Egal ob Dreitagebart oder tägliche Rasur: Gegen Haare im Gesicht gehen viele Männer mit Nassrasierern vor. Doch welcher Rasierer ist der beste für eine gründliche und hautschonende Rasur? Dieser Frage sind verschiedene Testinstitute und Magazine nachgegangen. Hier finden Sie einen umfassenden Überblick über aktuelle Tests und Empfehlungen.
Für den Test wurden zwei Produktgruppen ausgewählt: Systemrasierer mit Klingenblock und Rasierhobel mit einer Klinge. Einwegrasierer wurden aus Gründen der Nachhaltigkeit nicht untersucht.
Ihre Griffe sind aus hartem und weichem Kunststoff, vereinzelt mit metallenen Elementen. Der austauschbare Kopf enthält je nach Modell drei bis sechs Klingen und einen Gleitstreifen, der für eine schonendere Rasur sorgen soll.
Alle Rasierhobel bestehen aus Metall. Sie haben einen geschlossenen Kamm und eignen sich daher auch für Einsteiger, weil die Rasierklinge mehr zurückgesetzt liegt als in einem offenen Kamm. Hobel sind zeitlos, sie setzen nicht auf Schnickschnack.
Der Test zeigt: Gute Rasierer gibt es viele. Aber: Mehr Klingen sind nicht automatisch besser - weder für die Gründlichkeit der Rasur noch für die Haltbarkeit der Klingen. Und: Ersatzklingen gehen auf Dauer ins Geld.
Für den Test haben sich insgesamt 160 Männer im Prüfinstitut oder zu Hause rasiert. Sie beurteilten entweder, wie gründlich die Modelle arbeiten, wie schonend sie zur Haut sind und wie gut sie sich handhaben lassen, oder sie verwendeten die Klingen so lange wie möglich, um ihre Langlebigkeit zu prüfen. Zusätzlich bewerten wir, wie die Rasierer verpackt sind und, ob die Anbieter Hinweise zur richtigen Müllentsorgung und -trennung geben.
Nach wie vor gilt: Keine Rasur ist so gründlich wie die Nassrasur. Deshalb greifen viele Männer trotz immer fortschrittlicheren Elektrorasierern auch heute noch zu den Rasierklingen. Doch wenn wir ehrlich sind, hat die Wahl unseres Nassrasierers oft keine rationale Grundlage. Stattdessen ist es meist die Gewohnheit, die entscheidet, zu welchen Ersatzklingen wir in der Drogerie greifen. Das könnte ein Fehler sein.
Hier eine Auswahl von Nassrasierern, die in verschiedenen Tests gut abgeschnitten haben:
Wer den besten Nassrasierer für sich finden will, sollte nicht nur auf Design oder Preis achten - sondern vor allem auf den eigenen Hauttyp, weil jede Haut anders auf die Rasur reagiert. Und auch die Wahl der Rasierklingen spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Wer sehr empfindliche Gesichtshaut hat, sollte einen Systemrasierer mit wenigen Klingen wählen, denn so wird die Haut weniger strapaziert. Für Männer, die im Gesicht zu Akne neigen, ist die Trockenrasur nach wie vor am schonendsten.
Im empfindlichen Intimbereich ist es besonders wichtig, dass der Rasierer zuverlässig und gründlich arbeitet. Stumpfe Klingen können hier schnell Verletzungen verursachen. Deshalb sind Systemrasierer mit wechselbaren Klingen hier klar im Vorteil. Für bessere Kontrolle, ohne abzurutschen, ist ein ergonomischer oder Anti-Rutsch-Griff essenziell. Achten Sie außerdem auf Gleitstreifen mit hautberuhigenden Inhaltsstoffen wie Aloe vera, die vor Irritationen und Schnittwunden schützen.
Eine gründliche Rasur braucht Zeit. Das gilt insbesondere für die Rasurvorbereitung. Egal, ob Sie sich für Rasierschaum, Rasiergel, Rasieröl oder Rasierseife entscheiden - lassen Sie das Produkt Ihrer Wahl ein bis zwei Minuten einwirken, um Ihre Barthaare vor der Rasur aufzuweichen. Die kurze Wartezeit wird mit einer deutlich flüssigeren Rasur belohnt und beugt gleichzeitig Rasurbrand vor.
Drei, vier oder fünf? Die richtige Anzahl der Klingen gehört zu den meistgestellten Fragen. Sie ist abhängig von Hauttyp und Bartdichte, für die meisten ist ein Nassrasierer mit drei bis fünf Klingen optimal. Mehr Klingen rasieren gründlicher, können aber auch Hautirritationen verursachen. Wichtig ist, dass der Rasierer gut zur eigenen Haut passt. Achten Sie auf Flexibilität des Kopfes und Gleitstreifen, um an besonders empfindlichen Stellen Schnitte zu vermeiden.
| Rasierertyp | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Systemrasierer | Komfortabel, geringe Verletzungsgefahr, sanfte Rasur | Höhere Kosten für Ersatzklingen, weniger nachhaltig |
| Rasierhobel | Kostengünstiger, umweltfreundlicher, gründliche Rasur | Erfordert Übung, höhere Verletzungsgefahr |
Der Rasierhobel bietet eine klassische, umweltfreundliche Rasur und ist ideal für erfahrene Nutzer:innen. Ein Systemrasierer bietet hingegen mehr Komfort und besonders für Anfänger:innen eine geringere Verletzungsgefahr. Beide Rasierer haben ihre Vorteile: Der Rasierhobel ist auf Dauer kostengünstiger, während der Systemrasierer eine sanftere Rasur bietet. Mit unserem Nassrasierer Test können Sie das beste Modell für Ihren Hauttyp und Ihre Bedürfnisse bei der Rasur finden.
Die Stiftung Warentest hat in ihrer Ausgabe 12/2024 insgesamt 20 Nassrasierer untersucht. Darunter befanden sich 16 Systemrasierer mit Ersatzklingen und vier Rasierhobel von Marken wie Gillette, Wilkinson und Co.
Gleich vier Nassrasierer teilen sich den Testsieg. Darunter zwei Modelle von Gillette und zwei von Wilkinson. Mit der Gesamtnote "gut (1,8)" werden unter anderem der Gillette Fusion5 und der Hydro 5 Skin von Wilkinson Sword. Ein günstiger Preistipp ist der Rasierer von Isana mit der Gesamtnote (gut (1,9)".
Bester Rasierhobel mit dem "test"-Qualitätsurteil "gut (2,1)" ist der Hobel von Störtebekker. Er überzeugt vor allem in der Testkategorie Haltbarkeit der Rasierklingen.
Die Stiftung Warentest kam in ihrem Test auf das gleiche Ergebnis. Dort führt die Bestenliste ein 5-Klingen-Rasierer an (Gillette Fusion5 Proglide), direkt darauf folgen ein 2-Klingen-Modell (Gillette SkinGuard) und anschließend ein Rasierer mit drei Schneiden (Gillette Mach3).
tags: #rasierer #herren #klinge #test
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.