Fettige Haare sind zwar kein Grund zur Sorge, sehen aber oft ungepflegt aus. In der Pubertät, wenn hormonelle Veränderungen die Talgproduktion beeinflussen, kann dieses Problem verstärkt auftreten. Doch keine Sorge, es gibt viele Möglichkeiten, fettige Haare in den Griff zu bekommen.
Auf der gesamten Kopfhaut verteilt sitzen Drüsen, die Talg produzieren, um die Haare zu schützen. Produzieren die Drüsen zu viel Talg, sehen die Haare schnell strähnig und fettig aus. Eine fettige Kopfhaut mit vermehrter Talgproduktion kann genetisch bedingt sein, aber auch durch hormonelle Schwankungen oder Temperaturveränderungen entstehen.
Auch ein falsches Pflegeprodukt kann für fettige Haare sorgen: Viele Haarshampoos enthalten beispielsweise Silikone, die die Haare nur oberflächlich pflegen. Die Kunststoffverbindungen versiegeln die Haare, statt sie mit pflegenden Wirkstoffen zu versorgen und sind darüber hinaus fast immer schwer abbaubar. Dadurch können die Haare schneller nachfetten.
In der Pubertät ist es normal, dass die Haare schneller fettig werden. Es ist wichtig, ein mildes Shampoo zu verwenden. Hier sind einige Empfehlungen:
Einige Mütter empfehlen auch Lavera und Logona Shampoos. Es ist wichtig, ein Shampoo zu finden, das die Kopfhaut nicht austrocknet.
Hier sind einige Tipps, die helfen können, die Talgproduktion zu regulieren und das Haar frisch zu halten:
Weitere Tipps:
Noch häufiger waschen ist bei fettigen Haaren übrigens keine gute Lösung: Ist der Talg mit dem Shampoo ausgewaschen, produzieren die Drüsen neuen. Sie lassen Ihre Haare deshalb besser ausfetten und waschen sie mehrere Tage gar nicht.
Neigen Sie über einen längeren Zeitraum zu stark fettigen Haaren und keiner der genannten Tipps hilft, sollten Sie ärztlichen Rat einholen.
Shampoo-Empfehlungen aus der Drogerie:
Die wichtigsten Regeln zusammengefasst:
Einige Inhaltsstoffe in Shampoos, die helfen können, die Talgproduktion zu regulieren, sind Zink, Magnesium und Eisen. Diese verstärken die Zellregeneration und wirken teils antibakteriell.
Ja, die Ernährung kann die Gesundheit der Haare beeinflussen. Eine ausgewogene Ernährung mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen hilft, die Talgproduktion unter Kontrolle zu halten. Eine Ernährung, die zu viel Fett enthält, kann dazu führen, dass die Kopfhaut mehr Talg produziert.
Ja, Stress kann Hormone beeinflussen und die Talgproduktion erhöhen, was zu fettigem Haar führen kann. Methoden zur Stressbewältigung wie Yoga und Sport können helfen, gesundes Haar zu erhalten.
| Hausmittel | Anwendung | Wirkung |
|---|---|---|
| Apfelessig | 2 EL auf 1 Liter Wasser, nach der Wäsche über das Haar geben | Verbessert die Haarstruktur, schützt vor fettigem Haar |
| Trockenshampoo/Babypuder | Auf den Haaransatz auftragen | Absorbiert überschüssiges Fett |
| Kamillentee | Als Spülung nach der Haarwäsche verwenden | Beruhigt die Kopfhaut, reguliert die Talgproduktion |
| Heilerde | Mit Wasser zu einem Brei verrühren, 20 Minuten einwirken lassen | Absorbiert überschüssiges Öl |
| Brennnesseltee | Als Spülung nach der Haarwäsche verwenden | Beruhigt die Kopfhaut, reguliert die Talgproduktion |
Mit den richtigen Produkten und einer angepassten Haarpflege-Routine können fettige Haare in der Pubertät gut behandelt werden. Wichtig ist, geduldig zu sein und verschiedene Methoden auszuprobieren, um die beste Lösung zu finden.
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