Immer mehr Rasierhobel kommen auf den Markt. Sie sollen nachhaltiger sein und dabei helfen, Geld zu sparen. Doch welche Vor- und Nachteile hat dieser Nassrasierer wirklich? Dieser Artikel vergleicht Rasierhobel und Systemrasierer, um Frauen bei der Entscheidung für die beste Option zu helfen.
Epilieren, Sugaring oder Rasieren - wer Körperbehaarung loswerden möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. Neben Zuckerpaste, Hightech-Geräten in Kosmetik-Studios und Systemrasierern, scheint der Rasierhobel wie aus einer anderen Zeit gefallen zu sein - kein Wunder, denn die Hobelrasur war bis etwa in die 1970er Jahre üblich, bis die Systemrasierer langsam Einzug in die Badezimmer hielten. Doch: Gerade weil der Rasierhobel für das plastikfreie Badezimmer interessant und langfristig günstiger ist, gewinnt diese Methode wieder mehr und mehr an Bedeutung.
Der erste Rasierhobel kam bereits 1874 auf den Markt und verbreitete sich sehr schnell. 1980 dann kam der erste Systemrasierer auf den Markt und erfreute sich großer Beliebtheit, da er bunt, günstig und eine Innovation aufgrund der mehreren Klingen darstellte. Der Rasierhobel kehrt langsam wieder in unsere Badezimmer zurück. Ein Rasierhobel eignet sich für die Bartrasur, aber auch für andere Körperteile, wie z. B. die Beine. Worauf Frauen und Männer vor Kauf und Gebrauch achten sollten, erklären wir hier.
Ein Rasierhobel besteht aus einem Griff und einem Kopf. Der Kopf besteht wiederum aus zwei Platten, in die eine Edelstahl Klinge eingespannt wird. Sobald die Klinge stumpf wird und entsorgt werden soll, muss nur diese einzelne Klinge ausgetauscht werden. Da diese aus reinem Edelstahl besteht, kann sie nun problemlos recycelt und sogar im Restmüll entsorgt werden. Wichtig ist hierbei nur, dass die Klingen richtig entsorgt werden, damit sich keiner daran schneidet. Es gibt extra Klingensammler oder du bewahrst sie in dickem Papier oder einer alten Medikamentenverpackung auf. Darüber hinaus hat der Rasierhobel eine besonders lange Lebensdauer.
Heute orientiert sich der Rasierhobelaufbau am ursprünglichen Gillettedesign: Rasierkopf und Griff, wobei letzterer im direkten Vergleich zu herkömmlichen Systemrasierern und Nassrasierern recht kurz ausfällt. Die in den Hobelkopf eingespannte Rasierklinge ragt dabei etwa einen Millimeter zu beiden Seiten aus einem Spalt heraus, der sich zwischen Ober- und Unterkante des Kopfes befindet. Bei vielen Varianten besteht der Rasierhobel aus drei Teilen: Griff, Kopfoberteil sowie Kopfunterteil. Die Klinge wird hier in den Hobelkopf gespannt, der wiederum zusammengesetzt und anschließend auf den Griff geschraubt wird.
Rasierhobel gibt es in verschiedenen Variationen auf dem Markt, die beim Schließmechanismus, Hobelkopf, Materialzusammensetzung, Griffform sowie -länge voneinander abweichen. Zudem bestehen viele Rasierhobel heute aus zwei oder gar nur einem Teil.
Verschiedene Verschlussarten:
Verschiedene Kammarten:
Beide Rasierer werden zum Nassrasieren verwendet. Sie unterscheiden sich jedoch im Material und teilweise im Aufbau. Der Rasierhobel besteht aus einem Griff und einem unbeweglichen Kopf, in dem eine Rasierklinge eingelegt wird. Der Systemrasierer hat dagegen einen beweglichen Rasierkopf, der sich leichter an die Körperformen anpasst. Der Kopf enthält oftmals drei oder fünf Rasierklingen, die in der Regel in einem Kunststoffrahmen eingefasst sind. Die Mehrfachklingen sollen dabei für eine gründliche Rasur sorgen. Nach der empfohlenen Benutzungsdauer wird der komplette Kopf entsorgt und ein neuer aufgesteckt, während beim Rasierhobel nur die Klinge ausgetauscht wird.
Legt man Systemrasierer bzw. den Nassrasierer und Rasierhobel nebeneinander, fallen schon auf den ersten Blick optische Unterschiede auf. Beispielsweise sind die Griffe der Rasierhobel deutlich kürzer und sie bestehen nicht aus Kunststoff. In so gut wie allen Fällen greifen die Hersteller von Rasierhobeln auf Materialien wie Edelstahl oder Holz zurück. Das hat einen einfachen Grund: Es ist nachhaltiger. Denn was alle Hersteller unserer getesteten Rasierhobel gemein hatten, war ihr Umweltkonzept.
Ein Rasierhobel bietet so viele Vorteile, dass sich ein Umstieg definitiv lohnt!
Die Annahme, dass der Rasierhobel strapazierend für die Haut ist oder man sich besonders häufig daran schneiden würde, ist längst überholt. Mit ein bisschen Übung ist die Rasur mit dem Rasierhobel besonders sanft und gründlich. Am besten übst du zuerst an einer nicht so empfindlichen und glatten Hautpartie, wie beispielsweise den Beinen und tastest dich dann langsam an andere Körperbereiche heran. Wichtig ist es, die Haut immer straff zu ziehen und mit warmem Wasser anzufeuchten. So gleitet die Rasierklinge besser über die Haut und das warme Wasser öffnet die Poren. Zu Beginn in Haarwuchs-Richtung rasieren. Danach kann auch gegen die Haarwuchsrichtung rasiert werden.
Bei der ersten Rasur am besten vorsichtig vorgehen, denn der Hobel ist normalerweise schwerer als die üblichen System- oder Einwegrasierer und liegt anders in der Hand. Beim Rasieren mit wenig Druck arbeiten. Der Kopf des Rasierhobels ist nicht beweglich, daher solltest du an Bereichen wie Knöcheln oder Knien besondere Aufmerksamkeit schenken und dort behutsam und langsam rasieren, bis du etwas geübter bist. Ansonsten kannst du auch hier zu deinem üblichen Rasierschaum greifen oder, wenn du noch mehr Plastikmüll vermeiden möchtest, Rasierseife verwenden.
Wichtige Hinweise zur Anwendung:
Die Reinigung des Rasierhobels ist denkbar einfach. Du zerlegst den Kopf (nach Möglichkeit) und reinigst die Teile unter fliessendem Wasser. Vorsicht bei der Klinge! Damit die Rasierhobel möglichst lange halten, gilt es, sie gut und regelmäßig zu reinigen. Während und nach der Rasur reicht es, Hobel und Klinge unter laufendem, heißem Wasser abzuspülen.
Der Rasierhobel kostet in der Anschaffung normalerweise mehr, als ein Systemrasierer. Die günstigsten sind ab etwa 20 Euro erhältlich, teurere Modelle können auch schon bei 90 Euro oder mehr liegen. Da jedoch nur die Rasierklingen regelmäßig ausgetauscht werden, eine 10er Packung ist häufig schon ab 2,50 Euro erhältlich, kann der Hobel langfristig kostengünstiger sein. Rasierklingen von gängigen Marken-Systemrasieren können im Vergleich dazu schon mal 12,95 Euro für 6 Stück kosten. Damit kostet eine Klinge 2,16 Euro, während die anderen im Cent-Bereich (0,25 Euro) liegen.
Bei Frauen ist die regelmäßige Rasur ebenso ein Thema wie bei Männern. Nur eben nicht im Gesicht. Ein Rasierhobel für Frauen verspricht hier Abhilfe, doch davon gibt es viele verschiedene. Sie müssen jetzt nicht extra einen Rasierhobel-für-Frauen-Test machen, denn mit unserer Vergleichstabelle können Sie die unterschiedlichen Arten einfach untereinander vergleichen. Entscheiden Sie sich mithilfe unserer Produkttabelle jetzt für einen Damen-Rasierhobel im Set mit Wechselklingen und Ständer.
Hier eine kleine Auswahl an Rasierhobeln, die im Test besonders gut abgeschnitten haben:
Tabelle: Vergleich von Rasierhobeln für Frauen
| Produktmodell | Preis ca. | Besondere Merkmale | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|
| Eco-Rasierer von Bambaw | ca. 21 € | Umweltverträgliche Verpackung | Gleich lieferbar |
| Rasierhobel von WLDOHO | ca. 34 € | Ideal für Einsteiger | Lieferzeit prüfen |
| R89 RotGold von Mühle | ca. 43 € | Rostfrei | Gleich lieferbar |
| Klassischer Rasierhobel von Mühle | ca. 37 € | Stabiler Griff aus Olivenholz | Gleich lieferbar |
| Rasierhobel von Prime Art Wood | ca. 29 € | Umweltverträgliche Verpackung | Gleich lieferbar |
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