Viele Menschen entfernen regelmäßig Haare im Gesicht, unter den Achseln, an den Beinen oder im Intimbereich, um ein gepflegtes Äußeres zu erzielen. Die einfachste Methode ist die Rasur. Allerdings kann die Haut danach gereizt oder gerötet sein. Dieser Artikel beleuchtet die Ursachen von Schmerzen und Entzündungen in der Achselhöhle nach der Rasur und bietet Informationen zu Behandlungsmöglichkeiten und Vorbeugung.
Typisch für Rasurbrand sind Rötungen, die direkt nach dem Rasieren auftreten. Die gereizte Haut kann brennen oder jucken, und es können Pusteln oder kleine Pickel entstehen. Ursache für diese Hautreaktionen sind kleine Mikroverletzungen durch die scharfe Klinge des Rasiermessers. Durch diese Verletzungen können Schmutz und Krankheitserreger eindringen und Entzündungen auslösen.
Falls es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu Rasurbrand kommt, können folgende Tipps helfen:
Eine Schweißdrüsenentzündung, auch Acne inversa genannt, ist eine Entzündung der Haarfollikel und Talgdrüsen in Hautfalten, insbesondere in den Achselhöhlen und der Leistengegend. Die Erkrankung verläuft chronisch und tritt in Schüben auf.
Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung. Zu den Therapiemöglichkeiten gehören:
Neben Rasurbrand und Schweißdrüsenentzündungen gibt es weitere mögliche Ursachen für Schmerzen und Entzündungen in der Achselhöhle:
Es ist ratsam, einen Arzt aufzusuchen, wenn:
Bei einer leichten Schweißdrüsenentzündung können entzündungshemmende oder antibiotikahaltige Salben helfen. Auch eine Zugsalbe kann wirksam sein. Bei stärkeren Entzündungen verschreibt der Arzt üblicherweise Antibiotika. In manchen Fällen ist eine operative Behandlung notwendig, um den Abszess zu entfernen und die Stelle mit einem Antibiotikum zu spülen.
Bei leichten Beschwerden können folgende Hausmittel und Tipps Linderung verschaffen:
Schmerzen in der Achselhöhle nach der Rasur können verschiedene Ursachen haben. Rasurbrand lässt sich oft durch einfache Maßnahmen vermeiden. Schweißdrüsenentzündungen erfordern eine gezielte Behandlung, um chronische Verläufe zu verhindern. Bei unklaren oder starken Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden, um die Ursache abzuklären und eine geeignete Therapie einzuleiten.
| Ursache | Symptome | Behandlung | Vorbeugung |
|---|---|---|---|
| Rasurbrand | Rötungen, Brennen, Juckreiz, Pusteln | Kühlen, Quark, Wundsalben, Rasierpause | Scharfe Klingen, Rasierschaum, Rasur in Wuchsrichtung, Hautpflege nach der Rasur |
| Schweißdrüsenentzündung (Acne inversa) | Schmerzhafte Abszesse, Knötchen, Eiterabsonderung, Narbenbildung | Entzündungshemmende Salben, Antibiotika, Operation, Lasertherapie | Gewichtsreduktion, Rauchstopp, Vermeidung enger Kleidung |
| Eingewachsene Haare | Entzündete Pickel, Juckreiz, Schmerzen | Peeling, Feuchtigkeitscreme, ggf. Entfernung durch Arzt | Vermeidung von Rasur oder Epilation, Peeling vor der Rasur |
| Allergische Reaktionen | Rötungen, Juckreiz, Ausschlag | Vermeidung des Allergens, antiallergische Medikamente | Testen neuer Produkte vor der Anwendung, Verwendung parfümfreier Produkte |
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