Psoriasis, umgangssprachlich auch Schuppenflechte genannt, ist eine erblich bedingte, nicht ansteckende chronische Haut- und Gelenkerkrankung. In Deutschland sind zwischen zwei und drei Millionen Menschen an Schuppenflechte erkrankt.
Die Psoriasis ist keine 'moderne Zivilisationskrankheit' - es gibt bereits Hinweise auf die Erkrankung im Altertum. Der Name Psoriasis stammt von dem griechischem Begriff psora (Juckreiz) ab und verdeutlicht damit eine wichtige Begleiterscheinung der Erkrankung. Die deutsche Bezeichnung Schuppenflechte weist hingegen auf die typischen Symptome hin: Schuppen und entzündlich gerötete Haut.
Psoriasis vulgaris - Ursachen, Symptome und Behandlung | dermanostic Hautlexikon
Psoriasis ist nicht heilbar, aber behandelbar! Da die Veranlagung für Psoriasis in den Genen steckt, ist die Erkrankung zwar nicht heilbar, aber sie ist gut behandelbar. Eine ganze Palette moderner Behandlungsmethoden steht zur Verfügung, die je nach Art und Ausprägung der Psoriasis angewendet werden kann.
Was viele Mitmenschen leider immer noch nicht wissen: Psoriasis ist nicht ansteckend, sondern genetisch bedingt. Niemand kann sich mit Schuppenflechte anstecken, aber jeder, der die genetische Veranlagung hat, kann sie bekommen.
Die Psoriasis hat viele Gesichter. Sie kommt in verschiedenen Formen und Ausprägungen vor - und ist oft schwer zu diagnostizieren. Nicht alles, was schuppt, ist eine Psoriasis. Darum sollte die Diagnose einer Psoriasis immer von einer Dermatologin bzw. einem Dermatologen (Hautärztin bzw. Hautarzt) gestellt oder bestätigt werden. Auch die Behandlung der Psoriasis ist individuell verschieden. Wer auf welche Therapie anspricht, muss in Absprache mit einer Dermatologin bzw. einem Dermatologen herausgefunden werden.
Menschen mit Psoriasis leiden wegen der sichtbaren Hautmale erheblich unter Stigmatisierung und Diskriminierung. Selbstisolation und Rückzug aus Angst und Scham vor Ablehnung sind eine häufige Folge. Sehr viele Erkrankte leiden infolge ihrer Psoriasis an Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen.
Psoriasis ist nach Neurodermitis die häufigste chronische Hauterkrankung. Während die Psoriasis im Erwachsenenalter mit einer Häufigkeit von etwa zwei bis drei Prozent auftritt und damit eine recht häufige Erkrankung darstellt, kommt sie in der Altersgruppe bis 18 Jahre mit einer Häufigkeit von etwa einem Prozent deutlich seltener vor. Ungefähr ein Drittel der Psoriasis-Patientinnen und -Patienten hat die ersten krankhaften Veränderungen an der Haut vor ihrem 18. Lebensjahr.
Bei Hautveränderungen ist die Unsicherheit groß: Handelt es sich um einen temporären Ausschlag oder gar eine chronische Erkrankung? Kommen dann noch Juckreiz und Rötung hinzu, ist schnelles Handeln gefragt - gerade wenn die Symptome im Genital- und Analbereich auftreten. Eine mögliche Ursache für die genannten Beschwerden ist die Psoriasis inversa.
Die Psoriasis inversa ist eine seltene Form der Schuppenflechte. Die chronisch entzündlichen Hautveränderungen können sich dabei neben den Gelenkbeugen auch bis in die Körperfalten erstrecken. Wenn sich die Symptome nur in den Hautfalten zeigen, sprechen Mediziner auch von Psoriasis intertriginosa. Die Begriffe Psoriasis inversa und Psoriasis intertriginosa werden jedoch häufig synonym verwendet.
Die Psoriasis inversa äußert sich durch scharf begrenzte, teilweise juckende, manchmal auch nässende rote Flecken oder flache Plaques auf der Haut, die vor allem in den Gelenkbeugen und in Hautfalten auftreten. Aufgrund der Feuchtigkeit in den Hautfalten (Mazeration) entstehen bei dieser Variante der Psoriasis oftmals nicht die typischen Schuppen.
Psoriasis inversa befällt vor allem Kniekehlen, Ellenbeugen und Achselhöhlen, aber auch Gesäßfalte, Bauchfalten und Falten unter der Brust. Bei rund 80 % aller Patienten, die an Psoriasis inversa leiden, tritt die Erkrankung außerdem im Intimbereich auf. Psoriasis inversa kann sich bei Frauen an Scheide, Schamlippen, Leisten und Schamhügel zeigen. Männer beobachten dagegen Symptome an Peniswurzel, Eichel sowie Hodensack. Auch im Bereich zwischen Genitalien und After sowie um den After herum ist die Haut oft verändert.
Definition und Häufigkeit: Es handelt sich bei der Psoriasis inversa um eine seltene Variante der Schuppenflechte, die an beugbaren Körperstellen und in Körperfalten wie Kniekehlen, Achselhöhlen, Leisten, Ellenbeugen, Gesäß- und Intimfalten, Bauch- und Brustfalte auftritt.
Die typischen psoriatischen Schuppen fehlen. Stattdessen zeigen sich hell- bis tiefrote, scharf begrenzte Flecken, die mit starkem Juckreiz verbunden sein können. Manchmal entstehen flache Plaques (erhabene, teilweise raue Hautstellen), die nässen.
Bei manchen Menschen mit Psoriasis vulgaris verändern sich auch die Nägel. Eine Nagelpsoriasis äußert sich durch kleine Dellen im Nagel (Tüpfelnagel), eine Verdickung des Nagels oder gelblich-braune Verfärbungen (Ölnagel).
Bei einer stärker ausgeprägten Schuppenflechte oder einem Schub kann die erkrankte Haut auch stark jucken. Dann wird sie oft durch Kratzen zusätzlich gereizt oder sogar verletzt. An den Händen und Füßen kann die Haut zudem sehr trocken werden und einreißen.
Die Größe der Plaques ist sehr unterschiedlich: Sie können zwischen einem und über zehn Zentimetern Durchmesser haben. Bei manchen Menschen bilden sich nur wenige Plaques an einzelnen Körperstellen. Bei anderen treten sie vermehrt an einem oder an verschiedenen Körperbereichen auf.
Besonders wenn die Gesäßfalte betroffen ist, kann es dagegen zu einem Einriss der Haut kommen. Das erstmalige Auftreten von Schuppenflechte ist in jedem Alter möglich. Studien weisen jedoch darauf hin, dass sie in 75 % der Fälle vor dem 46. Lebensjahr ausbricht.
Diese Form der Schuppenflechte kann mit einem großen psychischen Leidensdruck einhergehen. Nicht selten entwickeln Betroffene sogar Depressionen oder Angststörungen. Auch das Sexualleben kann stark unter den sichtbaren Hautveränderungen leiden, wenn Psoriasis-Patienten ihre Haut lieber verbergen möchten.
Die Ursachen für Psoriasis sind bislang nicht abschließend erforscht. Es wird jedoch eine erbliche Veranlagung zu Schuppenflechte vermutet. Durch Untersuchungen konnten zudem mögliche Auslöser, wie etwa eine Überempfindlichkeit bestimmter Rezeptoren für Botenstoffe im Immunsystem, festgestellt werden.
Wo genau die Ursache für Psoriasis inversa liegt, ist nicht vollständig geklärt. Allerdings liegen Hinweise auf eine erbliche Veranlagung vor. Wissenschaftler vermuten, dass Schuppenflechte in Hautfalten und Gelenkbeugen entsteht, wenn die genetische Veranlagung und bestimmte Triggerfaktoren zusammenspielen.
Die oberste Hautschicht (Epidermis) besteht aus Zellen, die sich teilen, an die Hautoberfläche wandern und dort absterben und verhornen. Diese hornbildenden Zellen werden Keratinozyten genannt. Normalerweise dauert es etwa vier Wochen, bis die Keratinozyten die oberste Hautschicht durchwandern und als tote Zellen abgestoßen werden. Bei einer Schuppenflechte teilen sie sich fast 10-mal so schnell und wandern in nur vier Tagen an die Hautoberfläche. Dann können die toten Zellen nicht schnell genug abgestoßen werden, die Haut wird an den betroffenen Stellen dicker und schuppt viel stärker als normal.
Die Ursache dafür sind Autoimmunreaktionen: Das Immunsystem ist überaktiv und setzt vermehrt bestimmte Botenstoffe (Zytokine) frei, die verschiedene Entzündungsreaktionen auslösen. Einige der beteiligten Botenstoffe regen die Keratinozyten an, sich schneller zu vermehren.
Schuppenflechte ist vor allem genetisch bedingt: Der größte Risikofaktor ist eine familiäre Veranlagung. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind an Psoriasis erkrankt, liegt bei etwa 15 %, wenn ein Elternteil betroffen ist und bei etwa 40 %, wenn beide Elternteile betroffen sind.
Einen zuverlässigen Test, der vorhersagen kann, ob jemand Psoriasis entwickelt, gibt es nicht. Oft tritt eine Schuppenflechte vor dem 40. Geburtstag auf, häufig im Jugend- oder jungen Erwachsenenalter. Psoriasis-Schübe können durch bestimmte Reize ausgelöst werden, etwa durch Sonnenbrand, zu heißes Duschen, bestimmte Chemikalien oder kleine Hautverletzungen, etwa durch Kratzen, Tätowierungen oder Piercings.
Auch psychischer Stress, Infektionen sowie Nikotin oder zu viel Alkohol können einen Schub anstoßen. Bei Schuppenflechte kommt es zu einer Autoimmunreaktion, die sich nicht nur auf die Haut, sondern auch auf andere Bereiche des Körpers auswirken kann: Bei schätzungsweise 25 % aller Menschen mit Psoriasis entzünden sich auch die Gelenke. Man spricht dann von einer Psoriasis Arthritis.
Die Erkrankung bricht meistens erst aus, wenn zur familiären Vorbelastung spezifische Auslöser hinzukommen, zum Beispiel:
Wie eine Schuppenflechte verläuft, lässt sich nicht vorhersagen. Es kann Zeiten geben, in denen die Beschwerden besonders stark und belastend sind, und Zeiten ohne oder mit nur leichten Hautproblemen. Manche Menschen haben allerdings eine dauerhaft stark ausgeprägte Schuppenflechte.
Bei Verdacht auf eine Schuppenflechte sollte der erste Ansprechpartner der Allgemeinmediziner sein. Er kann den Patienten, falls notwendig, an einen Hautarzt (Dermatologen) überweisen. Auch Urologen und Gynäkologen können eingebunden werden, wenn es sich um eine Psoriasis im Genitalbereich handelt. Grundsätzlich gestaltet sich die Diagnose der Psoriasis inversa schwieriger als bei der Psoriasis vulgaris, weil die typische Schuppung in der Regel fehlt. Zudem gilt es, andere Erkrankungen auszuschließen.
Hautärztinnen und -ärzte erkennen eine Schuppenflechte in der Regel an den typischen Hautveränderungen. Bei unklarem Befund entnehmen und untersuchen sie manchmal eine kleine Hautprobe. Dies kann zum Beispiel bei Psoriasis inversa sinnvoll sein: Sie tritt nur in den Hautfalten auf, bildet nur selten Schuppen und wird daher manchmal mit einer Pilzinfektion verwechselt. Durch die Untersuchung einer Hautprobe lässt sich dies ausschließen. Nagelpsoriasis wird manchmal mit einer Pilzinfektion der Nägel verwechselt. Die beiden Erkrankungen können auch zusammen auftreten. Ob ein Nagel mit Pilzen befallen ist, kann durch die Untersuchung einer Nagelprobe festgestellt werden.
Bei der Untersuchung wird auch der Schweregrad der Schuppenflechte eingeschätzt. Er hängt unter anderem von der Größe der betroffenen Hautoberfläche ab: Bei einer leichten Psoriasis sind höchstens 3 bis 5 % der Körperoberfläche betroffen, bei einer mittelschweren 5 bis 10 % und bei einer schweren Psoriasis mehr als 10 %.
Sind vor allem Achseln und Hautfalten betroffen, können auch folgende Krankheiten hinter den Beschwerden stecken:
Treten die Symptome vor allem im Genital- und Analbereich auf, sollte der Arzt unter anderem folgende Differenzialdiagnosen berücksichtigen:
Um Pilzerkrankungen auszuschließen, führen Mediziner häufig mykologische Untersuchungen durch. Allerdings kann es auch vorkommen, dass Pilzerkrankungen oder bakterielle Infektionen zusätzlich zur Psoriasis inversa auftreten und die Schuppenflechte dadurch überlagern. Mittels einer Hautbiopsie - der Entnahme einer Hautprobe - kann der Arzt die Schuppenflechte ebenfalls diagnostizieren.
Wenn Sie den Verdacht haben, unter einer Schuppenflechte zu leiden, nutzen Sie doch den Online-Hautcheck von ZAVA. Schicken Sie unseren Ärzten 2 Fotos der betroffenen Hautpartie. Anschließend schätzen die Mediziner die Hautveränderungen ein und sprechen bei Bedarf eine Handlungsempfehlung aus.
Schuppenflechte ist nicht nur eine Hautkrankheit. Es handelt sich stattdessen um eine systemische, chronische Erkrankung, bei der das Immunsystem eine große Rolle spielt. Sie kann sich also auf das ganze Organsystem auswirken. Psoriasis inversa kann deshalb mit Begleiterkrankungen einhergehen.
Es zeigte sich, dass Psoriasis-Patienten häufiger auch folgende Erkrankungen aufweisen:
Psoriasis stellt außerdem einen Risikofaktor für folgende Erkrankungen dar:
Bei höchstens einem Drittel der Psoriasis-Patienten ist die Schuppenflechte außerdem mit einer entzündlichen Arthritis verbunden, die die Gelenke befällt und Gelenkschmerzen verursachen kann. In diesem Fall spricht man von Psoriasis-Arthritis.
Für die Schuppenflechte gibt es noch keine Behandlungsmöglichkeiten, die die Erkrankung vollständig heilen. Die Krankheitsanzeichen können jedoch abgemildert werden, es ist sogar Symptomfreiheit möglich. Liegt eine Psoriasis inversa vor, muss die Behandlung nicht nur an den Schweregrad angepasst werden, sondern auch an die Bereiche, wo die Beschwerden auftreten. Grundsätzlich kann eine Schuppenflechte äußerlich (topisch) mit speziellen Salben oder Cremes behandelt werden.
Hautpflege (Basistherapie): Die Pflege der veränderten Hautstellen mit rückfettenden Salben, Cremes oder Lotionen hält die Haut geschmeidig, schützt sie vor Verletzungen und lindert Juckreiz. Manche Produkte enthalten auch Wirkstoffe, die gegen die Hautschuppung helfen sollen, wie Harnstoff (Urea) oder Salicylsäure. Eine gute Hautpflege wird auch in Phasen ohne Hautprobleme empfohlen.
Im Allgemeinen enthalten Salben und Cremes bei Psoriasis inversa meist folgende Wirkstoffe:
Medikamente zum Auftragen (topische Therapien) reichen bei leichter Schuppenflechte in der Regel aus. Geeignet sind Cremes, Salben, Lotionen oder Schaum mit Kortison und sogenannte Vitamin-D3-Analoga.
Bei der Form der Psoriasis inversa, die im Genital- und Analbereich auftritt, sollten Cortisonpräparate allerdings nicht langfristig angewendet werden. Bedingt durch die menschliche Anatomie gelangt kaum Luft in den Genital- und Analbereich, gleichzeitig staut sich dort Feuchtigkeit (Okklusiveffekt). Deshalb kann es bei einer längerfristigen Anwendung von Cortison in diesem Bereich schnell zu einer Steroidatrophie kommen - also zu einer Hautschädigung aufgrund der enthaltenen Kortikoide.
Eine weitere Möglichkeit zur Behandlung sind Sitzbäder mit synthetischer Gerbsäure. Ihre zusammenziehende (adstringierende) Wirkung trägt bei bei nässenden und wunden Hautstellen zu einer Trocknung bei. Auch kann versucht werden, die betroffenen Stellen mit Oliven-, Rizinus- oder Erdnussöl zu reinigen. Wenden Sie frei verkäufliche und Hausmittel aber nie ohne Rücksprache mit einem Arzt an. Lassen Sie sich zur korrekten Anwendung stets medizinisch beraten.
Neben der äußerlichen Therapie gibt es auch Möglichkeiten zu einer ganzheitlichen und inneren (systemischen) Therapie. Dabei kommen häufig Fumarate (Abkömmlinge der Fumarsäure) zum Einsatz. Aufgrund ihrer Nebenwirkungen (bspw. Bauchschmerzen und Übelkeit) haben manche Mediziner jedoch eine kritische Haltung dazu. Zur Behandlung von Psoriasis intertriginosa (Schuppenflechte in den Hautfalten) scheint auch eine Therapie mit dem Antikörper Ixekizumab vielversprechende Ergebnisse zu liefern.
Lichttherapien kommen bei mittelschwerer oder schwerer Psoriasis infrage, insbesondere wenn eine äußerliche Behandlung allein nicht ausreicht. Dabei werden die Plaques mit ultraviolettem Licht (UV-Licht) bestrahlt. Das UV-Licht hemmt die Entzündung in der Haut und verlangsamt die Zellteilung. Manchmal werden dabei Medikamente eingesetzt, die die Haut lichtempfindlicher machen (Psoralene).
Medikamente zum Einnehmen oder Spritzen kommen bei mittelschwerer und schwerer Psoriasis infrage. Die Medikamente hemmen die Abwehrreaktionen des Immunsystems. Zu diesen Mitteln gehören Apremilast, Ciclosporin, Fumarsäureester, Methotrexat (MTX) und sogenannte Biologika.
Wichtig: Weil an die Bereiche in Hautfalten kaum Luft herankommt, treten häufig zusätzliche Infektionen mit Hefepilzen oder Corynebakterien auf. Essenziell ist, dass Betroffene trotz möglicher Schamgefühle einen Arzt kontaktieren - zum Beispiel über den ZAVA Online-Hautcheck, in der unsere Mediziner anhand von 2 Fotos den Zustand der betroffenen Hautstellen einschätzen können.
Neben einer ärztlichen Behandlung gibt es einiges, was Sie selbst tun können, um die Beschwerden zu lindern:
Für andere Behandlungen ist nicht nachgewiesen, dass sie bei Psoriasis helfen. Dies gilt für pflanzliche Arzneimittel, wie zum Beispiel Extrakte aus der gewöhnlichen Mahonie (Mahonia aquifolium), Birkenrinde oder Aloe vera und für Nahrungsergänzungsmittel mit Fischöl oder Omega-3-Fettsäuren. Sie werden von medizinischen Fachgesellschaften deshalb nicht zur Behandlung von Schuppenflechte empfohlen.
Einzelne Studien weisen darauf hin, dass bei starkem Übergewicht eine Gewichtsabnahme die Hautbeschwerden lindern kann. Dabei können verschiedene Behandlungen helfen.
Manchmal wird behauptet, dass sich Psoriasis-Beschwerden durch eine Mandelentfernung lindern lassen. Es gibt aber keine Studien, die zeigen, dass sich Psoriasis durch eine Mandelentfernung heilen oder vorbeugen lässt.
Selbsthilfe zeigt Wege auf! Wir können dabei helfen, Sie zu "Expertinnen und Experten" Ihrer eigenen Psoriasis machen: Mit uns lernen Sie, wie Sie mit Ihrer Psoriasis besser leben können.
Neben umfassenden Informationen über die Erkrankung und zu aktuellen Therapiemöglichkeiten werden im DPB auch Strategien zum Umgang mit der Psoriasis in Alltag und Beruf und mit Stigmatisierung und Diskriminierung vermittelt. Im DPB können Sie sich intensiv mit anderen an Psoriasis erkrankten Menschen austauschen, zwanglos über Ihre Probleme reden und so erfahren, dass Sie mit Ihrem Leiden nicht alleine sind. Sie machen neue Bekanntschaften, vernetzen sich untereinander und sind füreinander da.
Die Wissensvermittlung, die psychosoziale und emotionale Unterstützung in der Selbsthilfe kann genauso wichtig sein, wie die richtige Ärztin bzw. der richtige Arzt.
Eine Schuppenflechte kann sehr belastend sein. Die Hautpflege und die mitunter zahlreichen Behandlungen mit den Alltagsverpflichtungen, dem Beruf, der Familie und Freizeit zu vereinbaren, ist für viele eine Herausforderung. Oft ist der Juckreiz auch nachts so stark, dass es zu Schlafproblemen kommt und man tagsüber häufig müde und erschöpft ist.
Obwohl die Erkrankung weit verbreitet ist, kommt es immer noch vor, dass Menschen mit Schuppenflechte gemieden werden - zum Beispiel, weil andere die Hautkrankheit irrtümlich für ansteckend halten. Alltägliche Dinge wie der Besuch beim Friseur können dadurch sehr belasten.
Ängste vor den Reaktionen anderer können die Lebensqualität beeinträchtigen und führen bei manchen Menschen dazu, dass sie sich zurückziehen. Viele Menschen mit Schuppenflechte empfinden den Austausch mit anderen Betroffenen als hilfreich. Die Hausarztpraxis ist meist die erste Anlaufstelle, wenn man krank ist oder bei einem Gesundheitsproblem ärztlichen Rat braucht.
Für Menschen mit Psoriasis gibt es in Deutschland zahlreiche Angebote zur Unterstützung. Dazu gehören Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen. Viele dieser Einrichtungen sind aber vor Ort unterschiedlich organisiert.
Im Alltag mit Psoriasis inversa gibt es einige Dinge, die Sie beachten können, um die Beschwerden zu lindern und Schüben vorzubeugen:
Psoriasis inversa ist eine spezielle Form der Schuppenflechte, die vor allem in den Hautfalten auftritt. Typische Symptome sind rote, juckende und nässende Hautstellen. Die Erkrankung ist nicht heilbar, aber mit einer Kombination aus äußerlicher Behandlung, systemischer Therapie und Selbsthilfemaßnahmen lassen sich die Beschwerden lindern und die Lebensqualität verbessern.
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