Die Suche nach dem besten Rasierer für Damen kann eine Herausforderung sein. Wir alle wünschen uns seidig glatte Haut ohne Rasierpickel, Ziepen oder unnötiges Drama. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über verschiedene Damenrasierer, basierend auf ausführlichen Tests und Bewertungen, um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern. Dabei wird auch der Isana 3-Klingen Einwegrasierer von Rossmann berücksichtigt.
Hier ist eine Übersicht der am besten bewerteten Rasierer:
Der ideale Rasierer hängt von Ihrem Hauttyp und Ihren individuellen Bedürfnissen ab. Achten Sie auf scharfe Klingen, die nicht ziepen, und ein ergonomisches Design, das gut in der Hand liegt, besonders an schwierigen Stellen wie der Bikinizone. Bei empfindlicher Haut sind Modelle mit integrierten Gleitstreifen oder feuchtigkeitsspendenden Funktionen empfehlenswert, um Irritationen zu vermeiden. Regelmäßiger Klingenwechsel ist essenziell, da stumpfe Klingen Hautreizungen verursachen können.
Fünf Redakteurinnen haben verschiedene Rasierer im Alltag getestet, von der schnellen Achselrasur am Morgen bis zur gründlichen Session in der Bikinizone. Hier sind einige der getesteten Empfehlungen:
Laut Stiftung Warentest ist der Gillette Venus Smooth der beste Damen-Nassrasierer. Er konnte sich im Test mit einer Note von 1,6 gegen 19 andere Rasierer durchsetzen und zeichnet sich besonders durch sein "sehr gutes" Rasierergebnis aus. Allerdings wurde der Test im April 2021 zuletzt aktualisiert, wodurch viele neuere Rasierer nicht berücksichtigt wurden.
Der Estrid-Rasierer entfernt selbst kurze Härchen zuverlässig mit nur einem Zug, ohne Rasierschaum, Ziepen oder Rasurbrand. Er punktet mit einem integrierten Pflegepad, das die Haut schon während der Rasur mit pflegenden Ölen verwöhnt und ein "eingecremt-Gefühl" hinterlässt. Die Klingen halten etwa drei Wochen.
Frauen können Männerrasierer genauso gut benutzen, da es kaum Unterschiede gibt und Damen-Rasierer oft teurer sind. Der Wilkinson Hydra 5 sorgt für eine gründliche Rasur. Die Ultra Glide Beschichtung mit Aloe Vera und Vitamin E lässt den Rasierer leicht gleiten und macht die Haut weich und glatt. Der Rasierkopf passt sich jeder Stelle an, und der günstige Preis ist ein zusätzliches Argument.
Der Venus Comfortglide Spa Breeze von Gillette überzeugt mit einem sanften Rasurgefühl, auch ohne Schaum. Dank der integrierten Gel-Kissen gleitet die Klinge geschmeidig über die Haut und entfernt Härchen zuverlässig. Die Haut fühlt sich nach der Rasur glatt, gepflegt und gut durchfeuchtet an.
Der Mylily Rasierhobel liefert ein seidig glattes, stoppelfreies Ergebnis, wenn die richtige Technik angewendet wird: sanftes Aufsetzen, kein Druck, gleichmäßige Züge. Die Klinge ist extrem scharf, daher ist Vorsicht geboten, aber genau das macht ihn so effektiv und gründlich.
Die Rasur mit dem Wilkinson Intuition Complete fühlt sich angenehm sanft an: Dank integriertem Rasiergel gleitet die Klinge auch ohne Schaum geschmeidig über die Haut. Besonders kleine Flächen wie Achseln und Intimbereich lassen sich einfach enthaaren. Allerdings bleiben an den Beinen trotz mehrerer Züge einzelne Haare zurück.
Der Gillette Venus Pro Smooth Sensitive Rasierer wurde speziell für empfindliche Haut entwickelt und verspricht ein glattes, hautschonendes Ergebnis. Der ergonomisch geformte Metallgriff liegt gut in der Hand und ermöglicht eine kontrollierte Rasur. Integriert ist ein SkinCushion-Gleitstreifen mit Aloe Vera, der die Klingen sanft über die Haut gleiten lässt und Reizungen vorbeugt.
Der wasserdichte Philips OneBlade Intimate wurde speziell für die schonende Rasur empfindlicher Körperpartien entwickelt. Dank der SkinProtect-Klinge mit abgerundeten Spitzen und einer Gleitbeschichtung minimiert der elektrische Rasierer das Risiko von Hautirritationen und Schnittverletzungen.
Der Isana Damen Einwegrasierer von Rossmann ist eine preiswerte Option und schnitt bei Stiftung Warentest unter den Einwegrasierern für Frauen mit der Note "Gut (2,0)" ab. Er zeigt seine Stärken besonders als Intim-Rasierer: Die drei Klingen entfernen Haare zuverlässig, der bewegliche Schwingkopf passt sich gut an sensible Körperpartien an. Pflegende Gleitstreifen mit Aloe Vera und Arganöl sorgen für ein sanftes Gleiten und ein angenehmes Hautgefühl, auch ohne Rasierschaum. Er ist unkompliziert, effektiv und überraschend hautfreundlich für diesen Preis.
Der Braun Silk‑épil Lady Shaver ist ein kabelloser Damenrasierer mit 3-in-1-Funktion: Er rasiert, trimmt und peelt die Haut für ein besonders glattes Ergebnis. Die Wet & Dry-Verarbeitung ermöglicht die Anwendung auf trockener und auf nasser Haut.
Der günstige Nassrasierer der Amazon-Eigenmarke verspricht eine gründliche und sanfte Rasur. Fünf komfortbeschichtete Klingen in Kombination mit einem großen Gleitstreifen sollen Hautirritationen vorbeugen und für ein glattes Ergebnis sorgen.
Die Rasierer wurden mindestens zwei Wochen lang ausprobiert, bis die Klinge deutlich an Schärfe verlor oder ein Wechsel nötig wurde. Jede Redakteurin setzte den jeweiligen Rasierer an mehreren Körperstellen ein, darunter Beine, Achseln und bei Bedarf auch die Bikinizone. Um die Rasierer unabhängig von Zusätzen bewerten zu können, wurde ausschließlich warmes Wasser unter der Dusche ohne Rasierschaum, Gel oder Lotion verwendet.
Testkriterien im Überblick:
Ob ein Rasierer oder ein Rasierhobel besser ist, hängt davon ab, worauf du Wert legst. Ein Rasierhobel bietet eine besonders gründliche und hautnahe Rasur, ganz ohne Plastik, dafür mit auswechselbarer Metallklinge. Er gilt als nachhaltiger, langlebiger und verursacht bei richtiger Technik weniger Müll und Kosten. Allerdings erfordert er mehr Sorgfalt und Übung. Für den schnellen Griff unter der Dusche ist ein klassischer Nassrasierer oft unkomplizierter.
Neben der klassischen Nassrasur gibt es eine Reihe von Methoden zur Haarentfernung, jede mit ihren eigenen Vor- und Nachteilen. Elektrische Rasierer sind besonders sanft zur Haut und gut für empfindliche Partien geeignet. Epilieren entfernt Haare samt Wurzel und sorgt für wochenlange Glätte, kann aber je nach Schmerzempfinden unangenehm sein. Waxing, ob zu Hause oder im Studio, hat einen ähnlichen Effekt. Enthaarungscremes lösen Haare chemisch, sind einfach anzuwenden, aber nicht für alle Hauttypen geeignet. Immer beliebter wird außerdem die dauerhafte Haarentfernung mit IPL oder Laser.
Die Faustregel lautet: Die Klingen von Nassrasierern sollten etwa alle 5 bis 10 Anwendungen ausgetauscht werden, je nach Hauttyp, Haarstruktur und Häufigkeit der Rasur. Spätestens wenn du merkst, dass der Rasierer ziept, nicht mehr sauber schneidet oder deine Haut danach empfindlicher reagiert, ist es Zeit für einen Wechsel. Nach jeder Rasur gründlich ausspülen und trocknen lassen.
Der Rossmann Isana Pace 6 Lady Rasierer bietet eine gründliche und sanfte Rasur für Frauen. Mit seinen sechs Klingen sorgt er für eine besonders glatte Haut und reduziert Hautirritationen. Die pink-weiße Farbgebung verleiht dem Rasierer ein ansprechendes Design, das in jedes Badezimmer passt.
Dieser Nassrasierer ist ein Systemrasierer mit Wechselklingen, was bedeutet, dass Sie die Klingen einfach austauschen können, wenn sie stumpf werden. Dies sorgt für eine langanhaltende Schärfe und eine stets gründliche Rasur. Die sechs Schneiden im Klingenblock garantieren eine effiziente und schnelle Rasur.
Viele Männer entscheiden sich für die Nassrasur mit Systemrasierern und nicht wenige nehmen einfach den nächstbesten, den sie günstig bei ihrem Discounter oder Drogeriemarkt entdecken. Um herauszufinden, wie lange, haben wir viel Zeit investiert. Mehrere Testpersonen haben die 17 Nassrasierer im Alltag benutzt, bis die Klingen streikten. Neben dem Kostenfaktor haben wir auch die Handhabung, die Gründlichkeit und eventuelle Hautreizungen in unsere Bewertung einbezogen.
Der Gillette Mach3 ist ein moderner Klassiker. Auch noch über 25 Jahre nach seinem Marktstart schneidet er meisterhaft - großen Verbesserungsbedarf sehen wir nicht. Die Rasur ist sanft und gründlich, der Griff erlaubt eine tadellose Handhabung und die Klingen halten sehr lange durch, weshalb der Mach3 nicht nur die Haut, sondern auch langfristig den Geldbeutel schont.
Auch der Wilkinson Sword Hydro 5 rasiert gut und der Preis pro Rasur ist nur geringfügig höher als bei unserem Favoriten. Der Griff ist ergonomischer und vor allem größer, wodurch er in großen Händen etwas besser liegt.
Der Gillette Fusion5 schlug sich im Test ähnlich gut wie unser Favorit. Das Griffstück ist etwas ergonomischer gestaltet und er hat mehr Schneiden - fünf statt drei - sowie eine zusätzliche Trimmerklinge, um die Übergänge zu Koteletten und Co. sauber zu gestalten.
Der Gillette Labs gehört zu den teureren Rasierern in unserem Test, bietet aber auch einen hohen Gegenwert. Die Haptik ist gut, die Handhabung ist toll, der Klingenkopf ist dank seitlicher Bewegungsfreiheit flexibler als üblich und die Klingen halten enorm lange, bis sie ausgetauscht werden müssen.
Der Isana Men Pace 6+ 3D Flex von Rossmann zeichnet sich nicht durch besondere Fähigkeiten oder ungewöhnliche Ausstattung aus, punktet aber mit seinem niedrigen Preis - auch wenn die Klingen nur durchschnittlich lange halten.
Wenn der Bart im Jugendalter zu sprießen beginnt, wählen die meisten männlichen Zeitgenossen die Nassrasur. Das hat vor allem finanzielle Gründe, denn ein guter Elektrorasierer ist eine kostspielige Anschaffung, während man Systemrasierer schon für ein paar Euro bekommen kann - die Ausgaben wachsen erst im Lauf der Zeit aufgrund der Ersatzklingen. Für die Nassrasur spricht ihre Gründlichkeit. Weil die Klinge sehr nah über die Haut gleitet, werden Barthaare ebenda abgeschnitten. Auch die Kosten sind ein wichtiger Faktor. Nassrasierer kosten zwar bei der Anschaffung nicht viel, die Klingen gehen jedoch stark ins Geld - und man muss sie oft wechseln.
Auch für Männer mit unebener Gesichtshaut geht nichts über die Elektrorasur. Sich mit einem Rasierapparat zu schneiden, ist nahezu unmöglich. An den offenen Schneiden von Nassrasierern kann man sich hingegen relativ leicht verletzen, und das Risiko wird durch den Rasierschaum noch gesteigert. Darüber hinaus ist Nassrasieren zeitaufwendiger als die Trockenrasur.
Viele Nassrasur-Afficionados schwören auf Rasierhobel. Diese sind teurer in der Anschaffung, aber meist auch hochwertiger und oft auch schöner gestaltet. Im Gegenzug sind die Klingen deutlich günstiger und man ist flexibel bei der Wahl des Herstellers, denn Rasierhobel nutzen standardisierte Klingen. Der Umgang mit Rasierhobeln erfordert aber Übung und Konzentration, denn hier zieht man die Klinge direkt über die Haut - eine Schutzzone gibt es nicht. Aus diesem Grund kann man sich mit Rasierhobeln leichter verletzen, gleichzeitig ist ihre Gründlichkeit unschlagbar.
Die meisten handelsüblichen Systemrasierer nutzen entweder drei oder fünf Einzelklingen. Es gibt auch Ausnahmen, die mit zwei, vier oder gar sechs Klingen aufwarten, diese sind aber eher selten - in unserem Test ist der Wilkinson Quattro das einzige Modell mit einer geraden Anzahl Schneiden.
Unter den von uns getesteten Systemrasierern gab es keine merklichen Unterschiede zwischen Modellen mit drei und mit fünf Klingen - weder bei der Gründlichkeit noch bei der Hautirritation oder der Lebensdauer schnitten die 5-Klingen-Rasierer besser ab. Unser Testsieger ist ein 3-Klingen-Rasierer und erledigte seine Aufgabe dennoch besser als seine Konkurrenten mit mehr Schneiden.
Neben der grundsätzlichen Qualität der kleinen Säbel ist auch deren Abstand zueinander von Bedeutung, denn die Lücken bergen das Risiko, mit Bartstoppeln und Rasierschaum zu verstopfen.
Den Gillette Mach3 gibt es schon lange, mittlerweile hat er ein Vierteljahrhundert überstanden und macht keine Anstalten, seinen Platz in den Verkaufsregalen zu räumen. Viel zu verbessern gibt es daran auch nicht, finden wir. Gillettes Dauerläufer hat nicht nur im Handel einen langen Atem, sondern auch im Badezimmer - die Klingen hielten von allen in unserem Test am längsten.
Im Vergleich zu den anderen Testkandidaten wirkt der Gillette Mach3 regelrecht grazil. Der Griff ist kürzer als die der anderen Rasierer im Testfeld, sehr schmal, gerade und erst nahe der Klingenaufnahme abgewinkelt. Die Oberfläche besteht aus Metall und wird von gummierten Stellen durchbrochen, unten ist der Griff fast vollständig mit Gummi bezogen. Dadurch lässt er sich auch mit nassen Händen und Rasierschaum an den Fingern rutschfest und sicher halten.
Die Klingenaufnahme ist ein Dorn in der Mitte, der in eine Öffnung gesteckt wird - ein bewährtes Prinzip. Eine Taste löst die Arretierung. Der Klingenwechsel geht damit leicht von der Hand und benötigt nicht mehrere Anläufe, wie wir es leider bei einigen Konkurrenten erlebt haben.
Eine Systemklinge hat drei Schneiden, wie der Name Mach3 bereits andeutet. Die Klinge ist angenehm schmal, was das Rasieren an feinen und unebenen Stellen wie dem Philtrum, dem Adamsapfel und nahe der Mundwinkel erleichtert. Die Klinge ist flexibel neigbar und hat einen angenehmen Widerstand - sie klappert nicht und wackelt nicht bei jeder Bewegung herum, man muss aber auch nicht stark aufdrücken, was Hautreizungen begünstigen und das Verletzungsrisiko durch Schnitte erhöhen würde. Der Mach3 liegt in der goldenen Mitte.
Rundum brillieren konnte der Mach3 bei der Nutzungsdauer der Klingen. Sie halten eine gefühlte Ewigkeit - bei allen Testpersonen deutlich länger als der Durchschnitt unter allen getesteten Systemrasierern, und sie haben selbigen ordentlich angehoben. Das ist für sich toll, noch schöner ist es aber in dem Wissen, dass Ersatzklingen für den Mach3 zwar nicht zu den allergünstigsten gehören, gegenüber vergleichbar ausdauernden Klingen (namentlich die des Gillette Fusion5 und des Wilkinson Hydro 5) aber für einen deutlich geringeren Betrag den Besitzer wechseln. Pro Rasur ist der Mach3 der drittgünstigste Nassrasierer im Test.
Den Gillette Mach3 als Testsieger auszuzeichnen, war keine schwere Entscheidung. Das Gesamtpaket stimmt, gleichzeitig hat der Rasierer keine eklatanten Nachteile, sofern man nicht unbedingt eine Trimmerklinge benötigt.
Preislich liegen beide nah beieinander. Wer Gillette aus irgendeinem Grund nicht mag, dem silbern glänzenden Metall-Look nichts abgewinnen kann oder sich an der kompakten Bauweise des Mach3 stört, bekommt mit dem Wilkinson Sword Hydro 5 die beste Alternative in unserem Test.
Der Griff ist ein gutes Stück länger und breiter, außerdem ist er ergonomischer geformt. Es ist somit schlicht mehr zum Anfassen da - mit großen Pranken lässt er sich besser greifen. Er ist auch stärker gummiert - das spürt man und man sieht es auch. An den wenigen Stellen, die nicht von Gummi bedeckt sind, kommt auch beim Hydro 5 Metall zum Einsatz, allerdings farbig lackiert.
Die Klinge ist flexibel, sie kann auf einer Achse geneigt werden. Ihr Widerstand ist gering - etwas zu gering für unseren Geschmack. Es bleibt aber im Rahmen. Beim Rasieren ist alles in Ordnung, schüttelt man den Rasierer, hört man sie aber ganz leise klappern.
Die Klinge ist sehr viel breiter als die des Mach3, was für präzises Rasieren kleiner Stellen ein Nachteil ist und daran liegt, dass der Hydro 5 zum einen fünf statt nur drei Klingen hat und zum anderen der Kunststoffrahmen über- und unterhalb der Klinge recht großzügig dimensioniert ist. Der obere Teil lässt sich immerhin zurückklappen, was die Übersicht etwas erleichtert. Auf eine separate Trimmerklinge muss man hingegen verzichten - zwar spricht der Hersteller bei dem Feature von einer Konturenklinge, gemeint ist aber der Klappmechanismus.
Die Klingenaufnahme folgt dem Spreizklemmenprinzip, was wir in der Regel nicht für ideal halten. Weil der Hydro 5 eine Führungsnase hat, ist das Einsetzen aber zum Glück kein Problem. Wir erwischten uns dennoch immer wieder beim Überprüfen, ob die Klinge tatsächlich sitzt oder gleich wieder abfällt. Beim Mach3 ist das hingegen immer eindeutig, die Frage stellt sich dort nicht.
Schlechter ist es um den Gleitstreifen bestellt: Er trägt viel zu stark auf und »schleimt« regelrecht - nach der Rasur muss man den Schlick richtig von der Haut waschen.
Ähnlich wie beim Mach3 halten die Klingen sehr lange. Sie sind allerdings etwas teurer.
Wer auf eine sehr gründliche und reizarme Rasur Wert legt, aber auf keinen Fall auf die Trimmerklinge verzichten möchte, bekommt beides vom Gillette Fusion5. Ein Klingentausch ist auch bei diesem Rasierer nur sehr selten nötig, denn die Schneiden sind wie bei unserem Favoriten extrem ausdauernd.
Zum einen ist der Griff größer und ergonomischer geformt, sodass er noch etwas besser in der Hand liegt. Er besteht aus stabilem Metall, das oben und unten mit feinen Gummilamellen bestückt ist, die einen hervorragenden Halt gewährleisten. Auch die Gewichtsverteilung ist exzellent, der Schwerpunkt des Nassrasierers mit Klinge liegt ziemlich genau in der Mitte.
Die Klinge ist auf einer Achse flexibel und hat genau den richtigen Widerstand - nicht zu viel und nicht zu wenig, hier hat Gillette den Sweetspot getroffen. Der Gegendruck ändert sich auch nicht, wenn die Klinge in einen stärkeren Winkel geneigt wird - perfekt!
Der Gleitstreifen gehört zu den besten im Test. Man bemerkt ihn - aber positiv. Er macht die Rasur spürbar angenehmer, trägt nicht zu viel auf und bleibt ziemlich lange bestehen, bevor er aufgebraucht ist, was besonders in Hinsicht auf die lange Nutzungsdauer der Klingen eine äußerst respektable Leistung ist.
Um eine neue einzusetzen, muss man lediglich die Fassung in die passende Aussparung drücken. Probleme mit der Zielsicherheit hatten wir dabei nie, die Handhabung gestaltet sich sehr intuitiv.
Die Klinge selbst ist neigbar und weist auf dem gesamten Weg einen angenehmen und gleichbleibenden Widerstand auf.
Haare hatten in diesem Test keine Chance. Kaum nachgewachsen, waren sie schon wieder fällig: Im Prüflabor mussten die Beinhaare der Probandinnen dran glauben. Und bei sich zu Hause rasierten sie ihre Achseln, die Bikinizone und ebenfalls die Beine. Insgesamt 50 Frauen im Alter von 16 bis 58 Jahren haben die Nassrasierer im Auftrag der Stiftung Warentest ausprobiert, sowohl Einweg- als auch Systemrasierer mit Wechselklingen. Jedes Produkt kam 150 Mal zum Einsatz.
Zwei bis sechs Schneiden haben die geprüften Rasierer im Klingenblock. Doch nicht nur sie zählen für das Rasierergebnis. Außer auf die Klingen kommt es auch auf die Form des Damenrasierers und des Rasierkopfs an.
So rasiert einer der Testsieger mit drei Klingen einen Hauch besser als etwa die Konkurrenz mit doppelt so vielen. Das schlechteste Einwegmodell mit zwei Schneiden und starrem Rasierkopf entfernt Haare unter den Achseln und in der Bikinizone dagegen nur mühsam. Das liegt an ihrem ergonomisch geformten Griff und abgerundeten Schwingkopf.
Besonders mühelos über die Haut glitten zwei Produkte. Ihr Rasierkomfort ist sehr gut. Einwegprodukte sind einfacher gestaltet. Mit ihren sehr kleinen, eckigen Klingenblöcken passen sich die meisten nicht gut an Beinkonturen an. Lediglich zwei Einwegprodukte rasierten ähnlich komfortabel und gründlich wie Systemrasierer.
Das hängt unter anderem davon ab, wie dick und dicht die Haare wachsen und wie groß die Hautfläche ist, die rasiert wird. Nach fünf Rasuren hatte die Schneideleistung der geprüften Produkte kaum nachgelassen. Auch die Gleitstreifen der meisten Nassrasierer für Frauen hielten gut. Auf Fliesen oder am Badewannenrand können sie aber festkleben.
Obwohl sich Haut und Haarwuchs der 50 Prüffrauen zum Teil deutlich unterschieden, kam es im Damen-Nassrasierer-Test nur sehr vereinzelt zu Schnitten oder Hautrötungen. Alle Rasierer im Test arbeiteten hautschonend. Bestnoten in dieser Disziplin erzielten fünf Modelle mit Wechselklingen.
Doch auch für die besten Damenrasierer gilt: Stumpfe oder beschädigte Klingen sollten rechtzeitig ausgewechselt werden.
Systemrasierer für Damen passen sich mit ihren abgerundeten Rasierköpfen besonders gut an Körperkonturen an. Das erleichtert die Rasur an schwer erreichbaren Stellen in der Bikinizone und Achselhöhle. Manche bevorzugen dennoch die eher kantigen Systemrasierer für Männer auch weil die meist schwerer sind als die Frauenmodelle − zum Teil um bis zu 30 Gramm.
Einwegrasierer für die einen wie für die anderen ähneln sich hingegen oft in Form und auch Gewicht.
tags: #rossmann #isana #body #rasierer #test
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