Achseln, Beine und Intimbereich - das sind die Körperstellen, an denen die meisten Menschen keine Haare haben möchten. Rund 80 Prozent der Erwachsenen in Deutschland gehen gegen den Wildwuchs vor, Frauen häufiger als Männer. Ältere Menschen über 50 Jahre lassen ihre Körperhaare deutlich öfter stehen als die jüngeren.
Um lästige Härchen zu entfernen, kann man auf verschiedenste Methoden zurückgreifen, die häufigsten sind Epilieren und Rasieren. Allerdings bringen diese Methoden auch einige Nachteile mit sich: Das Ergebnis hält nicht lange an, Epilieren wird von vielen als schmerzhaft empfunden und beim Rasieren besteht zudem auch noch eine gewisse Verletzungsgefahr.
Wer lange Ruhe haben will, kann über eine dauerhafte Haarentfernung mit Laser oder Blitzlampe (IPL, Intense Pulsed Light) nachdenken - im Studio oder beim Dermatologen. Inzwischen gibt es auch Heimgeräte auf dem Markt.
Unser Test hat gezeigt, dass man sich mit IPL-Geräten im Vergleich zu den anderen beiden Haarentfernungsmethoden tatsächlich über länger anhaltende, glatte Haut freuen kann. Allerdings darf man IPL nicht mit der permanenten, wirklich dauerhaften Haarentfernung einer Laserbehandlung verwechseln.
IPL-Haarentfernungsgeräte arbeiten mit Lichtimpulsen. IPL steht für „Intensed Pulsed Light“, auf Deutsch: intensives pulsierendes Licht. Man legt die Geräte auf die Haut auf. Das Licht wird während der Anwendung in Wärme umgewandelt.
Die Stelle wird um die 73 Grad heiß, wodurch es zu einer Verödung kommt. Das Haar wird samt der Haarwurzel bei diesem Vorgang zerstört, was zu einer dauerhaften Haarentfernung führt.
Vom jeweiligen Modell hängt ab, für welche Körperpartien man es nutzen kann. In der Regel kann man mit einem solchen Laser-Gerät die Beine, die Achselhöhlen, die Bikini-Zone und manchmal auch die Haut im Gesicht enthaaren, wenn man nicht allzu empfindlich ist.
Die Laser-Haarentfernungs-Methode funktioniert am besten, nachdem man die Stellen vorher rasiert und nicht epiliert hat. Zum Verständnis: Jedes Haar befindet sich in einer anderen Wachstumsphase. Jedes Härchen sitzt in einem Kanal, an dessen unterem Ende sich ein Gebilde befindet, das es ernährt.
Nur Haare, die tief sitzen, werden durch den Laser dauerhaft entfernt. Denn beim Erhitzen wird nicht nur das Härchen selbst, sondern auch die Nährstruktur zerstört, die es hält. Befindet es sich an einem anderen Punkt im Haarzyklus, sprich, ist es nicht mehr mit der Nährstruktur verbunden, so wird nur das Haar gelöst, nicht jedoch das Gebilde am unteren Rand des Kanals, und ein neues kann nachwachsen.
Für eine dauerhafte Haarentfernung mit dem Laser sind daher mehrere Sitzungen nötig. Tipp: Um eingewachsenen Härchen vorzubeugen, an die auch ein Laser nur schwer rankommt, hilft ein gutes Peeling.
Er greift die Haarwurzeln an, so dass sie lange keine neuen Haare produzieren. Der Laser beim Experten arbeitet mit Licht in einer speziellen Wellenlänge, das über das Melanin des Haares zur Haarwurzel gelangt und sie stark angreift. Dadurch kann sie für lange Zeit keine neuen Haare produzieren.
Blitzlampen arbeiten mit kurzen, intensiven Lichtimpulsen. Nach einigen Sitzungen beim Profi wachsen die Haare bis zu sechs Monate nicht mehr nach. Mehrere Behandlungen sind notwendig, da nicht sofort alle Haare erfasst werden können. Heimgeräte müssen für langfristigen Erfolg zu Beginn in kürzeren Abständen verwendet werden.
Für beide gilt: Mit der Zeit wachsen weniger Haare nach. Zu viel sollte aber niemand erwarten: Erreichbar ist eine Verringerung des Haarwuchses, aber nicht das generelle Ausbleiben neuer Haare.
Die ideale Kombination für eine Behandlung sind eine helle Haut und dunkle Haare. Die Lichtimpulse gelangen bei der Behandlung über das Melanin, die Farbe des Haares, direkt in die Haarwurzel. Dadurch wird sie zerstört.
Sind die Haare nicht abrasiert, nimmt die Wurzel das Licht nicht auf. Die Abkürzung IPL steht für Intense Pulsed Light. Bei dieser Haarentfernungsmethode werden sanfte Lichtblitze auf die Haut abgegeben, die von der Haarwurzel aufgenommen werden.
Je heller die Haut und je dunkler die Haarwurzel, desto effektiver kann das Licht zum Haarfollikel durchdringen und sie in die Ruhephase versetzen. Das führt dazu, dass die Haare auf natürliche Weise ausfallen und das Haarwachstum verringert oder verlangsamt wird.
Die IPL-Anwendung ist nur dann wirksam, wenn sich die Haare in der Wachstumsphase befinden. Daher ist es notwendig, die Behandlung in regelmäßigen Abständen zu wiederholen, um sicherzustellen, dass die Haarwurzeln zum richtigen Zeitpunkt behandelt werden. Dies führt zu einer gleichmäßigen Reduzierung des Haarwachstums.
IPL-Haarentfernungsgeräte können nicht nur an den Beinen, sondern auch im Gesicht unterhalb der Wangenknochen, unter den Achseln und im Intimbereich eingesetzt werden. Viele Geräte werden mit den passenden Aufsätzen für die jeweiligen Körperzonen geliefert.
Allen voran nutzen Männer IPL-Geräte auch, um starke Behaarung auf der Brust oder beispielsweise auf dem Rücken zu minimieren. Manche IPL-Geräte haben auch eine Schutzbrille im Lieferumfang, um die Augen vor den Lichtimpulsen zu schützen.
Wieder andere IPL-Geräte, wie die getesteten Philips-Modelle, geben die Lichtimpulse nur ab, wenn das IPL-Gerät vollständig auf der Haut liegt.
Bei IPL-Geräten dringen die kurzen Lichtimpulse in die Haarfollikel ein, wo das Licht vom Pigment im Haar in Wärme umgewandelt wird. Diese Wärme versetzt den Haarfollikel in einen Ruhezustand.
Wendet man das IPL-Gerät nach dem angegebenen Behandlungsplan über mehrere Wochen hinweg an, werden so Haarwuchs und Haardichte verringert. Die IPL-Behandlung liefert somit ein temporäres Ergebnis, das durch wiederholte Anwendungen regelmäßig aufgefrischt werden muss.
Nach mehreren Behandlungen wachsen die Haare jedoch für etwa sechs Monate nicht nach.
Im Gegensatz dazu nutzen Lasergeräte gebündelte Laserstrahlen anstelle von intensiven Lichtblitzen. Auch hier wird das Licht über das Pigment im Haarfollikel in Wärme umgewandelt.
Aufgrund der höheren Energie des Lasers werden die Haarfollikel nicht nur in den Ruhezustand versetzt, sondern dauerhaft zerstört. Dadurch ermöglicht die Laserbehandlung eine permanente Haarentfernung. Allerdings sind auch bei dieser Methode etwa sechs bis acht Behandlungen erforderlich, um dauerhaft haarfrei zu sein.
Ein Vorteil der IPL-Behandlung ist, dass das Licht breiter gestreut wird als bei einem Laser, was bedeutet, dass eine größere Fläche gleichzeitig behandelt werden kann.
F.A.Z. IPL-Haarentfernungsgeräte sollten nicht auf zu dunkler Haut angewendet werden, da die Lichtblitze in diesem Fall zu viel Wärme erzeugen könnten. Die getesteten Philips-Modelle zeigen durch ein oranges Licht an, wenn die Haut für eine Anwendung zu dunkel ist, und deaktivieren sich automatisch.
Auch auf Leberflecken, Muttermalen oder Sommersprossen sollte das Gerät nicht verwendet werden, ebenso wenig auf tätowierter Haut. Andernfalls kann es durch den Lichtblitz zu einer Überhitzung kommen, die im schlimmsten Fall zu Hautverbrennungen führen kann. Darüber hinaus sollten Personen mit lichtempfindlicher Haut oder einer Sonnenallergie IPL-Geräte meiden.
Das gilt auch für Menschen mit Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte sowie für Personen, deren Haut Verletzungen wie offene Wunden oder Verbrennungen aufweist. Philips weist außerdem darauf hin, dass ihre IPL-Geräte nicht klinisch auf Schwangere und Stillende getestet wurden und diese Personengruppen das Gerät daher nicht verwenden sollten.
Risiken gibt es nur, wenn bei der Anwendung Fehler gemacht werden. Bei der Nutzung eines IPL-Geräts ist es wichtig, nur auf gesunder, unverletzter Haut zu arbeiten. Hautirritationen, Ausschläge oder andere Hautprobleme sollten vor der Behandlung vollständig abgeklungen sein.
Generell darf die Anwendung nicht zu häufig erfolgen, denn zu kurze Abstände zwischen den Sitzungen können die Haut unnötig reizen und zu Nebenwirkungen führen. Ein weiterer zentraler Punkt ist der Schutz vor Sonnenlicht: Die Haut sollte vor und nach der Behandlung keiner intensiven Sonnenexposition ausgesetzt werden, da sie durch das IPL lichtempfindlicher wird.
Personen mit bestimmten Kontraindikationen wie einer Schwangerschaft, einem Herzschrittmacher oder der Einnahme lichtsensibilisierender Medikamente sollten auf die Anwendung verzichten.
Obendrein sollten Leberflecke, Muttermale, Sommersprossen und andere Pigmentflecken bei der IPL-Anwendung unbedingt ausgespart oder abgedeckt werden. Diese Hautbereiche enthalten eine höhere Konzentration an Melanin, das das IPL-Licht besonders stark absorbiert.
Dadurch besteht ein erhöhtes Risiko für Hautreizungen, Verbrennungen oder eine dauerhafte Pigmentveränderung.
Vor der Verwendung eines IPL-Haarentfernungsgerätes sollten die Haare an der zu behandelnden Stelle zunächst einmal rasiert werden. Dafür liegt bei vielen Modellen gleich ein Rasierer mit bei. Denn die Härchen müssen kurz sein, andernfalls nimmt das Haar zu viel Licht auf und kann zu heiß werden.
Im Folgenden erklären wir Ihnen die essenziellen Schritte einer erfolgreichen IPL-Behandlung zuhause.
Bevor Sie mit der Behandlung loslegen, ist es wichtig, die Haut gründlich zu reinigen. Stellen Sie sicher, dass keine Cremes, Öle oder Deos auf der Haut sind - sie könnten die Wirkung des IPL-Lichts beeinträchtigen.
Aber Achtung: Waxen oder Zupfen sollten Sie vorher vermeiden, da das Gerät auf die Haarfollikeln angewiesen ist.
Ein kleiner Tipp: Testen Sie das IPL-Gerät vorher an einer kleinen Stelle, um sicherzugehen, dass Ihre Haut keine unerwünschte Reaktion zeigt.
Sobald Sie bereit sind, können Sie das IPL-Gerät einfach auf die Haut aufsetzen und loslegen. Beginnen Sie mit einer niedrigen Intensität und steigern Sie diese, sobald Sie sich sicherer fühlen.
Je nachdem, welche Körperpartie Sie behandeln möchten, dauert die Sitzung nur wenige Minuten. Das Beste daran? Es tut nicht weh!
Nachdem Sie Ihre Behandlung abgeschlossen haben, gönnen Sie Ihrer Haut ein bisschen Aufmerksamkeit. Eine sanfte Feuchtigkeitspflege hilft, die Haut zu beruhigen, besonders, wenn sie nach der Behandlung etwas gereizt oder rot ist.
Wichtig ist, dass Sie in den ersten Tagen nach der Behandlung Sonnenstrahlung meiden - also kein Sonnenbaden oder direkte Sonneneinstrahlung auf den behandelten Stellen.
Ein IPL-Gerät sollte nicht in der Nähe von Badewanne oder Dusche verwendet werden, da es nicht nass werden darf.
Eine Schutzbrille muss man nicht unbedingt tragen, auch wenn bei manchen Modellen eine mitgeliefert wird. Liegt das Gerät auf der zu behandelnden Hautpartie auf, wird über die Blitztaste ein Lichtimpuls abgegeben.
Bei vielen IPL-Haarentfernungsgeräten kann man aber auch zwischen dem manuellen und dem Automatik-Modus wählen: Entweder gibt man die einzelnen Lichtimpulse selbst über wiederholtes Drücken der Taste ab oder man hält sie dauerhaft gedrückt, sodass das Gerät die Impulse von selbst in einem voreingestellten Zeitabstand aussendet.
Dieser Vorgang muss in bestimmten Abständen wiederholt werden. Den genauen Behandlungsplan findet man in der Bedienungsanleitung. Hier wird angegeben, wie oft und in welchem Abstand das IPL-Gerät verwendet werden muss, um den gewünschten Effekt zu erzielen.
Wir haben 18 IPL-Haarentfernungsgeräte mit Preisen zwischen 60 und über 600 Euro getestet, davon sind aktuell 12 Stück noch erhältlich. Dabei waren Modelle der bekannten Hersteller Philips und Braun sowie einige günstige No-Name-Produkte.
Der Nachteil bei den günstigen IPL-Geräten: Sie können nur eine begrenzte Anzahl von Lichtimpulsen abgeben, die Lebensdauer ist daher begrenzt.
Hier ist so viel los, dass wir uns erst einmal sortieren müssen: Das Philips Lumea IPL 9900 Series BRP958/00 bietet etliche Funktionen, Extras, Intensitätsstufen und Aufsätze an.
Erst einmal zur Optik: Wir haben hier ein sehr großes IPL-Gerät mit einem schmalen, langen Griff und einem großen Kopf, über den die Blitze ausgelöst werden. Das Lumea IPL 9900 Series liegt gut in der Hand, wobei wir erwähnen möchten, dass es ziemlich schwer ist. Dafür bringt es aber auch einiges an Leistung mit sich.
Obendrein wird es mit vier Aufsätzen geliefert und ist somit für Gesicht, Körper, Bikinizone und Achselhöhlen geeignet - also für eigentlich alles.
Was für einige Nutzerinnen und Nutzer spannend sein könnte: die dazu passende App, die KI-gesteuert beim Behandeln unterstützen soll. Beim Testen konnten wir feststellen, dass die Extra-Funktion nett und hilfreich ist, aber kein nötiges Muss. Über die App kann etwa ein individueller Behandlungsplan erstellt werden.
Dieser soll dabei helfen, ein perfektes Ergebnis zu erzielen und natürlich dabei, keine Sitzungen zu verpassen. Wie gesagt: nett, aber nicht zwingend nötig. Schön finden wir tatsächlich, dass wir uns in der App noch einmal vollumfänglich über den richtigen Einsatz von einem IPL-Gerät informieren können.
Wenn man sich einen Moment mit dem Lumea IPL 9900 Series befasst hat, lässt es sich gut bedienen. Auf den vier Aufsätzen sind kleine Zeichnungen, sodass wir direkt erkennen können, welcher in welchem Bereich zum Einsatz kommt. Insgesamt liegt das IPL-Gerät gut auf, und die Aufsätze erleichtern die Anwendung. Dennoch: Gerade in der Bikinizone ist es dann am Ende eben doch nicht so easy. Einfach, weil das Gerät selbst sehr groß und auch recht schwer ist.
Super finden wir, dass wir das Lumea IPL mit oder auch ohne Kabel nutzen können. Die Akku-Funktion macht das Handling noch unkomplizierter, weil wir uns so frei bewegen können. Wir haben ein gutes Gefühl bei der Anwendung. Der SmartSkin-Sensor analysiert per Knopfdruck den Hautton und schlägt entsprechend die optimale Lichtintensität vor. Wir haben uns am Ende an den Beinen auf Stufe Drei eingeschossen - und sind damit absolut zufrieden. Das Gefühl ist angenehm, und unsere Haut reagiert nicht gereizt.
Wenn der Flasher durchgehend gedrückt wird, sendet er regelmäßig Lichtimpulse aus. Für das Handling vergeben wir einen Pluspunkt, weil der Knopf super angebracht ist und ganz einfach beim Anwenden auf der Haut betätigt werden kann.
Der Preis ist natürlich happig, das muss man sagen. Und tatsächlich haben wir IPL-Geräte im Test, die mehr Lichtimpulse abgeben können. Philips liegt hier bei 450.000.
Das Philips Lumea IPL 9900 Series BRP958/00 überzeugt mit vier vielseitigen Aufsätzen für Körper, Gesicht und Bikinizone. Die Bedienung ist dank durchdachtem Design und fünf Intensitätsstufen angenehm flexibel. Besonders praktisch: Die KI-gestützte App bietet individuelle Behandlungspläne und Anwendungstipps.
Der Braun Silk-expert Pro 5 kommt in einem recht großen, edlen, rosafarbenen Koffer daher. Er hat neben drei Aufsätzen unter anderem einen Präzisionsaufsatz, auch drei verschiedene Modi für die Intensität zu bieten und kann sowohl im manuellen als auch im Automatik-Modus genutzt werden.
Im Lieferumfang findet sich ein recht großer, heller Koffer, der Platz für das IPL-Gerät samt Zubehör bietet. Das Silk-expert Pro 5 kann in drei verschiedenen Modi verwendet werden: extra sanft, sanft und Standard. Die je ausgewählte Stufe wird über drei Leuchten auf dem IPL-Gerät angezeigt.
Auch dieses IPL-Gerät lässt sich im manuellen oder im Automatik-Modus nutzen. So kann man die Blitztaste entweder mehrfach betätigen, sodass einzelne Lichtimpulse abgegeben werden. Auch bei diesem IPL-Gerät mit seinen verschiedenen Energiestufen wird das Licht automatisch an den Hautton angepasst, der integrierte Sensor heißt hier SensoAdapt. Er liest den Hautton kontinuierlich und passt die Intensität der Lichtimpulse entsprechend an.
Insgesamt gibt es für die Intensität zehn Stufe, die jeweils eingestellte wird über einen Lichtstreifen seitlich am Gerät angezeigt. Nach der zwölfwöchigen Erstbehandlung lässt sich bereits ein deutlich verminderter Haarwuchs feststellen. Um dieses Ergebnis zu halten oder den Haarwuchs noch weiter zu verringern, kann man dann in die Nachbehandlung übergehen.
Das Haarentfernungsgerät von Braun hat zwar anders als die Philips-Modelle keine Pistolenform, lässt sich aber trotzdem angenehm halten. Zudem ist das mitgelieferte Netzkabel schön lang.
Nicht nur optisch macht der Braun Silk-expert Pro 5 PL5347 in seinem edlen Aufbewahrungs-Case etwas her, die Bedienung ist dank SensoAdapt-Sensor auch denkbar einfach.
Mit einem gewaltigen Vorrat an Blitzen (eine ganze Million!) hat man mit dem IPL Hair Removal des koreanischen Herstellers Ulike lebenslang ausgesorgt.
Dass K-Beauty sich inzwischen auch in Deutschland etabliert hat, beweist der koreanische Hersteller Ulike mit seinem stylishen und vor allem effektiven IPL-Gerät zum vergleichsweise kleinen Preis. Bereits nach wenigen Monaten regelmäßiger und gewissenhafter Anwendung geht das Haarwachstum drastisch zurück und wir zweifeln nicht daran, dass bei Fortführung der Laser-Behandlung bald so gut wie gar kein Haar mehr nachsprießen wird.
Das IPL-Gerät kommt in einer schlichten, aber schönen, mintgrünen Verpackung ohne viel Plastik an. Die Box mit grünem Leder lässt sich wunderbar als Reisebox verwenden und nimmt nicht allzu viel Platz weg.
Auch wenn die deutsche Übersetzung der ausführlichen und detaillierten Gebrauchsanleitung nicht allzu gut ist, lassen sich die darin enthaltenen Anweisungen problemlos umsetzen. Mit zum Lieferumfang gehört ein etwas unhandlicher Systemrasierer, eine Schutzbrille, die die Augen super schützt, sowie ein Netzteil mit Stromkabel.
Der Hair Removal selbst macht auf uns einen sehr hochwertigen, robusten und vor allem stabilen Eindruck, sodass er nicht gleich zerbricht, wenn er einmal auf den Boden fallen sollte. Als Material wurde hochwertiges Metall verwendet, und er weist keinerlei Gebrauchsspuren oder gar Kratzer auf.
Die Bedienung läuft wie von selbst. Angeboten werden fünf Intensitätsstufen, die alle angenehm sind und keine Schmerzen bei der Behandlung verursachen. Die beiden Knöpfe regulieren einmal das Ein- und Ausschalten sowie das Einstellen der gewünschten Intensitätsstufe und wiederum einmal, um den Lichtimpuls auszulösen.
Die Sicherheit ist dem koreanischen Hersteller ein wichtiges Anliegen, denn der Lichtimpuls kann erst dann ausgelöst werden, wenn das Gerät vollständig mit der Haut in Berührung kommt. Es ziept dank der integrierten Saphire-Kühlfunktion selten während der Anwendung, sodass die Behandlung mit dem IPL-Gerät uns echte Freude bereitet.
Der Hersteller empfiehlt in den ersten ein bis zwei Wochen eine dreimal wöchentliche, in den nächsten drei bis fünf Wochen eine zweimal wöchentliche und nach fünf Wochen eine einmal halb- bis monatliche Anwendung. Nach den ersten vier Wochen zeigte die Behandlung erste Resultate: Das Haarwachstum verlangsamte sich deutlich.
Wir sind daher voller Hoffnung, dass Ulike Wort hält und die ersten Härchen sich bei Fortführung der Behandlung erst wieder in einem halben Jahr zeigen werden. Zudem muss man sich mit einer ganzen Million Lichtimpulse keinerlei Gedanken mehr machen, welches IPL-Gerät denn nachfolgt, sobald das aktuelle den Geist aufgibt.
Auch wenn das Ulike Hair Removal noch immer kein Schnäppchen ist, so ist es doch - vor allem auf lange Sicht - deutlich günstiger als unsere restlichen Empfehlungen und büßt dabei überhaupt nichts an Effektivität, sauberer Verarbeitung und spielerischer Bedienung ein.
Hier ist eine Übersicht über einige der getesteten IPL-Geräte:
| Modell | Hersteller | Besondere Merkmale |
|---|---|---|
| Lumea IPL 9900 Series BRP958/00 | Philips | Vier Aufsätze, KI-gestützte App |
| Silk-expert Pro 5 | Braun | SensoAdapt-Sensor, verschiedene Modi |
| IPL Hair Removal | Ulike | Eine Million Lichtimpulse, Kühlfunktion |
Das Lovedock D-1126 hat uns no...
Vor einer Behandlung mit einem IPL-Haarentfernungs-Gerät sollten Sie folgende Tipps beachten:
Auch für die Tage nach der Behandlung mit einem Laser-Haarentferner gibt es einige Tipps:
Bei dem Eindruck, dass die Haare nach der Rasur dicker und dunkler nachwachsen, handelt es sich übrigens um eine optische Täuschung: Da die Haare direkt an der Haut an ihrer dicksten Stelle im Querschnitt abgekappt werden, wirken sie beim Nachwachsen dicker.
Jede Form des Haarentfernens stresst die Haut. Sie braucht danach eine beruhigende Pflege, etwa durch milde, feuchtigkeitsspendende Lotionen.
Von besonders fettreichen Cremes ist dagegen abzuraten - sie können die bakterielle Besiedlung der Haut verschlechtern. Denn beim Rasieren kommt es zu kleinsten Verletzungen auf der Haut, in denen sich Bakterien ansiedeln können.
tags: #professioneller #laser #haarentferner #test
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.