Ein hellblonder, eleganter Bob, große geschwungene Locken, roter Schmollmund und sexy Kurven - wer denkt da nicht sofort an Marilyn Monroe? Die amerikanische Blondine hat diese wunderschöne Frisur zu einem absoluten Klassiker gemacht. Marilyn Monroe war ein wahres Multitalent: Schauspielerin mit komödiantischem Talent, Sängerin mit einer sexy Stimme, wunderschönes Model und immer einen schlagfertigen Spruch auf den Lippen. Sie zählt zu den schönsten Frauen der Welt und gilt als DAS Sexsymbol des 20. Jahrhunderts. Eine Stilikone, die bis heute verehrt und kopiert wird. Zu Recht!
Was Marilyn Monroe zu einer Stilikone machte, war zu einem großen Teil ihre Frisur: voluminöse Glamour-Wellen in blondem Haar. Ein Look, der heute als Retro-Frisur im Hollywood-Stil der 40er und 50er wieder total angesagt ist. Dies ist Marilyns bekanntestes Styling und eine typische Frisur aus den 50er Jahren, während denen Marilyn zum Weltstar wurde. Die Frisuren der 40er und 50er wurden hauptsächlich mit Pin Curls als Grundlage erzeugt, parallel wurden auch Lockenwickler benutzt. Auch bei der Frisur von Marilyn Monroe sieht man auf vielen Bildern halbe Wellen, bevor die Locken beginnen und typische Formen, die von Pin Curls herrühren. Auf anderen Fotos sieht man die runden, gleichmäßigen Locken, die man mit Lockenwicklern erzeugt.
Die Glamour-Wellen im Retro-Stil passen am besten zu einem rundlichen, nicht zu schmalen Gesicht. Das Haar sollte für den typischen Marilyn-Monroe-Look kinnlang, leicht durchgestuft und blond sein. Die Wellen sollten groß und nicht zu zahlreich sein.
Hier ist eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie die ikonische Marilyn Monroe Frisur selbst kreieren können:
Am schnellsten und einfachsten kann man Marilyns bekanntestes Lockenstyling mit Heizwicklern erreichen. Für die Frisur eher kleinere Wickler benutzen. Die Menge an Wicklern hängt von der Haarmenge hat. Wer hier auskämmt, hat ganz schnell wieder glatte Haare. Langes Haar eventuell mit Haarklammern hinten unsichtbar hochnehmen, wenn man den originalen Kurzhaar-Look möchte.
Die Marilyn Monroe Frisur ist vielseitig und kann an verschiedene Anlässe und Haarlängen angepasst werden:
In den 1950er-Jahren gab es keine bekanntere Schauspielerin als Marilyn Monroe. Die hübsche Blondine machte sich zunächst als Model und Nachwuchsschauspielerin auf den Weg nach Hollywood und mauserte sich zur beliebtesten Filmschauspielerin ihrer Zeit. Ihr Stil wurde weltberühmt. Die markanten Brauen, die vollen Lippen, die kurzen blonden Locken - wer kennt sie nicht? Der ikonische Retro-Look begeistert Frauen noch heute und so ist ihre Vintage-Frisur ein Must-have für unsere Liste.
Neben Marilyn Monroe wurde auch Grace Kelly, die Fürstin Gracia von Monaco, in den 1950ern zur Stilikone. Sogar das Modelabel Hermès benannte eine durch die Prinzessin berühmt gewordene Handtasche nach ihr. Neben der Kelly Bag wurde auch das Seidentuch der Prinzessin weltberühmt. So trug Grace Kelly ihr Tuch stets auf dem Haar, wobei die beiden Enden unter dem Kinn verkreuzt und im Nacken zusammengeknotet wurden. Aber auch ihre klassischen, leichten Vintage-Wellen waren ein Frisuren-Liebling der 50er-Jahre und wurden zum Symbol für Eleganz und Anmut.
Und so geht's:
Bis in die 1960er-Jahre hinein war die Hollywood-Schauspielerin Audrey Hepburn, berühmt geworden durch Filme wie "Frühstück bei Tiffany’s", das Mode- und Beauty-Vorbild schlechthin. Die britisch-niederländische Schauspielerin wurde in den Sixties vor allem für ihren seitlichen Pony und ihre Hochsteckfrisuren geliebt.
Eine Vintage-Frisur à la Audrey Hepburn ist zwar nicht die leichteste, doch die Mühe lohnt sich. Die Beehive-Frisur aus dem Film "Breakfast at Tiffany’s" kannst du mit wenigen Handgriffen nachstylen:
Zur Ikone für Weiblichkeit wurde in den 1960ern außerdem die Schauspielerin Brigitte Bardot. Sie war mit ihren langen, blonden Haaren und ihren Curtain Bangs ein Vorbild für viele Frauen ihrer Zeit. Auch den Zopf mit Pony macht sie in den Sixties zum Frisuren-Trend.
Die Brigitte-Bardot-Frisur eignet sich vor allem für Frauen mit langen Haaren, die auch gerne mal einen Pferdeschwanz tragen. Alles, was du für das Retro-Styling brauchst: den richtigen Haarschnitt im Shag Cut und Curtain Bangs.
Die Stilrichtung ist vor allem von Rock’n’Roll, Blues und Country-Musik angehaucht. Aus den Südstaaten der USA verbreitete sich ein wildes und lässiges Lebensgefühl, das sich auch in Kleidung und Frisuren widerspiegelte. Neben den berühmten Petticoats trugen die Frauen damals auch Rockabilly-Frisuren wie im Film "Grease" mit Ponytolle, ordentlicher Dauerwelle und Locken. Damals zum Standard gehörten auch die Victory Rolls und die Bettie Bangs.
Für die Victory Rolls kannst du deine Haare mit einem Lockenstab in kleine Locken legen. Dafür ziehst du Strähne für Strähne langsam durch den Lockenstab, sodass gut geformte Curls entstehen.
Dann werden beiden Haarpartien rechts und links vom Mittelscheitel bis auf die Ponypartie nach außen eingedreht und mit Haarnadeln oder kleinen Haarklemmen fixiert.
Zuletzt folgt der Pony, der ebenfalls in eine große Locken nach oben gedreht und mit Haarklemmen fixiert wird.
Abgerundet werden kann das Ganze durch ein Bandana oder ein Haarband, das von unten nach oben, also vom Nacken bis auf den Kopf gelegt und dort zusammengeknotet wird.
Das Aktmodel und die Mutter aller Pin-ups Bettie Page machte das Haarstyling in den 1950ern weltberühmt. Mit Bettie Bangs ist übrigens ist ein kurzer, u-förmiger Pony gemeint. Er reicht etwa bis zur Mitte deiner Stirn und wird kreisrund geschnitten.
Für einen hübschen Bettie-Pony brauchst du vor allem eine Rundbürste, einen Kamm und Haarspray, damit alles perfekt sitzt.
Föhne deine Haare wie gewohnt und lege deine Haare in große Locken, falls du nicht schon genug Volumen hast.
Die Bettie Bangs macht vor allem die Rundung aus. Dafür musst du deine Ponysträhnen mit einer Rundbürste und einem Föhn in Form bringen, sodass er schön voluminös und abgerundet aussieht.
Pin-up-Girls waren im Amerika der 50er-Jahre unglaublich beliebt. Die verzauberten durch ihren besonderen Look nicht nur die Männer, sondern inspirierten Generationen von Frauen nach ihnen. Bis heute ist der Pin-up-Stil beliebt. Vor allem das Make-up und die Pin-up-Frisuren sehen wir bis heute an vielen Frauen. Auch im Rockabilly gibt es viele Pin-up-Elemente wie die Pin-up-Rolls.
Für die Pin-up-Rolls wird zunächst Schaumfestiger in die Haare gegeben, um den kleinen Curls schon vorab mehr Halt zu geben.
Dann einzelne Strähnen mit den Fingern zu kleinen Locken eindrehen und mit Haarklemmen oder Haarnadeln festgesteckt. Wenn dir das zu schwer ist, kannst du auch zu Wicklern greifen, um die Curls einzudrehen.
Nach dem Trocknen kannst du auch hier die Wickler lösen und die Curls öffnen. Durch leichtes Auskämmen bekommen die Curls einen schönen Vintage-Look und fallen etwas lockerer und voluminöser.
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