Dieser Artikel beleuchtet das Leben und die Karriere von Rudi Carrell, seine Beziehung zu seiner Frau Simone, seine Kämpfe mit der Krankheit und seine Momente im deutschen Fernsehen.
„Ich habe ganz fest daran geglaubt und gehofft, daß ich das Endspiel am Sonntag mit Rudi zu Hause würde sehen können. Und das habe ich ihm auch gesagt, aber leider hatte ich unrecht.“ Der große Wunsch von Simone - er ging nicht in Erfüllung.
Ihr fußballbegeisterter Ehemann konnte das WM-Finale am vergangenen Sonntag nicht mehr erleben, Rudi Carrell († 71) starb zwei Tage zuvor in einer Bremer Klinik an Lungenkrebs. Jetzt spricht Simone (35) zum ersten Mal über ihre große Liebe zu Rudi, das Leben mit seiner Krankheit und den schmerzvollen Verlust.
Für die Biographie „Rudi Carrell - ein Leben für die Show“ redete sie mit Autor Jürgen Trimborn ganz offen über ihre Ehe. Im Februar 2001 hatte der legendäre Showmaster seine 36 Jahre jüngere Freundin Simone heimlich geheiratet.
„Es war sicherlich keine Liebe auf den ersten Blick - eher auf den dritten oder vierten“, sagt die ehemalige Restaurantleiterin in dem Buch. „Aber ich habe es nie bereut, Rudi geheiratet zu haben. Ich wußte immer, daß ich nur mit einem älteren Mann glücklich werden würde.“
Sie gab für ihn ihren Beruf auf, zog zu ihm in sein großes Landanwesen in Wachendorf bei Bremen. Aber das Zusammenleben mit seiner dritten Ehefrau war nicht immer nur harmonisch.
Freimütig räumt Simone in der Biographie ein: „Wir hatten schon so manches Mal unsere Reibereien.“ Zu Konflikten kam es, wenn die junge Frau sich gegen den dominanten Carrell auflehnte.
„Ich hatte das Gefühl, daß in Rudis Familie das oberste Motto immer war: ,Bloß nicht Rudi verärgern.‘ Es wurde immer alles so gemacht, wie es Rudi wollte.“ Und genau das akzeptierte Simone nicht.
„Wenn alle sagten: ,Klar, Rudi, so machen wir’s‘, dann habe ich erst recht nein gesagt und ihm widersprochen.“ Auch wenn ihr Mann ein vielbeschäftigter Fernsehmacher war, verlangte Simone von ihm, daß er sich zu Hause auch um lästige Alltagsdinge kümmerte.
Mit so etwas behelligt zu werden, war für den großen Carrell völlig neu. Simone: „In manchen Situationen sagte er mir ganz erstaunt: ,Das hat noch nie eine Frau zu mir gesagt. Das hat sich noch nie jemand getraut.‘“
Rückblickend gesteht sie in der Biographie: „Unsere Beziehung hat Rudi sicherlich so manches Mal Nerven und Energie gekostet.“ Denn Simone will mit Carrell, der so gern seine Ruhe hat und nicht über Gefühle sprechen will, die Probleme ausdiskutieren.
„Gerade am Anfang unserer Beziehung habe ich versucht, Rudi zu ändern, aber Rudi kann man nicht ändern.“ Trotzdem glaubt sie, ihren Ehemann beeinflußt zu haben.
„Unsere Golffreunde sagten jedenfalls mal zu mir: ,Rudi ist viel lockerer und zugänglicher geworden, seit ihr zusammen seid.‘“ Simone kümmerte sich darum, daß Rudi nicht mehr so viel allein zu Hause rumsaß.
Immer wieder forderte sie ihn auf, sportlicher zu werden. „Daß er nicht nur auf seinem Golf-Caddy sitzt, sondern auch mal ein bißchen zu Fuß geht, oder daß er auch mal wieder Fahrrad fährt. Und das hat er dann auch gemacht. Da bin ich stolz drauf.“
Kurz nach seinem 70. Geburtstag der Schock - Lungenkrebs! Seine Ärzte sagten Anfang 2005, daß er wohl nur noch ein Jahr zu leben habe.
„Mich hat das sehr getroffen, zumal zur selben Zeit auch noch meine Mutter sehr krank war. Das war schon alles ein bißchen viel auf einmal, aber glücklicherweise bin ich sehr stark“, erinnert sich Simone in der Biographie.
Ganz stark geht auch Carrell mit seiner Krankheit um. Er gibt nicht auf, sondern will in der ihm verbleibenden Zeit alles in Ordnung bringen.
Als erstes kaufte er nach der Diagnose 100 Karpfen für seinen Teich, ließ Bäume und Sträucher in seinem Garten pflanzen und das Dach des Hauses neu decken. Rudi Carrell versuchte, alles bis ins Detail zu regeln.
Er klagte nicht, er jammerte nicht. Er wollte so normal wie möglich weiterleben. Simone: „Einmal sagte Rudi zu mir: ,Fahr du zum Golfen, ich fahr’ zur Chemotherapie.‘ Und als ich gerade auf dem Golfplatz angekommen war, klingelte mein Handy und Rudi war dran: ,Ich bin schon fertig, ich kann jetzt auch noch mit zum Golfen.‘ Das hat mich schon sehr beeindruckt.“
Simone will für ihren Mann tapfer sein, sie unternimmt viel mit ihm und versucht, den Krebs so gut es geht zu verdrängen. „Ich habe einfach schnell gemerkt, daß eine schwache, ständig weinende Frau das Falscheste gewesen wäre, was Rudi in dieser Situation hätte gebrauchen können. Das hätte ihn nur ständig an seine Krankheit erinnert.“
Zeigte sie denn niemals ihre eigene Verzweiflung? Simone: „Natürlich hatte auch ich schwache Momente, und es gab auch Situationen, in denen ich zu Rudi sagte: Jetzt laß mich doch auch mal schwach sein. Aber das war eher selten. Rudi hat es mir immer einfach gemacht - er hat mir eine unglaubliche Kraft vermittelt.“
Den nahenden Tod vor Augen, war es Carrell wichtig, seiner Familie genau zu erklären, wem er was vererben will. Und er teilte seinen Angehörigen mit, daß er neben seiner verstorbenen zweiten Frau Anke († 59) beerdigt werden möchte.
Ihr Grabstein steht in seinem Garten. Carrell, der zeit seines Lebens immer gesagt hat, daß nach dem Tod alles vorbei ist, fand in seinen letzten Wochen den Glauben an ein Leben im Jenseits.
Sohn Alexander: „Er hat mir gesagt, daß er sich freut, daß er Anke bald wiedersehen wird, daß er bald bei Anke ist.“ Es war einer der wenigen Momente, in denen Carrell über seine innersten Gefühle sprach.
Simone sagte damals: „Es ist wahnsinnig schwer, von Rudi zu erfahren, wie er sich wirklich fühlt. Mir bleibt nicht viel anderes übrig, als es Rudi so angenehm wie möglich zu machen.“ Dazu gehörte, ihrem Mann, der immer weniger Appetit hatte, ein tolles Frühstück am schön gedeckten Tisch zu servieren und ihm kleine Snacks zuzubereiten.
Simone: „Das sind schöne Momente.“ Bis ganz zum Schluß blieb sich Rudi Carrell selbst treu. Obwohl ihm das Sprechen schwerfiel, erzählte er noch zwei Tage vor seinem Tod Witze.
Dann, am 7. Juli, kurz vor 14 Uhr, schlief er für immer friedlich ein. Tochter Annemieke (48) und Ehefrau Simone saßen an seinem Bett.
Biograph Trimborn zu BamS: „Ich habe zuletzt vorgestern mit Simone telefoniert. Sie wirkt gefaßt, aber natürlich trauert sie sehr um ihren Mann. Rudi war der wichtigste Mensch in ihrem Leben.“
Rudi Carrell wollte vor 25 Jahren einen dollen Witz machen. In seiner Show „Am laufenden Band“ sollte Komiker Heinz Eckner mit Zottelperücke und Gitarre auf die Bühne kommen. „Nein, nicht schon wieder Biermann“, wollte Carrell dann sagen. Weil der Biermann damals medial allgegenwärtig war.
Doch der zuständige WDR-Redakteur redete dem wiehernden Holländer den Gag aus. Schließlich war es ja sein Sender, der jenes Konzert vom 13. November ausgestrahlt hatte, das als „das Kölner“ in die Weltgeschichte eingehen sollte. Nicht live ging es über den Sender, sondern spätabends am 16. November, dem Tag der Ausbürgerung also.
Und eigentlich sendete der WDR damals ja für die DDR: Den Leuten dort war von ihrer Partei nämlich weisgemacht worden, der Biermann habe in der westdeutschen Jeckenhochburg ihre Republik verunglimpft. Was allerdings gar nicht stimmte. Und was sie in jener Nacht auch sahen.
Ach, ja: Der Redakteur vom „Laufenden Band“ hieß übrigens Alfred Biolek. Er erklärte Carrell damals, dass man den Biermann-Gag nicht bringen könne - wegen political correctness, würde man heute sagen. Aber klar, er als Holländer könne das nicht verstehen, gab Bio ihm zu verstehen.
Dass diese Episode überliefert ist, verdanken wir dem Buch zu einer WDR-Sendung: „Zehn Jahre Boulevard Bio“.
Alfred Biolek sagte über Rudi Carrell: »Alfred Biolek war nie ein Showmaster wie ich, Kulenkampff, Frankenfeld oder Peter Alexander. Alfred Biolek ist ein sehr guter Moderator, ein sehr intelligenter Mensch, einer der integersten Menschen, die ich je kennengelernt habe.«
Ein Beispiel: Er hat seinen 70. Geburtstag gefeiert, ich bekam eine Einladung und dachte, dass sich dort die Prominenz der deutschen Fernsehunterhaltung trifft. Aber als ich ankam, war nur der engste Familienkreis aus Holland da. Ich saß den ganzen Abend neben ihm am Tisch und wir haben uns unterhalten.
Kurze Zeit später rief er an und bat mich, die Laudatio für seinen allerletzten TV-Auftritt bei der Goldenen Kamera zu halten.
Computerklänge tönen aus dem Fernseher, Neonpixelschrift flackert über den Schirm. Dann zeigt die Kamera einen jungen Schlacks mit langen Haaren und breitem Grinsen.
"Guten Abend und herzlich willkommen bei unseren Telespielen", begrüßt er die Zuschauer, "diese Sendung ist etwas ganz Neues, und ich dürfte Ihnen auch neu sein: Mein Name ist Thomas Gottschalk."
Artig will das Publikum im Studio des Südwestfunks dem Neuling applaudieren, doch der unterbricht es charmant: "Danke", sagt er, "dafür kann ich nun wirklich nichts."
Es ist Donnerstag, der 11. November 1977, und die Fernsehkarriere von Thomas Gottschalk beginnt mit einem flotten Spruch. Es ist diese Mischung aus jugendlichem Auftreten und Schwiegermuttercharme, die den ehemaligen Discjockey im Radio bereits zum Star gemacht hat.
Junge Zuhörer lieben seine Sendung im Bayerischen Rundfunk, weil er rockige Musik spielt und ihre Sprache spricht, die Älteren haben nichts gegen ihn, weil Thomas Gottschalk zwar frech ist, aber niemals böse.
Auch Regisseur Alexander Arnz erkennt das "Riesentalent" des Franken sofort, als er ihn im Autoradio hört. Er lädt ihn zum Moderationstest ein, den Gottschalk besteht, "obwohl er immerzu ganz fürchterlich mit den Armen gerudert hat", wie sich Holm Dressler erinnert, der damals frisch als Nachwuchsredakteur beim Südwestfunk arbeitet.
Was dieses "Was" sein wird, ist bald klar - eine Sendung rund um etwas, das zu dieser Zeit Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistert: die neuen "Bildschirmspiele".
Überall in Deutschland wird gerade Ataris "Pong" gespielt, der Vorläufer aller heutigen Videogames. "Pong" zeigt nicht mehr als einen schwarzen Bildschirm, links und rechts je einen weißen Balken und einen Punkt.
Und auch das Spielprinzip ist simpel: Der hin-und-her-sausende Punktball muss mit den Balken reflektiert werden - und wer ihn verpasst, der schenkt dem Gegner einen Zähler.
Doch "Pong" ist mehr: Es ist Tennis für alle. Ein paar Wochen vor Gottschalks Moderationstest kam SWF-Techniker Erhard Möller die Idee, "Pong" im Fernsehen zu spielen.
Er baute das Spiel um, so dass sich die Balken statt per Hand mit Geräuschen steuern ließen: Die Spieler erhalten ein Mikrofon, und je lauter sie hineinrufen, desto höher schnellt ihr Schläger.
Wolfgang Penk, einem der Unterhaltungschefs des Senders, gefällt die Idee, und so kommt es, dass Thomas Gottschalks "Telespiele" im November 1977 ihre Premiere feiern.
Und so steht er nun da, vor ein paar Monitoren und hinter einem rotgelben Pult, auf dem ein rotes und ein gelbes Telefon bereit stehen. Denn nicht nur das Publikum im Baden-Badener Studio soll in "Pong" gegeneinander antreten, auch per Telefon können sich Zuschauer in die Sendung einwählen - so viel Interaktivität gab es im deutschen Fernsehen noch nie.
"Kommando: Telespiel, ab!", ruft Gottschalk, und das erste Publikumsspiel beginnt: Frau Schmidt, eine Hausfrau, spielt gegen eine Sportlehrerin, Fräulein Christian.
"Oooh!" ruft Frau Schmidt, und ihr Schläger macht einen Hüpfer, "oaah!" macht Fräulein Christian und verfehlt den Ball nur knapp. Es macht "Pling", es macht "Plong", und alle haben Spaß, die Spieler und die Zuschauer.
Am Ende steht es 15:13, die Hausfrau hat gewonnen und darf sich nun ihren Gewinn aussuchen: einen Musikclip von Smokie zum Beispiel, von den Bay City Rollers oder von Cliff Richard.
Frau Schmidt will Kevin Johnson mit "Rock'n Roll" sehen, und schon wird der Mitschnitt eines Live-Auftritts aus dem SWF-Archiv abgespielt.
Jahre, bevor Musikvideos mit Peter Illmanns "Formel Eins" das Fernsehen erobern, gibt es in den "Telespielen" Musik aus der Konserve.
Auch Prominente sind von Beginn an ein fester Teil des Konzepts. Per Telefon spielen nun Paola und Tony Marschall gegeneinander. Der Sänger gewinnt die Partie und wünscht sich einen Clip von Heintje (Thomas Gottschalk: "Aber Sie schauen zu, ja? Jetzt nicht weggucken oder weghören!"), nach seinem zweiten Sieg wählt er Pink Floyd für seinen Sohn.
In den nächsten Sendungen wird Franz Alt auftreten, der Moderator des Magazins "Report", Elmar Gunsch, Alfred Biolek und Roger Whittaker werden da sein, und auch Bud Spencer tritt in den "Telespielen" auf.
Der will nur für seinen neuen Film werben, nun steuert er mit einer Tröte "Pong" und muss sich für ein Flugzeugspiel in einen Flieger quetschen, den sich das Team vom Europapark Rust ausgeliehen hatte. Drei Mitarbeiter des Senders müssen ihm dabei helfen, aus dem Flugzeug wieder herauszukommen.
Denn nicht nur "Pong" wird inzwischen gespielt, und selbst das nicht nur per Stimme. Die Spieler blasen in Gießkannen, um ihre Schläger zu bewegen, sie rasseln und schlagen auf Trommeln. Schauspieler Manfred Krug setzt sich auf ein Motorrad, dessen Gaspedal ein Motorradrennen-Videospiel steuert, ein Kandidat lenkt "Pac-Man" aus einem Autoscooter heraus.
"Die Spielehersteller fanden das natürlich toll und haben uns mit Spielen eingedeckt", sagt Holm Dressler, "Geld bezahlt haben wir nie. Ich glaube, wir haben damals nicht einmal gefragt, ob wir deren Spiele für die Sendung verwenden dürfen."
Die "Telespiele" werden im Nachmittagsprogramm zum Riesenerfolg und zum Pflichttermin für die erste Generation der Videospieler. Am Faschingsdienstag 1981 werden sie zum ersten Mal zur besten Sendezeit in der ARD ausgestrahlt und ersetzen Frank Elstners "Montagsmaler" - die Sendung ist unkonventionell und trifft den Zeitgeist dieser Jahre wie keine andere:
"Automat und Telespiel / leiten heute die Zukunft ein" singen "Kraftwerk", "Pac-Man" wird vom Teenager-Leitmedium "MAD" zum "Mann des Jahres" gekürt, bald kommt der "Commodore 64" auf den deutschen Markt und wird der erste Computer vieler Heranwachsender.
Thomas Gottschalk ist der Star dieser Spiele, der "schelmische Lausbub" ("Quick"), der "sonnige Smartie" (DER SPIEGEL) , der "Kuhlenkampff von morgen" ("Zeit"). Gottschalk ist populär bei Jung und Alt. Eines Tages ruft Showmaster Rudi Carell in der Redaktion an, damals der König der großen Unterhaltungsshow am Samstagabend.
"Was ihr da macht, ist großartig", sagt Carell und lädt den jungen Spielleiter in seine Sendung ein. "Das war unser Ritterschlag", sagt Holm Dressler, "ich weiß noch, wie Thomas völlig von den Socken war. Bald wird Thomas Gottschalk jeder kennen. Doch nicht mehr als Moderator der "Telespiele".
1981 gehen Redakteur Holm Dressler und Unterhaltungschef Wolfgang Penk zum ZDF, ihr Moderator folgt ihnen - wegen der neuen Herausforderung und wohl auch wegen des Geldes. 7000 Mark soll Gottschalk damals für eine Sendung "Telespiele" bekommen haben, schreibt DER SPIEGEL, 13.000 Mark sollen es für seine neue ZDF-Sendung "Na sowas!" gewesen sein.
Gottschalk macht Karriere. Für die "Telespiele" bedeutet sein Wechsel zum ZDF nach 29 Sendungen das Aus.
Doch Holm Dressler ist davon überzeugt, dass eine Show mit Videospielen auch heute ein Quotenbringer wäre. Seit zwei Jahren verhandelt er mit Sendern über ein Konzept.
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