Es ist eine Frage, die immer wieder für Diskussionen sorgt: Sollten Männer ihre Beine rasieren, ja oder nein? Während lange Zeit glatte Beine als "unmännlich" galten, greifen mittlerweile immer mehr Männer zum Rasierer, um den Pelz auf ihren Beinen zu entfernen. Aber warum rasieren sich immer mehr Männer die Beine? Und wie gelingt die perfekte Rasur ohne Hautirritationen?
In diesem Artikel räumen wir mit Mythen auf, liefern fundiertes Hintergrundwissen und präsentieren dir unschlagbare Tipps, damit deine Beine radsporttauglich glatt werden. Entdecke, warum die Rasur weit mehr als nur Kosmetik ist und wie sie deine Performance auf dem Rad verbessern kann.
Wir klären auf, ob es nur darum geht, gut auszusehen oder ob eine ordentliche Beinrasur noch andere Gründe hat.
Die Beine zu rasieren, ist unter Männern im Radsport längst gang und gäbe. Aber auch immer mehr Fußballstars wie Cristiano Ronaldo setzen auf haarlose Beine.
Hier sind einige Gründe, warum eine Beinrasur sinnvoll ist:
Mit rasierten Beinen spart man also Flüssigkeit/Trinkmenge und kann härter und länger belasten. Dies gilt für alle härteren Belastungen mit Schweißproduktion an den Beinen - nicht nur für das Radfahren.
Dieser Frage sind die Jungs von Specialized nachgegangen und haben dafür im hauseigenen Windkanal getestet. Die Ergebnisse beziehen sich aufs Rennradfahren, aber 70 Sekunden Zeitgewinn auf 40 Kilometer sprechen eine klare Sprache - und das nur, weil man keinen Pelz am Bein hat. Schaut Euch das Video selbst an. Was man davon hält, muss jeder selbst für sich entscheiden.
Hast du die Grundsatzfrage „Sollte man sich als Mann die Beine rasieren?“ für dich nun bejaht, dann legen wir dir hiermit unsere Anleitung zur Beinrasur (sowie diverse andere Körperbehaarung) ans Herz.
Für ein noch glatteres Ergebnis: Brause deine Beine vor der Rasur mit warmem Wasser ab. Die Haut sollte vor der Rasur sauber und frei von Schmutz und Fett sein. Eingeweichte Haare lassen sich außerdem besser rasieren, und auch die Haut ist dann weicher. So verringert sich die Gefahr, sich zu schneiden und es bilden sich weniger Pickel.
Allerdings: Die erste Rasur ist die schwerste, wenn man doch eher dichteren Bewuchs hat. Wer das erste Mal seine Beine rasiert, sollte die Haare allerdings zunächst mit einem Haarschneider o.ä. stutzen. Sonst verstopft der Nassrasierer zu schnell, außerdem erfasst er lange Haare nicht so gut.
Mittlerweile gibt es in Sport-Läden einige Enthaarungs-Schäume - mit Verpackungs-Design, das auch dem Mann nicht peinlich sein muss. Zum Beispiel das Elite Ozone Hair Remover Spray. Das kostet aber pro Fläschchen satte elf Euro. Für die häufige Anwendung deutlich zu viel, denn: Die Flasche meist nach ein bis zweimal Anwenden schon leer.
Mein Tipp daher: Nach der Triathlon-Winterpause ohne Rasieren kann man sich ruhig mal ein Fläschchen davon leisten, um das Grobe herunterzubekommen. Man sprüht das Zeug flächendeckend auf, wartet zwölf Minuten und wäscht es dann ab - am besten mit einem Waschlappen, der entfernt das klebrige Zeug dann ganz gut. Für empfindlichere Naturen sei gesagt: Das Ganze geht schmerzfrei über die Bühne.
Verwende Rasierschaum oder -gel! Dann kann der Rasierer besser gleiten. Den Schaum nach dem Auftragen kurz einwirken lassen und dann mit der Rasur beginnen.
Nutze am besten einen Rasierer mit integriertem Trimmer wie den Wilkinson Sword HYDRO 5 Groomer. Mit dem höhenverstellbaren Kammaufsatz trimmst du lange Haare zunächst, bevor du deine Beine komplett glatt rasierst.
Gegen den Strich rasieren, also die Klinge von unten nach oben ziehen, so werden die Härchen besser und weiter unten erwischt. Je mehr Klingen der Rasierer hat, desto weniger Züge sind notwendig, um wirklich alle Haare zu erwischen!
Leg den Rasierer vor der Rasur in warmes Wasser und spüle zwischendurch den Schaum immer wieder unter warmem Wasser ab. Die warmen Klingen schneiden besser als kalte.
Die Klingen müssen über das Bein gleiten. Sind sie scharf genug, erledigen Sie ihren Job auch ohne starken Anpressdruck. Mit zu hohem Druck steigt die Gefahr, sich zu schneiden.
Muskulöse Radfahrerbeine lassen sich leichter rasieren, wenn die Muskeln nicht angespannt sind, so ergeben sich glattere Flächen und der Rasierer kann besser über die Haut gleiten.
Besonders an Knien und Knöcheln ist Gefahr groß, sich zu schneiden. Knie deshalb am besten anwinkeln und besonders vorsichtig und mit wenig Druck rasieren. Besondere Vorsicht auch bei Narben, vorstehenden Muttermalen oder anderen Unebenheiten.
Außerdem solltest du möglichst nicht unter Zeitdruck rasieren, sondern geduldig sein. Zu schnell hat man sich sonst in der Eile geschnitten. Daher beispielsweise bei Rennen eher zwei Tage und nicht erst am Abend vorher rasieren. Blutige Beine am Start sind kein Ruhmesblatt.
Tupfe deine Beine nach der Rasur trocken, anstatt wie wild mit dem Handtuch drauflos zu rubbeln.
Nach der Rasur die Haut und übrigen Schaum mit kaltem Wasser abspülen, das schließt die Poren und verhindert, dass sich kleine Verletzungen entzünden.
Nach dem Rasieren benötigen die Beine etwas Feuchtigkeit, trockene Haut kann jucken. Die Lotion (z. B. von Neutrogena oder Mixa) sollte möglichst keine Duftstoffe enthalten, diese können die frisch rasierte Haut reizen. Gleiches gilt für Aftershaves mit Alkohol.
Dauerhaft glatte Beine, ohne ständig rasieren zu müssen, das wollen viele Radsportler und Radsportlerinnen. Aber bei nahezu allen Möglichkeiten der Haarentfernung gibt es den einen oder anderen Haken - und jede Haut reagiert individuell.
Hier sind drei Alternativen zum Beine rasieren:
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Beinrasur ist für viele Radsportler mehr als nur ein ästhetisches Statement. Sie bietet praktische Vorteile in Bezug auf Hygiene, Wundversorgung, Kühlung und Massage. Mit der richtigen Vorbereitung, Technik und Nachsorge gelingt die perfekte Rasur ohne Hautirritationen. Wer eine dauerhafte Lösung sucht, kann auf Waxing, Epilieren oder Laserbehandlungen zurückgreifen.
| Methode | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Rasieren | Schnell, einfach, kostengünstig | Kurze Haltbarkeit, Hautirritationen möglich |
| Waxing/Sugaring | Längere Haltbarkeit | Schmerzhaft, erfordert gewisse Haarlänge |
| Epilieren | Längere Haltbarkeit, für zu Hause geeignet | Schmerzhaft |
| IPL/Laser | Dauerhafte Haarentfernung | Teuer |
tags: #rennrad #beine #rasieren #anleitung
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