Rasierer Null Millimeter Test: Der ultimative Leitfaden für eine perfekte Rasur

Viele Männer legen Wert auf eine glatte Gesichtshaut und ein gepflegtes Äußeres. Der Markt bietet eine Vielzahl von Rasierapparaten, die unterschiedliche Bedürfnisse erfüllen. Doch welcher Rasierer eignet sich am besten für eine Rasur, die nahezu null Millimeter erreicht?

Elektrorasierer vs. Nassrasur: Was ist gründlicher?

Elektrorasierer bieten Komfort und reduzieren die Verletzungsgefahr im Vergleich zur Nassrasur. Das Einweichen und Einschäumen der Barthaare entfällt, und Schnittverletzungen sind nahezu ausgeschlossen. Doch selbst die besten Elektrorasierer rasieren in der Regel schlechter als eine Klinge.

Bei der Nassrasur zieht man die Klinge direkt über die Haut und entfernt die Barthaare unmittelbar an der Hautoberfläche. Dieser direkte Hautkontakt macht die Rasur so effektiv. Bei einem Elektrorasierer befindet sich jedoch eine Metallfolie zwischen Haut und Klinge, was die Gründlichkeit beeinträchtigen kann. Allerdings haben die Hersteller die Folien immer dünner gewalzt, sodass die besten Rasierer in puncto Gründlichkeit einer Nassrasur fast das Wasser reichen können.

Wasserdichte Herrenrasierer sind fast so gründlich wie Nassrasierer, da sie sich einen Trick der Nassrasur abgeschaut haben: Durch das Einschäumen der Barthaare strecken sich diese ein paar Millimeter mehr aus der Haut, was zu einer gründlicheren Rasur führt. Akku-betriebene Rasierer dominieren daher den Markt und bieten zudem eine bequemere Handhabung ohne störendes Kabel.

Trocken oder mit Schaum rasieren?

Die Meinungen darüber, ob eine Trocken- oder Nassrasur mit dem Elektrorasierer gründlicher ist, gehen auseinander. Einige Tests zeigen, dass die Rasur mit eingeschäumtem Gesicht ähnlich gründlich sein kann wie die Trockenrasur. Allerdings lassen sich mit eingeschäumtem Gesicht schwer präzise Konturen rasieren. Hier könnte Rasieröl eine Lösung sein.

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Folienrasierer vs. Rotationsrasierer: Welches System ist besser?

Der Markt wird von zwei Systemen dominiert: vibrierende Scherblätter (Folienrasierer) und rotierende Scherköpfe (Rotationsrasierer). Beide Systeme haben Vor- und Nachteile, und die Wahl hängt von den individuellen Bedürfnissen ab.

Folienrasierer

Folienrasierer sind geeignet bei gleichmäßigem Bartwuchs und engen Gesichtspartien. Bei einem Folienrasierer spannen sich perforierte Metallfolien über den Klingenblock, unter denen Schermesser die Haare abschneiden. Sie erfassen gerade wachsende Barthaare am besten und eignen sich gut zum Schneiden von Konturen und an engen Gesichtspartien.

Manche Hersteller haben die Klingenanzahl erhöht, um die Hautkontaktfläche zu vergrößern und gründlichere Rasurergebnisse zu erzielen. Einige Folien richten widerspenstige Haare auf, damit die eigentlichen Scherfolien leichtere Arbeit haben. Drei Folien sollten es aber für eine zügige und schnelle sowie gründliche Rasur schon sein.

Rotationsrasierer

Rotationsrasierer sind geeignet bei wildem Bartwuchs und vielen Falten. Hier schützt eine Metallfolie die Haut vor dem unmittelbaren Kontakt mit den Messern. Der perforierte Schutzwall ist kreisrund konstruiert, sodass die winzigen Öffnungen die Barthaare von allen Seiten und aus allen Richtungen erfassen. Wildwuchs-Bärte sind daher das Revier der Rotationsrasierer. Durch flexibel gelagerte Scherköpfe passen sie sich den Gesichtskonturen optimal an.

Wenn Sie Teile Ihres Barts stehen lassen wollen und diese Partien mit sauberen Konturen versehen möchten, sollten Sie darauf achten, dass der Rotationsrasierer mit einem zusätzlichen Trimmer ausgestattet ist. Die runden Klingen lassen keine präzisen Kantenschnitte zu.

3-Tage-Bart züchten

Mit speziellen Aufsatzköpfen, wie sie etwa Philips in den Series 7000 und 9000 vorlegt, lässt sich ein 3-Tage-Bart relativ komfortabel züchten. Leichter ans Ziel gelangen Männer mit längerem Bart, wenn sie das Gestrüpp erst mit dem Trimmer kürzen und für den Rest den Scherkopf einsetzen.

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Testsieger in beiden Geräteklassen

In beiden Geräteklassen finden sich sehr gute Rasierer. Die qualitativen Unterschiede unter den Bestplatzierten in Tests sind minimal, und auch die unterschiedlichen Zielgruppen werden mittlerweile von beiden Systemen fast gleichermaßen bedient. Folienrasierer setzen nämlich meist ebenfalls auf flexible Lagerung der Klingensätze sowie, wie schon erwähnt, raffinierte Folien zur Ausrichtung der Barthaare. Nicht zu vergessen die Vibrationen, durch die die Haare in die bestmögliche Ausgangslage für die perforierten Folien geschüttelt werden.

Prüfen Sie beim Kauf, ob der Rasierer gut in der Hand liegt und sein Summen angenehm ist. Achten Sie auf die Ausstattung, ob sich etwa der Trimmer für Ihre Bedürfnisse eignet, ein Langhaarschneider integriert oder eine Nassrasur möglich ist.

Braun oder Philips: Welcher Hersteller hat die besten Rasierer?

Braun setzt auf Folienrasierer, Philips auf Rotationsrasierer - eine Entscheidung zwischen den beiden Herstellern ist daher in erster Linie eine Frage des Rasursystems. In den Tests der Stiftung Warentest haben die Braun-Modelle seit einigen Jahren die Nase knapp vorn, die entsprechenden Testgeräte von Philips aber sitzen ihnen in Schlagdistanz im Nacken. Unterm Strich bilden Braun und Philips zusammen das führende Doppelgestirn unter den Elektrorasierern und dominieren zudem eindeutig den Markt.

Seit einigen Jahren mischt auch der japanische Hersteller Panasonic im Kräftemessen um die besten Rasierer mit. Anfangs nur ein Geheimtipp für preisbewusste Kunden, hat sich der Marktführer in Asien mittlerweile zu einer respektablen Marktgröße gemausert.

Reinigung und Akkulaufzeit

Kaum ein Elektrorasierer besitzt noch ein Netzkabel; die überwiegende Mehrzahl zieht sich den Strom aus einem Akku. Dank moderner Akkutechnologie, insbesondere jener von Lithium-Ionen-Akkus, sind Laufzeiten von bis zu 60 Minuten mittlerweile fast zur Norm geworden. Brauns Top-Modell der Serie 7 hängt in diesem Punkt sogar alle anderen ab: Der Rasierapparat läuft im Test mit einer Ladung fast drei Stunden.

Geräte, die ausschließlich mit geladenem Akku funktionstüchtig sind, lassen in der Regel keinen Netzbetrieb zu. Das heißt: Während das Gerät lädt, muss die Rasur warten. Der Vorteil dieses Typs liegt darin, dass die Elektrorasierer wasserdicht sind und z. B. auch unter der Dusche zum Einsatz kommen können. Im Gegensatz dazu sind Rasierer mit kombiniertem Akku-/Netzbetrieb nicht zu hundert Prozent wasserdicht. Auf dieses Detail sollten Sie daher vor dem Kauf achten.

Achten Sie beim Kauf u. a. von Elektrorasiereren auf die einfache Austauschbarkeit der Akkus, rät auch das Umweltbundesamt.

Körperrasur für Männer

Neben der Gesichtsrasur rückt die Körperrasur zunehmend in den Fokus. Hierfür gibt es spezielle Bodygroomer, die sich optimal eignen, um den Haarwuchs im Zaum zu halten, zu stutzen oder vollständig zu entfernen.

Bodygroomer sind in der Regel wasserfest und können trocken als auch nass verwendet werden. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass der Body Groomer für die gewünschten Anwendungsbereiche entwickelt wurde und die passenden Aufsätze bereithält. Auch die Akkulaufzeit, die Längeneinstellungen und die Qualität der Klingen sind wichtige Kriterien.

Tipps für die Körperrasur

  • Duschen Sie warm, um Haut und Haare weich zu machen.
  • Tragen Sie Rasierschaum oder Gel auf, um eine schützende Barriere zu schaffen.
  • Rasieren Sie in Richtung des Haarwuchses, um eingewachsene Haare zu vermeiden.
  • Spülen Sie die Haut mit kaltem Wasser ab, um die Poren zu schließen.
  • Tragen Sie eine beruhigende, alkoholfreie Aftershave-Lotion auf.

Wenn Sie verschiedene Rasierer für Körper und Bart verwenden, können Sie die Hygiene verbessern, die Abnutzung verringern und bessere Ergebnisse erzielen.

Professionelle Konturenmaschinen (Trimmer)

Für exakte Konturen, saubere Nackenlinien und fein ausgearbeitete Bartdetails sind professionelle Konturenmaschinen ideal. Diese Trimmer zeichnen sich durch scharfe Edelstahl- oder T-Klingen, kraftvolle Motoren und eine einfache Handhabung aus.

Einige beliebte Modelle sind:

  • Bad Butch Trimmer 0,0 mm Friseurrasierer
  • Olymp Hairmaster Trimmer Z4T
  • Tondeo ECO XS Lithium silber / silver
  • Olymp Hairmaster Trimmer Z5T
  • Tondeo ECO S+ Plus silber
  • Olymp Z3T+Z3C Haarschneider + Konturenschneider

Barttrimmer-Test 2025: Die besten Bartschneider

Ein Barttrimmer ist ein Muss für jede Person mit Gesichtsbehaarung. Die besten Barttrimmer im Überblick:

  • Babyliss Super-X Metal 15-in-1 Multi-Trimmer
  • Philips BT5515/15 5000 Series
  • Braun Braun Series 9

Beim Kauf eines Barttrimmers sollten Sie auf Performance, Handhabung, Längeneinstellungen, Akkulaufzeit sowie besondere Features achten. Ein Fehler, den unser Experte Can Avci in seinen Barber-Shops am häufigsten sieht, sind falsch gesetzte Konturen: “Jeder Mensch hat eine andere Gesichtsform und wenn man die Lineups, also die Bartlinie, falsch setzt, kann das katastrophal aussehen."

Produkt Besondere Merkmale
Babyliss Super-X Metal 15-in-1 Multi-Trimmer Leistungsstarker Akku, edle Metallköpfe, vielseitige Aufsätze
Philips BT5515/15 5000 Series ZoomWheel für einfache Längeneinstellung, selbstschärfende Metallklingen
Braun Braun Series 9 Sensationell scharfe Klingen, lange Akkulaufzeit

tags: #Rasierer #null #millimeter #test

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