Tönungen für Männer liegen voll im Trend. Immer mehr Männer möchten im reiferen Alter ihren jugendlichen Stil beibehalten und aktiv gegen die ersten grauen Haare vorgehen. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Aspekte des Haare tönens für Männer, von der Auswahl des richtigen Produkts bis hin zur professionellen Anwendung.
Schließlich sind Haare für die meisten Menschen ein Symbol für Vitalität, Jugend und Erfolg. Deshalb überlegen die meisten Männer, spätestens wenn die ersten Strähnen ergrauen, ihre Haare zu färben. Ob sich Männer die Haare färben, sollte in erster Linie davon abhängen, ob sie sich mit grauem Haar gefallen oder nicht.
Manche Männer mögen ihr graues Haar, denn das steht für Reife und kann durchaus maskulin wirken. Andere wiederum möchten lieber länger jünger aussehen und greifen zur Haarcoloration - beides ist völlig legitim. Wenn Du zu den Männern gehörst, die ihre natürliche Haarfarbe möglichst lange erhalten wollen, dann können Dir Tönungen oder Haarfärbemittel gute Dienste erweisen.
Es gibt auch ein ureigenes Männeranliegen bei der Haarfarbe: Geht das Haupthaar langsam aus, kann eine etwas hellere Coloration das kaschieren. Weil sich helle Haare und die Kopfhaut farblich weniger voneinander abheben.
Die Untersuchungen für den Friseur-Trendmonitor 2020 ergaben, dass circa jeder dritte Mann in Deutschland angibt, Haare-Färben und Tönen würde einen wichtigen Beitrag zu seinem Wohlbefinden leisten. Und Trend wird eine kräftige Haarfarbe im Jahr 2021 auf alle Fälle sein!
Graues Haar ist eine Alterserscheinung, die sich meist ab dem 50. Lebensjahr einstellt. Anfangs ist das Haar von einzelnen grauen Haaren durchsetzt, später werden diese zu grauen Strähnen. Bis das gesamte Haar ergraut ist, können einige Jahre vergehen. Vor allem die Ansätze an den Schläfen ergrauen früher als andere Stellen.
Die Ursache hierfür liegt in einem Melaninmangel. Die pigmentbildenden Zellen (Melanozyten) werden mit dem Alter immer weniger aktiv, wodurch die Haare ihre Farbe verlieren. Genaugenommen werden sie auch nicht grau, sondern weiß. Die Mischung aus weiß und farbigen Haaren erweckt jedoch den Eindruck des „Ergrauens”.
Neben dem Alter spielen auch Faktoren wie Stress und Lebensstil eine Rolle. Nicht umsonst heißt es, dass ein hektischer Alltag das Haar früher ergrauen lässt. Achte also auf Dich und lass Dich nicht stressen! Das hält nicht nur Deine Psyche gesund, sondern begünstigt auch einen längeren Erhalt Deiner natürlichen Haarfarbe.
Andere Ursachen für frühzeitiges Ergrauen können auch die Einnahme von Medikamenten sein sowie genetische Veranlagung, Vitaminmangel und hormonelle Umstellungen.
Heutzutage gibt es zahlreiche Produkte, die speziell zur Colorierung von Männerhaar konzipiert sind. Bevor der Schritt getan wird, sollte der Farbton festgelegt werden. Nicht jede Tönung ist für jede Haarstruktur geeignet. Im Handel gibt es spezielle Anti-Grau-Produkte. Sie bestehen in der Regel aus metallischen Farben. Diese Mittel tönen die grauen Haare bei regelmäßiger Anwendung dunkler.
Jedoch vertragen sich diese Produkte nicht mit anderen Haarfärbeprodukten oder anderen chemischen Prozessen für Haare. Eine schonende Anwendung ist das Tönungsgel. Dieses kann auf das trockene Haar aufgetragen werden. Nach 5 Minuten Einwirkzeit ist das Ergebnis bereits zu sehen. Wer sich dies jedoch nicht zutraut, sollte es vom Profi machen lassen.
Auswaschbare Tönungen für Männer (Schaumtönungen) sind für diejenigen geeignet, die einfach mal sehen möchten, wie die Haare ohne graue Strähnen aussehen. Leider hält die Tönung meist nur bis zur nächsten Haarwäsche. Diese Tönung hellt die Haare aber nicht auf.
Intensivtönungen für Männer eignen sich für Männer, die ihre grauen Haare abdecken oder eine dunklere Haarfarbe ausprobieren wollen. Sie hält circa 6-12 Haarwäschen. Bei richtiger Anwendung kann die Tönung selbst Zuhause aufgetragen werden.
Die Haare werden dort gewaschen und die Tönung mittels einem Kamm, Pinsel, Schwamm oder Bürste aufgetragen. Nach einigen Minuten ist auch hier das Ergebnis sichtbar und die grauen Haare verschwunden.
Bei Eigenexperimenten kann das Haar nämlich schnell perückenartig wirken und jeder sieht, dass nachgeholfen wurde. Um das zu vermeiden, sollten Sie sich wirklich nur in die Obhut eines Profis begeben und vorab genau recherchieren, wie Sie später aussehen wollen. Das gilt noch einmal verschärft, wenn Ihr Haar heller werden soll. Drücken wir bei einer dunklen Coloration vielleicht noch ein Auge zu - sobald blondiert wird, MUSS der Profi ran. Sie werden es sonst sicher bereuen.
In jedem Fall aber gilt: Sie sollten einige wichtige Tipps und Tricks beachten, damit Ihre Coloration ebenso elegant wie natürlich erscheint - und nicht gefärbt und dadurch peinlich wirkt.
Welche Farbe passt zu Ihrem neuen Look? Bedenken Sie aber dabei: Umso heller Ihr Haar gefärbt wird, desto später wird auch der weiße Ansatz sichtbar sein. Wenn Sie also in jungen Jahren pechschwarzes Haar hatten, davon mittlerweile aber nur noch ein paar Strähnen übrig sind, könnten Sie beispielsweise ein paar Nuancen heller färben, um den Übergang weniger auffällig zu gestalten.
Der Trend geht derzeit stark zu natürlichen Haarfärbemitteln, da diese die Haare deutlich weniger strapazieren. Auf chemische Haarfärbemittel sollten Sie nämlich - unabhängig von der Struktur der Haare - nicht öfter als einmal im Monat zurückgreifen.
Im Gegensatz dazu können Sie eine Tönung auch alle drei bis vier Wochen verwenden. Hierbei wird sozusagen ein “Farbmantel” um das Haar gelegt, der nach 8 bis 10 mal Haarewaschen wieder verschwindet.
Repigmentierung: Hierbei handelt es sich um einen Stoff, der regelmäßig in die Haarwurzeln einmassiert wird und die Haare anschließend nachdunkeln lässt. So funktioniert es: In die Haarwurzeln wird eine Vorstufe von Farbpigmenten eingeführt. Diese entwickeln sich dort und die ursprüngliche Naturhaarfarbe wird ganz ohne färben oder tönen wiederhergestellt.
Henna: Henna-Pulver ist im Grunde nichts anderes als natürliche Pflanzenfarbe. Sie wird von Natur aus rot, sobald sie mit Wasser in Berührung kommt. Inzwischen gibt es aber auch Henna, das verschiedene Farbvariationen (von Blond bis Schwarz) bietet.
Die Kosten fürs Haare färben sind natürlich abhängig vom Friseursalon, für den Sie sich entscheiden. Im Schnitt dürfen Sie ungefähr mit einer Preisspanne von 40 bis 80 Euro rechnen. Sollten Sie sich für eine dauerhafte Coloration entscheiden, reicht in der Folge häufig auch das Färben des Haaransatzes aus. Hierfür sollten Sie in etwa zwischen 20 und 40 Euro einplanen.
Dunkelhaarige Männer haben scheinbar früher und öfter mit Haarausfall zu kämpfen als Herren mit heller Mähne. Doch der Schein trügt, da der Kontrast zwischen dunklem Haar und heller Kopfhaut einfach viel größer ist. Einige Männer wechseln daher vermehrt zu einer helleren Haarfarbe, da sich so ein dichterer Haaransatz vortäuschen lässt.
Falls Sie jetzt zu dem Schluss kommen, dass Sie Ihre Haare eigentlich gar nicht färben möchten, dann tun Sie es auch nicht. Zumindest nicht aus einem vermeintlichen Gesellschaftszwang. Denn wenn Sie nur die Frage quält, ob denn auch Männer mit grauen Haaren interessant sein können, können wir nur eines sagen: Werfen Sie doch einfach mal einen Blick auf George Clooney, Patrick Dempsey oder Richard Madden.
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