Die Wahl des richtigen Rasierers ist entscheidend, um Hautirritationen und Rasurbrand zu vermeiden, insbesondere bei empfindlicher Haut. Es gibt eine Vielzahl von Rasierern auf dem Markt, die jeweils ihre Vor- und Nachteile haben. In diesem Artikel werden wir die verschiedenen Arten von Rasierern, ihre Funktionen und die besten Modelle für empfindliche Haut untersuchen.
Elektrorasierer sollen im Gegensatz zur Nassrasur besonders schnell und gründlich sein. Wer besonders empfindliche Haut hat oder insbesondere Reizungen vermeiden möchte, kann nach einem Modell für die Nass- und Trockenrasur Ausschau halten. Ist die Nassrasur möglich, kann Rasierschaum oder Rasiergel aufgetragen werden, wodurch sich die Gefahr für Reizungen und Schnittwunden erheblich reduzieren lässt. Damit die Reinigung im nassen Zustand gelingt und das Gerät keinen Schaden durch aufgetragenes Wasser nimmt, sollten sie gegen Wasser geschützt sein. So lässt sich nicht nur ein Defekt während der Rasur verhindern, sondern auch die Reinigung vereinfachen.
Neben den Klingen kann auch die Möglichkeit nützlich sein, das Gerät nicht nur bei einer Trockenrasur zu nutzen.
Das entscheidende Kriterium bei jedem Kauf ist die Frage, ob es ein Langhaar, Folien- oder Rotationsrasierer sein soll. Je nach persönlichen Präferenzen sollte es ein anderes Modell sein.
Wer sich mit einem Bart nicht wohlfühlt und eine glatte Haut präferiert, sollte bei nicht empfindlicher Haut zu einem Rotationsrasierer wie dem S9975/35 von Philips greifen. Wer seinen Bart oft komplett rasiert, kann bedenkenlos zu einem Modell mit rotierendem System wie dem Philips Shaver Series 3000 S3230/52 greifen. Diese können schnell große Fläche rasieren, sind aber auch weniger für klare Konturen oder Trimmen gedacht.
Wer trotzdem mit einem Rotierer trimmen und stylen möchte, kann spezielle Bartaufsätze nutzen, die gerade Kanten ermöglichen.
Wer vor allem auf eine besonders sanfte elektrische Rasur aus ist, greift zu einem Folienrasierer, die sich zudem auch noch für klare Konturen und Kanten an Bärten eignen. Wer sehr lange Barthaare hat, kann zu einem speziellen Langhaarrasier wie dem Panasonic ES-LV97-K803 greifen, der im gleichen Test des ETM Magazins ebenfalls die Note „sehr gut“ bekommt und für den auch komplizierte Haare kein Problem sind. Wer jedoch nicht mehrere Rasierer kaufen will, kann unterschiedliche Typen auch kombinieren. So lassen sich aus verschiedenen Folien- und Rotationsrasierern auch Langhaarrasierer machen.
Ein gutes Modell ist hier zum Beispiel der Panasonic ES-LV67-A803, der sich im Test des ETM Testmagazin (02/2022) den Testsieg sichern kann und sich mit passendem Aufsatz auch noch als Langhaarrasierer eignet.
Bei den Rotationsrasierern kommen dagegen drei Schereinheiten mit je einer runden Klinge zum Einsatz. Sie sind in einem Dreieck zueinander angeordnet und oft einzeln flexibel gelagert. Die Flexibilität der Rotationsköpfe und die dreieckige Form des Scherkopfs bieten den Vorteil, dass sich die Schereinheiten besser an die Gesichtsform anschmiegen. Vor allem die kantigen Kinn- und Unterkieferbereiche lassen sich damit oft besser rasieren.
Wie gut und vielfältig letztendlich ein Rasierer ist, bestimmen auch seine Aufsätze und das weitere Zubehör.
Da alle gängigen Modelle auf dem Markt mit einem Akku ausgestattet sind, sollte dieser eine möglichst hohe Ladekapazität haben. Modelle mit Netzbetrieb sind zwar ohne Aufladung nutzbar, sind aber derart unflexibel, dass sie weitgehend vom Markt verschwunden sind. Nützlich sind jedoch Modelle wie der Braun MGK5445, die sich auch während des Aufladens nutzen lassen, um auch bei leerem Akku arbeiten zu können.
Nicht zwingend nötig, aber hilfreich ist eine Akkustandanzeige, mit der sich erkennen lässt, wann Nutzerinnen und Nutzer ihr Gerät wieder aufladen müssen. Die Art der Darstellung kann hierbei erheblich variieren. So gibt es Modelle, die nur einen leeren Akku anzeigen, und jene, die den Akkustand aufschlüsseln.
Wer seinen Bart nicht nur trimmen, sondern auch auf eine spezifische Länge kürzen möchte, benötigt verschiedene Aufsätze für jeweils eine bestimmte Länge.
Ähnlich wie bei elektrischen Zahnbürsten gibt es auch in dieser Produktkategorie immer mehr Angebote mit Reiseetuis, die besonders unterwegs nützlich sind und eine Verschmutzung der Klingen verhindern.
Hochwertige Nassrasierer haben einen beweglichen Kopf, der sich den Hautkonturen anpasst. Gut sind auch Feuchtigkeitsstreifen, damit die Klingen sanft über die Haut gleiten, ohne sie zu irritieren.
Kommt darauf an, wie empfindlich deine Haut ist. Grundsätzlich gilt: je weniger Klingen, desto schonender der Rasierer. Und je mehr Klingen, desto glatter das Ergebnis. Durch ihre extreme Schärfe ist die Gefahr von Verletzungen oder Hautirritationen zwar hoch. Mit Geduld, Sorgfalt und der passenden Pflege, etwa durch Rasierschaum und Aftershave, lässt sich dem allerdings gut vorbeugen.
Auch wenn es eine Vielzahl an Modellen und Herstellern gibt, stechen einige bekannte und große Marken hervor.
Eine davon ist Braun. Das ursprünglich deutsche Unternehmen, das mittlerweile zum Konzern von Procter & Gamble gehört, produziert eine Vielzahl an elektronischen Geräten, darunter zum Beispiel auch Radios oder elektrische Zahnbürsten. Vor allem sind sie aber für ihre Rasierer bekannt. In den Elektrorasierer-Tests sticht der Hersteller regelmäßig mit Testsiegen und guten Noten heraus.
Ebenfalls ein großer Name der Branche ist Panasonic. Mit Modellen wie dem ES-LV67 können die Japaner auch in unserem Rasierer-Test eine gute Figur machen und die Bewertung „sehr gut“ ergattern.
Im Rasierer-Test 2025 stellt GQ die zehn besten elektrischen Rasierer vor - von Premium-Folienrasierern für höchste Ansprüche bis zu vielseitigen Geräten, die Bart, Gesicht und Körper in einem glattziehen. Ob Nass- oder Trockenanwendung, empfindliche Haut oder dichter Drei-Tage-Bart: Wer seinen Rasierer clever auswählt, investiert in Komfort, nicht nur in Gerätekosten.
Unsere Bewertung beruhte auf messbarer Leistung und realem Rasur-Erlebnis: Akkulaufzeit, Ladezeit, Komfort des Scherkopfes, Hautschonung (Sensoren & Technologien) und Verarbeitung waren Pflichtpunkte. Auch Zubehör wie Reinigungsstationen, Aufsätze und Wet-&-Dry-Tauglichkeit flossen mit ein. Die besten Modelle sind die, die in mehreren Kategorien glänzen - nicht nur beim blanken Schnitt, sondern bei jedem Schritt vom ersten Bartstoppel bis zur Detailkontur.
Beim Kauf eines Rasierers spielen mehrere Faktoren eine wichtige Rolle, um das passende Modell für Ihre individuellen Bedürfnisse zu finden. Unser Rasierer-Test hilft, verschiedene Geräte und deren Funktionen besser zu vergleichen:
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