Olaplex Schuppenbildung Ursachen und Behandlung

Schuppen sind eine der häufigsten Störungen weltweit und können erhebliche Probleme verursachen, wenn sie unbehandelt bleiben. In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über Schuppen wissen müssen, von den Ursachen bis zu den Behandlungsmöglichkeiten.

Was sind Schuppen?

Vereinfacht gesagt, werden Schuppen durch eine Überwucherung des Pilzes Malassezia verursacht, die dazu führt, dass sich die umliegende Haut entzündet und überschüssige Hautzellen produziert. Die allgemein als seborrhoische Dermatitis bekannte Schuppenbildung führt zu einer juckenden Kopfhaut, die viele Patienten durch Kratzen lindern wollen.

Es gibt viele Faktoren zu berücksichtigen. Einer der häufigsten Faktoren, die zu Schuppenbildung beitragen, ist trockene Haut. Ein weiterer Faktor kann eine Reaktion auf scharfe Produkte sein, insbesondere wenn Sie bereits empfindliche Haut haben. Manchmal sind Schuppen einfach auf eine schlechte Gesundheit der Kopfhaut zurückzuführen. Vielleicht waschen Sie Ihre Haare nicht oft genug oder lassen Shampoo und Spülung nicht lange genug einwirken, bevor Sie sie ausspülen.

Schließlich können auch zugrundeliegende Hautkrankheiten wie Schuppenflechte und Ekzeme sowie Haarausfall (z. B. männliche Glatzenbildung) die Wahrscheinlichkeit der Schuppenbildung erhöhen. Auch wenn Haarausfall durch Schuppen als selten gilt, können Schuppen selbst ein Warnzeichen sein.

Mögliche Ursachen von Schuppen

Wer an den lästigen Schuppen leidet, fragt sich natürlich auch, woher diese kommen. Für trockene Kopfhaut und Schuppen gibt es verschiedene Ursachen. Auslöser können unter anderem sein:

  • Falsche Haarpflege: Häufiges Haarewaschen oder auch ein austrocknendes Shampoo können zu trockener Kopfhaut und somit zu Schuppen führen.
  • Hormonschwankungen: Hormone beeinflussen die Talgproduktion.
  • Ungünstiges Klima: Trockene Luft und Hitze sorgen ebenfalls dafür, dass deine Kopfhaut austrocknet und sich Schuppen bilden.
  • Genetische Veranlagung: Auch die erbliche Veranlagung hat einen Einfluss auf die Entstehung von Schuppen.
  • Hefepilze: Der Hefepilz Malassezia furfur ist Bestandteil der natürlichen Hautflora. Steigt die Talgproduktion an, so wächst dieser und kann Entzündungen verursachen.
  • Stress: Psychische Belastungen wie Stress wirken sich auf den Stoffwechsel und somit auch auf die Haut aus.
  • Schuppenflechte: Dabei verhornen die Hautzellen der Oberhaut bereits innerhalb von drei bis fünf Tagen und werden verstärkt nachgebildet.
  • Neurodermitis: Typisch für Neurodermitis sind schuppige, leicht juckende Hautausschläge.
  • Kontaktallergien: Manche Menschen reagieren auf Inhaltsstoffe von Shampoos oder anderen Haarpflegeprodukten mit einem Juckreiz und Schuppenbildung.

Schuppen und Haarausfall

Schuppen an sich sind nicht direkt mit Haarausfall verbunden. Manchmal sind Schuppen hartnäckig und überstehen medikamentöse Shampoos und Haarprodukte. Auch wenn Haarausfall durch Schuppen als selten gilt, können Schuppen selbst ein Warnzeichen sein.

Schuppen können erhebliche Probleme verursachen und sich sehr viel nachteiliger auswirken, wenn sie unbehandelt bleiben:

  • Pilzinfektionen: Wenn Sie unter starkem Juckreiz, trockenen Schuppen und Bläschen leiden und zudem stark haarlos sind, haben Sie sich möglicherweise eine Pilzerkrankung wie Ringelflechte oder Tinea capitis zugezogen.
  • Schuppenflechte auf der Kopfhaut: Bei dieser Autoimmunerkrankung greift das körpereigene Immunsystem fälschlicherweise gesunde Zellen im Körper an.
  • Folliculitis decalvans: Hierbei handelt es sich um eine seltene, chronische Haarausfallerkrankung, die sich im Anfangsstadium oft als Schuppenbildung tarnt.
  • Lichen planopilaris: Diese Krankheit kann Haarfollikel dauerhaft zerstören und durch Narbenbildung ersetzen. Zu den ersten Symptomen gehören Rötungen und Ausschläge auf der Kopfhaut, die Schuppen sehr ähnlich sehen.
  • Seborrhoische Dermatitis: Hartnäckige Schuppen sind eines der Hauptsymptome dieser Erkrankung. Sie sollten auch auf fettige Schuppen, die sich auf der Kopfhaut bilden, weiße oder gelbe Flocken und entzündete Haut achten.
  • Andere Erkrankungen: Schuppen können neben einer anderen Haar- oder Hauterkrankung auftreten.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Wenn die Schuppen länger als eine Woche andauern oder immer wieder ausbrechen, sollten Sie Ihren Arzt oder Dermatologen aufsuchen. Erheblicher Haarausfall in Verbindung mit Schuppen deutet auf eine Grunderkrankung hin, die möglicherweise vorliegt.

Was tun gegen Schuppen?

Du leidest unter schuppiger Kopfhaut und möchtest deshalb möglichst schnell etwas dagegen tun? Wir haben ein paar Tipps für dich zusammengefasst, wie du die lästigen Schuppen wieder losbekommen kannst:

  • Nutze die richtige Haarpflege: Verzichte deshalb unbedingt auf starke Hitze - egal ob beim Waschen oder Föhnen. Nutze besser lauwarmes Wasser und schalte den Föhn auf die kalte Stufe oder lasse deine Haare am besten an der Luft trocknen.
  • Teebaumöl kann helfen: Denn dieses hat eine kühlende Wirkung und stillt deinen Juckreiz.
  • Achte auf deine Ernährung: Vor allem Zucker fördert die Entstehung und das Wachstum solcher Hefepilze.
  • Meersalz-Peeling: Massiere das grobe Meersalz etwa einmal pro Woche gründlich in deine Kopfhaut ein.
  • Kokosöl bringt deine Kopfhaut in Balance: Gib dafür das Öl direkt auf deine Kopfhaut und lass das Ganze etwa zehn Minuten einwirken.
  • Zitrone als Mittel gegen Schuppen und juckende Kopfhaut: Presse dafür eine Zitrone aus und vermische den Saft mit Wasser. Gib die Mischung auf deine Kopfhaut und lass sie etwa zehn Minuten einwirken.

Weitere Tipps zur Behandlung und Vorbeugung von Schuppen

Obwohl Vorbeugung die beste Verteidigung gegen Schuppen ist, kann es vorkommen, dass sie auf der Kopfhaut erscheinen. Es gibt viele verschiedene wirksame Möglichkeiten, das Problem zu behandeln:

  • Feuchtigkeitspflege: Eine der besten Methoden zur Behandlung von Schuppen ist, dafür zu sorgen, dass Ihr Haar und Ihre Kopfhaut ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt sind.
  • Weniger Produkte: Wir raten Ihnen, Ihre Haarpflegeprodukte auf das Nötigste zu beschränken, bis Ihre Schuppen unter Kontrolle sind.
  • Stress reduzieren: Stress allein verursacht zwar keine Schuppen, kann aber die Schwere der Schuppen verschlimmern.
  • Frisuren und Behandlungen vermeiden: Bestimmte Frisuren können unnötigen Druck auf Ihr Haar ausüben, was die Schuppenbildung verstärkt und die Stabilität der Strähnen schwächt. Vermeiden Sie die Verwendung von Haarfärbemitteln oder Dauerwellen, da diese Ihre Kopfhaut zusätzlich reizen können.
  • Hygiene: Waschen Sie Ihr Haar regelmäßiger, damit es frei von Schmutz bleibt. Und schließlich sollten Sie die Anweisungen für Anti-Schuppen-Shampoos und -Spülungen genau befolgen.

Spezielle Shampoos und Produkte gegen Schuppen

Es gibt eine Vielzahl von Shampoos und Produkten, die speziell zur Bekämpfung von Schuppen entwickelt wurden. Hier sind einige Beispiele:

  • Kérastase Symbiose: Die Anti-Schuppen Shampoos befreien von trockenen und fettigen Schuppen und sorgen dafür, dass diese bis zu zwei Monate lang nicht wiederkommen.
  • Schwarzkopf BC Scalp: Das Schwarzkopf BC Anti-Dandruff Shampoo entfernt Schuppen sanft bei jedem Haartyp.
  • La Biosthétique Methode Vitalisante: Diese Pflegeserie fördert die Durchblutung der Kopfhaut und unterstützt die natürlichen Schutzmechanismen.
  • Maria Nila Head & Hair Heal: Die Kombination von natürlichen Wirkstoffen wie Aloe Vera Extrakten, pflanzlicher Oleanolsäure und verschiedenen Vitaminen lindert Kopfhautprobleme und Schuppenbildung.

Hausmittel gegen Schuppen

Bei trockener Kopfhaut können Hausmittel eine sanfte und natürliche Unterstützung bieten:

  • Kokosöl: Aufgrund seiner feuchtigkeitsspendenden und entzündungshemmenden Eigenschaften kann Kokosöl helfen, die Kopfhaut zu beruhigen.
  • Apfelessig: Eine Mischung aus Apfelessig und Wasser kann nach dem Waschen als Spülung verwendet werden, um den pH-Wert der Kopfhaut auszugleichen und Schuppen zu reduzieren.
  • Olivenöl: Es versorgt die Kopfhaut mit Nährstoffen und Feuchtigkeit und mindert das Jucken und die Schuppenbildung.
  • Teebaumöl: Teebaumöl hilft sehr gut gegen fettige Schuppen, da es antimykotische Eigenschaften besitzt.

Wer auf Naturprodukte setzt, wählt jedoch am besten eine natürliche Pflegelinie, anstatt in den Kühlschrank oder Vorratsschrank zu greifen.

Tabelle: Vergleich verschiedener Shampoos gegen Schuppen

Shampoo Hauptwirkstoffe Haartyp Vorteile
Kérastase Symbiose Salicylsäure, Pirocton Olamin Trockene und fettige Schuppen Befreit von Schuppen, verhindert Neubildung bis zu 2 Monate
Schwarzkopf BC Anti-Dandruff Shampoo Zinkpyrithion Alle Haartypen Entfernt Schuppen sanft, bildet Schutzschicht
La Biosthétique Restoring Lipokerine B Shampoo Lipoaminosäuren aus Hafer, Rote Bete Extrakt, Zuckerrüben-Fructooligosaccharide und Panthenol Trockene Kopfhaut Spendet intensive Feuchtigkeit, lindert Trockenheit und schützt vor Umwelteinflüssen
Maria Nila Head & Hair Heal Aloe Vera Extrakte, pflanzliche Oleanolsäure, Vitamine Unausgeglichene Kopfhaut Lindert Kopfhautprobleme und Schuppenbildung

Haarschuppen? So wirst du sie los!

Fazit

Schuppen können ein lästiges Problem sein, aber mit der richtigen Pflege und Behandlung können Sie sie effektiv bekämpfen. Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung, vermeiden Sie Stress und wählen Sie die richtigen Produkte für Ihren Haartyp, um Ihre Kopfhaut gesund und schuppenfrei zu halten.

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