Rasierstoppeln vermeiden: Tipps für eine glatte Haut

Wir alle kennen das leidige Problem der lästigen Stoppeln im Intimbereich. Sie verursachen nicht nur Unbehagen, sondern können auch zu unangenehmen Jucken und sogar eingewachsenen Haaren führen. Die Intimbehaarung ist für viele Menschen ein natürlicher Teil des Körpers, der jedoch nicht selten auch unerwünschte Begleiterscheinungen mit sich bringt.

Einer der häufigsten und störendsten Nebeneffekte von Intimbehaarung ist das lästige Jucken. Eingewachsene Haare sind eine weitere unerwünschte Begleiterscheinung von Intimbehaarung, insbesondere in der Bikinizone. Wenn Haare nach dem Rasieren oder Wachsen in die Haut einwachsen, kann dies zu schmerzhaften Entzündungen führen.

Die Intimbehaarung kann auch hygienische Bedenken aufwerfen. Schließlich kann die Intimbehaarung bei vielen Menschen zu einem Gefühl des Unwohlseins und mangelnden Selbstbewusstseins führen. In Anbetracht dieser Herausforderungen ist es verständlich, warum immer mehr Menschen nach dauerhaften Lösungen zur Haarentfernung im Intimbereich suchen.

Rasierpickel im Intimbereich ● Rasierpickel wegbekommen

Probleme beim Rasieren

Das Rasieren der Intimbehaarung ist eine der häufigsten Methoden zur temporären Haarentfernung. Es kann jedoch auch eine Reihe von Problemen und Risiken mit sich bringen:

  • Schnitte und Hautirritationen: Beim Rasieren besteht immer das Risiko von Schnitten und Schürfwunden, insbesondere in empfindlichen Bereichen wie dem Intimbereich.
  • Einwachsen der Haare: Nach dem Rasieren wachsen die Haare oft schnell nach, und es besteht die Gefahr, dass sie in die Haut einwachsen.
  • Juckreiz und Hautrötungen: Rasieren kann die Haut im Intimbereich reizen und zu Juckreiz sowie Rötungen führen.
  • Kurze Haltbarkeit des Ergebnisses: Der Effekt des Rasierens ist nur von kurzer Dauer, da die Haare schnell nachwachsen.
  • Infektionsgefahr: Durch Schnitte und Irritationen während des Rasierens kann die Haut anfälliger für Infektionen sein.
  • Stoppeln und unebene Haut: Nach dem Rasieren können Stoppeln zurückbleiben, die sich rau anfühlen und unebene Haut hinterlassen.

Es gibt weitere Methoden zur Haarentfernung im Intimbereich, von temporären bis hin zu dauerhaften Lösungen. Beim Wachsen werden die Haare samt Wurzeln entfernt, was zu einer glatten Haut führt. Eine weitere Methode ist das Epilieren, bei dem mechanische Geräte verwendet werden, um die Haare aus der Wurzel zu ziehen. Zuletzt gibt es noch Enthaarungscremes, welche die Haare auflösen und eine schmerzlose Alternative sein können.

Angesichts dieser potenziellen Probleme suchen immer mehr Menschen nach langfristigen und schonenden Methoden zur Haarentfernung im Intimbereich.

Dauerhafte Haarentfernung mit Laser

Unsere fortschrittliche dauerhafte Haarentfernung mit Laser ist eine effektive Lösung, um unerwünschte Haare langfristig loszuwerden und ein glattes, angenehmes Hautgefühl zu erleben. Die dauerhafte Haarentfernung mit Laser hat die Art und Weise, wie wir uns von unerwünschter Körperbehaarung befreien, revolutioniert. Die Laser-Haarentfernung ist ein Verfahren, das auf gezielte Energieimpulse basiert. Die Lichtenergie des Lasers wird vom Melanin im Haar absorbiert und in Wärme umgewandelt. Diese Wärme beschädigt die Haarwurzel und verhindert, dass neue Haare nachwachsen. Da die Behandlung nur auf das Melanin abzielt, bleibt die umliegende Haut unversehrt.

Vorteile der Laser-Haarentfernung

  • Langanhaltende Ergebnisse: Einer der größten Vorteile der Laser-Haarentfernung ist ihre Nachhaltigkeit. Nach einer vollständigen Behandlungsserie werden die meisten Menschen eine erhebliche Reduzierung des Haarwuchses erleben, und einige werden sogar dauerhaft haarfrei sein.
  • Glatte Haut ohne Stoppeln: Die dauerhafte Haarentfernung mit Laser bietet nicht nur ein langanhaltendes Ergebnis, sondern auch eine gleichmäßige und glatte Haut. Stoppeln, die nach dem Rasieren oft zurückbleiben, gehören der Vergangenheit an.
  • Zeit- und Geldersparnis: Die Investition in die Laser-Haarentfernung kann langfristig gesehen kosteneffizient sein. Die Ausgaben für Rasierer, Wachs oder Enthaarungscremes summieren sich mit der Zeit.
  • Reduziert das Risiko von Hautproblemen: Rasieren und Wachsen können Hautirritationen, eingewachsene Haare und Schnitte verursachen. Diese Probleme gehören mit der Laser-Haarentfernung der Vergangenheit an.
  • Anpassbar an individuelle Bedürfnisse: Die Laser-Haarentfernung ist flexibel und kann an die individuellen Bedürfnisse und Hauttypen angepasst werden.
  • Schmerzarm und effizient: Im Vergleich zu einigen anderen Methoden zur Haarentfernung, wie dem Wachsen oder Epilieren, wird die Laser-Haarentfernung oft als weniger schmerzhaft empfunden.
  • Professionelle Betreuung: Bei der Laser-Haarentfernung arbeitet geschultes Fachpersonal mit hochmodernen Geräten. Dies stellt sicher, dass die Behandlung sicher und effektiv ist.

Bevor du dich für die Laser-Haarentfernung entscheidest, ist jedoch ein Beratungsgespräch unerlässlich, um sicherzustellen, dass die Behandlung zu deinen Bedürfnissen und deinem Hauttyp passt. Im Rahmen unseres ersten kostenfreien Beratungsgespräches führen wir eine Haut- und Haaranalyse, eine Haardickenmessung sowie eine Testbehandlung durch.

Tipps zur Vermeidung von Rasierpickeln

Soll ich mich untenrum eigentlich rasieren? Und wenn ja, wie mache ich das richtig? Das sind Fragen, die sich Viele stellen, wenn es um die eigene Intimpflege geht. Besonders bei empfindlicher Haut treten nach dem Rasieren oft unangenehme Rasierpickel im Intimbereich auf. Diese kleinen, roten Beulen entstehen, wenn die Haut gereizt ist oder Haare einwachsen und schrecken Viele ab, sich dem Thema Intimrasur zu widmen. Die gute Nachricht allerdings: mit der richtigen Technik und Pflege kannst du Rasierpickel im Intimbereich vermeiden.

Warum entstehen Rasierpickel?

Rasierpickel im Intimbereich, auch bekannt als Pseudofollikulitis, sind kleine, gerötete Beulen auf der Haut nach der Rasur. Sie entstehen, wenn sich das Haar nach dem Rasieren zurückbiegt und in die Haut einwächst. Das führt zu Entzündungen, Irritationen und eingewachsenen Haaren.

Vorbereitung der Haut

Pickel nach Rasur im Intimbereich lassen sich vermeiden, wenn du deine Haut richtig vorbereitest. Hier die wichtigsten Schritte:

  1. Peeling durchführen: Ein Peeling entfernt abgestorbene Hautzellen, öffnet die Haarfollikel und reduziert das Risiko für eingewachsene Haare. Verwende ein sanftes Peeling oder einen Peelinghandschuh, um die Haut vor der Rasur zu glätten.
  2. Warme Dusche nehmen: Warmes Wasser öffnet die Poren und macht die Haare weich. So gelingt die Rasur leichter und reizt die Haut weniger. Vermeide heißes Wasser, da es die Haut austrocknen kann.
  3. Rasiergel oder -creme auftragen: Für eine sanfte Rasur trägst du am besten ein parfümfreies Rasiergel oder eine beruhigende Creme auf. Sie bildet eine Schutzschicht zwischen Klinge und Haut und hilft, eine Intimrasur ohne Pickel zu erzielen.

Die richtigen Werkzeuge und Techniken

Jetzt, wo deine Haut vorbereitet ist, kommt es auf die Technik und Tools an, um Rasierpickel Intimbereich zu vermeiden:

  • Scharfer, sauberer Rasierer: Ein stumpfer Rasierer kann an den Haaren ziehen und so zu Hautreizungen und Schnitten führen. Verwende immer einen sauberen, scharfen Rasierer. Wie zum Beispiel den Philips OneBlade Intimate, der ideal für empfindliche Bereiche ist und eine sanfte, reizfreie Rasur ermöglicht.
  • In Haarwuchsrichtung rasieren: Gegen die Wuchsrichtung zu rasieren, mag zwar wie der schnellere Weg zu einer gründlicheren Rasur erscheinen, kann aber zu Pickeln und eingewachsenen Haaren führen. Um Pickel im Intimbereich zu vermeiden, ist es wichtig, immer in Wuchsrichtung der Haare zu rasieren, um das Risiko von Hautreizungen zu verringern.
  • Haut spannen: Wenn du einen bestimmten Bereich wie den Anus rasierst, dann spanne deine Haut sanft, um sie zu straffen. Die Straffung sorgt für eine glattere Oberfläche beim Rasieren und hilft, Schnitte zu vermeiden.
  • Vermeide zu starken Druck: Es ist vielleicht verlockend, den Vorgang mit abgehackten, weitläufigen Bewegungen der Klinge schnell hinter sich zu bringen. Das führt jedoch nur zu weiteren Rasierpickeln im Schambereich. Lass den Rasierer stattdessen sanft über die Haut gleiten, ohne zu stark zu drücken - der Schlüssel ist, sanft zu sein und dem Rasierer die Arbeit zu überlassen.
  • Wasche die Klinge regelmäßig ab: Beim Rasieren können sich Haare und Rasiergel auf der Klinge ablagern, was die Rasur weniger effektiv macht und Schnitte verursachen kann. Spüle die Klinge regelmäßig ab, um eine glatte, gleichmäßige Rasur sicherzustellen.

Pflege nach der Rasur

Nachdem du mit dem Rasieren fertig bist, ist gute Pflege entscheidend, um Rasierpickel im Intimbereich zu vermeiden. Stelle folgendes sicher:

  • Mit kaltem Wasser abspülen: Vor der Rasur ist eine warme Dusche unerlässlich. Nach der Rasur sollte der Schambereich jedoch mit kaltem Wasser abgespült werden. Das hilft, die Poren wieder zu schließen und die Haut zu beruhigen. Außerdem werden dadurch Rasierschaum- und Haarreste entfernt, wodurch das Risiko von Pickeln nach Rasur im Intimbereich verringert wird.
  • Sanft abtupfen: Tupfe die Haut mit einem weichen Handtuch trocken. Vermeiden es, die Haut zu reiben, da dies zu zusätzlichen Reizungen und Rötungen führen kann, die zu Rasierpickeln im Intimbereich führen können.
  • Beruhigende Feuchtigkeitspflege auftragen: Nutze eine parfümfreie Creme oder Aloe Vera Gel, um die Haut zu beruhigen. Das verhindert Trockenheit und Rötungen. Achte darauf, dass das Produkt für empfindliche Haut geeignet ist, um weitere Irritationen zu vermeiden und das Risiko von Rasierpickeln im Intimbereich zu verringern.
  • Lockere und atmungsaktive Kleidung tragen: Enganliegende Kleidung kann nach der Rasur reiben und Reizungen verursachen. Wähle stattdessen lockere Unterwäsche aus atmungsaktiven Stoffen, um den Bereich zu schonen und das Risiko von Rasierpickeln zu minimieren.

Langfristige Strategien zur Vorbeugung

Du bekommst regelmäßig Rasierpickel im Intimbereich? Hier einige Tipps für die langfristige Vorbeugung:

  • Rasiere dich seltener: Möglicherweise entstehen Rasierpickel im Intimbereich, weil du dich zu häufig rasierst, bevor die Haare bereit sind, entfernt zu werden. Wenn du das Gefühl hast, dass deine Haare zu lang werden, aber dennoch zu nah an der Haut anliegen, um sie zu rasieren, solltest du den Intimbereich mit einem Bodygroomer trimmen. So bleibt deine Haut gepflegt, ohne übermäßig gereizt zu werden.
  • Regelmäßiges Peeling: Regelmäßiges Peeling entfernt abgestorbene Hautzellen und beugt verstopften Poren und eingewachsenen Haaren vor. Es ist eine der effektivsten Methoden, um die gefürchteten Pickelchen im Intimbereich zu vermeiden.
  • Investiere in die richtigen Tools: Die richtige Ausstattung in deinem persönlichen Pflegeset sind für deine Rasierroutine unerlässlich. Ein hochwertiger Rasierer wie der Philips OneBlade Intimate zusammen mit einer sanften Rasur können entscheidend dazu beitragen, Rasierpickel im Intimbereich zu vermeiden.

Um Rasierpickel im Intimbereich zu vermeiden, kommt es vor allem auf die richtige Vorbereitung, Technik und Nachbehandlung an. Mit den oben beschriebenen Schritten schützt du deine Haut vor Reizungen, und musst dir keine Sorgen mehr um unschöne Pickelchen machen. Und sobald du dich an deine neue Routine gewöhnt hast, kannst du im Intimbereich ja vielleicht mit verschiedenen Rasierstilen experimentieren!

Tipps gegen Erdbeerbeine

Eben rasiert - aber die Haut sieht nicht so aus? Wir sagen Ihnen, woher die kleinen Pünktchen auf Unter- und Oberschenkel kommen und was Sie dagegen tun können. Wenn nach dem Rasieren dunkle Punkte durch die Haut schimmern, ist von Erdbeerbeinen die Rede. Warum sie gerade bei Ihnen zu sehen sind? Die Antwort gibt‘s hier.

Wow, spürbar glatte Beine - klar, sie sind ja frisch rasiert. Aber irgendwie sieht‘s nicht danach aus. Denn beim genauen Blick fallen kleine schwarze Punkte auf. In den USA hat man das Phänomen der Pünktchen auf den Beinen “Strawberry Legs“ getauft, was übersetzt Erdbeerbeine heißt. Ein sprechender Name - denn die Sprenkel auf der Haut erinnern wirklich an die Samen auf Erdbeeren.

Im Grunde handelt es sich bei den Tupfen auf der Haut um einen Rasurschatten. Also das, was bei vielen Männern auch im Gesicht zu sehen ist, wenn sie ihren Bart abrasiert haben. Nach der Rasur bleibt immer auch ein kleiner Rest zurück: die Wurzel und kurze Stoppeln direkt unter der Hautoberfläche. Je dicker sowie dunkler die Haare und stärker der Haarwuchs, desto mehr schimmern diese Überbleibsel hindurch. Sind die Pünktchen leicht verdickt oder rot verfärbt, kann es sich auch um einen Rasurbrand handeln. Die Öffnungen der Haarfollikel können sich durch regelmäßige Rasur und Talgablagerungen vergrößern und entzünden.

Mit Bedacht und dem richtigen Händchen beim Rasieren lassen sich Rasurschatten und Rasurbrand vermeiden.

Tipps gegen Erdbeerbeine

  • Gut gewappnet: Nur scharfe Klingen kürzen richtig gut. Tauschen Sie also je nach Modell den Rasierer oder den Kopf aus, sobald die Klingen nicht mehr leicht über die Haut gleiten. Außerdem gilt: Je mehr Klingen ein Nassrasierer bietet, desto schonender die Rasur und besser das Ergebnis.
  • Sorgfältig vorarbeiten: Ein Bad vorweg lohnt sich doppelt. Die Poren öffnen sich und die Haare lassen sich ganz kurz abrasieren. Zudem sind aufgeweichte Haare leichter zu kappen.
  • Mal die Richtung wechseln: Es kann schon helfen, bei der Rasur gegen den Strich vorzugehen. So werden die Haare noch dichter an der Haut entfernt, wodurch weniger sichtbare Haarreste zurückbleiben.
  • Über Alternativen nachdenken: Enthaarungsmethoden wie Epilation, Waxing, Sugaring oder Lasern sind zwar kostspielig, hinterlassen aber weniger Spuren.
  • Auf die Tube drücken: Feuchtigkeitscremes halten die Haut geschmeidig. So bilden sich auch weniger Verhornungen um den Haarfollikel. Um Erdbeerbeine zu kaschieren, können Sie auf Lotionen mit Bräunungseffekt zurückgreifen. Dann fallen die dunklen Haarwurzeln nicht mehr so stark auf.
  • Regelmäßig peelen: Sanfte Abreibungen bereiten optimal auf die Rasur vor. Schuppen lösen sich, die Poren verstopfen nicht und die Haut wird so glatt, dass die Klinge das Haar ganz nah an der Oberfläche erwischt. Peeling-Schwämme oder Handschuhe eignen sich dafür ebenso.

DIY Peeling Rezepte

Meersalz-Haferflocken-Peeling

  • Sie brauchen: 2 EL Meersalz, 3 EL zarte Haferflocken und 3 EL Olivenöl.
  • So geht‘s: Alle Zutaten in eine Schale füllen und gut vermengen (bei Bedarf die Haferflocken vorab klein hacken). Den Peeling-Mix in kreisenden Bewegungen etwa 5 Min.

Meersalz-Zitronen-Peeling

  • Sie brauchen: 5 EL Meersalz, Abrieb einer Zitrone, 1 EL zerkleinerter Rosmarin (getrocknet oder frisch) und 3 EL Olivenöl.
  • So geht‘s: Zutaten vermischen und ein bis zwei Mal wöchentlich die Beine damit massieren.

Den einen ultimativen Geheimtipp für straffe Haut gibt es zwar nicht. Es kommt schon mal vor, dass sich ein Haar verirrt und unterirdisch wächst.

Rasurbrand vorbeugen und behandeln

Für viele Menschen gehört die regelmäßige Haarentfernung im Gesicht, unter den Achseln, an den Beinen oder im Intimbereich zu einem gepflegten Äußeren dazu. Die einfachste Methode ist es, die störenden Haare zu rasieren. Nicht selten ist die Haut nach der Rasur gereizt oder gerötet. Unter dem sogenannten Rasurbrand leiden nicht nur Männer. Typisch sind vor allem Rötungen, die direkt nach dem Rasieren an den bearbeiteten Hautstellen auftreten. Darüber hinaus kann die gereizte Haut nach der Rasur auch brennen oder jucken. Außerdem können einige Tage später weitere Hautirritationen, wie etwa Pusteln oder kleine Pickel entstehen.

Ursachen für Rasurbrand

Ursache für diese Hautreaktionen sind kleine Mikroverletzungen, die durch die scharfe Klinge des Rasiermessers auf der Haut verursacht werden. Dort können Schmutz und Krankheitserreger besonders gut eindringen und so Entzündungen auslösen. Nach einer Rasur kann ein abgeschnittenes Haar außerdem wieder unter die Haut zurückwachsen und sich dort schmerzhaft einrollen. Man spricht dann von eingewachsenen Haaren.

Wo kann Rasurbrand entstehen?

Rasurbrand kann generell überall dort auftreten, wo rasiert wird. Besonders anfällig dafür ist aber die Haut im Intimbereich. Denn sie ist besonders zart und empfindlich.

Vorbeugung von Rasurbrand

Rasurbrand muss nicht sein. Ein paar einfache Maßnahmen können dabei helfen, den Rötungen und Pickelchen vorzubeugen.

  • Generell gelingt eine Rasur nach dem Baden oder Duschen besser: Das warme Wasser macht die Haare weicher, sodass sie sich einfacher abrasieren lassen.
  • Ein spezieller Rasierschaum weicht die Haare zusätzlich auf: und lässt den Rasierer noch schonender über die Haut gleiten.
  • Darüber hinaus sind scharfe Klingen von Vorteil: Bei stumpfen Klingen braucht man mehrere Züge, um die Haare zu entfernen. Das kann die Haut zusätzlich reizen.

Rasurtechnik

Auch die richtige Technik ist für eine glatte Rasur ohne Rötungen wichtig. Gut ist es, in die Wuchsrichtung der Haare zu rasieren, ohne dabei fest aufzudrücken. Dermatologen raten Menschen, die sehr empfindliche Haut haben oder zu Rasurbrand neigen, eher zur Trockenrasur. Diese ist zwar nicht so gründlich wie die Nassrasur, aber schonender. Am besten eignen sich dazu Elektrorasierer.

Hygiene

Das A und O, um Hautausschlag nach der Rasur zu vermeiden, ist vor allem Sauberkeit. Das gilt nicht nur für die Haut selbst, sondern auch für die verwendeten Rasierklingen und Handtücher. Dort tummeln sich oft besonders viele Keime, die über kleine Verletzungen in die Haut eindringen und Entzündungen fördern. Deshalb ist es wichtig, frisch gewaschene Handtücher zu verwenden und nach jeder Rasur die Klingen zu säubern und eventuell sogar zu desinfizieren.

Richtige Hautpflege nach der Rasur

Nach der Rasur ist die Haut angegriffen und braucht besonders viel Pflege. Gut dafür geeignet sind Cremes, die weder Alkohol noch Duftstoffe enthalten, da diese unangenehme Reaktionen wie Brennen noch verstärken und die Haut zusätzlich reizen können. Die Pflege sollte idealerweise nicht zu viel Fett enthalten. Das kann die Poren verstopfen und Entzündungen fördern.

Schonende Kleidung

Neben der richtigen Pflege nach der Rasur schont auch die richtige Kleidung die gestresste Haut. Vor allem im Intimbereich und an den Beinen kann man Rasurbrand damit vermeiden. Gut geeignet sind weiche Stoffe wie Baumwolle, Leinen oder Seide. Materialien wie Polyester oder Mikrofaser dagegen sind in der Regel nicht so atmungsaktiv und können das Abheilen kleiner Verletzungen erschweren.

Erste Hilfe bei Rasurbrand

Verschiedene Tipps können helfen, Hautirritationen nach der Rasur zu behandeln:

  • Kühlen: Haut, die nach der Rasur brennt und gerötet ist, kann man am einfachsten mithilfe von kaltem Wasser oder kalten Umschlägen kühlen. Das lindert Rötungen und Juckreiz. Ein beliebtes Hausmittel bei Rasurbrand ist auch Quark, den man dünn auf die betroffenen Hautstellen aufträgt. Das funktioniert auch im Intimbereich.
  • Rasierpause: Auch wenn es schwerfällt, ist manchmal eine Rasierpause angebracht. Vor allem, wenn sich die Haut stark entzündet hat, kann eine Rasur sehr unangenehm sein und die Entzündung verstärken.
  • Spezielle Pflege: Mitunter kann es sinnvoll sein, die gereizte Haut mit einer speziellen Pflege wieder zu beruhigen, zum Beispiel mit einer Wund- und Heilsalbe. Apotheken verfügen oft über passende Produkte.

Wann zum Arzt?

Normalerweise klingt Rasurbrand von allein wieder ab und Rötungen oder Pickel verschwinden innerhalb weniger Stunden oder Tage. Manchmal kann es aber sein, dass die Haut langfristig gereizt ist oder sich schmerzhafte Entzündungen der Haarfollikel bilden. Dann ist es wichtig, ärztlichen Rat einzuholen und die betroffenen Hautstellen mit professioneller Hilfe zu behandeln.

Ein Hautarzt kann auch klären, ob es sich dabei um die chronische Form des Rasurbrands handelt, der sogenannten Pseudofolliculitis barbae. Sie betrifft vor allem Männer mit dunklem, stark gekräuseltem Haar. Haarentfernung kann die Entstehung dieser chronischen Entzündungsreaktion fördern. Unter anderem spielen dabei aber auch genetische Ursachen eine Rolle. Die Pseudofolliculitis barbaes bedarf einer speziellen Therapie.

Alternative Haarentfernungsmethoden

Wer zu Rasurbrand neigt und auf die Haarentfernung nicht verzichten möchte, kann auch andere Methoden ausprobieren.

Enthaarungscremes

Beliebt neben der Rasur mit Trocken- oder Nassrasierer sind spezielle Enthaarungscremes. Sie enthalten Stoffe, die über eine chemische Reaktion die Hornsubstanz der Haare über der Hautoberfläche aufweichen und dazu führen, dass sich die Haare leicht ablösen lassen.

Dazu trägt man die Creme auf die entsprechenden Hautbereiche auf und lässt sie einwirken. Anschließend kann man die Cremereste zusammen mit den Haaren einfach abwaschen oder mit einem Tuch abreiben. Manche Menschen reagieren allerdings empfindlich auf die enthaltenen Wirkstoffe. Daher ist es ratsam, die Creme zuvor an einer kleinen Stelle der Haut auf ihre Verträglichkeit zu testen.

Epilation

Eine weitere Methode der Haarentfernung ist die sogenannte Epilation, bei der das Haar nicht gekürzt, sondern samt Wurzel ausgerissen wird. Das funktioniert entweder mit Wachs oder mit elektrischen Epiliergeräten. Epilieren muss man nur alle paar Wochen, denn bis die neuen Haare nachgewachsen sind, dauert es einige Zeit. Allerdings ist die Prozedur nur für Menschen geeignet, die nicht allzu schmerzempfindlich sind. Dafür bleibt Rasurbrand in der Regel aus. Bilden sich dennoch kleine Pickelchen oder Rötungen, beachten Sie folgende Tipps:

  • Entfernen Sie die Haare nach dem Duschen - die Haut ist dann noch feucht und gut durchblutet.
  • Epilieren Sie gegen die Wuchsrichtung und halten Sie das Gerät im 90-Grad-Winkel.
  • Versorgen Sie Ihre Haut nach dem Epilieren mit ausreichend Feuchtigkeit, zum Beispiel mithilfe einer Lotion.

Lasern

Wer Haare an bestimmten Körperstellen dauerhaft entfernen möchte, kann auf die Behandlung mit einem Lasergerät setzen. Dabei wird das Haar bis in die Wurzel zerstört, sodass es nicht mehr nachwachsen kann. Mehrere Sitzungen sind nötig, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen. Eine Laserbehandlung sollte allerdings nur von einem erfahrenen Dermatologen durchgeführt werden. Denn bei nicht fachkundiger Anwendung drohen Nebenwirkungen wie Pigmentflecken, Verbrennungen oder Narben.

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