Sommerzeit bedeutet Haut zeigen, und die Rasur ist die einfachste Methode der Haarentfernung. Doch oft folgen Rasierpickel und Hautirritationen. Wir verraten Ihnen, wie Sie diese Probleme vermeiden und eine perfekte Rasur erzielen.
Rasierpickel sind kleine Entzündungen, die entstehen, wenn die Haut beim Rasieren verletzt wird. Dabei entstehen kleine Abschürfungen, in die Bakterien eindringen und die Haut reizen können. Die Folge ist ein sogenannter Rasurbrand, der sich durch Rötungen, Juckreiz und brennende Schmerzen äußert. Charakteristisch sind rot-entzündete Poren.
Fazit: Weniger Hautverletzungen bedeuten weniger Bakterienansiedlungen und damit weniger Rasierpickel.
Hier sind sechs Experten-Tipps, wie Sie Rasierpickel vermeiden können:
Dermatolog:innen sind sich einig, dass das A und O beim Rasieren eine saubere Klinge ist. Sämtliche Rückstände von Duschgel oder Deodorants sollten schnellstmöglich von der Klinge entfernt werden. Spülen Sie den Rasierer immer unter fließendem Wasser gründlich aus. Vermeiden Sie Seife, da sie die Klingen stumpf machen kann.
Eine Klinge hält circa fünf bis zehn Rasuren. Nach dieser Zeit sind die Klingen abgestumpft, wodurch das Risiko steigt, die Haut zu verletzen.
Schweiß enthält Bakterien, die die aufgeschürfte Haut zusätzlich reizen können. Duschen Sie nach dem Sport gründlich mit einer antibakteriellen Seife, um die Haut zu desinfizieren.
Eine heiße Dusche nach der Rasur kann zusätzliche Reizungen verursachen, da Wärme die Poren öffnet.
Auch wenn eine Rasur entgegen der Wuchsrichtung der Haare ein glatteres Ergebnis bringt, begünstigt sie Rasurpickel. Rasieren Sie daher immer in Wuchsrichtung.
Verwenden Sie stets Rasierschaum oder Rasiergel, um das Verletzungsrisiko zu minimieren. Bei klassischen Klingen ohne Pflege-Extra ist dies besonders wichtig. Vermeiden Sie silikonhaltigen Conditioner, da die Kunststoffpartikel die Klinge stumpf machen können.
Sollten die Pickelchen schon da sein, können Sie spezielle Cremes oder Lotionen verwenden, die die Haut beruhigen. Achten Sie auf Inhaltsstoffe wie:
Vorsicht bei aggressiven alkoholhaltigen Desinfektionsmitteln!
Der beste Weg gegen Rasurbrand ist eine gründliche Vorbereitung und die richtige Pflege - vor, während und nach der Rasur.
Um Rasurbrand zu vermeiden, können Sie auch alternative Methoden zur Haarentfernung in Betracht ziehen:
Die Bikinizone ist besonders empfindlich und benötigt spezielle Aufmerksamkeit. Hier sind einige Tipps, um Rasurbrand, Hautreizungen und eingewachsene Haare zu vermeiden:
Mit diesen Tipps beugen Sie Rasurbrand im Intimbereich vor:
Erdbeerbeine entstehen, wenn nach dem Rasieren dunkle Punkte durch die Haut schimmern. Hier sind einige Tipps, um dieses Phänomen zu vermeiden:
Sie brauchen: 5 EL Meersalz, Abrieb einer Zitrone, 1 EL zerkleinerter Rosmarin (getrocknet oder frisch) und 3 EL Olivenöl. Zutaten vermischen und ein bis zwei Mal wöchentlich die Beine damit massieren.
Mit den richtigen Vorbereitungen, Techniken und der richtigen Pflege können Sie Rasierpickel, Rasurbrand und andere Hautirritationen vermeiden. Eine saubere, scharfe Klinge, die richtige Rasierrichtung und feuchtigkeitsspendende Pflege sind der Schlüssel zu einer glatten und gesunden Haut.
| Problem | Lösung |
|---|---|
| Rasierpickel | Saubere Klinge, Rasur in Wuchsrichtung, Rasierschaum |
| Rasurbrand | Vorbereitung der Haut, feuchtigkeitsspendende Pflege |
| Eingewachsene Haare | Regelmäßiges Peeling, Rasur in Wuchsrichtung |
| Schnittverletzungen | Scharfe Klinge, Haut anspannen, Alaunstift |
| Erdbeerbeine | Scharfe Klingen, Peeling, Feuchtigkeitspflege |
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