Eine wachsende Zahl von Verbraucherinnen und Verbrauchern setzt für die Haar- und Körperpflege auf natürliche Inhaltsstoffe. Schön soll es sein und natürlich. So hat sich der Umsatz der Naturkosmetikanbieter in den vergangenen zehn Jahren fast verdoppelt. Im Jahr 2020 lag er laut dem Branchendienst Naturkosmetik Verlag bei rund 1,46 Milliarden Euro. Tendenz: weiter steigend.
Zu den größten und bekanntesten klassischen Naturkosmetikmarken in Deutschland zählen unter anderem Dr. Hauschka, Lavera und Weleda. Aber auch die Naturkosmetik-Handelsmarken wie Alverde von dm oder Alterra von Rossmann haben klar an Marktbedeutung gewonnen.
Doch was macht Naturkosmetik aus und worauf sollte man beim Kauf achten? Dieser Artikel gibt einen Überblick über die wichtigsten Aspekte und vergleicht natürliche Haarpflegeprodukte mit konventionellen Alternativen.
Auf den ersten Blick ist sie nicht ganz einfach zu erkennen. Das Problem: Der Begriff „Naturkosmetik“ ist nicht geschützt, es gibt keine rechtsverbindliche Definition. Erster Anhaltspunkt beim Kauf können bestimmte Siegel auf den Verpackungen von Kosmetikprodukten sein.
In Deutschland und auf dem internationalen Markt sind auf Naturkosmetikprodukten verschiedene Label zu finden. Es sollen möglichst Naturstoffe - pflanzlichen, mineralischen, aber auch tierischen Ursprungs - verwendet werden, die chemisch unverändert oder nur leicht modifiziert sind. Auch zu den Verarbeitungs- und Herstellungsverfahren werden häufig Vorgaben gemacht. Oft gilt etwa, dass die eingesetzten Rohstoffe und fertigen Produkte nicht mithilfe ionisierender Strahlung sterilisiert, also entkeimt werden dürfen.
Es gibt verschiedene Siegel, die Verbrauchern helfen, Naturkosmetik zu erkennen:
Viele Hersteller werben auf ihren Produkten mit natürlichen Inhaltsstoffen wie Olivenöl, Mandelmilch oder Aloe Vera. Um Naturkosmetik muss es sich dabei noch lange nicht handeln. Der Anteil natürlicher Zutaten kann in so beworbenen Deos, Cremes und Duschgelen gering und die Hauptbestandteile können konventionelle Inhaltsstoffe sein. Auch Beschreibungen wie „auf pflanzlicher Basis“, „ausgewählte Naturwirkstoffe“ oder „hochwertige pflanzliche Öle“ stehen nicht zwangsläufig für Naturkosmetik.
Viele derartig beworbene und aufgemachte Produkte lassen sich als „naturnahe Kosmetik“ einordnen. Es ist in der EU schon lange verboten, Kosmetik oder einzelne Inhaltsstoffe mithilfe von Tierversuchen zu erproben.
Ob etwa eine Creme oder ein Shampoo ohne Naturkosmetik-Siegel eher einem konventionellen oder doch einem Naturkosmetikprodukt entspricht, ist für Verbraucherinnen und Verbraucher nicht leicht zu erkennen. Aufschluss gibt am Ende nur die Liste der Inhaltsstoffe.
Wer auf eine vegane Lebensweise Wert legt, sollte die Inhaltsstoffliste ebenfalls genau studieren.
In unseren Kosmetik-Tests berücksichtigen wir, wenn möglich, neben konventionellen Kosmetikprodukten stets auch Naturkosmetika. Oft können Produkte aus beiden Gruppen überzeugen. Im Test von Gesichtscremes siegte eine konventionelle Creme knapp - dicht gefolgt von drei Naturkosmetik-Cremes.
Einige Produktarten weisen besondere Unterschiede zwischen Naturkosmetik und konventionellen Produkten auf:
Ob ein Kosmetikprodukt gut vertragen wird, Hautreizungen oder gar eine allergische Reaktion hervorruft, ist individuell verschieden. Inhaltsstoffe von Naturkosmetikprodukten - etwa ätherische Öle, Lorbeer, Kamille oder Teebaumöl - können im Einzelfall genauso zu Problemen führen wie synthetische Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe.
Wenn Sie unter sprödem, glanzlosem Haar leiden, schafft eine feuchtigkeitsspendende Haarpflege Abhilfe. Ein Feuchtigkeitsshampoo trägt dazu bei, dass Ihr Haar wieder geschmeidig und glänzend wird. Damit das Feuchtigkeitsshampoo Ihrem Haar Glanz und Geschmeidigkeit verleiht, ist es laut Internet-Tests wichtig, dass keine Silikone, Sulfate und Parabene enthalten sind. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, welche Inhaltsstoffe für beanspruchtes Haar am besten sind und schauen Sie auch in unsere Vergleichstabelle.
Einige der besten Feuchtigkeitsshampoos im Vergleich:
| Produktmodell | Preis ca. | chemisch behandeltes Haar | Positiv | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|
| Recovery von Bed Head | ca. 18 € | Ja | Lebendiger Glanz | Gleich lieferbar |
| Fusion Intense Repair von Wella | ca. 22 € | Ja | Silikonfreie Rezeptur | Gleich lieferbar |
| Feuchtigkeitsshampoo von Moroccanoil | ca. 11 € | Ja | Leichtes Haargefühl | Gleich lieferbar |
| Moisturizing Shampoo von Paul Mitchell | ca. 26 € | Ja | Mit Minze, Lavendel und Teebaumöl angereichert | Gleich lieferbar |
| Moisture Repair Shampoo von Moroccanoil | ca. 21 € | Ja | Nach Keratin-Behandlung sicher | Gleich lieferbar |
Einige Anwender berichten über ihre Erfahrungen mit verschiedenen prowin Produkten:
Insgesamt sind viele Anwender sehr zufrieden mit den prowin Produkten, insbesondere aufgrund der hohen Ergiebigkeit bei sachgemäßer Dosierung.
Unter dem Begriff Mikroplastik versteht man organische, unlösliche und (biologisch) nicht abbaubare Polymer-Partikel. Für Fasern bei einer Länge von 3 nm ≤ x ≤ 15 mm. Natürlich vorkommende Polymere, die nicht chemisch verändert wurden, sind ausgeschlossen.
Es ist wichtig, auf die Inhaltsstoffe zu achten, um Mikroplastik zu vermeiden.
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