Bei Epilierern von Philips gibt es große Unterschiede in der Bewertung, von „sehr gut“ bis „ausreichend“.
Dieser Testbericht basiert auf unabhängigen Tests und Meinungen unserer Redaktion, um Ihnen eine neutrale Bewertung zu bieten.
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Der S-förmige Griff ist eine der großen Ambitionen von Philips, um eine leichtere, gründlichere und präzisere Anwendung zu ermöglichen.
Allerdings verzichtet Philips auf Schwingköpfe, die den Körperkonturen folgen, wie sie bei Braun Silk-épil zu finden sind.
Hatten Sie vor, sich Beinhaare und Achselbewuchs bequem unter der Dusche zu zupfen? Dann ist Philips nicht ganz die erste Wahl.
Im Test scheiterte ein Epilierer, der extra für die Nass-Epilation entwickelt wurde, in eben dieser Prüfdisziplin: Der zum Testzeitpunkt 90 Euro teure Philips Satinelle Prestige füllte sich im Tauchtest mit Wassertröpfchen, die die Elektronik hätten schädigen könnten.
Trocken epiliert es sich mit dem Braun-Wettbewerber Satinelle Essential HP6540 etwas besser.
Allerdings sind Trocken-Epilationen völlig andere Veranstaltungen als das bequeme Zupfen unter der Dusche, weil schmerzfreier, schneller und leichter.
Nass-Epilierer erledigen ihre Arbeit weniger schmerzhaft, jedenfalls in der Theorie.
Und Beine, eine eigens für Epilierer-Tests entwickelte Disziplin, kann Philips ohnehin nur „befriedigend“ - ob nass oder trocken.
Etwas besser gelingen Achseln und Bikinizone, und mit der Teilnote „Gut“ können sich auch die Hautschonung und Handhabung sehen lassen.
Zumindest insoweit verliert auch der im Vergleich zum Testsieger (Braun Silk-épil 7/880 SensoSmart) nur geringfügig günstigere Philips seinen Charakter als Hinterbänkler.
Mit Philips kauft man ausgereifte Technik, so könnte man denken - und wenn nicht, dann wenigstens eine Top-Ausstattung.
Wo andere Epilierer mit Extras glänzen, bringt Philips es erneut nur auf Mittelmaß.
Zumindest das von Warentest-Stiftung (5/2019) zum Vergleichstest eingekaufte Trocken-Modell ist vergleichsweise karg ausgestattet.
Licht, bei den beiden Nass-Testsiegern Braun und dem allerdings nur „ausreichenden“ Braun Silk-épil 5/890 SensoSmart selbstverständlich vorhanden, fehlt auch beim Nass-Modell von Philips.
Auch gibt keinen Schwingkopf, der den natürlichen Körperkonturen folgt und der auch kleinere Härchen zu fassen bekommt.
An Zubehör wie mehreren Epilieraufsätzen und einem Rasieraufsatz mangelt es hingegen nicht.
Schade nur, dass das Trocken-Testmodell nur im Netzbetrieb zupft.
Die Wettbewerber von Beurer (HL 70) und Rossmann sind in dieser Hinsicht flexibler.
Sie lassen sich wahlweise via Akku oder Netzkabel mit Strom versorgen, manche Akku-Epilierer lassen sich auch während des Aufladens verwenden.
Apropos Laden: Philips, sonst Meister der Akku-Technik und entsprechend teuer, zeigt sich auch im Prüfpunkt Akku indisponiert:
Im Vergleich zu den beiden Modellen von Braun (Silk-épil 5 und 9), die mit voller Ladung deutlich mehr als zwei Stunden zupfen, verstummt Philips im Test schon nach rund 80 Minuten.
Umso ärgerlicher, dass er, weil Nass-Zupfer, dann nicht an die Steckdose kann, während Sie einfach weitermachen.
Verlieren Philips-Epilierer im Vergleich zu Braun auch in puncto Ausstattung?
| Modell | Akkulaufzeit |
|---|---|
| Braun Silk-épil 5/9 | > 2 Stunden |
| Philips (getestetes Modell) | ca. 80 Minuten |
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