Glätteisen sind aus der Stylingroutine vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Ob Locken in die Haare drehen oder die Haare glätten: Der schnellste und einfachste Weg sind heiße Hilfen wie Glätteisen. Doch welche Geräte taugen etwas - und welche sind gar gefährlich? Umso wichtiger ist die Wahl des richtigen Modells. Wichtig ist Leistung und Sicherheit, aber auch, ob die Frisuren über längere Zeit halten oder schnell ihre Form verlieren. Den günstigen Modellen mangelt es oft an Qualität und Haltbarkeit.
Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über Glätteisen, einschließlich Testergebnisse, Kaufberatung und Sicherheitstipps. Wir stellen Ihnen drei Empfehlungen aus dem Glätteisen-Test vor. Anschließend verraten wir Ihnen alles Wichtige über Glätteisen.
Stiftung Warentest hat sieben Haarglätter und neun Lockenstäbe getestet. Eine schockierend hohe Anzahl an Geräten ist gefährlich, urteilen die Tester. Fünfmal gab es bei den Locken-Geräten "Mangelhaft", zweimal bei den Glätteisen.
Testsieger bei den Haarglättern ist der Pro-Ion Straight S7710 von Remington (Note 1,6), dicht gefolgt von Satin 7 SensoCare Styler ST780 Typ 3560 von Braun (1,8), der gleich auf ist mit HS 6531 Touch Control Ionic Hair Styler von Grundig (1,8). Stattdessen empfiehlt Warentest das Remington Pro-Ion Straight S7710. Es glättet minimal schlechter, ist aber sicher. Zudem bewertet Warentest die Handhabung besser.
Hier sind drei Empfehlungen aus dem Glätteisen-Test von Stiftung Warentest (01/2019):
Das Glätteisen Remington Pro-Ion Straight S7710 erreicht im Test das beste Gesamtergebnis. Geglättet wird das Haar mit Ionen-Technologie und flexiblen Keramikheizplatten. Das Remington Pro-Ion Straight S7710 ist ein Glätteisen mit Ionen-Generator zum Styling der Haare. Die Keramikheizplatten sind federnd gelagert.
Nutzbar ist das Glätteisen in einem Temperaturbereich von 150 bis 230 Grad Celsius. Die Auswahl erfolgt in 9 Temperaturstufen, die auf dem digitalen Display angezeigt werden. Die Aufheizzeit bis zur niedrigsten Stufe (150°C) beläuft sich laut Hersteller auf 15 Sekunden. Eine Tastensperre und eine Abschaltautomatik sind vorhanden. Das Kabel hat ein flexibles Drehgelenk für die störungsfreie Verwendung.
Das Modell Braun Satin Hair 7 SensoCare Styler ST780 wird im Test als „Gut“ bewertet. Geglättet wird mit Keramikheizplatten, ein Ionen-Generator kommt nicht zum Einsatz. Das Glätteisen Braun Satin Hair 7 SensoCare Styler ST780 kann im Temperaturbereich von 120 bis 200 Grad Celsius verwendet werden.
Die Heizplatten sind aus Keramik und beweglich gelagert. Beim Glätten der Haare ermittelt der SensoCare-Sensor die passende Temperatur automatisch, sie kann aber auch manuell eingestellt werden. Dafür wird das digitale Display verwendet. Das Aufheizen dauert 30 Sekunden. Das Glätteisen nutzt keine Ionen-Technologie. Eine Abschaltautomatik schützt vor Schäden.
Das Glätteisen Rowenta Liss & Curl SF6220 schneidet im Test „befriedigend“ ab, unter den noch erhältlichen Geräten in der Auswahl ist es das drittbeste. Für das Styling nutzt das Glätteisen Rowenta Liss & Curl SF6220 einen Ionen-Generator und federnd gelagerte Keramikheizplatten.
Die Temperatur kann im Bereich von 130 bis 230 Grad Celsius eingestellt werden. Fünf Temperaturstufen stehen dabei zur Verfügung. Kontrolliert wird das auf der LED-Anzeige. Die Aufheizzeit beträgt laut Hersteller 15 Sekunden. Für die Sicherheit gibt es eine Temperaturverriegelung sowie eine Abschaltautomatik.
Falls Sie mit dem Gedanken spielen, sich ein Glätteisen zuzulegen, sollten Sie folgende Aspekte beim Kauf beachten:
Glätteisen gibt es in verschiedenen Größen, vor allem Mini-Glätteisen und größere, traditionelle Modelle. Es gibt unter anderem Profi-Glätteisen, Akku-Glätteisen sowie Ionen-Glätteisen.
Damit das Styling so gut wie möglich gelingt und Haarschäden vermieden werden haben wir für Sie sehr hilfreiche Tipps und Tricks zusammengestellt:
Ein Glätteisen kann - anders als der Name suggeriert - auch den gegenteiligen Effekt erzeugen: Mit der richtigen Technik zaubern Sie auch Locken.
So sollte es zwar längst nicht mehr sein, doch Glätteisen können laut Stiftung Warentest (1/2019) brandgefährlich sein. Sie untersuchte mehrere Geräte auf Sicherheit, Handhabung und Frisierergebnis. Dabei hat die Stiftung Warentest zwei von sieben getesteten Geräten nur die Note "mangelhaft" gegeben. Beide Produkte haben keine Abschaltautomatik. Bei einem der Geräte kann außerdem das Gehäuse so heiß werden, dass es Kopfhaut, Ohren und Finger verbrennt.
Bei den klassischen Lockenstäben droht eine andere Verletzung: Gleich mehrere Probandinnen verbrannten sich an den heißen Stäben, etwa am Hals, an den Ohren und den Fingern.
Die Geschichte des Glätteisens reicht weit bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Damals wurden jedoch noch wirkliche Eisenplatten in Öfen gelegt und dort erhitzt: Versengte Haare und etwaige Verletzungen waren damals an der Tagesordnung.
Im Laufe der Zeit hat sich das Glätteisen kontinuierlich weiterentwickelt und schließlich die heute bekannte Zangenform angenommen. Dabei wurde auch das Material des Eisens durch andere Materialien ersetzt. Dadurch haben neuere Modelle kaum noch Ähnlichkeiten mit ihren historischen Vorfahren. Trotz dieser Veränderungen bleibt die Beliebtheit dieser Stylinggeräte ungebrochen, da sie nach wie vor für ein ansprechendes und gepflegtes Erscheinungsbild sorgen.
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