Grundig Glätteisen Locken Anleitung: Traumlocken leicht gemacht

Wer von seinen glatten Haaren schnell gelangweilt ist, wünscht sich oft aufregende Locken, die der Frisur mehr Volumen schenken und dem Style das gewisse Etwas verleihen. Doch wer schon einmal mit einem Lockenstab experimentiert hat, weiß, dass die Handhabung gar nicht so leicht ist und der Prozess ziemlich lange dauern kann.

Grundig bietet mit verschiedenen Modellen eine Lösung für dieses Problem. Hier werden zwei Geräte näher betrachtet: Der Grundig EasyCurl HS 6230 und der Grundig Professional Ionic Hair Styler „Straight & Curls“ HS 9130.

Grundig EasyCurl HS 6230: Automatischer Lockenstab für einfache Anwendung

Grundig hat mit dem EasyCurl HS 6230 einen automatischen Lockenstab auf den Markt gebracht (UVP: 89,99 Euro), der einfach, schnell und überall für Traumlocken sorgen soll. IMTEST hat ausprobiert, ob das Gerät die hohen Erwartungen erfüllen kann.

Produktdetails

  • Unverbindliche Preisempfehlung: 89,99 Euro
  • Größe: 20,7 Zentimeter lang, 5,6 Zentimeter Durchmesser
  • Gewicht: 297 Gramm
  • Farbe: Violett
  • Antrieb: kabellos
  • Garantie: 3 Jahre

Easy Curl: Das verspricht Grundig

Bei einem klassischen Lockenstab wickelt man die einzelnen Strähnen manuell um den heißen Stab und hält sie dort für einige Sekunden. Gerade Anfänger können sich dabei aber leicht an den Ohren oder am Gesicht verbrennen. Zudem ist es nicht einfach, immer die richtige Drehbewegung auszuführen. Der EasyCurl von Grundig geht hier einen anderen Weg.

Statt des manuellen Aufwickelns gibt es bei diesem Modell einen automatischen Haareinzug auf Knopfdruck. Zudem verfügt der Lockenstab über einen Akku und soll damit als „Styling-Geheimwaffe“ auch problemlos mit zur Arbeit oder zum Sport genommen und dort kabellos verwendet werden können. Im Lieferumfang enthalten sind dafür neben dem EasyCurl auch ein Ladegerät mit Kabel, ein Aufsatz zum Unterteilen der Haarsträhnen und eine samtig-schwarze Aufbewahrungstasche.

Beim EasyCurl werden die Haarsträhnen quer über den Kopf des Geräts gelegt, von der Seite mit dem Schriftzug hin zur offenen Seite. Das Gerät fühlt sich hochwertig an, lässt sich gut mit einer Hand umfassen und besitzt mit knapp 300 Gramm ein angenehmes Gewicht. An der Vorderseite des Lockenstabs befindet sich ein Display, das gut lesbar ist und die Einstellungen angenehm groß darstellt. Außerdem gibt es an der Vorderseite vier Tasten. Drückt man die Power-Taste zwei Sekunden lang, schaltet sich das Gerät ein. Direkt neben der Power-Taste befindet sich die Mode/Adjust-Taste.

Damit lässt sich durch einfaches Klicken die gewünschte Temperatur wählen. 160, 180 und 200 Grad Celsius stehen hier zur Auswahl. Drückt man die Mode/Adjust-Taste anschließend etwa zwei Sekunden lang, gelangt man zur Einstellung des Timers, der den Dreh der Locken und die passende Aufheizphase bestimmt. Hier kann man einen Wert zwischen drei und 15 Sekunden wählen. Auf dem Display lassen sich die drei einstellbaren Werte sowie der Akkustand ablesen.

Je länger die Haare sind, desto mehr Umdrehungen brauchen die gewünschten Locken. Bei dieser Einstellung lässt sich ein Wert zwischen drei und 12 Umdrehungen auswählen. Oberhalb vom Display befinden sich die beiden Richtungstasten, mit denen die Drehrichtung für jede Strähne bestimmt und der Aufwickelprozess gestartet wird. Etwas verwirrend ist bei der Bedienung, dass die Mode/Adjust-Taste sowohl zum Navigieren durch das Menü, als auch zum Navigieren innerhalb der einzelnen Menüpunkte verwendet wird. Dadurch kann man sich leicht verklicken.

Außerdem wird in der Anleitung nicht erklärt, mit welchen Einstellungen man zu welchen Ergebnissen gelangt, da mit dem Lockenstab sowohl lässige Beach Waves als auch enge Korkenzieherlocken möglich sein sollen. Es ist deshalb in jedem Fall nötig, das Gerät in Ruhe auszuprobieren.

Der Hairstyler im Praxis-Einsatz

Nach dem aufmerksamen Lesen der Anleitung versucht die IMTEST-Testerin ihre feinen und sonst glatten Haare auf der einen Kopfseite als lässige und auf der anderen Kopfseite als engere Locken zu stylen. Dafür wählt sie jeweils die für feines Haar empfohlene Temperatureinstellung von 160 Grad Celsius sowie sieben Turns für mittellanges Haar. Den Timer variiert sie zwischen drei Sekunden (der Mindesteinstellung) und zehn Sekunden.

Die Handhabung des Lockenstabs klappt dann einfach und geht schnell. Nach und nach werden die Strähnen einzeln abgetrennt und nah am Haaransatz über die Rille am Kopf des Geräts gelegt. Per Klick auf eine der Pfeiltasten wickeln sich die Haare auf. Sobald der EasyCurl einmal piept, kann man die Taste loslassen und die Haare verweilen für die ausgewählte Zeit um den Heizstab. Piept das Gerät drei Mal hintereinander, kann man den Lockenstab vom Kopf wegbewegen und die Haare lösen sich ab.

Positiv fällt zudem auf, dass sich die Haare nicht im Gerät verheddern, sondern jederzeit leicht zu lösen sind. Auch laden sie sich kaum statisch auf. Außerdem ist es fast unmöglich, sich mit dem EasyCurl zu verbrennen, da lediglich der schwarze Bereich innerhalb des Lockenstabs und somit die Oberseite des Geräts heiß wird. Der komplette Seitenbereich bleibt dagegen angenehm kühl und kann auch gegen den Kopf gelegt werden.

Das Locken-Ergebnis überzeugte sowohl die Testerin als auch die weiteren Kollegen der IMTEST-Redaktion. Die Wärmebildkamera zeigt, dass die Außenseite des Geräts (in Violett) angenehm kühl bleibt. Es muss also nicht immer eine Steckdose in der Nähe sein, um das Gerät zu verwenden.

Eine Akkuladung hält laut Hersteller für 40 Minuten Haare stylen. Im IMTEST-Labor hat der Lockenstab angeschaltet sogar 55 Minuten durchgehalten, allerdings wurde hier die Aufwickelfunktion nicht benutzt. Die 40 Minuten des Herstellers sind für den echten Betrieb also realistisch. Damit schafft man es etwa, einmal alle Haare in Locken zu legen.

Zum Aufladen wird der EasyCurl per USB-Kabel mit dem Ladegerät verbunden. Die durchschnittliche Ladeleistung beträgt dabei 10,1 Watt. Um die Stromkosten für den Lockenstab zu bestimmen, bietet sich so folgendes Rechenbeispiel an: Verwendet man das Gerät zweimal pro Woche und lädt es deshalb auch zweimal pro Woche auf, kommt man im Jahr auf 2,66 Kilowattstunden. Bei einem Strompreis von aktuell 26 Cent pro Kilowattstunde ergeben sich daraus Stromkosten von nur 69 Cent pro Jahr. Neben den Anschaffungskosten von rund 90 Euro (im Angebot oft deutlich günstiger), entstehen durch den Einsatz des Modells also kaum weitere Kosten.

Der Grundig EasyCurl hebt sich vor allem durch die Tatsache, dass er kabellos ist, von der Konkurrenz ab. Dadurch kann der kleine und kompakte Lockenstab nicht nur zu Hause, sondern auch unterwegs verwendet werden. Ob natürliche Beach Waves, glamouröse Wellen oder definierte Locken: Mit dem Gerät lassen sich vielfältige Frisuren stylen.

Das Gadget ist knapp 21 cm lang, tulpenförmig und kommt in einem leicht schimmernden Rosa-Ton daher. Es wirkt hochwertig und elegant und ist sehr handlich. Dünne Haarbündel werden in der Lockenstab-Kammer erhitzt, gedreht und verriegelt, damit sie auch lange halten. Dabei sorgt eine Keramikbeschichtung dafür, dass das Haar von der Hitze geschont und gleichzeitig gepflegt wird. Man kann unterschiedliche Einstellungen (Umdrehungen, Sekunden und Temperaturstufen) je nach gewünschtem Ergebnis und Haarstruktur wählen.

Das Styling mit dem EasyCurl ist nicht schwierig, vor der ersten Anwendung sollte man sich aber unbedingt die Anleitung durchlesen. Diese ist sehr detailliert und einfach zu verstehen. Die größte Herausforderung besteht darin, die richtige Einstellung für die jeweils gewünschte Locken-Art herauszufinden. Aber mit ein bisschen "Trial & Error" gelingt das ziemlich schnell. Wenn man die richtige Einstellung für sich gefunden hat, liefert das Haartool ein einwandfreies Ergebnis. Innerhalb von wenigen Sekunden werden Locken oder Wellen automatisch und gleichmäßig geformt - praktischer geht's nicht. Bis das gesamte Haar gestylt ist, kann es allerdings etwas Zeit in Anspruch nehmen. Denn pro Vorgang kann nur eine relativ dünne Haarsträhne gestylt werden.

Der EasyCurl ist weder supergünstig noch superteuer. Er hat unserer Meinung nach einen angemessenen Preis für ein Markenprodukt, das tolle Ergebnisse liefert. Wer kein Talent für Haarstylings hat und sich mit herkömmlichen Lockenstäben schwertut, kann von einem Auto-Curler enorm profitieren. Der handliche EasyCurl hat uns auf ganzer Linie überzeugt.

Vor- und Nachteile des Grundig EasyCurl HS 6230

Vorteile Nachteile
Einfache Handhabung Etwas komplizierte Bedienung
Hochwertige Verarbeitung Keine Erklärungen zu den benötigten Einstellungen
Überzeugende Locken-Ergebnisse
Kein Verbrennen
Befriedigende Akkulaufzeit
Geringe Stromkosten

Grundig Professional Ionic Hair Styler „Straight & Curls“ HS 9130

Mit einem Stylinggerät sowohl krauses Haar glätten als auch glattes Haar locken - das verspricht der Grundig Professional Ionic Hair Styler „Straight & Curls“ HS 9130. Der Hair Styler kann zum einen als Glätteisen und zum anderen auch als Lockenstab verwendet werden.

Der Grundig Professional Ionic Hair Styler ist mit 14 Heizstufen ausgestattet, welche die fünffach beschichteten Keramikplatten von 80 bis 210°C erhitzen. Die Stufen werden über die Plus- und Minus-Tasten eingestellt. Nach fünf Sekunden schaltet sich die Tastensperre automatisch ein, sodass die Temperaturstufen nicht versehentlich bei der Anwendung verstellt werden können. Automatisch startet das Gerät beim ersten Mal bei 150°C. Bei jeder weiteren Anwendung wird die zuletzt verwendete Temperatur aufgeheizt. Das blaue LC-Display zeigt die 14 Stufen mit der jeweiligen Temperatur von 80 bis 210°C an.

Über die ION-Taste kann die Ionenfunktion hinzu geschaltet werden, die gegen eine statische Aufladung der Haare wirken soll. Wenn nach dem Start die Plus-Taste länger gedrückt wird, startet der Hair Styler die Schnellheizfunktion, mit der die höchste Stufe von 210°C in maximal 110 Sekunden erreicht wird. Auf 100°C wird bereits innerhalb von 30 Sekunden aufgeheizt. Nach einer Stunde schaltet sich das Gerät automatisch ab, wenn es nicht in Gebrauch ist und keine neuen Einstellungen durch die Tasten vorgenommen wurden. Die Bedienungsanleitung ist sehr ausführlich und gut verständlich.

Der Hair Styler ist angenehm bei der Anwendung. So strahlt keine starke Hitze von dem Gerät aus und die Wärme fühlt sich nicht unangenehm auf der Kopfhaut an. Bei feinem oder strapaziertem Haar sollten am besten die Temperaturen von 80 bis 170°C verwendet werden. Nur bei kräftigem Haar ist eine höhere Temperatur geeignet. Die Haare sollten dabei komplett trocken sein und frei von Pflegeprodukten wie Haarspray oder Haarlack.

Anwendung zum Glätten und Locken

Beim Glätten werden einzelne Strähnen, die maximal so breit sein dürfen wie die 11 cm langen Keramikplatten, vom Ansatz an zwischen den Platten des Glätteisens bearbeitet. Je nach Haartyp fällt das Ergebnis aus. So sind bei extrem widerspenstigem Haar und dickeren Strähnen mehrere Anwendungen von Nöten, um ein ganz glattes Ergebnis zu erzielen.

Um Locken zu bekommen, wird eine Haarsträhne am Ansatz mit dem Glätteisen aufgenommen und eingewickelt. Der Hair Styler wird bis zu den Haarspitzen gedreht und herausgezogen. Diese Methode ist etwas gewöhnungsbedürftig.

Der Grundig Hair Styler HS 9130 kann zum Glätten und zum Formen von Locken verwendet werden. Die 14 Temperaturstufen von 80 bis 210°C sind sowohl für feines als auch für kräftiges und widerspenstiges Haar geeignet. Die Bedienung des Modells ist sehr einfach und dank des fast drei Meter langen Kabels zudem komfortabel. Die Haare bleiben an den Keramikplatten nicht hängen. Dank der Tastensperre wird die angewählte Temperatur nicht versehentlich während des Gebrauchs umgestellt. Der Professional Ionic Hair Styler HS 9130 von Grundig überzeugte durch seine hohe Sicherheit, die einfache Bedienung und die Einsatzvielfalt. Besonders das Glätteergebnis konnte punkten. Das Formen von Locken dagegen ist etwas gewöhnungsbedürftig und gelingt Erstanwenderinnen nicht sofort. Erst nach mehreren Anwendungen können schöne Locken ohne Probleme entstehen.

Die Aufheizzeiten sind recht kurz. Zudem sorgen die Tastensperre und die Abschaltautomatik für eine höhere Sicherheit. Das Modell besteht aus hochwertigem Kunststoff. Die außenliegenden Platten zum Locken der Haare sind aus Edelstahl und die innenliegenden Platten keramikbeschichtet. Der Hair Styler weist eine hohe Verarbeitungsqualität auf. Da das Modell zudem mit einer Ionenfunktion ausgestattet ist, soll es gegen eine statische Aufladung der Haare wirken. Das Haar fühlt sich gepflegt an und glänzt nach der Anwendung. Das Preis-/Leistungsverhältnis liegt mit einem Marktpreis von fast 70 Euro eher im durchschnittlichen Bereich.

Weitere Grundig Funstyler

Die Grundig Funstyler, in den Trendfarben pink und weiß, bieten das passende Haarstyling-Modell für jeden Look. Haartrockner, Lockenstab, Haarglätter oder Locken- und Volumenstyler sorgen für eine voluminöse Mähne oder eine satinglatte Frisur. Wie der jeweilige Look schnell gezaubert werden kann, zeigt der Styling Guide unter www.grundig.de/stylingguide.

Der Keramik Haartrockner HD 6761 aus der Grundig Funstyler-Serie trocknet mit 2000 Watt sowie mit Turbo-Funktion, ohne dem Haar die Feuchtigkeit zu entziehen. Mit drei Temperaturstufen ist er individuell einstellbar. Das keramik-beschichtete Düsengitter verteilt die Wärme gleichmäßig und konstant. Extra schonend ist die Cool-Funktion.

Der Grundig Funstyler Lockenstab HS 6130 ist kegelförmig. Er zaubert sanfte Wellen oder definierte Locken. Ein Anwendungsvideo auf www.grundig.de/stylinglinien gibt Tipps. Die Gebrauch des Gerätes ist aufgrund Mehrfach-Schutz und Pflege durch haarschonende Keramikbeschichtung mit Turmalin und Nano-Silber auch für jeden Tag geeignet. Mit der Cool-Tip-Spitze lässt sich ein Lockenkopf zaubern. Denn damit kann der Lockenstab sicher in beiden Händen gehalten werden, während die Locken um den Stab fixiert werden.

Grundig Funstyler Ceramic Hair Styler HS 5031 eignet sich zum Gestalten von Locken oder glattem, glänzendem Haar. Die 2,5 Zentimeter breiten Vollkeramik-Platten sorgen mit einer individuellen Temperaturregelung bei maximalen 210 °C für ein schonendes Styling. Beweglichen Platten verteilen den Druck gleichmäßig auf dem Haar. Er ist Bürste und Haartrockner in einem Gerät. Die Aufsteckbürste mit einem Durchmesser von 25 Millimetern eignet sich für kleine und mittlere Locken. Große Wellen sowie leicht fallende, voluminöse Stylings sind mit dem zweiten Aufsatz (Durchmesser: 38 Millimetern) schnell modelliert.

Kabelloser Lockenstab Grundig Easy Curl im Test

tags: #grundig #glatteisen #locken #anleitung

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