So gelingt die perfekte, glatte Rasur: Experten-Tipps für Männer und Frauen

Eine glatte, gepflegte Haut nach der Rasur ist das Ziel vieler Männer und Frauen. Doch oft entstehen Hautirritationen, Rasurbrand oder eingewachsene Haare. Mit den richtigen Tipps und Tricks können Sie diese Probleme vermeiden und eine perfekte Rasur erzielen. Hier erfahren Sie, wie Sie sich richtig nass rasieren und welche Produkte für Ihren Hauttyp geeignet sind.

Die richtige Vorbereitung ist das A und O

Egal, ob Sie einen Mehrklingenrasierer, einen Hobel oder ein Rasiermesser verwenden - die Vorbereitung ist entscheidend für eine erfolgreiche Nassrasur. Reinigen Sie Ihr Gesicht zunächst mit warmem Wasser und einem Produkt Ihrer Wahl. So öffnen sich Ihre Poren und die aufgeweichten Barthaare treten weiter hervor. Das erleichtert nicht nur das Entfernen der Haare, sondern verhindert auch Hautirritationen.

Entweder Sie setzen auf einen milden Reiniger oder entscheiden sich für ein Produkt, das Rasier- und Reinigungsgel in einem kombiniert.

Reinigen Sie Ihre Haut immer von Alltagsschmutz, abgestorbenen Hautschüppchen oder Resten verwendeter Pflege vorab. Diese Reinigung entspannt die Haut zudem und bereitet sie gut auf die Rasur vor, dies gilt aber auch für Methoden wie Lasern, Epilieren, Waxing oder Sugaring.

Die Wahl des richtigen Produkts

Gel, Schaum, Öl oder Creme - was Sie beim Rasieren verwenden, sollten Sie neben persönlicher Präferenz vor allem von Ihrem Hauttyp abhängig machen:

  • Gel eignet sich aufgrund des geringeren Fettanteils besonders für ölige Haut oder Mischhaut. Außerdem gelingen Ihnen mit einem transparenten Rasiergel messerscharfe Konturen.
  • Ist Ihre Haut besonders empfindlich, sollten Sie zunächst Rasiercreme einmassieren und anschließend großzügig Schaum auftragen. So ist Ihre Haut doppelt geschützt.
  • Neigt Ihre Haut zu Trockenheit, sorgt Rasieröl für eine Extraportion Feuchtigkeit.

Vor allem beim Klassiker Rasierschaum sollten Sie auf hochwertige Produkte setzen. Denn nur wenn der Schaum stark aufquillt und eine feste Konsistenz hat, schützt er Ihre Haut vor der Klinge.

Um das Produkt Ihrer Wahl optimal aufzuschäumen, sollten Sie den Pinsel kurz in warmem Wasser einweichen. Anschließend tragen Sie das Produkt in kreisenden Bewegungen fingerdick auf. Wichtig ist, dass Sie das Produkt etwa drei Minuten einwirken lassen, damit die Haare geschmeidig werden, bevor Sie mit der Rasur starten.

Ran ans Messer: Die richtige Technik

Mit kurzen Rasierzügen ohne Druck lassen Sie Rasierer oder Rasiermesser in Wuchsrichtung der Barthaare gleiten. Der optimale Winkel zwischen Haut und Klinge liegt bei etwa 30 Grad. Damit Sie alle Stellen erreichen, sollten Sie den Kopf leicht in den Nacken legen. Für eine glatte Wangenpartie kann es hilfreich sein, bei der Rasur leicht den Mund zu öffnen - also keine Angst vor Grimassen!

Eine stumpfe Klinge vom Rasierer bedeutet auch Verletzungsgefahr. Scharfe Klingen gleiten über die Haare und Haut. Stumpfe Klingen hingegen können zu Reibung führen.

Rasieren - Ein Tutorial mit Tipps zur Nassrasur | Gillette ProShield

Die Pflege danach: Aftershave und Co.

Nach der Rasur ist die Haut trotz richtigem Vorgehen etwas gereizt. Spülen Sie Ihr Gesicht deshalb mit kaltem Wasser ab. So werden letzte Reste des Schaums entfernt, Ihre Poren geschlossen und Ihre Haut beruhigt. Anschließend tupfen Sie Ihr Gesicht mit einem sauberen Handtuch trocken.

Die strapazierte Haut braucht gerade jetzt intensive Pflege. Balsame, Seren, Gele und Öle pflegen, beruhigen und mildern darüber hinaus auch den sogenannten Rasurbrand.

Gerade sensible Haut braucht eine Unterstützung, doch hier gilt besondere Vorsicht bei der Auswahl des After Shave Produktes. Denn alkoholhaltige Produkte können sensible Haut zusätzlich belasten.

Ein After Shave hingegen sollte direkt auf die Haut aufgetragen werden. Inhaltsstoffe wie Spiralin wirken dabei antibakteriell und desinfizierend.

Nass- oder Trockenrasur: Was ist besser?

Nass oder trocken? Das ist mehr als nur eine persönlichen Vorliebe: Nass- und Trockenrasur haben handfeste Vor- und Nachteile.

Es steht zwar außer Frage, dass eine Nassrasur im Vergleich zur Trockenrasur die gründlichere Variante ist, aber: Der Griff zum brummenden Elektrorasierer spart nicht nur Zeit, sondern ist auch schonender für Ihre Haut. Am besten Sie wechseln ab und machen Ihre Wahl von der verfügbaren Zeit, Ihrer Haut und dem angestrebten Bart-Look abhängig.

Die Wahl der Art der Rasur sollte daher vom Hauttyp abhängig gemacht werden. Bei trockener Haut empfiehlt sich die Trockenrasur. Bei der Nassrasur quillt die Haut auf und der Rasierer gleitet einfacher. Anschließend braucht die Haut eine gute Pflege zur Vorbeugung von Rasurbrand oder anderen Irritationen.

Unerwünschte Begleiterscheinungen vermeiden

Schön und glatt so soll sich die Haut nach der Rasur zeigen. Doch schon nach wenigen Tagen wachsen die ersten kleinen Härchen nach, ob bei der Achselrasur, der Beinrasur oder Intimrasur. Doch die kleinen Härchen sind nur selten willkommen.

Unangenehmer wird es dann noch, wenn nach der Rasur nicht die glatte Haut das Auge erfreut, sondern vielmehr kleine, rote Pickelchen. Rasurbrand sieht nicht nur unschön aus, sondern ist auch ein Zeichen einer Entzündung der Haut oder einer unsachgemäßen Entfernung der Haare.

Was tun bei eingewachsenen Haaren?

In den meisten Fällen gelingt die Haarentfernung ohne eingewachsene Härchen, doch u.a. stumpfe Klingen oder ungereinigte Haut können dies begünstigen. So kann z.B. das Haar nicht richtig gekürzt worden sein und begünstigt, dass nachwachsende Haare in die falsche Richtung wachsen.

Aber auch eine fehlende und nur grobe Reinigung kann dazu führen, dass Hautschüppchen die Haarwurzel verstopfen und ein normales Nachwachsen unmöglich wird.

Wichtig ist dabei, die Haut gut einzuweichen, so lässt sich das Haar leichter mit einer desinfizierten Pinzette entfernen. Eine anschließende entzündungshemmende und beruhigende Pflege schützt die Haut.

Die Unterschiede zwischen Männer- und Frauenhaut

Nicht nur Frauen auch Männer haben eine Vorliebe für glatte Haut. Ob im Gesicht oder am Körper, oftmals müssen die Haare weichen. Hierbei gilt es einige wichtige Fakten zu berücksichtigen, um bei der Haarentfernung unangenehme Begleiterscheinungen vermeiden zu können.

Grundsätzlich besteht ein Unterschied bei der Dicke der Haut von Frauen und Männern. Die Männerhaut besteht aus mehreren Zellschichten, verfügt über eine höhere Kollagenproduktion und trotzt so besser äußeren Einflüssen. Ein erhöhtes Wasserbindungsvermögen lässt die Männerhaut bis Mitte 30 oftmals straffer erscheinen. Der Lipidfilm ist stabiler, die Durchblutung verbessert. Dies alles bewirkt auf den ersten Blick eine festere und elastischere Haut.

Doch die Haut kann auch zu Verhornungen neigen und sich weniger sanft anfühlen als bei Frauen. Auch für die Männerhaut gilt deshalb, es gibt verschiedene Hauttypen und Hautbedürfnisse bedingt durch u.a. hormonelle Einflüsse, Alter oder Lebensstil.

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