Robert Smith und die ikonische Perücke: Ein Blick auf den Gothic-Stil und die Musik von The Cure

Robert Smith, der charismatische Frontmann der legendären Band The Cure, ist nicht nur für seine Musik bekannt, sondern auch für seinen einzigartigen und unverwechselbaren Gothic-Stil. Ein wesentliches Element seines Erscheinungsbildes ist seine ikonische Perücke, die zusammen mit dem schwarzen Kajalstift und dem roten Lippenstift zu seinem Markenzeichen geworden ist.

In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Bedeutung von Robert Smiths Perücke, den Einfluss von The Cure auf die Gothic-Szene und die musikalische Vielfalt der Band. Wir werden auch einige Meinungen von Fans über die Live-Auftritte und Setlists der Band untersuchen.

Robert Smith von The Cure bei einem Auftritt auf dem Bestival 2011

The Cure: Eine Band zwischen Düsternis und Pop

The Cure wurde 1976 in Crawley, England, gegründet und hat sich seitdem zu einer der einflussreichsten Bands der Post-Punk- und Gothic-Rock-Bewegung entwickelt. Obwohl sie schon 1979 Meilensteine wie "Boys Don't Cry" veröffentlichten, blieben die Charterfolge noch aus. Das änderte sich Anfang der 1980er.

Wenig begeistert vom doch recht bunten Musikgeschäft, konzentrierten sich The Cure auf die Farbe Schwarz und nahmen mit Seventeen Seconds (1980) und Faith (1981) düstere, aber umso erfolgreichere Alben auf. Doch es folgte auch der Absturz der Mitglieder - selbstzerstörerische Texte und Lebensarten ließen Robert Smith glauben, dass er nicht sehr alt werden würde, "und ich tat alles dafür, dass es so kommen würde". Zum Glück kam es nicht so, auch wenn The Cure das Chaos stets treu blieb. Sie prägten die Gothic-Ära wie kaum eine andere Band, blieben ihren düsteren Themen treu und landeten doch immer wieder Hits wie "Friday I'm In Love", "Just Like Heaven" und "Never Enough".

Die Band ist bekannt für ihre düsteren und melancholischen Texte, aber auch für ihre eingängigen Melodien und ihren vielfältigen Musikstil, der Elemente aus Post-Punk, New Wave und Pop vereint. Diese musikalische Bandbreite zeigt sich auch in ihren Alben, von denen jedes seinen eigenen Charakter und seine eigene Atmosphäre hat.

Der Gothic-Stil von Robert Smith

Der Gothic-Stil von Robert Smith ist ein wichtiger Bestandteil der Identität von The Cure und hat die Gothic-Szene maßgeblich beeinflusst. Neben der Perücke und dem Make-up umfasst sein Stil auch dunkle Kleidung, oft mit Rüschen, Spitze und Samt, sowie auffälligen Silberschmuck. Charakteristisch für die Szene ist das Verwischen der Geschlechter, das nichts mit einer sexuellen Ausrichtung zu tun hat.

Männer tragen durchaus auch Kleider, Röcke, Absätze und Make-Up. Es gibt keine geschlechtsspezifischen Kleidernormen, wenn auch einige Subszenen wie die EBMler und die Metal-Fraktion mehr dem klassischen Rollenbild entsprechend gekleidet sind als andere. Sexuelle Vorlieben oder die sexuelle Identität haben aber nichts mit dem Geschlechterverwischen der Gruftis zu tun. Es geht um Spielarten, Statements und Styling, so wie es beispielsweise David Bowie mit seiner Kunstfigur Ziggy Stardust vorgemacht hat.

Robert Smith mit seinem typischen Gothic-Make-up

Robert Smith selbst hat einmal gesagt: „Ich fand mein Gesicht nichtssagend und leer. So wollte ich nicht aussehen.“ Mit seinem Make-up und seiner Kleidung erschafft er eine Kunstfigur, die seine Persönlichkeit und seine Musik widerspiegelt.

Die Bedeutung der Perücke

Die Perücke von Robert Smith ist mehr als nur ein modisches Accessoire. Sie ist ein Symbol für seine Individualität und seine künstlerische Freiheit. Sie ermöglicht es ihm, in eine andere Rolle zu schlüpfen und seine Kreativität auszuleben. Die Haare dürfen dazu ganz New-Wave-mäßig kräftig antoupiert werden, die Klamotte fällt mit einem weißen oder schwarzen Hemd schlichter aus.

Die Perücke hat sich im Laufe der Jahre verändert, von wilden, toupierten Frisuren in den 1980er Jahren bis hin zu längeren, dunkleren Haaren in den späteren Jahren. Doch sie ist immer ein fester Bestandteil seines Bühnenbildes geblieben.

Live-Auftritte und Setlists

The Cure sind bekannt für ihre energiegeladenen und emotionalen Live-Auftritte. Die Setlists variieren von Konzert zu Konzert, wobei die Band eine Mischung aus ihren bekanntesten Hits und weniger bekannten Songs spielt.

Viele Fans schätzen die Vielfalt der Setlists und die Möglichkeit, auch Songs von ihren weniger populären Alben live zu hören. Andere bevorzugen Konzerte, die sich auf die bekanntesten Hits konzentrieren.Es ist jedoch unbestreitbar, dass The Cure live eine außergewöhnliche Erfahrung bieten. Die visuelle Umsetzung im Hintergrund ist oft superb, und die Band spielt in Bestform.

Einige Fans haben ihre Erfahrungen mit The Cure-Konzerten wie folgt beschrieben:

  • "Was für ein Spektakel! Die visuelle Umsetzung im Hintergrund war ja schon superb, aber auch die Band spielte in Bestform."
  • "Richtig begeistert hat mich das Rhythmusgespann Cooper/Gallup. Ich habe selten einen solch tighten Schlagzeuger live begutachten dürfen (der Drumeinstieg zu Push...) und ebenso selten einen Basser, der mit einem Hammersound das Fundament für sämtliche Songs legte. Überragend."
  • "Dafür, dass er stimmlich angeschlagen war, hat er sich ziemlich ins Zeug gelegt. Besonders "A Forest" gefiel mir sehr gut."
Stadt Anzahl der Songs Besonderheiten
München 30 Bloodflowers Sachen kaum noch live gehört
Köln Unbekannt Robert Smith hatte Probleme mit seiner Stimme
Basel Unbekannt Wurde als die schlechteste Variante empfunden

The Cure und die Gothic-Szene

The Cure haben die Gothic-Szene maßgeblich geprägt und sind zu einer der wichtigsten Bands der Bewegung geworden. Ihre düstere Musik, ihre melancholischen Texte und ihr einzigartiger Stil haben viele Menschen inspiriert und dazu beigetragen, die Gothic-Szene zu definieren.

Die Band hat immer wieder betont, dass sie sich nicht als Gothic-Band sehen, aber sie haben die Gothic-Szene dennoch stark beeinflusst. Robert Smith hat einmal gesagt: „Wir sind nur eine Band, die dunkle Musik macht.“

Fazit

Robert Smith und seine Perücke sind untrennbar mit The Cure und der Gothic-Szene verbunden. Sein einzigartiger Stil, seine düstere Musik und seine emotionalen Live-Auftritte haben die Band zu einer Legende gemacht. The Cure werden weiterhin Menschen auf der ganzen Welt inspirieren und ihre Musik wird auch in Zukunft gehört und geliebt werden.

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