Anleitung zur perfekten Rasur mit Rasiergel: Tipps für eine glatte und gepflegte Haut

Viele Männer fragen sich, ob man sich mit oder gegen den Strich rasieren sollte, seit es Rasierer gibt. Viele sind der Überzeugung, dass es besser für die Haut ist, mit dem Strich zu rasieren, also immer in die Richtung, in die die Barthaare wachsen. So lassen sich Hautreizungen, Rasierbrand und eingewachsene Barthaare vermeiden. Natürlich entscheidet jeder individuell, welche Rasur-Richtung die richtige ist.

Doch wie bekommt man stoppelfreie Beine? Die richtige Technik und passende Produkte sind wichtig für ein erfolgreiches Rasurerlebnis.

Vorbereitung auf die Rasur

Die beste Vorbereitung für die Haut besteht darin, die Barthaare gut anzufeuchten und einzuweichen. Die vom Alltag gestresste Haut benötigt vor der Rasur eine angemessene Pflege. Das passiert bei einer warmen Dusche vor der Rasur ganz automatisch. Oder du hältst ein warmes, feuchtes Handtuch oder einen Waschlappen einige Minuten lang an dein Gesicht - ganz unabhängig davon, wie du dich rasierst. Bei einer Rasur gegen den Strich ist es optimal, wenn die Barthaare so weich wie möglich sind.

Die Haut ist trocken und sollte vor Beginn mit Rasierschaum, Rasiergel oder Rasieröl eingerieben werden. Das Ziel der Vorbereitung ist, die trockene Haut anzufeuchten, Hautschuppen zu entfernen und die Haare zu lockern.

Hier sind einige Schritte zur Vorbereitung:

  • Reinigen: Reinige dein Gesicht mit warmem Wasser und einem Waschgel deiner Wahl.
  • Einweichen: Lege ein feuchtwarmes Tuch für zwei bis drei Minuten auf den Bart. Oder dusche vorher warm.
  • Peeling: Benutzen Sie ein Peeling vor der Rasur: es entfernt abgestorbene Hautschuppen und öffnet die Poren.

Der beste Zeitpunkt zum Beine rasieren ist in der Dusche oder beim Baden, da die Haut feucht gehalten wird und sich die Poren öffnen. Verwende am besten warmes und kein heißes Wasser, da heißes Wasser die Haut reizt. Die abendliche Rasurroutine ermöglicht es der Haut, sich über Nacht zu erholen.

Alternativen zu Rasierschaum

Mit dem richtigen Rasierschaum von Wilkinson gelingt dir immer eine besonders gründliche Rasur. Was aber, wenn der Rasierschaum gerade aus ist oder du mal etwas anderes ausprobieren möchtest? Dann muss ein Rasierschaum-Ersatz her!

  1. Du bist Fan einer klassischen Nassrasur mit Vintage-Rasierer? Dazu gehört stilecht eine Rasierseife. Sie entwickelt zwar nur einen relativ leichten Schaum, ist jedoch sanft zur Haut und macht sie weicher.
  2. Falls im Badezimmerschrank kein Rasierschaum mehr steht, wirst du in der Dusche fündig: Shampoo oder Duschgel sind prima Rasierschaum-Alternativen.
  3. Du möchtest dich einfach mal ohne Schaum rasieren, die Haut bei der Rasur aber dennoch schonen? Dann probiere doch einfach mal Rasiercreme aus.
  4. Wer behauptet, dass Olivenöl nur in die Küche gehört? Als Ersatz für Rasierschaum erhält es eine ganz neue Bedeutung! Das Pflanzenöl ist ein bewährtes Hausmittel für die Rasur. Gib ein bis zwei Tropfen in die Hand, mische sie mit Wasser und massiere sie ein. Fühlt sich gut an und lässt die Klingen reibungslos über die Haut gleiten!
  5. Falls du Lust hast, kannst Du Rasierschaum auch selber herstellen. Dazu benötigst du eine Pumpflasche mit großer Öffnung sowie 60 g flüssige Kastilienseife, 30 ml Wasser, 30 g Aloe Vera Gel, 20 g Glycerin, 5 g Mandelöl, 5 Tropfen Teebaumöl und 5 Tropfen Lavendelöl oder einen anderen Duft deiner Wahl. Einfach alles in die Flasche füllen, mit einem Stäbchen umrühren, dann Flasche kurz schütteln - fertig ist der selbst gemachte Rasierschaum.

Du hast es sicher schon geahnt: Rasieren ohne Rasierschaum oder einen Ersatz ist keine gute Idee. Es reizt die Haut und fördert die Bildung von kleinen Pickeln. Rasiergel hingegen ist eine gute Alternative: Er ist stabiler als Schaum und in der Regel auch ergiebiger.

Haut mit Rasieröl, Rasiergel, Conditioner etc. vorbereiten: um Hautreizungen zu verhindern kann die Haut vorher mit Öl oder Schaum bearbeitet werden. Wenn du kein Rasierschaum oder Öl zur Hand hast, bietet sich auch Conditioner an. Von Shampoo wird eher abgeraten, da die Haare sich dadurch aufbauschen, schwerer zu entfernen sind und die Rasierklinge schneller verstopft. Öl und Rasierschaum legen sich wie eine Schutzschicht über die Haut, spenden Feuchtigkeit und erleichtern die Haarentfernung.

Schäumen: Jetzt kommt der Rasierschaum fingerdick auf den Bart. Du hast einen Vollbart? Dann gilt für dich ein Zwischenschritt: Zunächst solltest du deinen Bart trimmen - am besten auf wenige Millimeter.

Die richtige Technik

Für ein besonders glattes Ergebnis rasierst du zuerst einmal mit dem Strich und danach in die entgegengesetzte Richtung. Da du also mehrmals über die gleiche Stelle rasierst, ist eine allgemeine Annahme, dass die Rasur gegen den Strich die Haut stärker reizt. Solange du jedoch neuen Rasierschaum aufträgst und ohne starken Druck rasiert, sollte das kein Problem sein. Da die Barthaare im Gesicht in verschiedene Richtungen wachsen, ist es gut möglich, dass du an manchen Stellen ohnehin schon hin und her rasierst.

Hier sind einige wichtige Punkte für die richtige Technik:

  • Wachstumsrichtung: Wer gegen den Strich rasieren möchte, muss die Richtung des Haarwachstums kennen. Streiche mit deiner Hand über dein Gesicht - vor und zurück. Wenn du dabei einen Widerstand spürst, ist dies die Richtung gegen den Strich.
  • Reihenfolge: Erst Wangen, danach Hals, dann das Kinn. Zum Schluss rasierst du um den Mund herum. Die Haut ist hier besonders dünn und die Stellen schwer erreichbar.
  • Haut straffen: Zieh deine Haut mit der freien Hand etwas straff - und zwar gegen die Wuchsrichtung.
  • Klingen reinigen: Damit die Klingen einsatzbereit bleiben, befreist du sie nach ein bis zwei Zügen mit warmem Wasser von Schaum und Stoppeln.

Die passende Technik: fange am besten am Knöchel an und bewege dich von unten nach oben gegen die Wuchsrichtung. Danach an der selben Stelle von oben nach unten zurück. Lege den Rasierkopf am Knöchel an und schiebe den Rasierer, ohne Druck auszuüben, von unten nach oben bis zum Knie. Falls notwendig, kannst du den Vorgang an den Oberschenkeln weiterführen. Der Rasierer wird auf Kniehöhe angesetzt und mit etwas Druck vorsichtig gegen die Wuchsrichtung der Haare von unten nach oben bewegt.

Barbiere, die Verfechter der Rasur gegen den Strich, wenden häufig eine Dreifachmethode an, wobei sie zuerst mit dem Strich rasieren, danach das Gesicht wieder einschäumen und quer (das heißt seitlich) zum Strich rasieren. Wichtig bei dieser Methode ist: Rasiere in alle Richtungen mit gleichbleibender Geschwindigkeit, trage regelmäßig neues Rasiergel oder neuen Rasierschaum auf und spüle vor allem die Klingen häufig ab. Überprüfe immer wieder das Ergebnis, und wenn sich deine Haut doch einmal gereizt anfühlen sollte, kannst du natürlich jederzeit aufhören.

Rasurtechnik für Beine

Hygienische Nassrasur | Schritt für Schritt | Grundpflege

Die Wahl des richtigen Rasierers

Stumpfe Klingen führen zu Verletzungen, Hautirritationen und verursachen Pickelchen. Deshalb ist es besonders wichtig, die Klingen regelmäßig zu wechseln. Einwegrasierer sind meist nach einer Anwendung schon abgestumpft, weshalb sie nicht besonders zu empfehlen sind. Mehrfachrasierer oder nachhaltige Produkte wie Rasierhobel sind dagegen länger benutzbar, da die Rasierklinge länger scharf bleibt bzw. Modernere Produkte sind nachhaltig und entfernen auch kleinste Härchen. Je mehr Klingen ein Rasierer hat, desto besser werden Härchen entfernt.

Hier ist eine Tabelle, die die Vor- und Nachteile verschiedener Rasierertypen zusammenfasst:

Rasierertyp Vorteile Nachteile
Einwegrasierer Günstig, praktisch für Reisen Schnell stumpf, weniger hautschonend
Mehrfachrasierer Länger benutzbar, oft hautschonender Teurer in der Anschaffung
Rasierhobel Nachhaltig, langlebig, oft hautschonend Erfordert etwas Übung
Systemrasierer Schonend, komfortabel durch Gummilamellen Klingen müssen regelmäßig gewechselt werden

Nachhaltigkeit und Rasur

Du fragst dich, wie Rasur und Nachhaltigkeit zusammenhängen? Ganz einfach: die meisten Rasierer bestehen aus Plastik - und Plastik ist schwer abbaubarer Müll. Jährlich werden mit Plastikrasierern 30 Mrd. Wir verbinden Ästhetik und Nachhaltigkeit und möchten plastikfreie Rasierer fest in den Badezimmern etablieren. Unsere Rasierhobel heben sich durch ihre hautschonende, sanfte Art der Rasur hervor.

Rasierhobel als nachhaltige Alternative

Warum Rasierhobel besser sind als normale Rasierer oder Einwegrasierer? Allein schon optisch grenzen sich die Rasierhobel von der breiten Masse ab. Sie liegen gut in der Hand und gleiten sanft über die Haut. Sind die Klingen mal abgestumpft, kann man sie ganz einfach austauschen.

Hautpflege nach der Rasur

Wenn du mit der Rasur fertig und mit dem Ergebnis zufrieden bist, trägst du noch eine Aftershave-Feuchtigkeitslotion auf. Spüle deine Beine nach dem Rasieren mit kaltem Wasser ab. Nach der Rasur ist die Pflege der Haut sehr wichtig.

Hier sind einige Tipps zur Hautpflege nach der Rasur:

  • Desinfizieren: Auf die rasierte Haut trägst du nun dein After Shave auf. Balsam oder Fluide fühlen sich super angenehm an.
  • Pflegen: Nach dem After Shave ist es Zeit, der Haut etwas Feuchtigkeit zu gönnen: Trage eine leichte Gesichtscreme für Männer auf.
  • Kaltes Wasser: Kaltes Wasser schließt die Poren und erfrischt.

Umgang mit Problemen

Beim Rasieren geschnitten? Kann passieren und ist normalerweise nicht weiter schlimm. Die Klingen kappen nicht nur Barthaare, sondern kratzen auch über die oberste Hautschicht - nicht so super für deine Haut. Du hast Bedenken, deine Haut zu sehr zu reizen? Dann verwende am besten einen Rasierer wie den HYDRO 5 .

Das Problem mit den Stoppeln lässt sich wohl beim Rasieren nicht vollständig verhindern. Nach der Haarentfernung wachsen die Haare nach. Dieser Prozess dauert zwischen 2-3 Tagen. Die Rasierklingen schneiden das Haar nur Oberfläche, weswegen die Haare schnell nachwachsen können und eine erneute Rasur notwendig machen. Möchte man eine längere Zeit stoppelfrei bleiben, muss man sich mit anderen Methoden der Haarentfernung vertraut macht. Wachsing oder Epilierer können die stoppelfreie Zeit verlängern.

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