Die Pixiebob Katze ist eine faszinierende und einzigartige Rasse, die durch ihre wilde Erscheinung und ihr freundliches Wesen Begeisterung und Sympathie weckt. Diese auffällige und liebevolle Rasse zeichnet sich durch ihr weiches, gestromtes Fell, ihren kräftigen Körperbau und die unverwechselbaren, getupften Markierungen aus, die an ihren wilden Ursprung erinnern.
Die Pixiebob Katze ist eine relativ junge Rasse, die ihren Ursprung in den Vereinigten Staaten hat. Sie entstand in den 1980er Jahren in Washington und wird oft für ihre Ähnlichkeit mit dem Amerikanischen Rotluchs oder Bobcat geschätzt. Die Geschichte der Pixiebob Katze beginnt mit Carol Ann Brewer, einer Züchterin aus Washington. Sie fand 1985 eine streunende Katze, die sie aufgrund der physischen Ähnlichkeit mit dem Amerikanischen Bobcat für einen Hybrid hielt. Der Kater, den sie Pixie nannte, bildete die Grundlage für die neue Rasse.
Zur Entstehung der Rasse Pixie Bob gibt es eine Legende. Darin heißt es, dass männliche Rotluchse sich mit Hauskatzen gepaart hätten, die auf Bauernhöfen nahe ihrer natürlichen Umgebung lebten, und dass diese Rasse daraus hervorgegangen sei. Trotz ihrer eindeutigen Ähnlichkeit zum Rotluchs sind bei Genanalysen keinerlei Marker festgestellt worden, die es ermöglichen würden, eine Verbindung zwischen den beiden Tierarten zu belegen.
Carol Ann Brewer wollte eine "natürlich neue Rasse" schaffen, die sich durch besondere Merkmale auszeichnet. 1986 rettete Carol Ann Brewer eine männliche Katze mit sehr kurzem Schwanz, die ihr bis zum Knie reichte. Sie nannte sie Keba. Diese Katze paarte sich mit einer weiblichen Hauskatze, die Maggie hieß. Daraufhin kam ein Wurf Kätzchen zur Welt. Frau Brewer behielt eines der weiblichen Kätzchen, das ein geflecktes, rötlich-fawnfarbenes Fell hatte und taufte es Pixie. Dieser Name wurde dann auch für die Rasse verwendet.
Frau Brewer begann, Katzen mit dem typischen Pixie-Bob-Aussehen anzustreben. Nach all diesen Bemühungen wurde 1993 ein Antrag bei der TICA gestellt, um die Anerkennung dieser Katzenrasse zu erwirken. Die Pixiebob Katze wurde 1994 von der International Cat Association (TICA) als eigene Rasse anerkannt, und im Jahr 1997 erhielt die Rasse den "Championship Status" von der Organisation.
Als die Rasse 1985 zuerst gezüchtet wurde, gab es Angaben, dass die Pixiebob sogar durch die Verpaarung von Rotluchsen und Hauskatzen entstanden sei. Stattdessen findet die Pixiebob ihren Ursprung in einem Kater mit verkürztem Schwanz und sechs Zehen, den die Züchterin mit einer Nachbarskatze verpaarte. Daraus entstanden die ersten Pixiebob-Katzen, eine davon, die auch auf den Namen Pixie hörte, gilt heute als Urahnin aller Katzen dieser Rasse.
1989 erstellte Brewster ihren Standard der Pixiebob und trug ihn der TICA (The International Cat Association) vor. Aufgrund des verkürzten oder fehlenden Schwanzes und der überzähligen Zehen sehen viele Tierschützer die Zucht der Pixiebob kritisch.
Die Pixiebob Katze ist eine Rasse, die das Aussehen eines Wildtieres mit dem Charakter einer Hauskatze verbindet. Sie hat einen kräftigen, muskulösen Körper, der an einen kleinen Luchs oder Bobcat erinnert. Ihr Fell ist dicht und doppellagig, wodurch es gegenüber anderen Hauskatzenrassen besonders widerstandsfähig ist.
Die PixieBob Katze hat mehrere charakteristische Merkmale. Dazu gehören ihr kurzer Schwanz, der oft nur halb so lang wie der anderer Katzen ist, die dreieckige Gesichtsform, buschige Augenbrauen und ein wildes Erscheinungsbild.
Sie sieht zwar ähnlich wild aus wie ein Luchs und verfügt über einen beeindruckend kräftigen Körper. Die Pixiebob ist eine robuste Katze mit massiver Statur, die ein naturbelassenes Aussehen hat und beeindruckend wirken kann. Die Pixiebob zählt deswegen auch zu den großen Katzenrassen. Eine Besonderheit ist, dass Kätzinnen und Kater deutlich unterschiedliche Größen aufweisen. Weibliche Tiere können ein Gewicht von 4 bis 6 Kilogramm erreichen, während männliche PixieBobs zwischen 6 und 9 Kilogramm wiegen können.
Die Pixiebob wird von der TICA in einer kurz- und einer langhaarigen Variante anerkannt. Das Fell entspricht dem wildfarbenen Typus und verfügt über eine Doppelstruktur mit dichter, flauschiger Unterwolle. Manche haben sogar Tuften an den Ohren und eine Art Backenbart, um noch mehr dem Zuchtideal des Rotluchses zu entsprechen.
Die Augen der Pixiebob sind gelb oder grün, mit einer dunklen Umrandung. Auch die Pfotenballen und Krallen der ungestüm wirkenden Katze sind in der Regel schwarz. Es gibt sie in verschiedenen Tabbymusterungen, die entweder gestichelt, gestromt oder gepunktet daherkommen.
Das Fell der Pixiebob Katze ist kurz bis mittellang und neigt zum Haaren. Es werden alle Schattierungen von Brown Spotted Tabby akzeptiert, aber wärmere Farbtöne werden bevorzugt. Ein Ticking schwächt die Fellfarbe ab.
Beim Wechsel der Jahreszeiten sind Unterschiede beim Fell der Pixie Bob zu beobachten: Sowohl seine Beschaffenheit als auch seine Länge und Farbe verändern sich. Im Sommer ist das Fell kürzer und die Flecken sind besser sichtbar. Im Winter ist das Fell dichter, was dazu führt, dass das Ticking stärker ist.
Es reicht aus, diese Katze einmal pro Woche zu bürsten. Das seidige, weiche Fell ist kurz und wasserabweisend und kann einmal die Woche gebürstet werden, damit nicht zu viele Haare in der Wohnung liegen.
Die Pixiebob Katze hat einen freundlichen und sozialen Charakter. Sie ist oft anhänglich und loyal gegenüber ihrer Familie, was ihr einen hundeähnlichen Ruf eingebracht hat. Sie ist geduldig und einfühlsam, was sie zu einer idealen Katze für Familien mit Kindern oder anderen Haustieren macht.
Die Pixiebob gilt als aktive und soziale Katzenrasse. Im offiziellen Standard der TICA wird sie vom Verhalten her mit der Loyalität von Hunden gleichgesetzt. Außerdem gelten sie als ziemlich gesprächig und teilen Haltern gern mit, wenn sie sich wohlfühlen. Sie machen aber auch mit einem tiefen Brummen, das an ein Knurren erinnert, deutlich, wenn sie etwas nicht mögen. Die Pixiebob ist neugierig, aber nicht aufgeregt.
Aufgrund ihrer Anhänglichkeit kann man der Pixiebob leicht beibringen, zu apportieren und an Leine und Geschirr zu laufen. Ganz allgemein bindet sie sich leicht an ihre Halter und ihr Lernverhalten grenzt an einen „Will to please“ wie bei Hunden. Allerdings kommt es hierbei immer auf das individuelle Tier an. Hat die Pixiebob Spaß am Training, kann man mit ihr auch katzengerechte Formen von Agility, sowie Clickertraining ausprobieren. Im Alltag sollte man sie jedoch auch mit regelmäßigen Such- und Jagdspielen beschäftigen.
Die Pixiebob ist aufgrund ihrer sozialen Ader sehr verträglich mit anderen Haustieren und Kindern im Haushalt. Auch von einem ähnlich aussehenden oder eingeschränkten Artgenossen kann sie profitieren.
Wesen und CharakterSie sieht zwar ähnlich wild aus wie ein Luchs und verfügt über einen beeindruckend kräftigen Körper. Dennoch ist die Pixie-Bob durchaus menschentauglich und freut sich über zweibeinige Gesellschaft.Dabei leistet sie ihren Besitzern entweder ruhig und entspannt auf dem Sofa Gesellschaft oder lädt zu einer Tobestunde ein. Aufgrund ihrer Intelligenz und ihrer Umgänglichkeit findet sie meistens einen Mitspieler, der mit ihr durch die Wohnung jagt. Bei ausreichend Platz ist die Pixie-Bob bereits mit Wohnungshaltung zufrieden. Allerdings genießt sie auch die frische Luft im Garten. Wer also die Gelegenheit hat, ihr Freigang zu bieten, darf sich auf eine Katze freuen, die beim Blumengießen zuschaut und nach dem einen oder anderen kleinen Gastgeschenk Ausschau hält. Insgesamt neigt die Pixie-Bob zum gründlichen Beobachten und folgt ihren Menschen bisweilen wie ein kleiner Geist.
Wenn Du die Möglichkeit hast, die Katze doch nach draußen zu lassen, dann wird sie Dir hier folgen, wohin Du gehst und Dich nicht aus den Augen lassen. Aber sie geht auch gerne auf Beutezug und überbringt Dir und Deiner Familie dann das ein oder andere "Geschenk". In der Wohnung liebt sie das Sofa, auf dem sie nach ausgedehnten Spaziergängen oder einer Spielstunde stundenlang liegen kann. Allerdings wird sie nicht gerne allein gelassen. Wenn Du alleine lebst und arbeiten gehen musst, dann ist eine zweite Katze für sie besser.
Wie bereits erwähnt, wünschen sich die Amerikaner häufig Katzen, die zwar wie eine Wildkatze aussehen, sich aber wie eine Hauskatze benehmen. Daher werden hier häufig Hauskatzen mit wilden Katzenrassen gepaart, um dieses zu erreichen. Und genau hierzu gehört auch die Pixiebob Shorthair, die aller Wahrscheinlichkeit nach aus einer solchen Konstellation entstanden ist.
Die Pixiebob Katze benötigt eine ausgewogene Ernährung, die auf ihren Bedürfnissen basiert: hohem Protein- und Energiegehalt, ausreichend Fett und essentiellen Nährstoffen. Eine Kombination aus hochwertigem Nass- und Trockenfutter ist ideal. Beobachten Sie das Gewicht und die Energielevel Ihrer Pixiebob und passen Sie die Futtermenge entsprechend an.
Die Pixiebob benötigt einiges mehr an Futter als eine normalgroße Hauskatze. Dies sollte in jedem Fall ausgewogen und hochwertig sein und einen großen Proteinanteil in Form von Fleisch enthalten. Da die Pixiebobs sehr urtümlich von Züchtern gehalten werden, kann es sein, dass sie Rohfleischfütterung besser annehmen als manch andere, mäkligere Rasse.
Grundsätzlich sind Pixiebob Katzen eine robuste Rasse, die jedoch einige genetisch bedingte Gesundheitsprobleme aufweisen kann. Dazu gehören Kryptorchismus (nicht abgestiegene Hoden) und Hüftdysplasie. Um diese Probleme zu verhindern oder frühzeitig zu erkennen, sind regelmäßige Tierarztbesuche und gegebenenfalls DNA-Tests wichtig.
Da die Pixiebob nur sehr selten gezüchtet wird und eine sehr junge Rasse ist, ist wenig über Erbkrankheiten bekannt. Der verkürzte Schwanz soll noch über einige Funktionen verfügen und im Gegensatz zu anderen Kurzschwanzkatzen wie der Manx ist auch ein offener Rücken bei der Pixiebob nicht im Standard festgeschrieben.
Allerdings zählt das Fehlen einer Gliedmaße eindeutig zu Zuchtmerkmalen, die Leiden für die Tiere bedeuten. Und sei es nur eine eingeschränkte Funktion und dadurch entstehendes Mobbing durch Artgenossen.
Ob die Polydaktylie der Pixiebob ebenfalls Einschränkungen verursacht, muss tiermedizinisch noch weiter untersucht werden. Die zusätzlichen Krallen und Gelenke sollten jedoch regelmäßig überprüft werden und auch die Krallengesundheit sollte durch den Halter überprüft werden.
Die Pixiebob Katze hat einige einzigartige Merkmale, die sie von anderen Katzenrassen unterscheidet. Auch ihr oft polydaktyles Auftreten (mit mehr als den üblichen fünf Zehen pro Pfote) ist ein besonderes Merkmal der Rasse.
Wussten Sie, dass diese Rasse die einzige ist, bei der Polydaktylie zulässig ist?
Die Pixiebob ist die einzige Katzenrasse, bei der Polydaktylie, also das Vorhandensein von sechs oder mehr Zehen erlaubt und sogar erwünscht ist.
Manche Quellen geben an, dass es nicht empfehlenswert sei, zwei Pixie Bobs mit überzähligen Zehen miteinander zu paaren, denn dies könne zu Missbildungen an den Pfoten führen.
Bei jeder Pixiebob sollte man zudem individuell schauen, wie sehr sie selbst von ihren Merkmalen eingeschränkt ist. Inwiefern die Katzen Konsequenzen durch die zusätzlichen Zehen haben, muss noch genauer erforscht werden. Sind die Zehen voll funktionstüchtig, könnten sie sogar beim Klettern Vorteile bringen. Die Pixiebob profitiert entsprechend von einem hohen Kratzbaum oder Parcours an der Wand, auf denen sie sich austoben kann. Gesundheits-Check-ups durch den Halter sollten regelmäßig stattfinden.
Die Pixie-bob Katze ist für ihre Anhänglichkeit und Geselligkeit bekannt und eignet sich gut für Familien mit Kindern und anderen Haustieren.
Allerdings kommt es hierbei immer auf das individuelle Tier an. Durch den verkürzten Schwanz kann es vorkommen, dass sie Probleme mit der Balance hat, oder mit anderen Katzen nicht ausreichend kommunizieren kann. Meist reagieren Artgenossen nicht gut darauf und könnten die Pixiebob als seltsam wahrnehmen.
Bei ausreichend Platz ist die Pixie-Bob bereits mit Wohnungshaltung zufrieden. Allerdings genießt sie auch die frische Luft im Garten. Wer also die Gelegenheit hat, ihr Freigang zu bieten, darf sich auf eine Katze freuen, die beim Blumengießen zuschaut und nach dem einen oder anderen kleinen Gastgeschenk Ausschau hält.
Eine Pixie-Bob Katze kann bei seriösen Züchtern oder in spezialisierten Tierheimen erworben werden. Es ist wichtig, auf eine gesunde Zucht zu achten, bei der die Tiere artgerecht gehalten werden.
Es gibt in Deutschland einige renommierte Züchter, die auf PixieBob Katzen spezialisiert sind. Eine genaue Liste der empfohlenen Züchter ist schwierig zu erstellen, da diese ständig variieren kann.
Im Schnitt kostet ein Pixie-Bob-Kätzchen aus einer Zucht zwischen 900 € und 1.500 €. Man muss durchschnittlich 40 €/Monat einplanen, um den Bedürfnissen dieser Katze gerecht zu werden.
Die Züchtung der Pixiebob ist sehr aufwendig und benötigt vor allem großes, fundiertes Fachwissen, sowie Geld und Zeit. Die Pixiebob Shorthair ist hier in unseren Breitengraden bislang noch wenig bekannt. Doch Mitte der 1990er wurde die Rasse von der TICA anerkannt.
Aufgrund ihres kurzen Schwanzes gehört die Pixie-Bob zu den Katzenrassen, die das deutsche Tierschutzgesetz als bedenklich einstuft. Ob es sich um eine Qualzucht handelt, hängt jedoch von der Statur jeder einzelnen Katze ab, zumal die Schwanzlänge der Pixi-Bob durchaus variiert. Darüber hinaus wird Polydaktylie (mehr Zehen als normal) im Rassestandard der Pixie-Bob als zulässig toleriert.
Ein Gutachten über Qualzucht für das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft führt eine Reihe von Kriterien auf, die Qualzuchten bei Heimtieren kennzeichnen. Für Katzen hat die Gruppe von Sachverständigen die folgenden Merkmale festgehalten:
Die Pixie Bob wird zwischen 12 und 20 Jahre alt. Dank ihres dichten Fells kann diese Katze Kälte gut verkraften.
| Eigenschaft | Beschreibung |
|---|---|
| Herkunft | Vereinigte Staaten |
| Größe | Mittelgroß bis groß |
| Gewicht | Weiblich: 4-6 kg, Männlich: 6-9 kg |
| Fell | Kurz- bis mittellang, dicht und doppellagig |
| Farbe | Brown Spotted Tabby |
| Charakter | Freundlich, sozial, anhänglich |
| Lebenserwartung | 12-20 Jahre |
| Besonderheiten | Kurzer Schwanz, Polydaktylie |
tags: #Pixie #Bob #Fell #Eigenschaften
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