ihre Frisur auswählen können.

Navaris Paddle Brush

Bei der Paddle Brush von Navaris fällt als Erstes auf, wie angenehm es ist, sie in der Hand zu halten. Das liegt ganz klar am Gel-Griff, der sich wunderbar an die eigenen Finger anpasst. Außerdem ist die Haarbürste recht leicht. Die Haarbürste entwirrt schnell, ziept dabei allerdings leicht.

Braun Satin Hair 7 BR750

Die Braun Satin Hair 7 BR750 ist irgendwie speziell. Zum einen gibt es ganz viel Gutes zu berichten, aber dann ist da auch die simple und doch schwierige Tatsache, dass die Bürste Ihnen einen leichten Stromschlag verpasst, wenn Sie sie falsch handhaben. Die Ionen-Funktion wirklich wunderschön weiches, glattes Haar ohne Frizz zaubert.

Kopfhaut-Massagebürsten

Eine Kopfhaut-Massagebürste, auf Englisch Scalp Brush, ist ein Haarpflege-Tool zur entspannenden und pflegenden Massage der Kopfhaut. Die Bürste ist ungefähr handtellergroß und aus Kunststoff, Silikon oder Bambus geformt. Die schmal zulaufenden „Borsten“ sind meist aus demselben Material und mit einer abgerundeten Spitze versehen. Die Massagebürste ist zur einfachen Anwendung auf der Kopfhaut mit einem Griff versehen. Dies kann ein Knauf oder eine Schlaufe für die Hand sein.

Die Kopfmassage mit der Massagebürste ist denkbar simpel und sorgt schon nach wenigen Minuten für Entspannung. Das Tool kann sowohl mit nassem als auch trockenem Haar genutzt werden. Fahren Sie mit der Bürste in kreisenden Bewegungen über die Kopfhaut und stimulieren sie diese dabei sanft, wo es Ihnen gerade gut tut. Lassen Sie sich bei der Anwendung stets davon leiten, wie sich die Massage auf Ihrer Kopfhaut anfühlt. Danach richtet sich auch, wie viel Druck Sie mit der Bürste ausüben sollten.

Die Kopfhautmassage kann täglich durchgeführt werden. Um ohne großen Aufwand an die Massage zu denken, können Sie sie auch einfach in jede Haarwäsche integrieren. Massieren Sie dabei etwa fünf bis zehn Minuten am Stück oder beginnen Sie damit, das Shampoo mit der Bürste zu verteilen, waschen Ihr Haar aus und beschließen das Treatment mit dem Einmassieren des Conditioners.

Öfter als einmal am Tag und länger als zehn Minuten sollten Sie die Kopfhaut-Massagebürste nicht anwenden, um zu vermeiden, dass sich die gewünschte Wirkung ins Gegenteil umkehrt: Sind alle losen Hautschuppen bereits entfernt, können die Borsten die intakte Kopfhaut aufkratzen und dabei Schüppchen ablösen. Außerdem wird die natürliche Talgproduktion angeregt, ebenso, wie wenn man sich allzu oft durchs Haar fährt. Bei übermäßigem Massieren fettet das Haar also schneller nach.

Eine Shampoo-Bürste ist genau das Richtige für Dich, wenn Du Deine Haare pflegen und gleichzeitig Entspannung genießen möchtest. Sie hilft Dir dabei, das Haarshampoo gründlich auf Deinem Kopf und in Deinen Haaren zu verteilen, was zu einer besseren Reinigung führt. Zudem stimuliert die Scalp-Brush Deine Haut auf sanfte Art und Weise. Die kleinen Noppen oder Borsten ermöglichen eine Kopfmassage, welche die Durchblutung anregt.

Die Shampoobürste wird oft auch als Scalp-Brush oder Kopfhautbürste bezeichnet. Dies liegt an ihrer speziellen Funktion: Es handelt sich um eine Bürste zum Shampoo einmassieren. Das ermöglichen die kleinen Noppen auf ihrer Oberfläche. Dies macht die Scalp-Brush auch dann praktisch, wenn Du spezielles Kopfhautshampoo oder andere Pflegeprodukte verwendest, die gut in Deine Haut einziehen sollen.

Scalp Brush - 3 Anwendungsmöglichkeiten mit der Kopfhaut-Massagebürste

Arten von Kopfhautbürsten

Es gibt verschiedene Arten von Haarbürsten auf dem Markt. Welche die richtige für Dich ist, hängt von Deinen persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen ab. Wenn Du empfindliche Haut hast, könntest Du Dich für eine Gummi- oder Silikonbürste entscheiden. Holzbürsten sind umweltfreundlich und langlebig, während Plastikbürsten eine kostengünstige Option sind.

  • Silikon-Shampoo-Bürsten: Diese Massagebürsten sind weich und flexibel, was sie besonders sanft für die Haut macht. Sie bestehen aus hochwertigem Silikonmaterial und haben oft kleine Noppen auf der Oberfläche, die die Blutzirkulation fördern.
  • Holz-Kopfhautbürsten: Diese Bürsten sind umweltfreundlich und aus Holz gefertigt. Sie sind in verschiedenen Formen und Größen erhältlich und haben oft Borsten aus Naturfasern.
  • Plastik-Massagebürsten: Plastikbürsten sind leicht und erschwinglich. Sie sind oft mit flexiblen Borsten ausgestattet, die sanft durch Deine Haarsträhnen gleiten.
  • Gummibürsten: Sie sind besonders sanft und ideal für Menschen mit empfindlicher Haut. Sie bestehen aus flexiblem Gummi und haben weiche Noppen, die den Blutkreislauf anregen und Schmutz und Ablagerungen entfernen können.
  • Elektrische Kopfmassagebürste: Elektrobürsten sind mit batteriebetriebenen oder wiederaufladbaren Motoren ausgestattet und bieten eine stärkere Massagefunktion.
  • Shampoo-Bürste für den Hund: Auch Hunde freuen sich darüber, sorgfältig gewaschen zu werden. Eine Shampoobürste für den Hund (oder die Katze) sorgt als Badebürste für glänzendes Fell.

Unabhängig von der Art der Kopfhautbürste ist es wichtig, sie regelmäßig zu reinigen. So kannst Du verhindern, dass sich Bakterien dort ansammeln.

Anwendung einer Shampoobürste

Ob Du eine Shampoo-Bürste von Rossmann, von dm oder eine Kopfhautbürste aus dem Online-Shop kaufst: Die Anwendung ist in allen Fällen recht ähnlich. Daher findest Du unten eine Anleitung, die Dich Schritt für Schritt durch die Hair-Care-Routine führt.

  1. Vorbereitung: Bevor Du Deine Kopfhautbürste benutzt, sorge dafür, dass Du alle notwendigen Utensilien zur Hand hast.
  2. Haare vorbereiten: Beginne, indem Du Deine Haare gründlich nass machst. Das warme Wasser öffnet die Haarfollikel und bereitet sie auf die Reinigung vor.
  3. Scalp-Brush verwenden: Trage etwas Haarshampoo auf die Borsten auf. Nun kannst Du es mit der Kopfhautbürste einmassieren. Beginne an der Stirn und arbeite Dich langsam zu den Seiten und nach hinten vor.
  4. Sanfte Bewegungen: Achte darauf, während des Bürstens sanfte, kreisende Bewegungen auszuführen. Drücke nicht zu fest auf, um Verletzungen zu vermeiden.
  5. Gründlich ausspülen: Spüle nun das Haarpflegeprodukt gründlich aus. Verwende dafür warmes Wasser, um es vollständig zu entfernen.
  6. Conditioner verwenden: Trage eine angemessene Menge auf die Haarspitzen und -längen auf und lasse den Conditioner ein paar Minuten einwirken.
  7. Trocknen: Tupfe Deine Haare vorsichtig mit einem Handtuch ab, anstatt sie zu rubbeln, um Schäden zu vermeiden.

Die richtige Technik zum Entwirren der Haare

Die Technik des Bürstens spielt eine entscheidende Rolle. Beginnen Sie immer an den Spitzen und arbeiten Sie sich langsam nach oben vor. Das hilft, Knoten zu lösen, ohne das Haar unnötig zu strapazieren. Bürsten Sie sanft und vermeiden Sie hektische Bewegungen, um Ziepen und schlimmstenfalls das Reißen der Haare zu vermeiden. Regelmäßigkeit ist ebenfalls wichtig: Bürsten Sie Ihr Haar idealerweise morgens und abends. Das verteilt die natürlichen Öle der Kopfhaut und hält das Haar gesund und glänzend.

Zusätzliche Tipps zur Schuppenprävention

Neben der richtigen Bürste und Kämmtechnik gibt es noch weitere Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um Schuppen vorzubeugen:

  • Anti-Schuppen-Shampoos: Moderne Anti-Schuppen-Shampoos mit dem Wirkstoff Pirocton-Olamin helfen, die ersten unsichtbaren Anzeichen von Schuppen wie Juckreiz, Rötungen und Irritationen zu bekämpfen und lassen sichtbare Schuppen gar nicht erst entstehen.
  • Kopfhautpflege: Kopfhautpflege wird unterschätzt. Dabei ist Kopfhaut eben auch Haut und braucht genauso viel Pflege und Aufmerksamkeit wie die Haut an anderen Stellen unseres Körpers. Nur aus gesunder, in Balance befindlicher Kopfhaut kann gesundes, starkes Haar wachsen.
  • Haarwuchsmittel vermeiden: Alkoholhaltige Tinkturen können die Kopfhaut stark austrocknen. Auch der Wirkstoff Minoxidil, der häufig gegen Haarausfall eingesetzt wird, kann bei etwa 10 bis 20 % der Menschen Kopfhautekzeme und damit eine verstärkte Schuppung auslösen.
  • Haare nicht zu heiß waschen und föhnen: Wasche und föhne deine Haare nicht zu heiß - das trocknet die Kopfhaut aus.
  • Weniger Styling-Produkte verwenden: Benutze möglichst wenige Styling-Produkte und achte darauf, dass sie nur in die Haare und nicht auf die Kopfhaut gelangen.
  • Kamm und Bürste häufiger reinigen: Vergiss nicht, Kamm und Bürste bei Schuppen häufiger und sorgfältiger zu waschen. Am besten, du machst das bei jeder Haarwäsche gleich mit. Dann können sich Pilze und Bakterien nicht einnisten. Mit Shampoo und warmem Wasser geht das schnell und gründlich.

Hausmittel gegen Schuppen

Manchmal bewirken auch alte Hausrezepte gegen Kopfschuppen kleine Wunder. Naturmediziner Dr. Jörg Zittlau aus Bremen rät, gegen die übermäßige Fett- und Schuppenbildung Hamamelis- oder (Cystus-)Rosenwasser (gibt es in Apotheken) auf die Kopfhaut zu träufeln.

Auch Apfelessig beugt Schuppen durch Säurezufuhr vor. Vermische je eine Tasse Essig und Wasser und massiere den Mix zwischen den Haarwäschen gründlich in die Kopfhaut ein. Ideal bei trockenen Schuppen ist zum Beispiel Kokos- oder Olivenöl. In die Kopfhaut massieren, über Nacht einwirken lassen, morgens gründlich auswaschen. Weniger fettig ist Aloe-Gel. Ebenfalls abends auftragen und morgens auswaschen. Bei stark fettender Kopfhaut empfiehlt die Hautärztin Heilerde, um überschüssigen Talg aufzusaugen. Einfach in die Kopfhaut massieren, ein paar Minuten trocknen lassen und dann mit Wasser und Shampoo ausspülen.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Nach ungefähr 4 bis 6 Wochen Anti-Schuppen-Behandlung müsste sich der Zustand der Kopfhaut deutlich gebessert haben. Falls nicht, solltest du zu einem Hautarzt oder einer Hautärztin gehen - es könnte eine Schuppenflechte, Neurodermitis oder ein allergisches Ekzem als Ursachen dahinterstecken.

Die besten Haarbürsten im Vergleich (2025)

Hier ist eine Übersicht der besten Haarbürsten im Vergleich, basierend auf Tests und Bewertungen:

Platz Produkt Empfohlene Haarstärke Bürstenform Griffmaterial Preis (ca.)
1 Haarbürste von remos Sehr leichtes Produkt - - 40 €
2 9007867270806 von Marlies Möller Professionelle Anwendung - - 35 €
3 Haarbürste Wildschweinborsten von BESTOOL Weiche Borsten - - 14 €

tags: #schuppen #entfernen #kamm #test

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