Der Philips Series 9000 Prestige (SP9840/32) überzeugt im Test als ein hervorragender Elektrorasierer. Er ist ein Meisterwerk der Technologie, das die Grenzen des Möglichen neu definiert. Ausgestattet ist er mit einem hochpräzisen Federungssystem, einem digitalen Top-Spin-Motor und der SkinGlide Hautkomfort-Beschichtung.
Mit selbstschärfenden Klingen, flexiblen Scherköpfen und intelligenter Sensorik soll er für eine besonders präzise und einfache Rasur sorgen. Doch hält er wirklich, was er verspricht?
Im Folgenden werden die Eigenschaften und Leistungen dieses Modells detailliert betrachtet.
Der Philips Series 9000 Prestige wird mit einem umfangreichen Set an Zubehör geliefert. Neben dem eigentlichen Rasierer mit seinem Standard-Aufsatz bekomme ich ein hochwertiges Etui, das im klassischen Grau Platz für das restliche Zubehör bietet. Dazu kommt nämlich noch ein Nasen- und Ohrhaartrimmer-Aufsatz, ein Bartstyler-Aufsatz und ein kleiner Pinsel zum Reinigen der Aufsätze. Für den Philips Shaver selbst gibt es außerdem eine Reinigungsstation, den Quick Clean Pod, und eine zugehörige Kartusche mit Reinigungslösung. Die soll für eine einfache und hygienische Pflege des Rasierers zwischen den Rasuren sorgen. Als letztes bekomme ich ein stylisches Qi-Ladepad, das ein kabelloses und komfortables Aufladen ermöglicht.
Lieferumfang des Philips Series 9000 Prestige
Dank der fortschrittlichen Technologie und dem innovativen Design der flexiblen 360-Grad-Scherköpfe passt sich der Shaver S9000 Prestige den Gesichtskonturen perfekt an. Und erfasst jedes Haar - selbst in den schwer erreichbaren Bereichen um Kinn und Hals.
Die hochpräzisen Dual SteelPrecision Klingen sind ein weiteres Highlight. Sie sind mit 360 Grad rotierenden Klingen ausgestattet, die alle Haare erwischen, egal in welche Richtung sie wachsen oder wie schwer erreichbar sie sind.
Im Rasurtest schneidet der Philips SP9840/32 hervorragend ab: Alle vier Tester vergeben mindestens eine gute Gesamtnote. Wie bei vielen Rotationsrasierern sind hier vor allem große Flächen eine Stärke: Wangen und der Hals funktionieren gerade im Vergleich mit anderen Rasierern besonders gut und auch einen Drei-Tage-Bart säbelt das Gerät in Windeseile herunter, allerdings hat hier ein Tester eine leichte Verletzung davongetragen.
Wie so oft macht das Scherkopfdesign aber an Oberlippe und an Übergangsbereichen wie Kiefer oder Kinn trotz des voll beweglichen Kopfs vereinzelt Probleme. So fängt er sich im Rasurergebnis auch die ein oder andere "befriedigende" Note ein. Das Rasurgefühl verdient sich hingegen fast durchweg ein "sehr gut".
Gelegentlich kann es jedoch zu Schwierigkeiten im Bereich der Oberlippe und des Kinns kommen, wo dieser Rasierertyp traditionell an seine Grenzen stößt.
Die 360-Grad-Scherköpfe mit Ultraflex-Federung sollen sich perfekt den Konturen des Gesichts anpassen und die Barthaare aus jeder Richtung erfassen. Das ist tatsächlich bei Wirbeln im Bart besonders hilfreich und sorgt dafür, dass hier nichts ziept.
Der Philips i9000 Prestige bietet dank des „Triple Action Lift & Cut“ getauften Systems eine äußerst präzise Rasur. Bei diesem Rasierer schneiden die Klingen die Haare nah an der Haut und erreichen selbst schwer zugängliche Stellen.
Der intelligente Power Adapt Sensor ist der Schlüssel zu einer Rasur, die perfekt auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist. Dieses revolutionäre Feature erkennt die Haardichte mit einer beispiellosen Präzision.
Während der Rasur ist das Modell schön leise. Das sorgt auch für andauernden Frieden in einem geteilten Hotelzimmer mit windiger Badezimmer-Isolierung. Auf der Haut wirkt dieses Modell deutlich angenehmer. Der Scherkopf fühlt sich angenehm gedämpft an.
Gut gefallen hat uns auch die Wahl der Leistungsstufe, so können wir gut experimentieren, welche Geschwindigkeit für die besten Ergebnisse sorgt.
Zusätzlich lässt sich die Rasur individuell anpassen: Die Geschwindigkeit des Rasierers kann in drei Stufen (niedrig, mittel, hoch) eingestellt werden, was auch auf einer digitalen Anzeige übersichtlich dargestellt wird.
Mit dem Shaver S9000 Prestige von Philips gehören dementsprechend Hautirritationen der Vergangenheit an. Dank des intelligenten Power Adapt Sensors genießen Männer eine Rasur, die nicht nur gründlich, sondern auch angenehm ist.
Positiv hervorzuheben ist die lange Akkulaufzeit, die mit fast 90 Minuten über der Herstellerangabe von 60 Minuten liegt.
73 Minuten messe ich beim i9000. Damit schlägt der Rasierer die direkte Konkurrenz deutlich.
Dank des mitgelieferten Qi-Ladepads kann ich den Li-Ionen-Akku innerhalb von 20 Minuten schon einmal kabellos aufladen und kurz antesten. Für die längere Rasur lasse ich da Gerät auf dem Ladepad in etwa drei Stunden vollständig aufladen. Eine volle Akkuladung reicht mir dann tatsächlich für mehrere Rasuren, sodass ich mir keine Sorgen um einen plötzlich leeren Akku machen muss.
Schade nur, dass ich mir das selber besorgen muss. Kritisieren muss ich die Hersteller für die Wahl des Ladeanschlusses. Sowohl Braun als auch Philips setzen auf einen proprietären Stecker statt auf das weitverbreitete USB-C.
Keine lästigen Kabel, keine Einschränkungen. Dank eines Blicks auf die präzise Akkustandsanzeige des Shaver S9000 Prestige kann man jederzeit sicherstellen, dass der Rasierer einsatzbereit ist und eine gründliche Rasur gewährleistet.
Um den Scherkopf sauber und stets betriebsbereit zu halten, können Sie entweder die Abdeckung einfach aufklappen und die Elemente unter fließendem Wasser ausspülen, oder Sie nutzen die Reinigungsstation. Diese ist recht simpel aufgebaut: Der Rasierer steckt kopfüber auf der Oberfläche eines mit Reinigungslösung gefüllten Bottichs.
Zwar handelt es sich dabei nicht um eine echte Ladestation, doch der große Behälter für das Reinigungsmittel lässt sich einfach ausspülen und nachfüllen. Die Station selbst enthält keine Stromzufuhr, die Selbstreinigung erfolgt komplett über das Reinigungsprogramm des Rasierers.
Uns gefällt die Station insgesamt sehr gut, vor allem weil die Reinigungskartuschen groß, kreisrund und vollständig geöffnet sind. Sie lassen sich superschnell und kleckerfrei austauschen. Theoretisch ließen sie sich auch einfach ausspülen und mit neuer Flüssigkeit wieder befüllen - hier könnte man vielleicht mit Angeboten von Drittherstellern Geld sparen, wobei eine neu gekaufte Kartusche natürlich am komfortabelsten ist.
Die Rasierklingen sollen bei guter Pflege zwei Jahre lang halten.
Der Quick Clean Pod erleichtert die gründliche Reinigung des Rasierers erheblich. Nach der Rasur wird der Rasierer einfach in die Station eingesetzt, wo er automatisch gereinigt und gepflegt wird. Der Clean Pod erledigt die Aufgabe innerhalb einer Minute und kontrolliert die Reinigung selbst. Dadurch bleibt der Rasierer hygienisch sauber und die Klingen behalten länger ihre Schärfe.
Die dreistufige Reinigungsfunktion des Shaver S9000 Prestige bietet eine effektive Möglichkeit, den Rasierer von Schmutz, Hautpartikeln und Bakterien zu befreien. Mit nur wenigen Handgriffen kann man den Rasierer gründlich reinigen und ihn so in bestem Zustand halten.
Aufgrund seiner vollständigen Wasserfestigkeit ist der Shaver S9000 Prestige von Philips mehr als nur ein Rasierer. Er ist vielmehr ein unverzichtbarer Begleiter für Männer, die Wert auf eine einfache Reinigung nach der Rasur legen.
Insgesamt ist der SP9840/32 vollkommen empfehlenswert, sofern Sie einen Rotationsrasierer nutzen können.
Der Philips S9000 Prestige bietet eine außergewöhnlich glatte und gründliche Rasur, selbst bei einem Sieben-Tage-Bart, dank der SkinIQ Technologie, die sich perfekt anpasst.
Der Shaver S9000 Prestige von Philips hat uns auf ganzer Linie überzeugt. Seine herausragende Rasurleistung - gepaart mit erstklassigem Komfort und einem ansprechenden Design - setzt neue Maßstäbe in der Welt der elektrischen Rasierer. Philips bietet mit diesem elektrischen Rasierer eine perfekte Balance aus Innovation und Eleganz.
Vorteile:
Nachteile:
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