Haarausfall ist ein weit verbreitetes Problem, das viele Menschen betrifft. Schätzungsweise sind fast 40 Prozent der Männer und 20 Prozent der Frauen davon betroffen. Ein Mensch darf täglich 60 bis 150 Haare verlieren. Werden es mehr, spricht man von Haarausfall. Doch was sind die Ursachen für diesen unerwünschten Haarverlust, und welche Behandlungsmethoden gibt es?
Es gibt viele Ursachen für Haarausfall, von denen einige genetisch bedingt sind, während andere durch äußere Faktoren oder Krankheiten ausgelöst werden.
Norwood-Skala zur Klassifizierung des männlichen Haarausfalls
Da die Ursachen für Haarausfall vielfältig sind, gibt es nicht das eine Patentrezept. Es existieren jedoch verschiedene Ansätze zur Behandlung.
Einige Medikamente gegen Haarausfall schnitten in Tests schlecht ab. Lediglich zwei Wirkstoffe, Finasterid und Minoxidil, erreichten eine zufriedenstellende Bewertung. Die Wissenschaft forscht jedoch intensiv an diesem Problem, sodass in Zukunft möglicherweise wirksamere Medikamente zur Verfügung stehen werden.
Bei kreisrundem Haarausfall kann eine topische Immuntherapie helfen. Dabei wird durch eine Chemikalie eine Immunreaktion ausgelöst, die das Immunsystem von den Haaren ablenkt. Diese Behandlung hat eine Erfolgsquote von etwa 60 Prozent, ist jedoch langwierig und kann Juckreiz und Schuppenbildung verursachen.
Wenn Spannungskopfschmerz die Ursache für Haarausfall ist, kann eine intensive Behandlung des Kopfschmerzes den Haarausfall positiv beeinflussen. Spannungskopfschmerz verengt die Blutgefäße in der Kopfhaut, wodurch sich das haarschädliche DHT-Hormon anreichern kann. Entspannungstechniken, Kopfmassagen und psychotherapeutische Betreuung können hier helfen.
Haartransplantation in der Bellevue Aesthetic Privatklinik
Gesunde Ernährung: Haarausfall kann auch durch Mangelernährung verursacht werden. Eine ausgewogene Ernährung mit wenig Zucker, Fett und Fast Food sowie mehr Obst, Gemüse und frischen Gerichten ist daher wichtig. Der Konsum von Bio-Fleisch kann aufgrund der geringeren Hormonbelastung ebenfalls vorteilhaft sein.
Richtige Haarpflege: Falsche Pflege kann die Haarwurzeln schädigen. Aggressive Shampoos sollten vermieden werden. Apfelessig kann helfen, die Haare weich und glatt zu machen, indem er alkalische Shampoos neutralisiert.
Bockshornklee: Dieses Gewürz wird in der indischen Küche häufig verwendet und kann sich positiv auf den männlichen Hormonhaushalt und die Versorgung der Kopfhaut auswirken.
Ayurveda: Die indische traditionelle Medizin kennt möglicherweise weitere Mittel und Wege, die die Schulmedizin noch nicht entdeckt hat.
Eine Haartransplantation kann in manchen Fällen helfen. Bei der FUE-Methode (Follicular Unit Extraction) werden eigene Haarwurzeln meist vom Hinterkopf entnommen und an die kahlen Stellen verpflanzt. Ein erfahrener Spezialist gruppiert die Haare in der natürlichen Wuchsrichtung, um ein natürliches Ergebnis zu erzielen.
Es gibt verschiedene Arten von Haartransplantationen, bei denen auch Körperhaare verwendet werden können. Hier eine Übersicht:
Nach einer Haartransplantation sollten körperliche Anstrengungen, Sport, starkes Schwitzen und direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden. Die transplantierten Haare fallen zunächst aus, wachsen aber nach einiger Zeit wieder nach. Eigenblut kann eingesetzt werden, um das Wachstum zu fördern.
Konfokale Laserscanmikroskopie
Die Personaliced Cell Therapy (PCT), auch bekannt als Vampire Lifting-PRP, nutzt thrombozytenreiches Blutplasma, um die Haarwurzeln zu stimulieren. Studien belegen, dass dieses Verfahren die Haardichte und den Haardurchmesser erhöhen kann.
Es gibt auch Behandlungen wie die Laserbehandlung zur Beseitigung erweiterter Äderchen und Blutschwämmchen. Diese Methode ist schonend und erfolgreich. Der langgepulste Nd:YAG-Laser wird bei erweiterten Äderchen im Gesicht eingesetzt.
Couperose und Rosazea: Bei Couperose und Rosazea können sich neben den Blutgefäßerweiterungen auch Eiterknötchen bilden. Zur Behandlung der Gefäßerweiterungen stehen unterschiedliche Lasersysteme zur Verfügung.
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