Rasta Perücke: Mehr als nur ein Kostüm Accessoire

Der afrikanische Afro ist für viele „nur“ eine reine Mode Frisur, aber stimmt das wirklich? Immerhin haben Dreadlocks Stars wie Bob Marley und die Hollywood Schauspielerin Whoopi Goldberg geprägt, sodass der Rastalook durchaus mehr, als nur eine reine Modefrisur ist oder was denkst Du? Was weißt Du eigentlich über den Rastafari Look, wie der Hype um die Dreadlocks ebenfalls genannt wird? Hast Du bereits Erfahrungen in einem Afro Shop sammeln dürfen, kennst Du ein wenig die Historie der Frisur, die man wirklich mögen muss, um sie zu tragen?

Es sei direkt zu Beginn angemerkt, das herausziehen der Dreadlocks ist nur möglich, wenn Du erst kurz den neuen Rastafari Look genießt.

Die Geschichte der Dreadlocks

Schon im 15. Jahrhundert waren kurze Dreadlocks sowie lange Dreadlocks in Europa allgegenwärtig. Gib es zu, damit hast Du nicht gerechnet oder doch? Das könnte wahrscheinlich daran liegen, dass die meisten die Dreadlocks oder Filzfrisur immer mit Jamaika sowie Afrika in Verbindung bringen. Doch schon im 15. Jahrhundert trug König Christian IV von Dänemark durch die bekannte europäische Krankheit Weichselzopf den heute modernen Dreadlock.

Doch primär ist der Rastafari erst durch den Aufstand der Jamaikaner und Äthiopier zustande gekommen, die sich mit einer verfilzten Frisur von der weißen Schicht abheben wollte, die elegante Erwartungen hatte, andersfarbige Menschen ohnehin negativ beurteilte und so war die Auflehnung perfekt. Ein Trend wurde daraus erst, als Stars wie Bob Marley den Filzlook auf dem Kopf zu einen Meilenstein der jamaikanischen Kultur machten und bis heute hat der Dreadlock Look seine Fans oder eben all jene, die optisch dem Anblick von verfilzten Haaren nichts abgewinnen können.

Meine Dread-Methode: Twist & Rip und Häckeln | Dreadlocks selber machen | Dreadventures #2

Dreadlocks selber machen oder machen lassen?

Dreadlocks selber machen? Das klingt auf dem ersten Blick ein wenig einfach, findest Du nicht? Der professionelle Afro Shop wird sicherlich in deiner Nähe sein und benötigt keine oftmals zu komplizierte Anleitung, um die Dreadlocks selber zu machen. Nicht zu vergessen, dass jede Nation, wo der Rastafari, die Dreadlocks oder der Afro und wie die Frisur nicht anderswo genannt wird, unterschiedliche Methoden aufweist, wie Du sie selber machen kannst.

Also bleibt eine Möglichkeit, mit Kunsthaar aktiv zu werden, sodass Du schnell deine Haare mit künstliche Dreadlocks versehen kannst und Du wenig Arbeit beim „selber machen“ genießt. Du kannst natürlich das eine oder andere Video auf YouTube und Beauty Channels ansehen, um künstliche Dreadlocks, kurze Dreadlocks, mit oder ohne Häkelnadel sowie mit der Strähnchenmethode in den Genuss deiner persönlichen und selbst gemachten Dreadlocks zu gelangen.

Du kannst mit der Anleitung Video direkt ansehen, wie mit Kunsthaar die Dreadlocks klappen, mit Verlängerung oder ohne. Bitte sei Dir allerdings bewusst, dass gerade die Nutzung von Strähnchenmethode, Rubbelmethoden, Häkeln und mit Kunsthaar äußerst schwierig ist und Du ein Video schon als Anleitung dabei haben solltest.

Dreadlocks selber machen oder machen lassen? Wozu wir tendieren? Das ist vor allem auch eine Frage der Kosten und beim Thema „selber machen“ ist klar, dass die Dreadlocks vielleicht schwieriger sind, aber preiswerter und immer noch besser, als sich mit einer aktuellen Dreadlocks Perücke abzugeben oder? Du möchtest doch gerne den Rastafari Look aufweisen, wie Bob Marley und andere Stars.

Lass es aber bitte gleich sein, Dein Haar einfach nicht zu waschen und darauf zu hoffen, dass Du den Filzlook schnell nach wenigen Tagen und Monaten bekommst. Das würde Jahre dauern und das ist sicherlich nicht die schnellste Methode, wie Du sie Dir vorstellst oder?

Anleitung zum Dreadlocks selber machen (Strähnchenmethode)

Für dich als Anfänger zum Dreadlocks selber machen ohne Häkelnadel oder kurze Haare ist es sinnvoll, wenn Du dich der Strähnchenmethode widmest. Als erstes ist es wichtig, dass Du deine Haare teilst. Das bedeutet, dass Du die Haare am besten zwischen rechter Seite und linker Seite teilst, um einen guten Überblick zu haben und damit Du genau vorgehen kannst. Einige benutzen gerne einen Nissenkamm(Läusekamm) oder ähnliches.

Du nimmst jetzt Strähne für Strähne in die Fingerspitze und Daumenspitze, um sie zunächst glatt zu ziehen. Danach kann Du von unten an der Spitze Deiner Haare beginnen, deine Haare mit dem jeweiligen Kamm aus Metall die Haare zu toupieren. Eigentlich heißt das, dass Du dir kleine Knoten in die Haare kämst. Es empfiehlt sich, dass Du in kleinen Schritten dich nach oben arbeitest und vergiss nicht, die Strähnen immer wieder glatt zu ziehen.

Du gehst so für Deinen gesamten Kopf vor, um am Ende die Basis für deine Dreadlocks zu haben. Wer behauptet, jeder mit Filzfrisur würde sich die Haare nicht waschen, der lügt. So läuft es nun einmal nicht und das Waschen mit heißem Wasser ist enorm wichtig, um ein weiteres verfilzen zu gewähren und damit Deine Haare aber nicht vor Fett und Dreck stinken. Das kann ja schließlich nicht in Deinem Sinne sein oder?

Immer wieder wirst Du durch eine Häkelnadel oder ein Strähnchenkamm mit dem unteren Ende die einzelnen Haare zurück in die Dreadlocks stecken, was einfach zum genialen Look dazugehört. Dreadlocks selber machen ist die beste Methode, wenn Du dich den Strähnchen widmest und gegenteilig diese mit einem Metallkamm toupierst. Es spart viel Geld und Aufwand anstelle eines Afro Shops und eine Perücke mit Dreadlocks? Das ist einfach nicht dasselbe.

Fake-Dreadlocks: Die Alternative

Fake-Dreadlocks sind die ideale Frisur für dich, wenn du deine Haare mit richtigen Dreadlocks nicht dauerhaft verfilzen willst. Quasi Rastafari auf Zeit!

Der Bob-Marley-Gedächtnislook ist ja schon irgendwie cool, oder? Das Problem: Wer sich einmal für Dreadlocks entscheidet, der kann seine Entscheidung nicht einfach wieder rückgängig machen, wie zum Beispiel bei einer Haarfarbe, die sich (relativ) schnell ändern lässt. Sind die Haare erst mal mit Hilfe von Häkelnadeln und einem feinen Kamm verknotet und verfilzt worden, lassen sie sich nicht mehr so leicht entwirren. Es kann zwar mit viel Geduld und Mühen gelingen, nicht selten heißt es aber auch einfach: Haare ab.

Willst du deinen Haaren einen Dreadlock-Style verpassen, deine Mähne aber auf keinen Fall einbüßen (sollte dir der Look mal nicht mehr gefallen), dann probier es doch erst mal mit Fake-Dreadlocks. Selber machen geht hier auch für Frisuren-Grobmotoriker richtig einfach!

Anleitung für Fake-Dreadlocks

Statt Dreadlocks kannst du dir probeweise erst mal Fake-Dreadlocks selber machen!

Benötigte Utensilien:

  • Texturspray
  • Haarklammern
  • Einen Toupierkamm
  • Modelliercreme
  • Haarspray

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Sprühe in deine gewaschenen, gekämmten Haare großzügig Texturierspray, um ihnen etwas mehr Griffigkeit für das anstehende Styling zu geben.
  2. Teile dir nun deine unterste Haarpartie ab und stecke den Rest der Haare nach oben, sodass du dich von unten nach oben arbeiten kannst.
  3. Nimm dir nun eine dicke, einzelne Strähne und toupiere sie mit dem Kamm leicht an. Beginne am Ansatz und gehe möglichst bis zu den Spitzen durch.
  4. Nimm dir eine großzügige Portion Modelliercreme, verteile sie zwischen deinen Händen und drehe die toupierte Strähne nun mit den Fingern ein. Arbeite sorgfältig vom Ansatz bis in die Spitzen, drehe die Strähne auch ruhig zwischen den Händen, sodass die Haare leicht verfilzen und zu einer einheitlichen „Wurst“ werden. Ein strubbeliger, zerzauster Look ist an dieser Stelle gewollt, also knete und drehe, was das Haar hält! Achte darauf, dass du die Enden mit der Creme gut verklebst, damit sich die Fake-Dread-Strähne nicht auflösen kann.
  5. Sprühe ordentlich Haarspray auf die fertig gedrehte Strähne, damit sie endgültig fixiert ist.

So gehst du nun Strähne für Strähne vor, bis du deine Mähne voller Fake-Dreadlocks fertig hast!

Dreadlocks - auch diese falsche Version - können dein Haar übrigens ganz schön strapazieren. Wenn du die Dreads also wieder loswerden willst (wie das geht, verraten wir dir auch gleich), ist Haarpflege danach das A und O.

Entfernung und Pflege von Fake-Dreadlocks

So schnell, wie Fake-Dreadlocks gemacht sind, verschwinden sie auch wieder. Willst du die strähnige Frisur loswerden, kämmst Du Dir die Haare einfach vorsichtig mit einer Bürste oder einem grobzinkigen Kamm aus. Die Stylingprodukte wäschst du mit mildem Shampoo und warmem Wasser heraus. Gönne deinen strapazierten Haaren am besten eine Haarkur und eine Runde Lufttrocknen, um die aufgeraute Haarstruktur nicht noch weiter zu belasten.

Weitere Kostümideen und Accessoires

Egal ob beim Fasching, Karneval oder bei der nächsten Mottoparty, eine aufblasbare Perücke ist das i-Tüpfelchen für Dein Kostüm und kann natürlich auch zu jedem beliebigen anderen spassigen Anlass getragen werden. Langes und schwieriges Styling kann man mit der aufblasbaren Perücke getrost vergessen. Mit ein paar Atemzügen sitzt die Frisur! Und das mit einem Volumen, wie Du es mit Deinen Haaren oder einer herkömmlichen Perücke so schnell nicht erreichen wirst. Einzig die Deckenhöhe kann Dir hier Probleme bereiten. Du solltest also wissen in welchen Räumen Du Dich mit Deiner neuen Haarpracht aufhältst.

Zur Auswahl stehen drei unterschiedliche Modelle. Das Modell Afro verwandelt Deinen Kopf in eine riesige Kugel, die Rasta-Perücke katapultiert Dich im Handumdrehen nach Jamaika und der Beehive-Look macht Dich zur sexy Tanzbiene aus den 60er Jahren.

Besonders vorteilhaft bei der aufblasbaren Perücke ist, dass es sich hierbei nicht um einen stinkenden Pelz, sondern um eine hygienische Kopfbedeckung handelt, die sich einfach abwaschen und aufbewahren lässt. Innerhalb von Sekunden ist die Perücke mit wenigen Atemzügen für jede Kopfgröße aufgeblasen und sitzt angenehm auf den unterschiedlichsten Kopfformen. Durch Variation der Luftmenge lässt sich die Perückengröße einstellen. Nebenbei dient die Perücke auch noch als perfekter Airbag und schützt Dich gekonnt vor Kopfnüssen.

Die aufblasbare Perücke ist also für jeden geeignet, der auf einer Party gerne alle Blicke auf sich zieht und die anderen durch sein ausgefallenes Kostüm beeindrucken möchte.

Latexmasken für Halloween

Für Halloween Liebhaber, die es etwas gruseliger mögen, gibt es auch passende Masken. Die Latex-Vollmaske mit erschreckenden Details ist der Renner zu Halloween! Hochwertige Latexmaske mit realistischem Erscheinungsbild und zahlreichen Details. Sehschlitze, beziehungsweise ein ausgesparter Augenbereich sind ebenso vorhanden, wie Öffnungen an der Nase.

Wer gerne selbst kreativ wird, hat mit diesem Latex zur Wundenbildung garantiert seine Freude. Vor allem Zombies und Halloween Monster lieben diese Latexhaut. Während man bei Latexwunden Kleber benötigt, verteilt man das flüssige Latex an der gewünschten Stelle für realistisch aussehende Wundenbildung. Die Haut sollte gereinigt und fettfrei sein, damit die falsche Latexhaut gut anhaftet. Für dickere Stellen kann man mehrere Schichten Latexmilch auftragen.

Besondere Horroreffekte erzielt man, wenn man mit einem Schwämmchen die Latexhaut punktuell eintupft. Einzelne Fetzen aus der Mitte der aufgetragenen Haut leicht abziehen. Sieht schön fetzig und gruselig aus. Mit Schminke, künstlichem Blut und Puder weiter gestalten (separat erhältlich). Wie bei jedem kosmetischen Produkt sollte auch hier ein Test in der Armbeuge gemacht werden, um die Verträglichkeit zu testen.

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