Rainer Maria Woelki, geboren am 18. August 1956 in Köln, ist eine prominente Figur in der katholischen Kirche. Seine Karriere, die ihn vom Priester in der nordrhein-westfälischen Provinz zum Erzbischof von Berlin und schließlich zum Kardinal führte, ist von bemerkenswerten Ereignissen und Kontroversen geprägt. Dieser Artikel beleuchtet Woelkis Werdegang, seine Positionen und die Herausforderungen, denen er sich stellen musste.
Woelkis Karriere begann wenig spektakulär. Nach dem Theologiestudium in Bonn und Freiburg wurde er 1985 zum Priester geweiht. Seinen Aufstieg verdankt Woelki der Huld des konservativen Kölner Kardinals Joachim Meisner.
Mit 55 Jahren war er der jüngste Kardinal der Welt. Binnen Monaten wurde aus dem Funktionär der zweiten Reihe einer der mächtigsten Männer der Weltkirche und der vielleicht wichtigste katholische Strippenzieher in Deutschland für die nächsten Jahrzehnte.
Im Sommer 2011 wurde Woelki überraschend zum Erzbischof der deutschen Hauptstadt gewählt, und Anfang 2012 stieg er auf zum Kardinal. Der Oberhirte von rund 390.000 Schafen in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern hat kein Bischofspalais wie mancher Amtsbruder, sondern wohnt in einem Mietshaus an einer vierspurigen Straße in Berlin-Wedding.
Wie ihm Berlin gefällt? „Na ja.“ Ralph Scheide ist österreichischer Botschafter in Berlin. Als Erstes will Scheide wissen: „Wie gefällt es Ihnen in Berlin?“ Woelki schaut ihn lange an, nach einer Weile sagt er: „Na ja.“ Pause. „Ein sehr interessantes Pflaster.“
Während seiner Amtszeit in Köln erwarb er sich auch den Ruf als Verfechter einer streng konservativen Glaubenslehre. Seine Kritiker fühlten sich zunächst auch bestätigt, als sich Woelki nach seiner Ernennung zum Erzbischof von Berlin durch Papst Benedikt XVI. sehr deutlich gegen Homosexuelle wandte.
Die Ermittlungen gegen den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki wegen mutmaßlicher Falschaussagen ziehen sich vermutlich bis zum Sommer hin. Gegen Woelki wird wegen des Vorwurfs des Meineids und möglicher falscher eidesstattlicher Versicherungen ermittelt.
Im Bistum herrscht eine „harte Diasporasituation“, wie Woelki das nennt. Er besucht nach und nach die Pfarreien, die zu seinem Bistum gehören. Diese sogenannten Visitationen sind vorgeschrieben. Woelki ist fast jeden Tag unterwegs in der Provinz. In Berlin muss er den Mangel verwalten.
Die Justiziarin des Kölner Erzbischofs Rainer Maria Woelki hat die fristlose Kündigung bekommen, weil sie zu Beginn der Corona-Pandemie ihren Bürostuhl mit nach Hause genommen hat. Die Spitze des größten deutschen Bistums zeigte sich wenig vergebungsgesinnt.
Beobachter gehen davon aus, dass der Streit tiefere Ursachen hat als einen mitgenommenen Bürostuhl. Die Justiziarin ist nicht die einzige leitende Mitarbeiterin, von der sich Woelki in letzter Zeit getrennt hat.
Der 1,92 Meter große Schlaks hat etwas Asketisches an sich, das Gesicht wirkt streng und gütig gleichzeitig. Auf die Frage, für welchen Luxus er Geld ausgibt, wirkt Woelki so überrascht, als habe er noch nie über die Möglichkeit nachgedacht, Geld für Luxus auszugeben. Dann sagt er, dass er sich neulich eine Bahncard gekauft habe.
Nach Witzen lacht Woelki nicht, sondern haucht eher ein und aus, zeigt dabei stets nur seine obere Zahnreihe und sieht mit den geröteten Wangen und den zu Schlitzen verengten Augen aus wie ein fröhlicher Schuljunge, der sich aus Jux ein Priesterhemd angezogen hat.
Die Erzbischöfliche Gesamtschule Sankt Josef beging ihr 125-jähriges Bestehen mit einem feierlichen Festakt. Der Tag begann mit einer Festmesse in der Kirche St. Johann-Baptist, zelebriert von Regens Regamy Thillainathan als Vertreter von Kardinal Woelki.
Am Freitag, den 12. September 2025, feierten wir ein ganz besonderes Fest zum 125-jährigen Bestehen der Erzbischöflichen Gesamtschule Sankt Josef. Unter dem Motto „Das muss gefeiert werden“ verwandelte sich unser ganzes Schulgelände in ein buntes Sommerfest.
Im Jubiläumsjahr 2025 hat der erste Abiturjahrgang der Erzbischöflichen Gesamtschule Sankt Josef das Abitur erfolgreich bestanden. Am Freitag, 4. Juli 2025, feierte die Schulgemeinschaft die Verabschiedung ihres ersten Abschlussjahrgangs von 36 Schülerinnen und Schülern mit Allgemeiner Hochschulreife.
Am Nachmittag des 17.06.2025 fand der Kennenlernnachmittag der neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler unter dem Motto „Sei ein lebendiger Fisch - gemeinsam schwimmen, lachen, lernen“ im Forum der Erzb. Gesamtschule Sankt Josef statt.
Im Projektkurs „Leben unter Wasser - Eintauchen in eine neue Welt“ hatten 20 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule St. Josef in Bad Honnef die einmalige Gelegenheit, das Tauchen zu erlernen und die faszinierende Welt unter der Wasseroberfläche zu entdecken.
Rainer Maria Woelki ist eine komplexe und vielschichtige Persönlichkeit. Seine Karriere in der katholischen Kirche ist von schnellem Aufstieg und bedeutenden Positionen geprägt, aber auch von Kontroversen und Herausforderungen. Ob er die Kirche auf einen stramm konservativen Weg führt oder im gottlosen Berlin zum Liberalen wird, bleibt abzuwarten.
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