Im Bereich der Herrenrasierer gab es in den letzten Jahren selten Revolutionen. Stattdessen setzten die großen Hersteller auf Evolution. Bestehende Modelle wurden regelmäßig überarbeitet und im Detail verbessert oder zumindest verändert. Echte Neuerungen waren eher die Ausnahme. Philips wagt nun mit den OneBlade Rasierern etwas Neues und betritt Pfade abseits der bekannten Elektro- und Nassrasierer.
Mit den OneBlade Elektrorasierern bietet Philips eine echte Neuheit, die im Test auch tatsächlich überzeugen kann. Die Rasur gelingt damit sicher, genau und auch gründlich.
So sieht der OneBlade auf den ersten Blick ungewohnt aus, nicht wie ein herkömmlicher Elektrorasierer, aber eben auch nicht wie ein normaler Nassrasierer. Das Design des OneBlade Rasierers erinnert zunächst doch deutlich an einen Nassrasierer, auch wenn der Philips deutlich größer ist als die meisten Nassrasierer.
Am Kopf sitzt die Klinge, welche auf Knopfdruck ausgeworfen werden kann. Bei einem genaueren Blick auf die Klinge wird auch schnell klar, dass es sich hier eben doch um einen Elektrorasierer handelt, denn die Messer arbeiten schwingend (ca. 200 Mal pro Sekunde) und sitzen hinter abgerundeten Polymerspitzen. Die sollen die Barthaare zu den Klingen führen und Verletzungen verhindern.
Da die Klinge an beiden Seiten identisch aufgebaut ist, kann sie auch beidseitig genutzt werden, man kann also problemlos in jede Richtung damit rasieren.
Im Griff des OneBlade QP2530 sitzt ein Lithium-Ionen-Akku, der laut Philips in rund 4 Stunden geladen werden kann und dann genug Energie für bis zu 60 Minuten Betrieb liefert.
Im Preis sind neben dem Rasierer auch eine zusätzliche Ersatzklinge, 4 Trimmeraufsätze (1 mm, 2 mm, 3 mm, 5 mm) und eine Schutzkappe enthalten.
Der OneBlade kann sowohl zur Nassrasur mit Schaum als auch trocken, als normaler Elektrorasierer, genutzt werden.
Die Ersatzklingen sind mit einem Preis von gut 10 Euro relativ teuer, angesichts der versprochenen langen Lebensdauer relativiert sich das aber.
Natürlich kann es der OneBlade QP2530 in Sachen Verarbeitung und Design nicht ganz mit den schicken aber auch deutlich teureren Elektrorasierern von Braun und auch Philips selbst aufnehmen. Hier ist nichts verchromt und es gibt auch keine Digitalanzeige für den Ladestand des Akkus, angesichts des günstigen Preises wäre das aber wohl auch zu viel verlangt. Trotzdem ist die Verarbeitungsqualität und auch die Wertigkeit der verwendeten Kunststoffe absolut in Ordnung.
Der QP2530 liegt gut in der Hand und der Griff wird auch bei nassen Händen nicht rutschig.
Bei der Benutzung kann man eigentlich nichts falsch machen, denn die Rasur mit dem OneBlade gleicht tatsächlich einem Kinderspiel. Einschalten und dann wird, egal ob mit oder ohne Rasierschaum, die Klinge einfach über die Haut gezogen oder geschoben. Dabei ist es egal ob man mit oder gegen den Strich rasiert, es ist kaum möglich sich mit dem Philips OneBlade zu verletzen.
Die Reinigung ist meist ebenfalls schnell erledigt, kann sie doch einfach unter dem Wasserhahn erfolgen. Ein kleiner Nachteil in Sachen Bedienung ist die Tatsache, dass der OneBlade nicht am Ladekabel betrieben werden kann.
Die Rasur ist mit dem OneBlade überraschend schnell erledigt, denn oft genügt tatsächlich ein Zug um auch alle Haare zu erfassen. Davon profitiert natürlich auch die Haut, wird sie so doch weniger strapaziert. Gerade Männer die Hautprobleme mit normalen Elektrorasierern kriegen, könnten mit dem OneBlade eine sehr gute Alternative finden.
Im Vergleich zu einer echten Nassrasur kann der Philips in Sachen Gründlichkeit natürlich nicht ganz mithalten. Kurze Bartstoppeln bleiben hier trotzdem immer stehen und sind spürbar und auch als leichter Schatten erkennbar.
Die OneBlade Klingen sind zwar teuer, halten aber auch sehr lange durch. In unserem Test war auch nach 2 Monaten und rund 30 Rasuren noch kein Nachlassen erkennbar.
Preislich ist der OneBlade QP2530 nur schwer einzuschätzen, denn mit rund 50 Euro ist er für einen Elektrorasierer günstig, für einen Nassrasierer mit austauschbarer Klinge aber sehr teuer.
Für Bartträger sind zusätzlich auch Barttrimmer interessant. Denn die Trimmfunktion, die die meisten Elektrorasierer bieten, kommt längst nicht an die von Barttrimmern heran, die nur dafür konstruiert wurden.
Weitere Philips Rasierer im Vergleich:
Hier ist eine Tabelle mit einigen beliebten Philips Rasierern und ihren Hauptmerkmalen:
| Modell | Rasierer-Typ | Betriebszeit Akku | Akku-Ladezeit | Besondere Funktionen |
|---|---|---|---|---|
| Philips S5898/50 | Rotationsrasierer | 60 Minuten | 60 Minuten | SkinGlide-Ringe, Schnellladefunktion |
| Philips S5466/18 | Rotationsrasierer | 50 Minuten | 60 Minuten | ComfortCut-Klingen, Schnellladung möglich |
| Philips i9000 Prestige Ultra XP9402/46 | Rotationsrasierer | 60 Minuten | 60 Minuten | Erkennt automatisch die Haardichte, Reinigungsstation |
| Philips S5887/13 | Rotationsrasierer | 50 Minuten | 60 Minuten | Mit SkinGlide-Technologie, umfangreiches Zubehör |
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