Das Vermeiden von Rasurbrand, Hautirritationen und Rasierausschlag stellt jeden, der sich rasiert, oftmals vor ein Problem. Rötungen, gereizte Haut und Pickelchen können Folgen einer Rasur sein, die nicht nur an den Beinen, sondern auch unter den Achseln oder im Intimbereich bzw. der Bikinizone auftreten können. Begleitet von Rötungen und Pickelchen kann es zudem zu lästigen eingewachsenen Haaren kommen. Diese Hauterscheinungen fühlen sich nicht nur unangenehm an, sondern werden von vielen Frauen gerade im Sommer auch optisch als störend empfunden.
Durch die Anwendung einfacher Tipps in deiner täglichen Routine kannst du lernen, wie du Rasurbrand und seine Folgen vermeidest. Wenn du eine Reizung oder Rötung nach der Rasur verspürst, ist dies normalerweise auf Rasurbrand zurückzuführen. Viele Menschen fragen sich, was Hautreizungen beim Rasieren verursacht. Die Antwort liegt in der Reibung zwischen dem Rasierer und der Haut, die durch Probleme mit dem Rasierer oder der Technik verursacht werden kann.
Wer ein paar simple Tricks berücksichtigt, kann Rasierpickel & Co. aber durchaus vermeiden. Bei eingewachsenen Haaren spricht man im Fachjargon von einer Pseudofolliculitis barbae. Bei dieser Form der Follikulitis krümmen sich die Härchen oder die abrasierten Haarstoppel nach hinten und dringen wieder in die Haut ein. Die Folge sind eingewachsene Haare, die mit schmerzhaften Entzündungen einhergehen können.
Hier sind sechs Tipps, wie du Rasurbrand verhindern kannst:
Tipp 1: Wähle einen Rasierer, der zu deiner Haut passt
Die Auswahl des richtigen Rasierers für deinen Hauttyp spielt eine große Rolle bei der Vermeidung von eingewachsenen Haaren, Rasierpickeln und der Reduzierung von Hautreizungen. Einige elektrische Rasierapparate werden am Kopf heiß, was zu Entzündungen und Reizungen auf deiner Haut führt. Das Equipment spielt bei der Rasur eine wichtige Rolle. Wir empfehlen Rasierer mit mehreren Klingen, weil diese den Druck gleichmäßiger auf der Haut verteilen. Zudem können Sie versuchen, auf Rasierer zurückzugreifen, die speziell für eine empfindliche Haut entwickelt sind. Diese ermöglichen eine gründliche Glattrasur und verringern das Risiko für Schnittverletzungen deutlich.
Das flexible 360°-System sorgt für eine sanfte Rasur und verringert die Anzahl der erforderlichen Züge. Wenn du einen stylishen Stoppelbart-Look ausprobieren möchtest, erlauben dir die mitgelieferten Barttrimmerköpfe einen Bartstyle von nur 0,5 mm wachsen zu lassen. Die Verwendung von heißem Wasser kann deine Barthaare aufweichen und sorgt für eine glattere Rasur.
Ein häufiger Grund für Rasurbrand ist die wiederholte Rasur der gleichen Stelle, die deine Haut unnötig belastet. Der Braun Series 9 Elektrorasierer kann Haare bis zu einer Länge von 0,05 mm erfassen und reduziert so die Anzahl der erforderlichen Züge. Mit dieser effizienten Rasur hat deine Haut die besten Chancen, reizfrei zu bleiben.
Tipp 2: So bereitest du dein Gesicht auf die Rasur vor
Wie auch immer du dich rasieren möchtest, die Vorbereitung deines Gesichts kann dafür sorgen, dass die Rasur hautschonender verläuft. Wenn du dich jemals gefragt hast, warum du Rasierschaum verwenden solltest: Schaum oder Gel machen die Haut nachweislich deutlich weicher und sie ist somit weniger anfällig für Hautirritationen während der Rasur.
Für eine hautschonende Rasur ist warmes (nicht heißes!) Wasser ideal: Es sorgt dafür, dass die Haare weicher werden und die Rasierklingen sanfter über die Haut gleiten können. Das reduziert Mikroverletzungen auf der Haut. Eine Rasur ist für die Haut immer mit Stress verbunden. Das liegt unter anderem an der mechanischen Reibung, die auf der Haut erzeugt wird. Um diese Reibung zu reduzieren, raten wir Ihnen dringend davon ab, nur mit Wasser oder gar trocken zu rasieren. Dies kann zu Schnittwunden, in jedem Fall aber zu Mikroverletzungen der Haut führen. Greifen Sie stattdessen zu einem ausgewiesenen Rasierschaum oder -gel - oder verwenden Sie einfach Ihr normales Duschgel, z.B. die AESTHETICO cleansing lotion. Lassen Sie das Duschgel oder den Rasierschaum auch gerne für einige Minuten auf der Haut einwirken. Dies trägt ebenfalls dazu bei, dass die Haare weicher werden, sodass eine schonendere Rasur erfolgen kann.
Außerdem kann durch die richtige Vorbereitung der Haut mit einem Peeling die Reibung beim Rasieren verringert werden, da abgestorbene Hautzellen deinen Elektrorasierer verstopfen und dazu führen können, dass er an deiner Gesichtshaut ziept.
Wenn du die Trockenrasur ohne Schaum bevorzugst, empfehlen wir, deiner Haut vor der Rasur eine Entspannungsphase zu gönnen, da die Haut nach dem Waschen zu leichten Schwellungen neigt. In beiden Fällen solltest du nicht zu fest drücken, da dies eine häufige Ursache für Hautirritationen ist und die effiziente Schneidetechnologie der Braun Rasierer ohne zusätzlichen Kraftaufwand funktioniert.
Tipp 3: Verwende die richtige Rasiertechnik
Die richtige Rasiertechnik ist eine Kunst, die man mit Hilfe einiger zu beachtender Grundlagen lernen kann. Je nach Haardicke empfehlen wir Ihnen entweder entlang oder entgegen der Wuchsrichtung zu rasieren. An den Beinen sind die Haare in der Regel wesentlich dünner, sodass das Rasieren von den Knöcheln Richtung Oberschenkel kein Problem darstellt. Unter den Achseln und im Intimbereich hingegen haben wir dickere Haare. Wer hier entgegen der Wuchsrichtung rasiert, riskiert unnötige Hautreizungen.
Das sanfte Auftragen von Rasiergel verringert das Risiko von Hautreizungen. Die Investition in einen Rasierpinsel lohnt sich wirklich, da du damit die Hautregionen viel besser erreichen und befeuchten kannst, in denen du deinen Elektrorasierer verwendest. Ein Rasierpinsel sorgt für ein besonders gleichmäßiges Auftragen des Gels und peelt sanft, damit dein Rasierer optimal arbeiten kann.
Für eine gründliche Rasur deines Gesichts, ziehst du die Haut mit der freien Hand straff. Wenn du lernst, wie man sich richtig rasiert, kannst du damit auch schwer zu rasierende Bereiche, wie den Hals, sehr gut erreichen. Um Rasierpickel zu vermeiden, gilt der abschließende Rasiertipp, nicht entgegen der Haarwuchsrichtung zu rasieren.
Tipp 4: Vernachlässige deine Haut direkt nach der Rasur nicht - das könnte schlimme Folgen haben.
Die Nachrasur ist genauso wichtig, vielleicht sogar wichtiger als die Vor- und die eigentliche Rasur. Wenn du denkst, dass du noch einige eingewachsene Haare hast, kannst du das eingewachsene Haar entfernen, indem du es mit einer Pinzette anhebst. Sei dennoch vorsichtig, dass du es nicht komplett herausziehst. Dadurch wächst das Haar tiefer nach.
Um die Haut nach der Rasur optimal zu pflegen, sollte die Haut zunächst tonisiert werden. Ein geeignetes Produkt ist das AESTEHTICO refresh & care. Der milde Alkoholanteil desinfiziert die beanspruchten Hautareale und sorgt dafür, dass aus den Mikroverletzungen keine Entzündungen entstehen. Inhaltsstoffe wie Bisabolol oder Allantoin beruhigen die gereizte Haut. Zusätzlich sollten Sie die Haut mit einer beruhigenden Pflege verwöhnen. In der Regel eignet sich dafür die normale Bodylotion, die Sie auch für den Rest Ihres Körpers verwenden. Für besonders empfindliche Haut oder für SOS-Rasurbrand-Fälle empfehlen wir unser AESTHETICO scaling balm.
Verwende kaltes Wasser oder lege ein kaltes Handtuch auf dein Gesicht, um die Haut zu kühlen und die Poren zu schließen. Du kannst auch einen Sprühtoner verwenden, um den pH-Wert deiner Haut wieder zu normalisieren, da einige Leitungswasser deinen pH-Wert aus dem Gleichgewicht bringen können.
Tipp 5: Trage nach der Rasur beruhigende Produkte auf
Auch mit der sanftesten Rasur aller Zeiten ist die anschließende Pflege wichtig, um dein Gesicht und deinen Bart langfristig zu pflegen und Rasurbrand zu verhindern: Spüle deine Haut nach der Rasur mit warmem (und nicht zu heißem) Wasser ab und tupfe sie trocken. Aber bitte nicht reiben, das begünstigt nur Rasurbrand. Was hilft, ist zudem eine Feuchtigkeitslotion oder ein sanfter After Shave Balsam. Vermeide alkoholhaltige Produkte, da diese zu Irritationen führen können - und zu dem brennenden Gefühl, das dir sicher vertraut ist.
Tipp 6: Lass längere Intervalle zwischen der Rasur
Bist du besonders anfällig für Rasurbrand, dann gönne deiner Haut zwischen den Rasuren mehr Erholungszeit. Auch wenn Sie gerade in sonnigwarmen Zeiten gern täglich glatte, schöne Beine & Co. hätten, gilt leider: Je seltener Sie sich rasieren, desto besser ist es für Ihre Haut. Gerade wer zu Rasierpickelchen, Rötungen und Juckreiz neigt, sollte vor jeder Rasur überlegen, ob es wirklich nötig ist.
Scharfe und saubere Klingen
Scharfe, saubere Klingen gehören zu den wichtigsten Voraussetzungen für das Vermeiden von Rasurbrand und anderen Hautirritationen. Stumpfe Klingen sorgen dafür, dass Sie mehr Druck ausüben müssen. Zudem gleiten sie nicht mehr so einfach über die Haut, sodass die stumpfe Fläche der Klingen die Haut mechanisch sehr beansprucht. Das erhöht das Risiko für Schnittverletzungen. Klingen, in denen Haare, Hautschüppchen oder Keime hängen, fördern die Gefahr von Entzündungen. Deshalb empfehlen wir, den Rasierer gründlich abzuspülen und Klingen in angemessenen Abständen auszuwechseln.
Alternative Haarentfernungsmethoden
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann die Haare mit einem elektrischen Trimmer entfernen. Durch dieses Verfahren werden weniger Mikroverletzungen verursacht und die Haut ist nach dem Rasieren bedeutend weniger gereizt. In jedem Fall sollten Sie auf das Herauszupfen von Haaren verzichten, da Sie somit das Risiko erhöhen, dass nachwachsende Haare in die Haut einwachsen.
Besondere Tipps
Neigen Sie auf den Oberschenkeln zu Reibeisenhaut (Keratosis pilaris), also zu kleinen, häufig rötlichen, verhärteten Pickelchen? Dann kann die Rasur die Haut zusätzlich irritieren. Für eine Reduzierung der Pickelchen legen wir Ihnen unsere AESTHETICO fruit complex body & face lotion als Nachtpflege ans Herz. Sie kann den Gänsehaut-Effekt deutlich vermindern und macht Ihre Haut damit auch optisch fit für den Sommer!
Was tun bei bereits entstandenem Rasurbrand?
Rasurbrand ist in der Regel harmlos. Normalerweise beruhigt sich die Haut nach ein paar Tagen wieder und Rötungen oder Pickelchen klingen ab. Im schlimmsten Fall können daraus aber auch Entzündungen entstehen, die sehr groß und schmerzhaft sind.
Ist es trotz aller Vorsicht doch mal passiert, braucht die Haut absolute Ruhe. Um Rasurbrand wegzubekommen, solltest du einige Tage überhaupt nicht rasieren und ausschließlich sanfte und nicht reizende Pflegeprodukte für empfindliche Haut verwenden. Ein Rasurbrand dauert in der Regel wenige Tage, wenn du alle Maßnahme ergreifst, um Rasurbrand schnell wegzubekommen. Hält er länger als eine Woche an, musst du den Rasurbrand fachmännisch behandeln lassen, vom Hautarzt deines Vertrauens.
Erste Hilfe bei Rasurbrand:
Passe deine Rasurroutine mit Hilfe unseren Tipps an und du wirst schon bald Unterschiede sehen. Hautausschläge bei der Rasur und Rasierpickel können jucken, unangenehm und sogar schmerzhaft sein. Mit der richtigen Vorbereitung, Technik und Nachsorge lässt sich Rasurbrand jedoch effektiv vermeiden.
tags: #rasierer #rasurbrand #vermeiden
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.