Für viele Männer gehört die Rasur zum täglichen Ritual. Moderne Elektrorasierer müssen heute mehr können, als nur Haare entfernen. Sie sollen vielseitig sein, gründlich arbeiten, sich leicht bedienen lassen und dabei auch noch gut aussehen. In diesem Artikel werden verschiedene Rasierer verglichen, um Ihnen die Auswahl des richtigen Produkts zu erleichtern. Dabei werden sowohl etablierte Marken wie Philips und Braun als auch neue Player wie Laifen berücksichtigt.
Ein moderner Elektrorasierer muss heute mehr können als nur Haare entfernen. Er soll vielseitig sein, gründlich arbeiten, sich leicht bedienen lassen und dabei auch noch gut aussehen.
Es gibt zwei Haupttypen von Elektrorasierern: Folien- und Rotationsrasierer.
Viele Nutzer heben zudem hervor, dass sie mit Rotationsrasierern schneller sind, weil sie großflächiger rasieren. Folienrasierer wirken dagegen etwas kraftvoller, was sich auch durch lauteres Summen und stärkere Vibration ausdrückt.
Bei der Bewertung von Elektrorasierern spielen verschiedene Faktoren eine Rolle:
Der Philips i9000 Prestige Ultra XP9400/31 ist ein hochwertiger Rotationsrasierer, der sowohl für Nass- als auch Trockenrasuren geeignet ist. Mit einer Akkulaufzeit von bis zu 60 Minuten und einer vollständigen Ladezeit von 60 Minuten bietet er Flexibilität und Komfort. Die flexiblen, kompakten Scherköpfe passen sich den Konturen des Gesichts an und ermöglichen eine präzise Rasur, selbst an schwer erreichbaren Stellen wie dem Hals und unter der Nase. Der integrierte Konturenschneider sorgt für zusätzliche Vielseitigkeit.
Der Philips i9000 Prestige Ultra XP9400/31 überzeugt durch innovative Funktionen wie das "Triple Action Lift & Cut"-Klingensystem, das Haare bis zu 0,08 mm über der Haut präzise abschneidet. Die 360° rotierenden NanoTech Dual Precision-Klingen erfassen Haare aus verschiedenen Richtungen und sorgen für eine gründliche Rasur. Mit 8 Millionen Schnittbewegungen pro Minute eignet sich das Gerät für eine effiziente Rasur, selbst bei einem 1- bis 7-Tage-Bart. Der intelligente Haardichtesensor passt die Leistung automatisch an, um die Rasur zu optimieren. Echtzeit-Feedback über Druck- und Bewegungssensoren gewährleisten eine hautschonende Rasur. Die App bietet zusätzlich personalisierte Tipps und Insights.
Nachteile: Der Rasierer wird über ein proprietäres Philips-Ladekabel aufgeladen, was in Zeiten von USB-C-Anschlüssen als Nachteil betrachtet werden kann. Die Reinigungsstation verfügt nicht über eine Trocknungsfunktion.
Der Laifen T1 Pro ist ein optisches und haptisches Erlebnis. Das Gehäuse ist schlank, elegant geschwungen und vollständig aus Aluminium gefräst. Damit erinnert es an die Zeiten, in denen Smartphone-Hersteller wie HTC solche Unibody-Gehäuse bauten - oder an verschiedene Produkte der Apple-Designer. Das kalte Metall liegt angenehm in der Hand, ich kann den Rasierer sicher greifen.
Der Laifen T1 Pro wird zudem mit drei Trimm-Aufsätzen geliefert, welche die Haare in zwei, drei oder fünf Millimetern Länge stehen lassen. Dank der kompakten Bauweise und des geringen Gewichts von nur 93 Gramm kannst du den Laifen T1 überallhin mitnehmen. Ein spezieller Flug-Knopf sperrt die Tasten, damit der Rasierer nicht versehentlich im Gepäck startet. Geladen wird er über USB-C, der Akku hält rund zwei Stunden. Sehr elegant finde ich das Schutzcover, das mich an das AirPods-Max-Case erinnert sowie den Standfuss aus Aluminium. Beides musst du allerdings zusätzlich kaufen.
Nachteile: Der T1 hat nur eine Klinge. Das ist bei dichtem Bartwuchs für die tägliche Rasur nicht ausreichend. Sein Einsatzgebiet ist leichter Bartwuchs: ideal für alle, die nur alle paar Tage einige Härchen kürzen oder wenn ein Teil der Gesichtsbehaarung stehen bleibt und nur kleine Flächen rasiert werden.
Der Laifen P3 Pro hat das Design eines klassischen Reiserasierers - nur etwas eleganter. Auch hier dominiert das Aluminiumgehäuse, mit 186 Gramm ist der P3 Pro etwas schwerer als erwartet. Das Gerät ist jedoch tatsächlich ein massiver Metallblock.
Ein Hingucker ist das kleine Fenster mit Blick auf die Spulen des Elektromotors. Der Rasierer hat drei Klingen, schneidet richtig gut und kommt auch mit meinem stärkeren Bartwuchs klar. Der Scherkopf passt sich den Konturen schön an, so dass die Hautreizung gering ist.
Ideal ist das Gerät aufgrund seiner Bauweise für kürzere wie auch längere Reisen. Auch hier lässt sich der Scherkopf wieder magnetisch befestigen. Diese Lösung finde ich elegant und komfortabel, da ich den Rasierer nach jeder Rasur kurz reinige.
Nachteile: Natürlich gibt es Modelle, die noch etwas gründlicher und sanfter rasieren. Aber die sind teurer oder grösser. Für den Preis von rund 220 Franken oder Euro ist die Rasur in Ordnung. Die Konkurrenz ist teilweise noch etwas teurer.
Optisch reiht sich der Braun Series 7 nahtlos in die Familie der Braun-Rasierer ein. Der Rasieraufsatz und die Klingen sind in Silber gehalten, das restliche Gehäuse besteht aus schwarzem Kunststoff. Diese Farbkombination wirkt modern und hochwertig. Der verbaute Kunststoff überzeugt durch seine Robustheit. Auch bei höherem Druck gibt das Gehäuse nicht nach, scharfe Kanten oder sichtbare Produktionsrückstände gibt es nicht. Alle Bauteile sitzen fest, weisen keinerlei Spiel auf, und auch die Spaltmaße sind gleichmäßig und sehr gering. Das hochwertige Kunststoffgehäuse überzeugt mit klaren Kanten und präziser Verarbeitung.
In der täglichen Anwendung überzeugt der Braun Series 7 größtenteils. An den Wangen und am Kinn liefert er eine gründliche Rasur. Der flexible Aufsatz passt sich der Gesichtsform gut an. Schwierigkeiten zeigt der Rasierer am Hals, wo wir mehr als 2- bis 3-mal überrasieren müssen. Die Klingen sind scharf und ermöglichen exakte Ergebnisse. Positiv ist, dass beim Stutzen und Formen keine Hautreizungen auftreten. Auch Ziehen oder Zupfen der Haare bleibt aus. Der bewegliche Scherkopf sorgt für gründliche Ergebnisse - besonders an Wangen und Kinn.
Nachteile: Abstriche gibt es bei sehr unebenen Stellen wie dem Hals oder den Koteletten sowie beim Lautstärkepegel. Auch die Folgekosten durch Reinigungskartuschen und der fehlende USB-C-Anschluss muss man bedenken.
Mit dem Panasonic ES-LV6U geht man fast keine Kompromisse ein. Mit seinem extrem flexiblen Scherkopf schmiegt er sich geradezu an die Haut und säbelt dabei, was das Zeug hält. Die Verarbeitung ist sehr gut, die Handhabung super, die Rasur gründlich und die Haut bleibt entspannt.
Der Folienrasierer kommt mit einem fünffachen Schersystem, das aus vier Scherfolien und einem Integralschneider besteht - mehr Schneideelemente hat kaum ein anderes Modell im Test zu bieten. Die vielen Schneideelemente machen den Scherkopf recht wuchtig: Die Fläche mit den Schneideelementen ist satte 4,1 x 3 Zentimeter groß. Wenn man aufpasst, kommt man auch an kleineren Stellen ganz gut damit zurecht - für kleinteilige Arbeiten ist der Kopf zwar überdimensioniert, man hat aber eine relativ gute Übersicht.
Nachteile: Er eignet sich allenfalls dafür, die Koteletten zu stutzen oder die Bartkontur nachzuziehen. Das klappt immerhin einigermaßen zufriedenstellend, da man ihn im Gegensatz zu den Klapptrimmern vieler Konkurrenten zumindest arretieren kann.
Bei seinem Edel-Rasierer Series 9 Pro+ 9577cc geht Braun keine Kompromisse ein. Der Apparat ist hochwertig verarbeitet, rasiert exzellent und kommt mit einer großzügigen Zubehörausstattung. Eine Besonderheit ist das Powerbank-Etui für unterwegs, im heimischen Badezimmer findet der Rasierer Platz in der mitgelieferten Reinigungsstation.
Die Rasur ist sehr reizarm und vermied im Test selbst auf empfindlicher Haut - Stichwort: Hals - konsequent Irritationen. Sie war auch sehr gründlich. In beiden Kernkompetenzen hält der Braun Series 9 Pro+ mit dem Testsieger mit. Lediglich auf dem Adamsapfel konnte sich der Panasonic noch einen Hauch besser behaupten.
Nachteile: USB-C wäre hier eine praktikablere Wahl gewesen.
Philips bedient Freunde von Rotationsrasierern und Technik-Fans gleichermaßen: Der S9987/55 strotzt nur so vor Features. Die Sensoren und der OLED-Screen gehören dabei noch zu den bodenständigeren Merkmalen, origineller ist zum Beispiel der Indikator für den Anpressdruck, der in verschiedenen Farben leuchtet. Auch beim Zubehör zeigt sich Philips großzügig und legt neben einem Transportetui und einer kleinen Reinigungsstation eine separate Ladestation bei.
Philips hat allerdings nicht nur beim Zubehör, sondern vor allem bei der Ausstattung des Rasierapparats selbst aus dem Vollen geschöpft. An der Vorderseite prangt ein OLED-Display, das mehr kann als nur den Ladestand des Akkus anzuzeigen. Ja, Sie haben richtig gelesen: Der S9987 kann leuchten, und das sogar farbig. Das sieht gut aus, allerdings dient die Lampe vorrangig nicht optischen Gesichtspunkten, sondern informiert über den Anpressdruck. Philips nennt das Feature »Pressure Guard« - bei zu viel Druck leuchtet der Rasierer in einem warnenden Rot, guten Druck quittiert er mit grünem und zu wenig Druck mit blauem Licht.
Hier ist ein Vergleich von USB-Rasierern, basierend auf verschiedenen Testkriterien:
| Modell | Preis (ca.) | Akkulaufzeit | Ladezeit | Klingenmaterial | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|
| Philips S3145/00 | 69 € | 60 Minuten | 60 Minuten | Edelstahl | Nass- und Trockenrasur, rostfreies Rasiersystem |
| Philips X3001/00 | 49 € | 40 Minuten | 60 Minuten | Edelstahl | Selbstschärfend, kurze Ladezeit |
| Manscaped The Handyman | 79 € | 60 Minuten | 90 Minuten | Edelstahl | Magnetische Schutzkappe, Ladestandsanzeige |
| Max-t USB81 | 39 € | 120 Minuten | 60 Minuten | Edelstahl | Kompaktes Format, hohe Akkulaufzeit |
| Remington XR1750 | 59 € | 50 Minuten | 90 Minuten | Edelstahl | Trimmer, kurze Ladezeit |
Anmerkung: Die Preise können variieren und sind Richtwerte.
Der Laifen P3 Pro liefert im Praxistest das, was er verspricht: Hochwertige Rasurtechnik mit Premium-Anmutung, ohne Schnickschnack. Für den stylischen Alltagseinsatz eine Empfehlung.
Der erste Eindruck des Laifen P3 Pro wird durch sein ungewöhnliches Design geprägt: Während einige Hersteller auf Kunststoff setzen, verwendet Laifen für den P3 Pro ein Aluminium-Gehäuse. Das wirkt nicht nur edel, sondern sorgt auch für ein angenehm kühles Gefühl in der Hand.
Die Verarbeitungsqualität ist dabei auf hohem Niveau: Keine knarzenden Spaltmaße, kein billiges Plastikgefühl - selbst die Tasten geben einen satten Druckpunkt. Mit 179 Gramm liegt der P3 Pro auch gut in der Hand, wirkt aber etwas schwerer als vergleichbare Modelle.
Auffällig ist das transparente Fenster an der Rückseite, durch das der Motor sichtbar ist. Diese Designentscheidung erinnert an Sportwagendesigns, bei dem der Motor durch eine Glasscheibe präsentiert wird.
Unter dem Glasfenster zum Motor ist ein minimalistische LED-Display, das sich unauffällig in das Gehäuse einfügt und modern wirkt, ohne aufdringlich zu sein. Im laufenden Betrieb informiert es über Akkustand, gewählten Modus und eventuelle Wartungshinweise (z.B. Reinigung nötig).
Die Bedienung des P3 Pro gestaltet sich unkompliziert. Der Rasierer verfügt über einen einzigen Schalter an der Vorderseite. Per kurzem Druck auf den Knopf wird der Rasierer eingeschaltet. Dank des durchzugsstarken Linearmotors ist die volle Leistung sofort verfügbar - lästiges Anlaufen fällt weg. Ein längeres Drücken aktiviert im Übrigen die Reisesicherung, die ein versehentliches Einschalten verhindert.
Der Rasierkopf ist magnetisch befestigt und lässt sich zum Reinigen leicht abnehmen. Diese Lösung funktioniert im Alltag sehr gut und ermöglicht eine schnelle Reinigung unter fließendem Wasser.
Aufgrund seiner kompakten Form eignet sich der P3 Pro besonders gut für Reisen. Er nimmt wenig Platz in der Reisetasche ein und ist mit 70 mm Breite und 60 mm Höhe deutlich kleiner als viele Konkurrenzprodukte.
Das Herzstück des Laifen P3 Pro ist das 3-fach-Klingensystem mit Linearmotor: zwei kurze Folien für die Grundrasur und eine längere Klinge für längere Haare. Der Hersteller setzt dabei auf sein ArcBlade-Design. Dahinter steckt kurzum ein größerer Kontaktwinkel zur Haut, der eine gründliche, komfortable Rasur sicherstellen soll.
In der Praxis zeigt sich: Der Rasierer liefert gute Ergebnisse und arbeitet überraschend sanft - es waren keine Irritationen oder Rötungen zu spüren. Das Scherkopfsystem schneidet Barthaare sauber ab, ohne sie auszureißen oder zu ziepen. Ein Vorteil für alle, die zu Hautproblemen neigen oder schnelle, reizfreie Ergebnisse suchen.
Der Rasierer arbeitet mit einem Dual-Linearmotor, der für eine gleichmäßige Bewegung der Klingen sorgt. Der Motor läuft gleichmäßig und verursacht auch keine störenden Vibrationen. Die Geräuschentwicklung ist moderat und vergleichbar mit anderen Elektrorasierern.
Ein Vorteil des P3 Pro: Er kann sowohl trocken als auch nass verwendet werden - und im Test zeigte sich, dass der Scherkopf mit Schaum noch müheloser gleitet. Anschließend den Rasierkopf abnehmen, abspülen, fertig.
Ein weiteres Highlight des Laifen P3 Pro ist die Akkulaufzeit. Mit einer vollen Ladung sind je nach Nutzungsverhalten mehrere Wochen täglicher Rasur möglich. Wer einmal vergisst zu laden, profitiert von der Schnellladefunktion: Bereits nach wenigen Minuten am Kabel reicht der Akku für eine komplette Rasur. Das LED-Display informiert über den verbleibenden Akkustand, sodass unangenehme Überraschungen ausbleiben.
Im Alltag praktisch: Durch die universelle USB-C-Schnittstelle kann das Ladekabel vom Smartphone, Laptop oder der Powerbank verwendet werden - ideal für Reisen oder unterwegs. Ein USB-C-Kabel ist im Lieferumfang enthalten.
Die Reinigung des Laifen P3 Pro gestaltet sich unkompliziert. Der magnetisch befestigte Scherkopf lässt sich mit einem Handgriff abnehmen und unter fließendem Wasser ausspülen. Dies sollte regelmäßig erfolgen, um Haarreste zu entfernen und die Schneidleistung zu erhalten.
Die Lebensdauer der Scherköpfe gibt der Hersteller mit etwa 500 Betriebsstunden an, was bei täglicher Nutzung für geraume Zeit reichen sollte. Die Klingen und der Scherkopf können nachgekauft und selbst gewechselt werden.
Der Laifen P3 Pro ist IPX7-zertifiziert. Die Wasserdichtigkeit nach IPX7-Standard bedeutet, dass ein Gerät bis zu 30 Minuten in einem Meter Wassertiefe funktionsfähig bleibt. Für die normale Reinigung unter dem Wasserhahn ist das mehr als ausreichend.
Als Reiseetui bietet Laifen den P3 Pro-3 Blade Travel Pod an.
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